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Thema: Welche Distribution???!!! ("Wutrede")

  1. #1
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    Cool Welche Distribution???!!! ("Wutrede")

    Halloele,

    also ich bin nicht wirklich wuetend, sondern eher resigniert / erschoepft (von einer Linux-Installations-Nacht).

    Ueber die Jahre (seit ca. 2003) hatte ich immer mal wieder den Drang, auf Linux umzusteigen. Jeweils scheiterte es an verschiedenen Huerden. Ich "beschwerte" mich darueber in Linux-Foren, es kam zu Linux vs.-Windows-Diskussionen, und ich wurde meist als doof und ahnungslos betitelt. Das war z. T. auch so, meist basierend auf zu Windows-lastiger Erwartungshaltung meinerseits.

    Nun ist es wieder so weit - ich habe mir die Nacht um die Ohren geschlagen, um ein Linux Mint zu installieren (weil ich gelesen hatte, dies waere die populaerste Linux-Distrubution, und weil man damit .appimages oeffnen kann (dazu spae¤ter mehr)), und habe mich WIRKLICH eingelesen in die Dateistruktur, in das Dateisystem, u. v. a. Wirklich mit einer Offenheit und Lockerheit. Es funktioniert auch alles sehr gut, ABER: Krita ist nicht in der neuesten Version zu installieren. Bloed - da mir diese Software am wichtigsten ist. Erfahren habe ich das in einem Krita-Forum. Die Antwort lautete ungefaehr wie folgt: Mint sei veraltet, und in das Paketsystem wird so etwas wie Krita nicht eingepflegt. Ahhhhhhhhh. Interessant. Im Rahmen der grossen Muehe und Zugewandtheit bzgl. eines Umstieges auf Linux, sichtete ich ein Video das yt-Kanals "Linux Guides", in welchem Installationsmoeglichkeiten von Programmen auf Linux erleutert wurden. Darin klingt es ja fast so, als seien .appimages DIE Loesung...

    Was ich gerne haette - eine Linux-Distribution, die "einfach nur" hat / kann:
    • Die Option, die gaengigsten Programme zu installieren (v. a. Krita - alles andere ist mir recht unwichtig)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und zwar FREI, ohne an Paketmanager oder andere Spezialitaeten gebunden zu sein!!!
    • Meine Geraete erkennt (das funktionierte mit Mint sehr gut).
    • Die Moeglichkeit bietet, aus Anwendungen heraus, im GESAMTEN Dateisystem zu blättern (z. B. bei "speichern unter") - also auch auf weiteren Festplatten, NICHT NUR im System auf der OS-Festplatte!!! Was soll denn dieser Bloedsinn???!!!
    • Optional: Das System darf gerne moeglichst platzsparend sein (z. B. Bionic Puppy waere optimal, wenn es nicht viele Nachteile beinhalten wuerde...).

    --> Dazu haette ich wirklich gerne eine Empfehlung!


    Nun zur "Wutrede":
    • Gibt es tatsaechlich, nach Jahrzehnten, IMMER NOCH keine einheitliche Loesung bzgl. einer Installation von Software auf Linux-Systemen!!!??? Ist das nicht mit die wichtigste Aufgabe eines Betriebssystemes?
    • Ist eine Linux-Distribution abhaengig davon, von den jeweiligen Entwicklern gepflegt- und aktuell gehalten zu werden? Dazu:
    • Ist man bei Paket-Managern davon abhaengig, dass "irgendwelche Fremde" diese aktuell halten??? Dazu:
    • Ist es so, dass man sich als Linux-Nutzer regelmaessig (z. B. mehrmals pro Jahr) eine neue passende Distribution suchen muss?!
    • Wieso wird bei Bootmanagern der Eintrag fuer das neu installierte Linux-System oft 2x generiert (Kleinigkeit, aber trotzdem seltsam)?
    • Es scheint eine gewisse Uneinigkeit in der "Community" zu herrschen (Stichwort "Halbwissen").
    • Wenn Linux fuer Freiheit stehen soll, und einen gewissen Gegenpol zu kommerzieller Software darstellen soll, ist es dann nicht als Dummheit zu bezeichnen, aus Gruenden von (vermutlich) Eitelkeit ("MEINE Distribution ist vieeeeellll besser!", u. s. w.) derart viel Uneinheitlichkeit zu demonstrieren?



