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Thema: Nvidia Grafikkarten unter Linux (Treiber, AGP, 3D ...)

  1. #1
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    Nvidia Chip basierende Karten mit OpenGL

    Diese Hilfe soll erklären wie Nvidia Chip basierende Karten unter Linux im
    OpenGL Modus betrieben werden können. Dies ist für alle OpenGL basierenden
    Spiele wie z.B. Unreal Tournament und Quake 3 Arena absolut notwendig.



    System - Vorraussetzungen


    - Sie brauchen XFree Version 4.x oder höher. Falls sie noch eine 3.x Version
    haben müssen Sie zunächst auf http://www.xfree.org gehen und ein Update machen.
    Aktuelle Distributionen sollten aber Standardmäßig eine 4.x Version haben.
    Wenn Sie es nicht genau wissen geben Sie folgenden Befehl in einer Konsole ein :


    XFree86 -version


    Achtung: Die NVidia Treiber unterstützen fast alle NVidia Chip
    basierenden Karten. TNT und Geforce Karten sollten alle unterstützt werden.
    Sollten Sie noch eine ältere Karte besitzen dann schauen sie bei den Treiber
    Downloads in den Hilfe Text. Dort wird beschrieben welche der älteren Karten
    mit dem Treiber funktionieren und welche mit den in XFree enthaltenen Treibern
    betrieben werden müssen.


    Download


    - Gehen Sie nun auf http://www.nvidia.com und suchen sie unter den Treibern nach
    den Linux Treibern.


    - Dort sehen Sie eine Liste mit RPM Paketen für verschiedene
    Distributionen.


    Wichtig : Ich beziehe mich hier auf Systeme wie Suse, Redhat und Mandrake.
    Für Systeme die keine RPMS zur Paketinstallation benutzen, müssen Sie die Tar
    Files verwenden.


    Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten :


    a) Ihre Distribution ist aufgelistet und Sie laden die vorkompilierte RPM Pakete (GLX und Kernel)
    herunter


    b) Ihre Distribution ist nicht aufgelistet oder die Downloadbahren RPM Pakete
    funktionieren nicht. In diesem Fall laden sie ganz unten in der Liste die Source
    RPMs herunter.


    Anmerkung: Die Beiträge aus dem Linux Forum zeigen, das die RPM Pakete von
    fast allen Distributionen funktionieren. Die Treiberversion 1.0-1251 für
    Mandrake 8.0 funktioniert aber definitiv nicht, so das dann Methode b)
    angewendet werden muss. Aber selbst wenn Sie nach b) vorgehen und XFree 4.1
    benutzen ist die Wahrscheinlichkeit groß das es trotzdem nicht funktioniert.
    Sie können es dann eben ausprobieren und wenn es nicht funktioniert müssen sie
    die 0.9 Treiber nach Methode a) installieren. Dieser ist auf der NVidia Seite
    auf deren FTP Server zu finden.


    Installation der vorkompilierten RPM Pakete


    Zu a) Sie können das runtergeladene RPM Paket einfach folgendermaßen
    installieren :


    - Anmeldung als Root


    Anmerkung: Wenn Sie schon mal NVidia Treiber installiert hatten und noch
    nicht wieder deinstalliert haben geben Sie erst folgende Befehle ein :


    rpm -e NVIDIA_GLX


    rpm -e NVIDIA_kernel    (oft nicht nötig, aber besser
    immer mit eingeben)



    - Wechseln Sie nun mit einer Konsole in das Verzeichnis wo die runtergeladenen RPMs gespeichert sind



    - Geben Sie folgenden Befehl ein : rpm -ihv NVIDIA*.rpm


    - Die Treiber sollten jetzt installiert werden. Es ist normal das einige Dateien
    umbenannt werden


    kompilieren und installieren der Sourcen (halb automatisch)


    Zu b1) In dem Fall, dass Sie die Sourcen herunter geladen haben müssen sie
    die Treiber nun selbst kompilieren. Gehen Sie folgendermaßen vor:


