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Thema: Probleme mit Treiberinstallation bei Linux mint

  1. #1
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    Probleme mit Treiberinstallation bei Linux mint

    Hallo Spezialisten.

    Bisher habe ich mit Windows gearbeitet und habe daher keine Ahnung von Linux.

    Bei Windows funktioniert die Treiberinstallation auch ohne Internet recht einfach.
    Die dementsprechenden Dateien sind auf einer CD, DVD oder einem USB-Stick gespeichert.
    Natürlich dürfen die Dateien auch in einem beliebigen Verzeichnis auf dem PC gespeichert sein.
    Gibt es für den Treiber ein Setup oder ein Installprogramm, so genügt ein Doppelklick auf den Dateinamen.
    Ansonsten wird der Treiber über die Systemsteuerung installiert.

    Bei Linux funktioniert das anscheinend viel komplizierter.

    Rechts unten gibt es ein Schildsymbol, wo die Meldung ersheint, daß es 13 Aktualisierungen gibt.
    Wenn ich die Aktualisierungen durchführen will, hagelt es Fehlermeldungen, und Linux will permanent Dateien aus dem Internet herunterladen.
    Erstens will ich wissen, was heruntergeladen wird, und zweitens will ich mit einem nicht konfiguriertem System keine Internetverbindung aufbauen.
    Drittens will ich ohne Virenfinder keine Internetverbindung.
    Daher habe ich die Dateinamen notiert, und die Dateien mit einem anderen PC auf einen USB-Stick geladen.
    Danach habe ich die Dateien in das Verzeichnis /var/cache/apt/Archives/ kopiert.
    Ich mußte dieses Verzeichnis extra als Systemverwalter öffnen.

    Das Update funktionierte nicht.
    Nachdem ich jede Datei mit einem extra Doppelklick gestartet hatte, hat sich die Anzahl auf 8 Aktualisiereungen verringert.
    Obwohl ich alle geforderten Dateien heruntergeladen habe, wurden schon wieder neue Dateien aus dem www gefordert.
    Was sind denn das für anwenderfeindliche Treiberpakete, die im nachhinein zusätzliche Dateien benötigen?
    Gibt es bei Linux keine kompletten Installationspakete die offline ohne Internetverbindung und ohne zusätzliche Dateien installiert werden knnen?

    Gerhard

  2. #2
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    Bei den meisten Linux-Distributionen findet das Update automatisch aus den Update Servern/-zweig der Distribution.
    Ist alles kein Problem, da diese Dateien über interne Mechanismen gegen Manipulation geschützt sind.
    Außerdem ist es bei Linux so, das eine lib für verschiedene Programme benutzt wird und nicht wie bei Windows, das jedes Programm seine libs mit bringt.
    Daher kann es schon sein, wenn du etwas per Hand installierst/updatest, das irgendwas als sogenannte Abhängigkeit nachgeladen werden muss, damit das Programm ordnungsgemäß funktioniert.

    Zum Thema Virenscanner:
    Die meisten Viren sind für Windows geschrieben, ich schätze mal das 99% der Linux Anwender keinen Virenscanner laufen haben, es sei denn, sie betreiben einen Mailserver und scannen dort die eingehenden Mails auf Viren, um die Virenverbreitung zu Windows Rechnern zu unterbinden, die diesen Mailserver benutzen.
    Geändert von Sauerland1 (16.07.22 um 06:51 Uhr)

  3. #3
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    Updates ohne Internet sind heute auch nicht mehr realistisch - egal welches OS - das mit dem selber herunterladen und irgendwo ablegen ist nicht das richtige vorgehen.
    Virenscanner taugen nichts, egal welches OS. Ich finde das verhalten auch nicht Anwender feindlich, man könnte deins eher als Distributions feindlich verbuchen

    Ein Konzept bei allen Linuxen ist, dass die Pakete von einander wissen. Ein Pakete hatte also ein Liste von Pakete die es braucht um zu funktionieren, für jedes Paket in der Liste gilt das gleiche. Es ist also total normal, dass da bei einem Update auch andere Pakete aktualisiert werden, da das manuell sehr fehleranfällig ist, nimmt man dafür die Paket Verwaltung, in der kannst du auch prüfen, welche Dateien installiert werden usw

    Thema Internet, im Gegensatz zu Windows, braucht man bei anderen OSen kein Angst haben, dass einem die Maschine direkt kaputt gemacht wird, nur weil sie Internet Zugang hat.

