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Thema: Die nächste bitte ;-)

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von PierreS
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    Die nächste bitte ;-)

    Hallo,

    ich beschäftige mich jetzt schon bestimmt fast 2 Jahre intensiv mit Linux. Doch die Distribution war leider noch nicht dabei. Probiert habe ich schon Mandrake 9.0, SuSE 8.2, SuSE 9.0, Fedora 2, Mandrake 10.0, SuSE 9.1.
    Doch irgendwie sind einige sehr fehleranfällig (Mandrake), überladen (SuSE) oder es gibt kaumSoftware (Fedora).
    Ich möchte jetzt keine Diskussionen darüber anfangen, welche der obigen Distributionen besser ist. Das Thema ist alt und langweilt hier wohl jeden. Ich entscheide das lieber für mich selbst und möchte deshalb ein paar Vorschläge zu Distributionen, die ich noch probieren könnte.
    Um das etwas einzugrenzen, hier ein paar mehr Infos:

    Hardware:
    AMD Athlon 600
    MB mit AMD-Chipsatz
    256 MB RAM
    GeForce 256
    40 GB HD
    Internet via Netzwerkrouter (<- Netzwerkinstallation also möglich)

    Einsatzzweck:

    Office (LaTeX etc.)
    Programmerung (C++, Java, PHP, Python)
    Webentwicklung (also Apache muß funktionieren (1 oder 2))
    MySQL 4 (Version 4 gibt es z.B. nicht für Fedora)
    Multimedia (Kaffeine, K3B etc.)
    KDE

    Voraussetzungen der Distri.:

    schlank
    übersichtlich
    Aktuallität der gesamten Software (nicht nur Patches)
    Kontinuierliches Update möglich (keine Versionsprünge)
    einfache Paketverwaltung
    gute Softwareauswahl
    zukunftssicher
    (rpm-kompatibel; habe z.B. den Brockhaus gekauft, welcher als rpm daherkommt)

    Was meinen Wissensstand angeht: recht fortgeschritten und immer bereit dazuzulernen. Kompiler, Konsole und Konfigurationsdateien machen mir keine Angst ;-)

    Interessant wäre sicherlich Gentoo, da ich hier wirklich alles so installieren könnte, wie ich es brauche und auch nur das. Allerdings weiß ich nicht, ob mein Rechner hierzu ausreicht. Auf der Gentoo-Seite steht was von 486+ was einer Nullaussage gleichkommt. Die Frage ist eben: Wie lange braucht eine Stage1-Installation auf meinem System mit obiger Software wirklich? Überall ließt man nur: "sehr lange".

    Wie wäre es mit Slackware? Wäre das was für mich? Debian ist glaube ich nicht mein Fall: keine "ferige" aktuelle Version und seltsame Lizenspolitik bzw. Philosophie.

    Viele Grüße

    Pierre

  2. #2
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    Debain sarge/sid is eigentlich recht gut!
    ABER es verwendet .deb anstatt .rpm. Du aknnst aber .rpm mit dem programm alien in deb umwandeln

    Bei debian is vorallem des update/installations system sehr genial!
    also apt-get install

    Du aknnst dir ein aktuelles debain system acuh sehr leicht von den live cds installen.
    also mit knoppix, kanoppix, mepis

    ups achso du willst ja kei debian hab net den letzten abschnitt gelsen *schäm*
    Geändert von abd (26.06.04 um 17:26 Uhr)

  3. #3
    Challanzen Avatar von atomical
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    Zitat Zitat von PierreS
    Hardware:
    AMD Athlon 600
    MB mit AMD-Chipsatz
    256 MB RAM
    GeForce 256
    40 GB HD
    Internet via Netzwerkrouter (<- Netzwerkinstallation also möglich)

    Einsatzzweck:

    Office (LaTeX etc.)
    Programmerung (C++, Java, PHP, Python)
    Webentwicklung (also Apache muß funktionieren (1 oder 2))
    MySQL 4 (Version 4 gibt es z.B. nicht für Fedora)
    Multimedia (Kaffeine, K3B etc.)
    KDE

    Voraussetzungen der Distri.:

    schlank
    übersichtlich
    Aktuallität der gesamten Software (nicht nur Patches)
    Kontinuierliches Update möglich (keine Versionsprünge)
    einfache Paketverwaltung
    gute Softwareauswahl
    zukunftssicher
    (rpm-kompatibel; habe z.B. den Brockhaus gekauft, welcher als rpm daherkommt)

    Was meinen Wissensstand angeht: recht fortgeschritten und immer bereit dazuzulernen. Kompiler, Konsole und Konfigurationsdateien machen mir keine Angst ;-)

    Interessant wäre sicherlich Gentoo, da ich hier wirklich alles so installieren könnte, wie ich es brauche und auch nur das. Allerdings weiß ich nicht, ob mein Rechner hierzu ausreicht. Auf der Gentoo-Seite steht was von 486+ was einer Nullaussage gleichkommt. Die Frage ist eben: Wie lange braucht eine Stage1-Installation auf meinem System mit obiger Software wirklich? Überall ließt man nur: "sehr lange".
    Ein Kumpel von mir hat mit seinem (vergleichbaren) Rechner die Gentooinstallation in ~4 Tagen bis zum fertigen gnome gebracht. Ein Lichtblick ist, das du - wenn du eine freie Partition hast - das System auch aus deiner jetzt laufenden Distribution praktisch nebenbei bauen kannst und somit kaum Zeit einbüßt.