    - Anmeldung als Root


    - Wechseln Sie mit einer Konsole in das Verzeichnis wo die runtergeladenen
    Source RPMs gespeichert sind und führen Sie
    folgenden Befehl aus :


    rpm --rebuild NVIDIA*.rpm


    Anmerkung: Jetzt sollte der Treiber kompiliert werden. Achten Sie im Text
    auf Angaben zu einem Verzeichnis z.B. /usr/src/RPM/RPMS/i686


    Achtung : Diese Verzeichnis Struktur bezieht sich auf Mandrake 8.0. Bei
    anderen Distributionen kann das etwas anders aussehen.


    Beispiele:


    - Suse : /usr/src/packages

    - Redhat : /usr/src/redhat


    Die nachfolgend benötigten Verzeichnisse sollten dort aber immer in
    ähnlicher Form vorhanden sein.


    Wechseln Sie nun in das Verzeichnis. Sollte es in i686 keine neuen Dateien geben versuchen Sie die anderen i383, i486 ...
    (abhängig davon was für ein System Sie besitzen)


    - Wenn Sie die fertig kompilierten RPMs gefunden haben dann installieren Sie
    sie folgendermaßen:


    rpm -e NVIDIA_GLX    (falls Sie schon mal NVidia Treiber
    installiert hatten)


    rpm -e NVIDIA_kernel    (oft nicht nötig, aber besser
    immer mit eingeben)


    rpm -ihv NVIDIA*.rpm    (installiert GLX und Kernel)


    - Starten Sie anschließend die X-Server neu. Beim Start von X sollten Sie
    nun kurz das Nvidia Logo im Hintergrund sehen.


    Anmerkung: Es kann beim Neustart der X-Server zum Systemabsturz
    kommen. Ein Neustart des ganzen Rechners sollte dieses Problem aber beheben.


    - melden Sie sich wieder als Root an


    kompilieren und installieren der Sourcen (manuell)


    Zu b2) Sollte Methode b1) nicht funktionieren (kommt selten vor), können Sie
    auch den manuellen Weg gehen :


    - Anmeldung als Root


    - Wechseln Sie mit einer Konsole in das Verzeichnis wo die runtergeladenen
    Source RPMs gespeichert sind und führen Sie
    folgenden Befehl aus :


    rpm -Uhv NVIDIA*.rpm    (entpackt die Dateien, es wird nichts
    installiert)


    Wechseln Sie nach /usr/src/RPM/SPECS


    Achtung: Diese Verzeichnis Struktur bezieht sich auf Mandrake 8.0. Bei
    anderen Distributionen kann das etwas anders aussehen.


    Beispiele:


    - Suse : /usr/src/packages

    - Redhat : /usr/src/redhat


    Die nachfolgend benötigten Verzeichnisse sollten dort aber immer in
    ähnlicher Form vorhanden sein.


    - Geben Sie dann folgenden Befehl ein :


    rpm -bb --target=i686 --clean --rmsource NVIDIA*.spec


    Wichtig: Das Target sollten Sie Ihrem Rechner anpassen. Wenn sie einen 686
    Rechner und ein 686 Linux System haben, dann sollten Sie das schreiben.
    Andernfalls eben den entsprechend anderen Wert (i386, i486, oder i586).


    Anmerkung: Dieser Befehl installiert nichts, sondern kompiliert die RPM Pakete für ihr System. Dies dauert ein paar Minuten. Es ist möglich das er
    nach bestimmten Sourcen verlangt. Diese sollten Sie auf ihrer Linux CD finden
    und installieren können. Danach diesen Schritt wiederholen und es sollte
    funktionieren.