    Virenscanner sind eher Böse, denn ganz oft, macht man sich durch die verwundbar, man muss aber natürlich trotzdem einen haben, damit man sich zB beim Online Banking an die Vorgaben hält, wegen Viren eher nicht - wirklich ganz überflüssige Software, man darf aber auch nicht sagen, dass das so ist, weil man dann uU probleme bzgl haftung bekommt, Banke verlangen zB dass man sich so eine Unsicherheitsfaktor installiert.
    Gruß nopes
    (,,,)---(^.^)---(,,,) /var/log/messages | grep cat

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von drcux
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    Zitat Zitat von nopes Beitrag anzeigen
    Updates ohne Internet sind heute auch nicht mehr realistisch - egal welches OS
    Dann hast du noch nie in einer Firma gearbeitet, wo einzelne Rechner oder auch ganze Netze nie nimmer nicht mit dem Internet verbunden sein dürfen!

  5. #5
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    Hallo Sauerland, hallo nopes.

    Danke für Eure Wortmeldungen.
    Wenn ich eure Wortmeldungen richtig interpretiere, brauche ich bei Linux keinen Virenscanner.
    Es ist schön zu hören, daß es ein Betriebssystem gibt, bei dem ich keinen Virenfinder benötige, da dies eine Anwendung ist, die Speicherplatz und Ressourcen frißt.
    Je nach Variante, ist ein Virenfinder auch noch kostenpflichtig.

    Wie ist das mit der Firewall?
    Wird die bei Linux auch nicht benötigt?
    Sollte bei Linux doch eine Firewall benötigt werden, welche ist zu empfehlen.

    Zu Punkt 2 Updates.
    Ich aktualisiere nicht nur meinen eigenen PC.
    Bei mir zu Hause stehen 3 baugleiche Stand-PC'S und 1 Laptop. Da bin ich schneller, wenn ich 1x alles aus dem i-net runtersauge und auf dem Stick speichere.
    Ich betreue auch einige PC's von anderen Personen. Daher ist es mir lieber, wenn ich die Installationsdateien auf einem USB-Stick gespeichert habe, und bei Bedarf die Treiber vom Stick herunterlade.
    Wieder im Vergleich Windows. Hier gibt es komplette Treiberpakete für jede Windowsversion. Bei der Hardware (Grafikkarte, Soundkarte usw.) gibt es von jedem Hersteller ein Treiberpaket. Da genügt es aber für die Installation, daß genau dieses Treiberpaket gespeichert ist.

    nopes schreibt, da es auch bei Linux diverse Pakete gibt.
    Nun meine Frage.
    Wie finde ich z.B. bei meiner Aktualisierungsverwaltung heraus, welche Pakete ich für die 8 Aktualisierungen herunterladen muß.
    In der Liste steht z.B. openjdk-lts, python3.8, samba, xorg-server. Bei Typ ist ein Symbol, das wie ein Schild aussieht. Die Symbolfarbe ist grau
    Weiters gibt es noch modemmanager, netplan.io, openssl und pulseaudio. Hier ist bei Typ ein Kreis mit einem Pfeil, der nach oben zeigt.

    Wenn ich distributionsfeindlich wäre, würde ich nicht überlegen, eventuell von Windows auf Linux zu wechseln.
    Außerdem bin ich in dieser Hinsicht schon 1 Schritt weiter, da ich ja schon 1 Linuxversion installiert habe, und die Oberfläche kennen lernen will.
    Mein nächster geplanter Schritt ist, noch 1 oder 2 Linuxversionen (Open Suse, Ubuntu, Debian) für Testzwecke zu installieren.