    Habt "trotzdem" einen schoenen Abend!

  2. #2
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    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    Was ich gerne haette - eine Linux-Distribution, die "einfach nur" hat / kann:[*]Die Option, die gaengigsten Programme zu installieren (v. a. Krita - alles andere ist mir recht unwichtig)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und zwar FREI, ohne an Paketmanager oder andere Spezialitaeten gebunden zu sein!!!
    Sources downloaden, entpacken, configure && make && make install - geht mit jeder Disitribution.

    Oder eine verwenden, die aktuell ist. Gibt's viele. Arch, Fedora, Thumbleweed, ...

    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    [*]Die Moeglichkeit bietet, aus Anwendungen heraus, im GESAMTEN Dateisystem zu blättern (z. B. bei "speichern unter") - also auch auf weiteren Festplatten, NICHT NUR im System auf der OS-Festplatte!!! Was soll denn dieser Bloedsinn???!!!
    Man muss nur sein System sauber einrichten. Und sich davor eben mit den Eigenheiten der Linux-Rechteverwaltung und des Dateisystems / Ordnerstruktur auseinandersetzen.

    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    [*]Optional: Das System darf gerne moeglichst platzsparend sein (z. B. Bionic Puppy waere optimal, wenn es nicht viele Nachteile beinhalten wuerde...).
    Jedes Linux, das ich kenne kommt in einer schon recht umfangreichen Grundinstallation mit ca. 15GB Platz aus - meist eher weniger.

    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    [*]Gibt es tatsaechlich, nach Jahrzehnten, IMMER NOCH keine einheitliche Loesung bzgl. einer Installation von Software auf Linux-Systemen!!!??? Ist das nicht mit die wichtigste Aufgabe eines Betriebssystemes?
    Es gibt jede Menge Paketmanager und die Variante, aus den Sourcen zu installieren - ersteres ist mehr oder weniger einheitlich in einer Distributions-Familie, letzteres geht immer

    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    [*]Ist eine Linux-Distribution abhaengig davon, von den jeweiligen Entwicklern gepflegt- und aktuell gehalten zu werden? Dazu:
    Ja

    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    [*]Ist man bei Paket-Managern davon abhaengig, dass "irgendwelche Fremde" diese aktuell halten??? Dazu:
    Ja

    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    [*]Ist es so, dass man sich als Linux-Nutzer regelmaessig (z. B. mehrmals pro Jahr) eine neue passende Distribution suchen muss?!
    Nein

    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    [*]Wieso wird bei Bootmanagern der Eintrag fuer das neu installierte Linux-System oft 2x generiert (Kleinigkeit, aber trotzdem seltsam)?
    Hatte ich noch nie

    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    [*]Es scheint eine gewisse Uneinigkeit in der "Community" zu herrschen (Stichwort "Halbwissen").
    Jeder findet das am besten, was er verwendet. Na und?

    Zitat Zitat von Nachtgold Beitrag anzeigen
    [*]Wenn Linux fuer Freiheit stehen soll, und einen gewissen Gegenpol zu kommerzieller Software darstellen soll, ist es dann nicht als Dummheit zu bezeichnen, aus Gruenden von (vermutlich) Eitelkeit ("MEINE Distribution ist vieeeeellll besser!", u. s. w.) derart viel Uneinheitlichkeit zu demonstrieren?
    Nein.
    Ich bin root - ich darf das.

  3. #3
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    Hallo Nachtgold, ich kann dich gut verstehen, ging mir auch mal so. Lange her, war eine recht heftige Diskussion hier. Fast 20 Jahre her und damals war Linux noch längst nicht so dicht an Windows wie heute.
    Ich rate dir Geduld zu haben, du wirst sicher belohnt. Und dümmer wird man dabei ja auch nicht, oder?
    Und wenn der Frust zu groß wird, lass hier ruhig Dampf ab. Meinen Seegen hast du!

    Eine Empfehlung gebe ich dir nicht, weil meine jetzige Lieblings-Distro gleichzeitig meine zukünftige Ex-Lieblingsdistro ist. Ist ja auch etwas Hardware abhängig. Experimentieren ist aber einfach, mit Live-Versionen.
    Viel Glück!