    - Wechseln sie nun in das Verzeichnis ../src/RPM/RPMS/i686 (Abhängig davon
    welche Distribution Sie haben und was sie als Target gewählt haben)


    - Hier sollten nun die fertig kompilierten RPMs für Ihr System sein. Geben
    Sie nun folgende Befehle ein :


    rpm -e NVIDIA_GLX    (falls Sie schon mal NVidia Treiber
    installiert hatten)


    rpm -e NVIDIA_kernel    (oft nicht nötig, aber besser
    immer mit eingeben)


    rpm -ihv NVIDIA*.rpm    (installiert GLX und Kernel)


    - Starten Sie anschließend die X-Server neu. Beim Start von X sollten Sie
    nun kurz das Nvidia Logo im Hintergrund sehen.


    Anmerkung: Es kann beim Neustart der X-Server zum Systemabsturz
    kommen. Ein Neustart des ganzen Rechners sollte dieses Problem aber beheben.


    - melden Sie sich wieder als Root an


    Konfiguration


    Nun ist nur noch eine Änderung des XFree Config Files notwendig. Öffnen Sie
    mit einem Editor (kedit, VI, joe ...) die Datei XF86Config oder XF86config-4
    (für XFree 4.x). Sie finden diese Dateien in /etc/X11. Letztere sollte die Norm
    sein. Falls diese Datei nicht vorhanden, XFree 4.x aber definitiv installiert
    ist, benutzen Sie XF86Config.


    Ändern Sie folgende zwei Einträge :


    - Unter der Section "Module" schreiben Sie dazu : load "glx"

    - Unter Section "Device" sollten sie die Einträge für Ihre
    Grafikkarte finden. Als Driver steht da jetzt wahrscheinlich "nv",
    ändern Sie das in "nvidia"


    - Starten Sie nun erneut das X-System neu. Und melden Sie sich am System an.


    Testen


    - rufen Sie mit der Konsole folgenden Befehl auf :


    glxinfo


    - Aus der Ausgabe dieses Befehls sollte hervorgehen das OpenGL jetzt mit
    ihrer NVidia Karte arbeitet. Keinesfalls sollte hier Mesa stehen. Falls doch
    überprüfen Sie die Konfiguration noch einmal.


    - Starten Sie jetzt zum richtigen Test ein OpenGL basierendes Spiel, wie z.B. quake3
    oder tuxracer. Jetzt sollte OpenGL auf ihrem Rechner laufen und die Spiele
    sollten funktionieren.


    Wichtige Anmerkung: Sollen Sie die Treiber nicht selbst kompiliert haben und
    Sie OpenGL nicht benutzen können weil es fehlerhaft funktioniert (aber gefunden
    wird), so gehen Sie wie unter b1) bzw. b2) beschrieben vor und kompilieren Sie die Treiber
    selbst.


    Anmerkung: Bei Quake3 bricht er im Falle eines Fehlers z.B. mit der Meldung
    ab das er ein Signal 11 von X erhalten hat und deshalb abbricht. Das ist ein
    deutlicher Hinweis das der OpenGL Treiber nicht richtig funktioniert.


    Wenn alles versagt, wie es bei Mandrake 8.0 mit XFree 4.1 möglich ist, dann
    installieren sie die Treiber 0.9 und warten Sie auf die ganz neuen Treiber mit
    denen Sie einen neuen Versuch wagen können.


    Trouble Shooting und Sonstiges


    - Sie können die Dateien, in SOURCES, SPECS sowie das Verzeichnis Nvidia
    wieder löschen (im Fall b2) ). Die kompilierten RPMs in ix86 (x=3,4,5 oder 6) können Sie
    behalten oder ebenfalls löschen.


    - Sollte OpenGL nicht gefunden werden, aber alle Einträge in der XF86config
    Datei korrekt sein, dann schauen sie in /usr/lib/ nach. Dort sollten drei
    Dateien sein : libGL.so (Link, der auf libGL.so.1 oder libGL.so.Version verweist), libGL.so.1 (Link der auf die Treiberdatei libGL.so.Version) und
    libGL.so.Version. Sollten die Links nicht da oder falsch sein, müssen Sie das
    manuell korrigieren.


