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Thema: USB HDD Partitionen fest einbinden

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    USB HDD Partitionen fest einbinden

    Hallo zusammen
    Ich habe ein altes Laptop, welches ich als Server benutzen möchte.
    Hieran sind USB Festplattenm angeschlossen und die darauf enthaltenen Partitionen sollen fest gemounted werden.
    Bislang hat das auch funktioniert, aber nur solange das Laptop mit Strom versorgt war.
    Gestern Abend kam ich nach Hause und der Strom war aus, somit auch das des Laptops und somit war das Laptop ausgegangen.
    Das klang im ersten Moment auch nicht weiter wild bis auf die Tatsache, dass nach erneutem Beobachten des Startvorganges das Laptop nicht durchstartete.
    Ich musste das Laptop nochmal neu starten und die angehängten USB HDD abklemmen. Jetzt lief es wieder.
    Nachdem ich die USB HDD wieder abgesteckt hatte, wurden die Mountpunkte, die für die Partitionen der USB HDD vorbereitet waren nicht mehr belegt, sondern waren lediglich unter /usr/media/ und Benutzername zu finden.

    Meine Fragen dazu:
    1) Hat schon mal jemand ein derartiges Szenario durch?
    2) Wie macht man dafür die fstab-Einträge korrekt, damit ...
    1. das Laptop mit angesteckten USB HDD durchstartet und
    2. die vorbereiteten Ordner korrekt mit den Partitionsinhalten bestückt werden.

    Nach alter Manier benutzte ich immer die Partitionseinbindung nach Gerätename. Funktioniert jedoch so nicht.
    Wäre es für die automatische Partitionseinbindung bei den USB HDD besser nach ...
    1) Geräte-ID
    2) Gerätepfad
    3) UUID
    4) Volume-Kennung

    Das besagte Laptop:
    Befehl: uname -a
    Code:
    Linux lap2 5.3.18-59.10-default #1 SMP Fri Jun 25 12:36:56 UTC 2021 (6856d31) x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux
    Die Ordner der USB Partitionen liegen im Hauptverzeichnis.

    Ich hoffe ich habe mich klar und verständlich ausgedrückt und ihr könnt mich unterstützen.
    Falls ihr noch Informationen braucht bin ich gerne bereit diese zu geben.

    Lieben Gruß

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von just4uk
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    im Wilden Süden L.E.
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    mit
    Code:
    blkid -olist
    die UUIDs auslesen.
    Eintrag in der fstab z.B.
    Code:
    UUID=bc868b72-ef59-4251-a251-da8279044b91 /shares         ext4    defaults        0       2
    Gruß aus L.E.
    Uwe
    Bei U/Linux hilfreich aber nicht nötig, bei Windows nötig aber nicht hilfreich!
    Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und Ausdruck meiner Persönlichkeit

  3. #3
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    Zunächst mal danke dafür. Nur leider hat es nicht so gut funktioniert.
    Wie müsste das Script aussehen, welches nach einem Start (Desktop ist fertig geladen) die Partitionen mountet?
    Vielleicht funktioniert es ja auch als Service, nach dem Start des Systems und vielleicht vor KDE.

  4. #4
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    1. Festplatte anschließen und als root posten:

    Code:
    fdisk -l
    Code:
    lsblk -o NAME,MOUNTPOINTS,UUID,PARTUUID,FSTYPE

  5. #5
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    Hallo Sauerland
    Im Grunde sind es zwei externe Festplatten.
    /dev/sda ist die interne Festplatte.

    fdisk -l ergibt:
    Code:
    Festplatte /dev/sda: 465,76 GiB, 500107862016 Bytes, 976773168 Sektoren
    Festplattenmodell: TOSHIBA MQ01ABF0
    Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
    Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 4096 Bytes
    E/A-Größe (minimal/optimal): 4096 Bytes / 4096 Bytes
    Festplattenbezeichnungstyp: gpt
    Festplattenbezeichner: CF9CC48E-82DB-41E9-9CD5-B0C66D7B5790
    
    Gerät         Anfang      Ende  Sektoren  Größe Typ
    /dev/sda1       2048   1026047   1024000   500M EFI-System
    /dev/sda2  273655808 976773134 703117327 335,3G Linux-Dateisystem
    /dev/sda3  105883648 231712767 125829120    60G Linux-Dateisystem
    /dev/sda4  231712768 273655807  41943040    20G Linux-Dateisystem
    
    Partitionstabelleneinträge sind nicht in Festplatten-Reihenfolge.
    