    Immerhin hatte ich bis vor 1 Woche absolut keine Ahnung von Linux.
    Das einzige, das ich von Linux wußte, war, daß es im Gegensatz zu Windows kostenlos ist, und daß es mehrere Varianten (Open Suse, Ubunto) gibt.
    Jetzt, nach 7 Tagen habe ich es schon geschafft, 1 Linuxversion in den Bootmanager zu integrieren.
    Weiters ist es mir schon gelungen auf die Dateien meiner Datenfestplatte "D" nach wie vor mit 3 Windowsvarianten, und jetzt auch mit Linux zuzugreifen.
    Auch das Konfigurationsprogramm Grub-Customizer konnte ich OFFLINE installieren und bedienen.
    Daher gibt es bei mir nur die Betriebssystemauswahl in BootIt BM. Das Grubmenü ist unsichtbar.

    Daher ist es mein Ziel, daß ich die letzten Kleinigkeiten für das installieren von Programmen und Treibern und sonstige Linuxeigenheiten innerhalb der nächsten Tage lernen kann. Daß ich damit noch lange kein linuxspezialist sein werde, ist mir klar. Es genügt mir aber, wenn ich das Wissen eines durchschnittlichen Linuxanwenders habe.

    Somit gibt es schon die nächste Frage.
    Bei den Versuchen, die Treiber für die Grafikkarte nvidia zu installieren, sind mir 2 Eigenheiten von Linux aufgefallen.
    Um Dateien in ein Verzeichnis kopieren zu dürfen, und um Dateien löschen zu dürfen, muß das Verzeichnis "als Systemverwalter" geöffnet werden.
    Beim Ausführen der Installationsdateien muß immer das Benutzerkennwort eingegeben werden.
    Gibt es eine Möglichkeit, diese beiden (im Normalbetrieb sicherlich sinnvollen) Funktionen abzuschalten?
    Oder gibt es eine Möglichkeit, einen Administrator / Supernutzer einzurichten, bei dem die Verzeichnisse automatisch als Systemverwalter geöffnet werden, und der nicht bei jeder Installationsanwendung das Paßwort erneut eingeben muß.

    Gerhard

  6. #6
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    Inzwischen habe ich weitere 2 Probleme mit Treibern.

    1.) Bei der Installation vom nvidia Grafikkartentreiber mit dem befehl sudo sh treibername.run gibt es die Fehlermeldung, daß ein aktiver NOUVEAU Treiber die Installation vom nVidia GraKa Treiber behindert.
    Wie löse ich das problem?

    2.9 Ich wollte die Treiberverwaltung öffnen, den NOUVEAU treiber suchen und deaktivieren oder deinstallieren.
    Pustekuchen!!
    Bei Aufruf Menü "Systemverwaltung", Punkt "Treiberverwaltung" wird zuerst das Paßwort abgefragt.
    Danach kommt SOFORT die Fehlermeldung "Treiber konnte nicht installiert werden. Bitte stellen sie....."

    Ich wollte KEINEN TREIBER INSTALLIEREN!!!
    Ein klick auf "OK" ÄNDERT NICHTS.

    Bitte um Lösungsvorschlag

    Danke im voraus
    Gerhard

  7. #7
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    Erst einmal:
    "Treiber" werden vom Kernel (dem eigentlichen Linux) immer mitgeliefert, sonst würde keine Hardware funktionieren.
    Dabei gibt es dann einige "Treiber", die besser laufen und einige die schlechter laufen.
    Das wird aber von jeder neueren Kernel Version besser.
    So unterstützen AMD und Intel aktiv die Treiberentwicklung ihrer Grafikkarten, bei Nvidia wird der vom Kernel mitgelieferte Treiber nouveau in jeder neuen Kernel Version besser.
    Daher läuft hier bei mir der nouveau, ich installiere nicht den Nvidia Treiber.