    - Wo der File libGL.so.Version liegt ist egal. Nur die Links müssen
    vorhanden sein und stimmen. Bei Suse liegt der File eventuell unter /usr/lib/GL


  2. #2
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    AGP aktivieren

    Wer eine AGP Karte hat muss noch eine weitere Option einfügen damit dies auch genutzt wird:

    Dazu wird ein weiterer Eintrag in der /etc/X11/XF86Config(-4) eingefügt:

    # Graphics device section

    Section "Device"
    Identifier "NVIDIA GeForce2 DDR (generic)"
    VendorName "Unknown"
    BoardName "Unknown"
    Driver "nvidia"
    Option "NvAgp" "X" <--- Hier !!
    VideoRam 32768
    # Clock lines

    Den Driver habt ihr ja von "nv" nach "nvidia" umbenannt. Das sollte bei euch genauso aussehen. Der Rest sieht vermutlich etwas anders bei euch aus, was ihr aber dann so belassen könnt.

    Für "X" müsst ihr nun eine Zahl einsetzen:

    0 -> AGP aus (bei Problemen, zum testen)
    1 -> AGP an, Unterstützung durch Nvidia Treiber
    2 -> AGP an, Unterstützung durch Kernel (AGPgart)
    3 -> AGP an, Unterstützung wird automatisch gewählt

    Am besten verwendet man "1" bei Via Chipsätzen und "2" bei allen anderen. Wenn ihr keine Ahnung habt, dann nehmt die "3". Sollten Probleme auftauchen dann probiert mal ein wenig mit den Zahlen rum (1 oder 2).

    Zum endgültigen aktivieren ist ein Neustart von X notwendig ! Danach sollte der folgende Befehl, das folgende Ergebnis ausgeben:

    > cat /proc/nv/card0

    ----- Driver Info -----
    NVRM Version: NVIDIA NVdriver Kernel Module 1.0.2314 Fri Nov 30 19:33:20 PST 2001
    Compiled with: gcc version 2.96 20000731 (Mandrake Linux 8.1 2.96-0.62mdk)
    ------ Card Info ------
    Model: GeForce2 MX/MX 400
    IRQ: 11
    Video BIOS: 03.11.00.18
    ------ AGP Info -------
    AGP status: Enabled <--- AGP an
    AGP Driver: NVIDIA <--- Nvidia oder AGPgart
    Bridge: Via Apollo Pro KT133
    SBA: Supported [disabled]
    FW: Unsupported [disabled]
    Rates: 4x 2x 1x [4x] <--- Im Bios einzustellen
    Registers: 0x1f000207:0x00000104

    Compilieren aus den .tar Quellen

    Wenn ihr einen neuen Kernel compiliert habt oder Stabilitätsprobleme mit .rpm oder .src.rpm habt, dann könnt / müsst ihr die Treiber mal mit den Tar quellen compilieren.

    - Ladet euch NVIDIA-GLX.tar.gz und NVIDIA-kernel.tar.gz runter
    - entpackt beides:

    tar vxfz *kernel*
    tar vxfz *GLX*

    - Stellt sicher das Kernel Quellen und Kernel Header installiert sind. Solltet ihr einen eigenen Kernel compiliert haben müsst ihr in den Kernel Quellen mal "make dep" ausgeführt haben. Ihr dürft dann kein "make clean" dort ausführen da ihr sonst die Kernel Header wieder löscht. Dann müsstet ihr dort erneut einmal die Config laden und dann nochmal "make dep" ausführen.

    - BEENDET jetzt X !!! Ansonsten treten nachher Fehler und Abstürze auf.
    - Löscht die eventuell noch installierte RPM Installation:

    rpm -e NVIDIA_GLX
    rpm -e NVIDIA_kernel

    - kompilieren und installieren

    cd *kernel*
    make install
    cd ..
    cd *GLX*
    make install

    - Danch könnt ihr wieder X starten

    Trouble Shootin

    a) Sollten Probleme auftreten, so das ihr euer X nicht mehr starten könnt, so öffnet in der Konsole einfach die Datei /etc/X11/XF86Config(-4) mit einem Konsolen Editor. Das kann im schwierigeren Fall z.B. "vi" bzw. "vim" sein. Einfacher ist aber wohl wenn ihr euch den "joe" installiert. Zum einfachen editieren einer simplen Textdatei ist er der beste und einfachste.