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von ThorstenHirsch
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    Es scheint eine gewisse Uneinigkeit in der "Community" zu herrschen (Stichwort "Halbwissen").
    100.000 Personen sind NICHT einer Meinung - mach Sachen! ;-)

    Distributionen sind halt wie Autos. Da hat jeder eine Meinung, welche Marke die beste ist. Meistens ist's die, die man selbst fährt. Lass Dich doch einfach nicht auf diese Diskussionen ein. Was ist denn jetzt das Problem mit Krita? Ich hab's gerade mal selbst runtergeladen, ausführbar gemacht, gestartet. Kein Problem. Version 4.2.9 von der offiziellen Seite. Oder gibt's was neures?
    ¡Nuestro amigo... el Computador!

  5. #5
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    @Thorsten Hirsch
    100.000 Personen sind NICHT einer Meinung - mach Sachen! ;-)

    Distributionen sind halt wie Autos. Da hat jeder eine Meinung, welche Marke die beste ist. Meistens ist's die, die man selbst fährt. Lass Dich doch einfach nicht auf diese Diskussionen ein. Was ist denn jetzt das Problem mit Krita? Ich hab's gerade mal selbst runtergeladen, ausführbar gemacht, gestartet. Kein Problem. Version 4.2.9 von der offiziellen Seite. Oder gibt's was neures?
    Zu den „100.000“: Damit meinte ich das youtube-Video, das über die Installationsmöglichkeiten unter Linux informiert, und mich zu falschen Grundannahmen führte.

    Generell problematisch (ohne dass das jemandes Schuld wäre) bei Linux finde ich, dass man (v. a. als Umsteiger von Windows-Systemen) oft gar nicht wissen kann, wo man ansetzen soll zu recherchieren, ob- und welche Fragen man (sich) stellen soll, und wo man überhaupt anfangen soll.

    Die aktuelle Version von Krita lies sich nicht auf Mint installieren, bzw. „nur“ das .appimage direkt starten (entpacken führte in ein Chaos). Auf welcher Distribution hast du es denn installiert?
    Macht nichts – bin nun auf kubuntu umgestiegen.




    @scorpius
    Hallo Nachtgold, ich kann dich gut verstehen, ging mir auch mal so. Lange her, war eine recht heftige Diskussion hier. Fast 20 Jahre her und damals war Linux noch längst nicht so dicht an Windows wie heute.
    Ich rate dir Geduld zu haben, du wirst sicher belohnt. Und dümmer wird man dabei ja auch nicht, oder?
    Und wenn der Frust zu groß wird, lass hier ruhig Dampf ab. Meinen Seegen hast du!*

    Eine Empfehlung gebe ich dir nicht, weil meine jetzige Lieblings-Distro gleichzeitig meine zukünftige Ex-Lieblingsdistro ist. Ist ja auch etwas Hardware abhängig. Experimentieren ist aber einfach, mit Live-Versionen.
    Viel Glück!*
    Danke für das Verständnis. Vor der „Wutrede“ hatte ich einen „Installationsmarathon“ hinter mir, und bin trotzdem an unerwarteter Stelle hängengeblieben – obwohl ich mich diesmal sehr bemüht hatte, und mich auch intensiv eingelesen hatte. Hauptproblem war, dass ich eine andere Vorstellung darüber hatte, wie unter Linux Programme zu installieren seien. Diese Vorstellung resultierte aus einem Halbwissen, das ich mir vor Jahren angeeignet hatte (nämlich, dass es für verschiedene Linux-“Grundtypen“ verschiedene Paketsysteme gäbe, „und fertig“ → aber man diese dann „sicher“, wie bei Windows, installieren könne).
    Und noch mal die gleiche Antwort wie an den Thorsten Hirsch:
    Generell problematisch (ohne dass das jemandes Schuld wäre) bei Linux finde ich, dass man (v. a. als Umsteiger von Windows-Systemen) oft gar nicht wissen kann, wo man ansetzen soll zu recherchieren, ob- und welche Fragen man (sich) stellen soll, und wo man überhaupt anfangen soll.

    Mein erster „Foren-Krieg“ bzgl. einem gescheiterten Umstieg auf Linux könnte auch ca. vor 20 Jahren gewesen sein. Mein „Beileid“ – das war sicher eine unangenehme Erfahrung für dich.