    Bei Mint sollte der Nvidia Treiber doch auch im Repo schon vorliegen, da muss jetzt aber ein Mint User etwas zu beitragen.

    Zum Thema Firewall:
    Die eine Distribution installiert und startet eine Firewall, die andere Distribution verlässt sich auf die Firewall im Router und macht nichts.
    Aber eine Firewall ist auf jeden Fall im Paketmanager vorhanden und kann über diesen (nach)installiert werden.

    Der Unterschied zwischen den meisten Linux Distributionen und Windows:
    Bei Linux ist schon vieles über den Paketmanager installierbar, da muss man sich nicht durch das böse Netz klicken und alles zusammentragen.
    Informiere dich einmal darüber, z.B. mit
    Code:
    man aptitude
    Code:
    man apt
    (Taste q zum beenden) und wie sie alle heißen.

  8. #8
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    Bei mir zu Hause stehen 3 baugleiche Stand-PC'S und 1 Laptop. Da bin ich schneller, wenn ich 1x alles aus dem i-net runtersauge und auf dem Stick speichere.
    Halte ich jetzt wiederum für ein Gerücht.........

    Denn da musst du genau wissen, was neu ist, dies zusammensuchen und danach herunterladen........

    Wenn die PC's alle laufen, könnte man sich eine ssh Verbindung zum jeweiligen Rechner einrichten und das Update per Befehl anstoßen, ohne seinen Hintern hochzubewegen und einen Stick durch die Welt zu tragen.....
    Mein Laptop läuft normalerweise im anderen Zimmer, die Updates mache ich immer vom "großen" PC per ssh.......

    Und genau so werden alle laufenden Server im Internet mit Updates versorgt, da sitzt niemand vor und wartet auf Anweisungen....

  9. #9
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    Zum Thema sudo bzw. root:

    Der User hat nur Schreibberechtigungen in seinem eigen /home /USERNAME
    Außerhalb diese Verzeichnisses sind die Schreib- sowie teilweise auch die Leserechte eingeschränkt.

    Dazu müsstest du dich zum Thema Rechte unter Linux einlesen.
    Grober Überblick:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Unix-Dateirechte

  10. #10
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    Zum einen wollte ich hier keinen Angreifen.

    Dann:

    bei Linux Distribution wird in der Regel mit Paket Servern gearbeiter, idR wird in einer Konfigurations hinterlegt, welche Paket Server benutzt werden sollen - https://linuxmint.com/mirrors.php listet zB Mirror bzw Spiegel Server für Mint auf
    Um doppelte Downloads zu vermeiden (aber auch um zB bessere Kontrolle zu haben welche Pakete man anbietet), kann man selber einen Paket Server erstellen, der muss natürlich nicht aus dem Internet erreichbar sein, braucht aber selber zugriff drauf, um seine Pakete zu updaten. So wird das idR auch in professionellen Umfeld gelöst - Problem du brauchst eine Menge Platz, das Einrichten ist auch nicht ganz einfach. Am Ende ist aber auch hier ein Problem, dass das so viele Pakete sind, dass man die idR nicht alle in Frage stellt, sondern sich drauf verlässt, dass das was da ist, ok ist (jede Distribution gibt sich ja viel Mühe mit ihren Packeten). Es ist jedenfalls nicht wenig Aufwand, erst recht, wenn man dann noch die Angebotenen Packete beeinflussen möchte.

    Firewall ist so eine Sache, natürlich gibt es die, aber das Konfigurieren ist wenig Anfänger freundlich, es gibt aber wohl Frontends dafür, die das Konfigurieren erleichtern sollen - das "Backend" ist idR iptables

    Wie findest du heraus, welche Packete geladen werden sollen? Dazu verwendest du die Paketverwaltung.
    Da ist dann ein weiterer Punkt, bei Linux ist es üblich, das "alles" von der Konsole aus klappt, da es schon etwas gibt was auf der Konsole (also ohne GUI) läuft, greifen GUIs bzw Frontends auf diese Befehle zurück, so kannst du zB Pakete über die Konsole verwalten, oder ein Frontend (wie zB synaptic, aptitude usw) starten und die Pakete damit verwalten, auf der Konsole braucht du nur apt show %packet% eintippen und schaun was in depends steht - das sind die Pakete die benötigt werden (bei den du natürlich auch wieder prüfen musst, welche die brauchen - sa https://linuxhint.com/check-package-...-ubuntu-20-04/ )