    Setzt dann Rauten (#) vor die Zeieln Load "glx" und Option "NvAgp" "X". Und aus Driver "nvidia", macht ihr wieder: Driver "nv". Dann steht euch X wieder zur Verfügung und ihr könnt euch dann erneut an dem Treiber versuchen.

    b) Manchmal macht der Treiber bei der Installation einen wichtigen Eintrag in der /etc/modules.conf nicht. Oder ihr wart so dumm ihn versehentlich zu löschen. Dann müsst ihr ihn neu rein schreiben:

    alias char-major-195 NVdriver

    Ohne dieses Kernel Modul kann der Treiber nicht auf die Karte und AGP zugreifen und weder X noch 3D sind dann möglich.

    c) Manche Leute fluchen immer über die Nvidia Treiber, weil sie bei ihnen Abstürze verursachen. Aber dagegen kann man einiges tun:

    1. Wechselt mal den AGP Treiber (Nvidia oder AGPgart)
    2. compiliert euch die Treiber aus den Tar Quellen
    3. Für AMD Benutzer: Setzt einen append Eintrag in der Config von LILO oder Grub: mem=nopentium

    Finetuning

    Die meisten hier werden wohl ihre Karte mit Nvidia Treibern, 3D und OpenGL einrichten weil sie spielen wollen. Um aber die volle Geschwindigkeit zu bekommen ist es noch nötig an einer Schraube zu drehen: der Farbtiefe.

    Diese wird in der /etc/X11/XF86Config(-4) ziemlich weit unten eingestellt:

    # Screen sections

    Section "Screen"
    Identifier "screen1"
    Device "NVIDIA GeForce2 DDR (generic)"
    Monitor "Custom"
    DefaultColorDepth 16 <--- Hier !!!
    Subsection "Display"
    Depth 8
    Modes "1024x768" "800x600" "640x400"
    ViewPort 0 0
    EndSubsection

    Mögliche Werte sind hier z.B. 16, 24 und 32.

    Stellt man jetzt 24 ein, so wird das ganze um einiges langsamer. Stellt man 16 ein wird es logischerweise schneller werden. Da 16 vollkommen ausreichend sind, sollte man 16 einstellen.

    Für Quake 3 mit einer GeForce 2 soll es aber angeblich so sein das 32 schneller als 16 sind. Am besten ihr probiert es einfach mal beides aus.
    Geändert von hunter (10.03.02 um 15:20 Uhr)

  3. #3
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    UPDATE für neuere Version

    Ab Version 1.0-2802 hat sich etwas verändert. Nämlich der Pfad wo man den Status abrufen kann. So gehts jetzt:

    Treiber Version: cat /proc/driver/nvidia/version

    Karten Daten: cat /proc/driver/nvidia/cards/0

    AGP Status: cat /proc/driver/nvidia/agp/status

    Desweiteren gibts da noch ein paar Infos, mit folgenden Befehlen:

    cat /proc/driver/nvidia/agp/host-bridge
    cat /proc/driver/nvidia/agp/card

    Eine schöne Zusammenfassung wie bei älteren Versionen scheint es nicht mehr zu geben.

  4. #4
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    Ganz wichtig: Im Bios muss die Option "Assign IRQ to VGA" eingeschaltet (enabled) sein, sonst ist nix mit 3D-Beschleunigung.

  5. #5
    Premium Mitglied Avatar von RapidMax
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    Mit nvidia Debian-Installation zerschossen?