    
    Festplatte /dev/sdc: 931,51 GiB, 1000204886016 Bytes, 1953525168 Sektoren
    Festplattenmodell: HGST HTS541010A9
    Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
    Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
    E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
    Festplattenbezeichnungstyp: gpt
    Festplattenbezeichner: B172C6C3-71E4-43C0-957B-3F326FEBBAB7
    
    Gerät      Anfang       Ende   Sektoren  Größe Typ
    /dev/sdc1    2048 1953525134 1953523087 931,5G Microsoft Basisdaten
    
    
    Festplatte /dev/sdb: 3,64 TiB, 4000787029504 Bytes, 7814037167 Sektoren
    Festplattenmodell: Expansion       
    Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
    Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 4096 Bytes
    E/A-Größe (minimal/optimal): 4096 Bytes / 4096 Bytes
    Festplattenbezeichnungstyp: gpt
    Festplattenbezeichner: 6BC10031-6BFC-4966-AEAF-9500BE91A29C
    
    Gerät          Anfang       Ende   Sektoren Größe Typ
    /dev/sdb1        2048  419432447  419430400  200G Linux-Dateisystem
    /dev/sdb2  3221227520 7814037133 4592809614  2,1T Linux-Dateisystem
    /dev/sdb3   419432448 3221227519 2801795072  1,3T Linux-Dateisystem
    
    Partitionstabelleneinträge sind nicht in Festplatten-Reihenfolge.
    lsblk -o NAME,MOUNTPOINT,UUID,PARTUUID,FSTYPE ergibt dieses
    Code:
    NAME   MOUNTPOINT                  UUID                                 PARTUUID                             FSTYPE
    sda                                                                                                          
    ├─sda1 /boot/efi                   194E-F1E4                            0327fc49-bbfb-4184-985f-734013fa7676 vfat
    ├─sda2 /Sicherung                  3b8ad1e1-dd57-4be3-9674-8c037282b4cc 1566ff07-65b8-4047-9471-c067f0709b7b ext4
    ├─sda3 /home                       ebe2290b-26ea-4752-8f7d-0bd159f7acfa 6a43c3d4-569f-478c-9f7c-b408e02e8788 btrfs
    └─sda4 /                           758bc7ac-6b03-40aa-9cfd-28975e53c45f 5d285eab-c3f4-430f-a90b-3137dff467d4 ext4
    sdb                                                                                                          
    ├─sdb1 /Datensicherung             1eb3f141-c3c5-4b6c-a4c8-5cac2af04491 c533ac41-5490-4951-948a-8b64b6a85c04 ext4
    ├─sdb2 /run/media/papa/Multimedia  0d470fb7-f401-4aab-9692-b81141007b5a 37492185-283c-4549-affc-360c0b889ebf ext4
    └─sdb3 /run/media/papa/Multimedia2 913c5b74-0fdb-4469-87cd-d9a54ae5dc76 6f160e93-da46-4c28-91b9-03ab1a9352ba ext4
    sdc                                                                                                          
    └─sdc1 /run/media/papa/Sicherung2  25249ddf-a8a0-412d-830a-0437ab24577e bc5272dc-9509-409c-bf87-ab7c0d7612e9 ext4
    Normalerweise liegt /Datensicherung bei Anschluss der Festplatte auch unter /run/media/...
    Dieses habe ich händisch geändert.
    Die Ordner Sicherung2, Multimedia und Multimedia2 liegen vorbereitet im Wurzelverzeichnis, werden aber nicht bedient - was sie eigentlich sollten.

    Soweit OK? Sind noch irgendwelche Fragen?
    Leider habe ich nicht sehr viel Ahnung vom Scripten bzw. Servicedateien erstellen.

  6. #6
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    fdisk sagt:
    /dev/sdc1 2048 1953525134 1953523087 931,5G Microsoft Basisdaten
    lsblk sagt:
    ─sdc1 /run/media/papa/Sicherung2 25249ddf-a8a0-412d-830a-0437ab24577e bc5272dc-9509-409c-bf87-ab7c0d7612e9 ext4
    Was ist es wirklich für ein Dateisystem????

  7. #7
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    Es ist ein ext4 Linux Dateisystem. Ich hab es gerade nochmal mittels YaST Disk nachgesehen und festgestellt, dass die Partitions ID auf Windows-Daten-Partition stand. Habs mittlerweile geändert.
    Code:
    Gerät      Anfang       Ende   Sektoren  Größe Typ
    /dev/sdc1    2048 1953525134 1953523087 931,5G Linux-Dateisystem
    Jetzt hoffe ich aber mal, dass ich ein Script hinbekomme (und sei es drum, man zeigt mir wie's geht). Damit diese Partitionen erst nach dem Durchstarten des Systems gemounted werden.
    Geändert von pcfreddy (25.11.23 um 12:39 Uhr)

  8. #8
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    Mit noauto in der /etc/fstab werden die nicht gemountet, kannst du dann selbst über

    Code:
    mount /run/media/papa/Sicherung
    Allerdings auch wieder unmounten

    siehe auch:
    Code:
    man fstab

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