    Das mit den Treiber kann ich jetzt nur bedingt verstehen, wichtig ist, dass du im Moment bei den Bordwerkzeugen dafür bleiben solltest, also Pakete mit apt, synaptic oder sowas einspielst, aber eben nicht mit bash runme.sh oder sowas - ich kann auch verstehen, dass man das von Windows so nicht gewöhnt ist.
    Aber ich rate dir dringend dazu, dein skepsis für den Moment nach hintenzustellen und Dinge über die Paket Verwaltung zuerledigen. Dabei dürfen dann auch keine komischen Fehlermeldungen kommen, wie du sie beschrieben hast - ich weiss allerdings, dass Mint einen dazu auffordert, gewisse Treiber für eine bessere Performance zu installieren - kannst du machen musst du aber nicht, dass war bei mir ordentlich beschrieben, ist aber auch einige Jahre her.

    Abschließend, da man heute idR genug Bandbreite zur Verfügung stehen hat, kann man auch bei 3 Clients damit leben, so ein Spiegel-Server braucht ja auch Strom usw, ich glaube weil heute Bandbreite bzw Datenmengen unwichtig geworden sind, gibt es da auch keine schöne Lösung für.
    Geändert von nopes (16.07.22 um 17:18 Uhr)
    Gruß nopes
    (,,,)---(^.^)---(,,,) /var/log/messages | grep cat

  11. #11
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    Hallo Sauerland1

    Danke für die Tips in Post 7 und 9.

    Zu Halte ich für ein Gerücht in Post 8
    Glaubst du nicht, daß ich 3 gleiche PC's habe, oder glaubst du nicht, daß ich lieber alle Updates auf USB-Stick habe.

    Offenbar ist dies einer der größten Unterschiede zwischen der Linuxwelt und der Windoofswelt.
    Bei mir sind die Stand-PC's aus Bequemlichkeit ident. Bei baugleichen Geräten muß ich nur 1x die Treiber suchen und nur 1x die für mich passenden Einstellungen herausfinden.
    Außerdem kann ich bei Bedarf im Notfall die Einzelteile gegenseitig austauschen.

    Wegen Treiber ist es so, daß es einzelne Updates und gesammelte Servicepacks gibt.
    In diesen Servicepacks sind alle einzelnen Updates verpackt. Außerdem beinhaltet das höchste Servicpack alle vorhergehenden Updates mit den niedrigeren Nummern.
    Daher wird je Betriebssystem nur 1 Servicepackdatei benötigt.
    Die meisten Anwender haben eine nvidia Grafikkarte wobei die Treiberdatei von nvidia die gängigsten aktuellen Grafikkarten unterstützt.
    Bleiben nur mehr 2 Installationsdateien, die je Hardware verschieden sind inf für die CPU und die Mainboardtreiber.

    Daher ist es keine Hexerei, die wichtigsten Installationsdateien und Treiberdateien für eine Offlineinstallation auf einem USB-Stick immer bereit zu haben, egal ob es ein Stand-PC oder ein Laptop ist, und egal, ob bei der Installation eine Internetverbindung möglich ist oder nicht.

    Wieso gibt niemand eine einfache und gezielte Auskunft darüber, in welches Verzeichnis Treiberdateien koopiert werden müssen, damit eine Offlineinstallation möglich ist.
    Weshalb schreibt niemand, wie der Aufruf einer Treiberinstallation für eine Offlineinstallation lauten muß?