    Auswirkung: Der Start von XFree wird abgebrochen. In der XFree86.0.log erscheint die Fehlermeldung:
    (II) LoadModule: "GLcore"
    (WW) Warning, couldn't open module GLcore
    (II) UnloadModule: "GLcore"
    (EE) Failed to load module "GLcore" (module does not exist, 0)
    Der Rest wird sauber geladen, bis schlussendlich der Server wegen dem Fehlendem Modul mit:
    Fatal server error:
    Caught signal 11. Server aborting
    aufgibt.

    ein find / -name "*GLcore*" findet folgende Dateien:
    /usr/lib/libGLcore.so.1
    /usr/lib/libGLcore.so.1.0.2880
    /usr/share/nvidia-glx/diversions/libGLcore.a

    Was fehlt nun?

    Die bisherige Geschichte: Vor ca. 2 Wochen nahm ich mir vor, mein Inspiron 8100/Geforce2Go mit Debian auszurüsten. Das Netz bietet einige Anleitungen, z.B. die, die und die.

    Um die Hardware richtig zu nutzen habe ich mir erst einmal einen Kernel gebaut, mit dem Debian 2.4.18 Kernelpaket und den in den oben genannten Beschreibungen aufgeführten Optionen. Den Kernel kompilierte ich mit den "fakeroot make-kpkg" - Gespann.

    Danach hohlte ich mir per apt-get die pakete nvidia-kernel-src und nvidia-glx-src und erzeugte ich das NVidia Kernelmodul mit "fakeroot make-kpkg modules_image" nach der Anleitung.
    Dann beim GLX-Modul passierte es: Ich führte das dpkg-buildpackage als root aus.

    Kann es sein dass ich das System dort verschossen habe? Ich will wenn möglich nicht nochmals das System installieren, da es sich um ein Netinstall handelt.

    Distribution: Debian Woody

    Gruss, Andy

    PS: Ich versuche beim Rechner jetzt schon seit zwei Wochen das XFree86 mit nvidia-Unterstützung hinzubringen und habe schon viele, aber noch nicht alle Dokumentationen gelesen. Wenn ich das schaffe schreib ich mir eine Doktorarbeit.
    echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc
    >>> Programmierst Du noch oder patentierst Du schon... ? <<<

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Sonic-NKT
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    bin zwar noch ein relativer newbie..
    weis jedoch ein bissle wat darüber:

    wenn du die Treiber installiert hast (nvidia_kernel und Nvidia_GLX) musst du danach ja deine XFree86 config ändern (ist in /etc/X11/ und dann die mit der 4 am ende) und dort musst du bei den modules dieses tun:

    löschen musst du die zeilen (sofern sie existieren):
    Load "glCore"
    Load "DRI"

    hinzufügen musst du:

    Load "glx"


    ok danach solte schonmal die Fehlermeldug mit den glcore weg sein.

    Ok probiers mal aus.


    PS: das du bei der einstellung der Grafikarte (unten in der config) bei Driver "nvidia" einstellen musst weist du auch oder?
    Geändert von Sonic-NKT (03.11.02 um 22:38 Uhr)

  7. #7
    Premium Mitglied Avatar von RapidMax
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    bin zwar noch ein relativer newbie
    Bloss weil ich über 450 Posts habe heisst das noch lange nicht dass ich mehr kann.

    Mit der falschen XF86Config-4 kann es nicht gehen. Und weil ich mich sooo in die Geschichte vertieft habe bin ich doch tatsächlich nicht auf diese Idee gekommen.

    Sonic- NKT ich danke dir

    Gruss, Andy
    echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc
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  8. #8
    Premium Mitglied Avatar von RapidMax
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    Lightbulb Hier noch eine kurze Beschreibung der (nun erfolgreichen) Installation

    Zuerst lade man die Kernel-Sourcen des (aktuellen!!!) Kernel herunter oder baue (wie ich) gleich einen neuen Kernel. Dabei ist darauf zu achten, dass /usr/src/linux als ein Link auf diese Source existiert.

    Weiter benötig man die Pakete kernel-image, debianutils und fakeroot (apt-get install kernel-image debianutils fakeroot). Weiter soll alles als normaler user und nicht als root compiliert werden, dazu muss der entsprechene user der Grupper src angehören (man adduser und nicht vergessen neu einzuloggen!)