    Ähhm - KDE und schlank ...
    mfg, atomical

    Wer andern seinen Grub vergräbt, hat meist ein Windows-Spielgerät.

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von PierreS
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    Du meinst ich muß 4 Tage lang ohne Pause kompilieren? Au weia. Also wenn überhaupt kann der PC tagsüber laufen. Nachts ist mir das Teil ehrlich gesagt zu laut. ;-)

    Naja, KDE ist nicht wirklich schlank. Ich meine vielmehr die Distribution als Ganzes. Bei SuSE und Mandrke hast Du z.B. viel Software dabei, die Du nicht brauchst, man aber auch wegen Abhängigkeiten nicht löschen kann. Ich fände es ja schon toll, wenn ich aussuchen könnte, welche KDE Programme installiert werden.

  5. #5
    Effizienzüberwacher Avatar von flashbeast
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    Zitat Zitat von PierreS
    Wie wäre es mit Slackware? Wäre das was für mich?
    ja, vielleicht. es ist schlank, übersichtlich, nutzt afaik bsd-startscripts usw. (letzteres sieht für mich eh immer gleich aus ) - ich kann sie nur empfehlen! was software angeht wirst du wohl eher weniger finden, was schon kompiliert ist - da ist debian wohl "etwas" umfangreicher (und vor allen dingen aktueller!), zumindest was man so hört.

    das paketsystem von slackware ist recht martialisch, es wird einfach gnadenlos installiert, ohne verluste
    wenn was fehlt dann kommt eben ne fehlermeldung. dadurch hat man aber dennoch kaum trubel, zudem kann man slackware mit slapt-get & konsorten auf debian-ähnliches niveau tunen. aber auch hier - wie man so hört. ich selbst hab slackware erst wenig gemacht. aber sehr großer vorteil ist die enorme übersichtlichkeit, ich nehme an dass selbst debian schwer kämpfen muss um da annähernd mithalten zu können. aber das ist nur ne wage vermutung

    um den softwaredefizit auszugleichen empfiehlt es sich wohl programme selber zu kompilieren, zumindest das was man sonst nicht kriegt. slackware-pakete dürften aber immer noch zum standard-repertoire beliebter projekte sein
    Geändert von flashbeast (26.06.04 um 17:53 Uhr)
    - be excellent to each other -
    Ubuntu 5.04_i386, e16.7.2 (cored drowned)
    it's the age of kernel panic
    neulich... | Elive | EVE - The second genesis for Mac & Linux Petition

  6. #6
    Info-Assi Avatar von Inside
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    Zitat Zitat von PierreS
    Du meinst ich muß 4 Tage lang ohne Pause kompilieren? Au weia. Also wenn überhaupt kann der PC tagsüber laufen. Nachts ist mir das Teil ehrlich gesagt zu laut. ;-)
    ...
    emerge besitzt eine resume Funktion, d.h. du mußt nicht wieder bei Packet 1 anfangen. 4 Tage klingt realistisch wenn man weiß was man tut (sprich: Nicht zum ersten mal einen Kernel baut oder den X Server konfiguriert).
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  7. #7
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    hmm, ich glaube ohne vernünftiges paketmanagement komme ich nicht mehr klar ;-) Mit selbst kompilieren und installieren habe ich mir schon so manches zerschossen. Da ist eine Verwaltung, die über die Versionen wacht schon vorteilhaft...sonst verliere ich da schnell den Durchblick.

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von PierreS
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    Zitat Zitat von Inside
    emerge besitzt eine resume Funktion, d.h. du mußt nicht wieder bei Packet 1 anfangen. 4 Tage klingt realistisch wenn man weiß was man tut (sprich: Nicht zum ersten mal einen Kernel baut oder den X Server konfiguriert).
    Und wenn z.B. ein neues KDE rauskommt muß ich beim Updaten wieder Ewigkeiten kompilieren, denke ich. Naja, das muß ich mir mal überlegen. Momentan kann ich nicht eine Woche auf den PC verzichten.