    Jeder hat seinen Grund, weshalb er eine Onlineinstallation oder eben eine Offlineinstallation bevorzugt.
    Wenn ich wissen will, wo ich wie welche Dateien für eine Offlineinstallation herunterladen muß, und wo ich diese Dateien abspeichern muß, dann will ich genau das wissen.
    Da hilft es mir absolut nichts, wenn mir mehrfach mitgeteilt wird, daß eine Onlineinstallation angeblich die bessere ist.

    Trotz allem waren die Beiträge in Post 7 und 9 hilfreich, Danke.

    Gerhard

  12. #12
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    Lass es mit der Offline Installation, dafür brauchst du den kleinen Linux Freischwimmerschein.

    Besser ist so etwas:
    https://www.linuxcapable.com/de/inst...x-mint-20-lts/

    Wo irgendwas gespeichert wird ist erst mal egal, es kommt darauf an, was du damit machen möchtest.

    Zu Halte ich für ein Gerücht in Post 8
    Glaubst du nicht, daß ich 3 gleiche PC's habe, oder glaubst du nicht, daß ich lieber alle Updates auf USB-Stick habe.
    Nein, ich meinte das du nicht schneller mit dem herunterladen und installieren bist, als wenn du in jedem PC einfach ein Update (mit Internetverbindung) anstösst.

    Und noch einmal als Hilfe:
    Befasse dich mit dem Linux, der Paketverwaltung (die du auch am Anfang benutzen solltest), sowie lege alle Windows Gedankengänge ab.

    Linux ist anders.
    Linux ist kein Windows.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Gerhard_Be Beitrag anzeigen
    Wenn ich wissen will, wo ich wie welche Dateien für eine Offlineinstallation herunterladen muß, und wo ich diese Dateien abspeichern muß, dann will ich genau das wissen.
    Wenn man etwas wissen will, hilft ein Blick in die Doku:
    https://debiananwenderhandbuch.de/apt-offline.html

    Alternativ: (steht aber auch in der Doku, nur wo anders)
    (1) gewünschtes Paket in bel. VZ herunterladen
    (2) in der Konsole per apt installieren
    (3) notieren, welche Abhängigkeiten dran hängen
    (4) diese Pakete ebenso herunterladen und im gleichen VZ bereitstellen
    (5) ab zu (2), bis keine Abhängigkeiten mehr vorhanden sind
    (6) VZ aus 1 auf USB-Stick kopieren und zu den anderen Rechnern tragen

    Glücklich wirst Du damit nicht werden - es ist einfacher, einfach über die klassische Paketverwaltung alles online zu ziehen, egal wie viele PCs man hat und wie identisch die sind.
    Ich bin root - ich darf das.

  14. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von towo2099
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    Für mehrere gleiche Systeme hat der liebe Gott den apt-cacher erfunden, dann werden Pakete nur 1x runtergeladen und für alle anderen Rechner lokal bereitgestellt.
    Signatur nach Diktat Spazieren gegangen ;)

  15. #15
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    Wegen Treiber ist es so, daß es einzelne Updates und gesammelte Servicepacks gibt.
    In diesen Servicepacks sind alle einzelnen Updates verpackt. Außerdem beinhaltet das höchste Servicpack alle vorhergehenden Updates mit den niedrigeren Nummern.
    Daher wird je Betriebssystem nur 1 Servicepackdatei benötigt.
    Die meisten Anwender haben eine nvidia Grafikkarte wobei die Treiberdatei von nvidia die gängigsten aktuellen Grafikkarten unterstützt.
    Bleiben nur mehr 2 Installationsdateien, die je Hardware verschieden sind inf für die CPU und die Mainboardtreiber.
    Noch einmal:
    Die "Treiber" sind schon dabei, die werden automatisch bei der Installation von Linux installiert.
    Nvidia könnte man nachinstallieren, aber warum, wenn es doch mit dem freien Nvidia Treiber (nouveau) genauso funktioniert?
    Wenn du den Nvidia Treiber installieren willst, dann mach es über den Paketmanager.

    Lass die Finger von herunterladen und installieren.
    Dafür fehlen dir noch einige Sachen.

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