    Hat man einen Kernel gebaut, sollte noch nicht make-kpgk clean aufgerufen werden.
    Jetzt kann mit apt-get install nvidia-kernel-src nvidia-glx-src die nvidia-Packete gedownloadet werden. (man benötigt später noch mals ein Paket, so dass eine Verbindung zum Internet bestehen soll).
    Nun kann als normaler user mit

    Code:
     cd /usr/src
    tar -xzf nvidia-kernel-2.4.*.tar.gz
    cd linux
    fakeroot make-kpkg modules_image
    cd /usr/src
    su -c "dpkg -i nvidia-kernel-2.4.*_1.0.2880-1+custom.1.0_i386.deb"
    So, das wäre erledig, es folgt das glx-Paket:
    Code:
     cd /usr/src/nvidia-glx-1.0.2880
    # ev. get hier auch: dpkg-buildpackage -uc -us -rfakeroot 
    fakeroot dpkg-buildpackage -uc -us
    cd /usr/src
    su -c "dpkg -i nvidia-glx_1.0.2880-3_i386.deb"
    So und jetzt kommt der Teil, bei dem ich im ersten Anlauf versagt habe: die /etc/X11/XF86Config-4 anpassen! Siehe oben.

    Gruss, Andy
    echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc
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  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Sonic-NKT
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    Cool das ich dir helfen konnte, hoffe das jetzt alles geht
    viel spass...

  10. #10
    so lebendig wie nie :)
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    wenn ich aber ein auf dem normalen weg debian installiert habe..

    kann ich dann nvidea "normal" installieren oder muss ich dann deiner beschreibung folgen damit ich erfolgreich bin ?

  11. #11
    Premium Mitglied Avatar von RapidMax
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    Für Debian gibt es meines Wissens keine *.deb-Pakete bei nvidia.com. Die bleibt also nur der weg die tarballs zu installieren. Das funktioniert natürlich immer.
    Ich will aber das Packet-Management so wenig wie möglich umgehen. Darum bevorzuge ich immer den Weg mit den Paketen.
    Im Wesenlichen brauchst du das Header-Packet *deines* *aktuellen* Kernels (uname -a). Dann kannst du meiner Beschreibung folgen, die im wesenlichen eine Zusammenfassung der Original-Beschreibung ist. Diese findest du nach der Installation der nvidia-*-src pakete in /usr/share/doc/nvidia-*/README*.

    Gruss, Andy
    echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc
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  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von giotto
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    Hallo Andy!

    Ich finde, das ist eine sehr nützliche Dokumentation!

    Du könntest doch dieses Post kopieren (ev noch ein wenig erweitern) und dann in den Tutorialbereich stellen!

    Das könnte für viele sehr nützlich sein!

    Gruss Giotto

  13. #13
    so lebendig wie nie :)
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    Folgendes Problem Sollte man bei

    Debian Woody + Geforce karte noch beachten.

    Wenn er bei jedem Start das Kernel Modul des Nvidia Treiber vergisst müsst ihr folgendes machen...

    "You haven't told debian you want the NVdriver kernel module loaded at
    boot time. Go to /etc/modutils/, modify aliases and add this line:

    alias char-major-195 NVdriver

    Then run "update-modules", and you should find the alias in
    /etc/modules.conf

    At which point, the kernel will load the NVdriver at boot time, so
    things like (x|g|k)dm will work. "


    hab ich bei google gefunden und es funktioniert

  14. #14
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    Mal ne ganz blöde Frage:
    Ich verstehe die man Seite für adduser irgendwie nicht so ganz. Wie kann ich denn einen user in eine andere gruppe bekommen ???
    Ich schaffe das zum verrecken nicht meinen normalen user in die gruppe src zu bekommen.
    Und : Was wäre so schlimm daran wenn ich bei debian die NVIDIA Treiber als root kompilliere. Bei anderen systemen geht das doch auch als root , oder ?

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