  9. #9
    foul and a miss Avatar von ChandlerBing
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    Schmeiß den Duden raus und nimm Debian. Es lohnt sich!
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  10. #10
    Stolzer Gentoo user Avatar von ??Linux
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    reee

    also gentoo, ist sehr sehr aktuell, und bei gentoo gibt es alles, da kannst du alles mit "emerge" installieren was dir einfällt....


    ich denke mal 4 tage ist übertrieben, ich würde sagen eine stage3 install, die dauert nicht so lange..... und fürs erste reicht das, ich habe auch mit einer stage3 install angefangen, mitlerweile habe ich eine stage1 drauf.


    falls du mehrere PCs hast, dann kannst du die anderen PCs als unterstüzung nehmen beim Kompilieren.....



    bye Benny
    Gentoo mit 2.6.22 Kernel
    Intel Pentium 3,6GHz
    1,00GB DDR Ram, GeForce FG 6800LE und Asus P5P800 Mainboard

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von PierreS
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    Wie meinst Du das mit dem Duden? (irgend so ein Insider-Witz?)

    Ist Debian "unstable" schon ausgetestet oder ist das so eine Zitterpartie wie mit CVS-Versionen von Programmen. Laut distrowatch findet man aktuelleSoftware nämlich nur in sid.

  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von PierreS
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    Zitat Zitat von ??Linux
    also gentoo, ist sehr sehr aktuell, und bei gentoo gibt es alles, da kannst du alles mit "emerge" installieren was dir einfällt....


    ich denke mal 4 tage ist übertrieben, ich würde sagen eine stage3 install, die dauert nicht so lange..... und fürs erste reicht das, ich habe auch mit einer stage3 install angefangen, mitlerweile habe ich eine stage1 drauf.


    falls du mehrere PCs hast, dann kannst du die anderen PCs als unterstüzung nehmen beim Kompilieren.....



    bye Benny
    Wenn ich das richtig verstanden habe (laut gentoo.org) ist stage3 nur ein Schnappschuß von Paketen, die vorkompiliert, danach aber nicht mehr gepflegt werden. Müßte ich also bei Updates trotzdem wieder selbst kompilieren. Dann kann ich ja auch gleich bei stage 1 anfangen.

  13. #13
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    debian sid lief bei mir um Längen stabiler/zuverlässiger als Suse. Apt-get ist die ultima-ratio der (binär-)Paketmanager. Nur gentoo hat mehr Pakete im portage als apt. Mit Kanotix kannst du dir ein sid ohne grosse Vorkenntnisse in max. 30 min installieren, daß dann auch schon vorkonfiguriert ist. Im direkten Vergleich ist imho Suse unstable und nicht debian-sid. debian lässt sich per apt im Schlaf upgraden und die mitgelieferten Kernel sind auch nicht bis zur Unkenntlichkeit gepatcht.
    gentoo-stage1, kernel 2.6.7, xorg-x11-6.7.0-r1, fglrx-4.3.0-3.9.0-r1, alsa -1.4.-2

  14. #14
    Challanzen Avatar von atomical
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    Zitat Zitat von PierreS
    Du meinst ich muß 4 Tage lang ohne Pause kompilieren? Au weia. Also wenn überhaupt kann der PC tagsüber laufen. Nachts ist mir das Teil ehrlich gesagt zu laut. ;-)

    Naja, KDE ist nicht wirklich schlank. Ich meine vielmehr die Distribution als Ganzes. Bei SuSE und Mandrke hast Du z.B. viel Software dabei, die Du nicht brauchst, man aber auch wegen Abhängigkeiten nicht löschen kann. Ich fände es ja schon toll, wenn ich aussuchen könnte, welche KDE Programme installiert werden.
    Nein, du musst nicht 4 Tage durchkompilieren. Du kannst auch die notwendigen Schritte bis in die Chroot Umgebung jeden morgen ausführen und dann bis zum Abend das nächste große Paket emergen. Das dauert dann vielleicht ein bißchen länger, aber du kannst ja wie gesagt dein altes System nebenher nutzen, bis das Gentoo fertig ist oder, bis du damit zufrieden bist. Wirklich lange dauern eigentlich nur die großen Brocken wie KDE oder OpenOffice.

    Das Updaten von Paketen (man muss auch nicht jedes mitnehmen) passiert übrigens im Hintergrund - ohne das du allzuviel davon mitbekommst.
    Geändert von atomical (26.06.04 um 18:30 Uhr)
    mfg, atomical

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  15. #15
    Stolzer Gentoo user Avatar von ??Linux
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    Zitat Zitat von PierreS
    Wenn ich das richtig verstanden habe (laut gentoo.org) ist stage3 nur ein Schnappschuß von Paketen, die vorkompiliert, danach aber nicht mehr gepflegt werden. Müßte ich also bei Updates trotzdem wieder selbst kompilieren. Dann kann ich ja auch gleich bei stage 1 anfangen.

    Also stage3 ist ein vorkompiliertes system, das heißt es ist einfach nur vorkompiliert, da hast du aber optimierung auf dein System, aber sonst läuft eine stage3 genauso wie eine stage1.

    achja mit stage3 erhälst auch nur das basissystem wie bei stage1 und stage2.



    bye Benny
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