    Gelernt habe ich durchaus etwas über die Umwege der beiden zuvor installierten Distributionen, also war das keine reine Zeitverschwendung.

    Dass man viele Distributionen inzwischen live testen kann, finde ich erstaunlich (und extrem praktisch). „Früher“, zu meiner Zeit, gab es dafür nur (?) Knoppix!




    @marce: Danke für die Geduld (trotz meines „Frevelns“) und die Ausführungen!

    Es ist für mich keine einfache Sache – für jemanden, der „den ganzen Tag“ vor‘m PC sitzt, eine altbekannte Wohlfühlwelt (Windows) zu verlassen, komplett neu anzufangen, und festzustellen, dass darüber hinaus unerwartete Probleme auftauchen (aber dafür vieles viel besser funktioniert, als erwartet (v. a. die Hardwareerkennung – von allen 3 getesteten Distributionen wurde jedwede meiner Hardware erkannt – egal ob relativ alt (Scanner), oder recht neu auf dem Markt (Bildschirm / Grafiktablett-Kombination))).

    Insgesamt überwiegen die Vorteile von Linux, und die Linux-Systeme, die ich in letzter Zeit testen konnte, sind m. M. n. intuitiver als Windows.
    Ein „normaler Nutzer“ (Internet, Office, Musik- und Videokonsument) kommt leicht mit Linux / ohne Windows aus. Und versierte Nutzer wohl auch. Die Ausnahme (vermutlich): Spiele.

    ***Sources downloaden, entpacken, configure && make && make install - geht mit jeder Disitribution.***
    → Dann muss man aber auch die jew. Abhängigkeiten zu anderen Paketen kennen, wenn ich das richtig verstanden habe.

    ***Man muss nur sein System sauber einrichten. Und sich davor eben mit den Eigenheiten der Linux-Rechteverwaltung und des Dateisystems / Ordnerstruktur auseinandersetzen.***
    → Aber auch unter Linux kann es doch einfach freie Partitionen geben, die nur Daten (Filme, Musik, …) enthalten. Eine solche Partition muss doch dann nichts mit dem Linux-Dateisystem zu tun haben (behaupte ich einfach mal). Egal – unter Mint und kubuntu ist es ja nicht so / kannman durch alle Partitionen menügestützt navigieren.

    ****Zitat von*Nachtgold*[*]Ist eine Linux-Distribution abhaengig davon, von den jeweiligen Entwicklern gepflegt- und aktuell gehalten zu werden? Dazu:
    Ja***
    → Ok, das nicht zu wissen, führte zu falschen Grundannahmen meinerseits.


    ****Zitat von*Nachtgold*[*]Wieso wird bei Bootmanagern der Eintrag fuer das neu installierte Linux-System oft 2x generiert (Kleinigkeit, aber trotzdem seltsam)?
    Hatte ich noch nie***
    → Ich jedesmal, außer bei kubuntu.

    ***[*]Es scheint eine gewisse Uneinigkeit in der "Community" zu herrschen (Stichwort "Halbwissen").
    Jeder findet das am besten, was er verwendet. Na und?***
    → Meine Aussage war auf etwas Anderes bezogen – hätte ich näher erläutern müssen, ist aber nun egal, und führt zu nichts.

    ****Zitat von*Nachtgold*[*]Wenn Linux fuer Freiheit stehen soll, und einen gewissen Gegenpol zu kommerzieller Software darstellen soll, ist es dann nicht als Dummheit zu bezeichnen, aus Gruenden von (vermutlich) Eitelkeit ("MEINE Distribution ist vieeeeellll besser!", u. s. w.) derart viel Uneinheitlichkeit zu demonstrieren?
    Nein.***
    → „Nein“? Einfach „Nein“? .
    Geändert von Nachtgold (28.04.20 um 00:01 Uhr)

  6. #6
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    Unter Linux sind deine Wünsche alle realisierbar - nur ohne Einarbeiten wird das halt nix. Ich bin so seit 1999 Windowsfrei und so ab 1998 in LInux eingestiegen. Installation lief problemlos durch (DUAL-Boot) und es ging kein Sound. Nach einer Woche Platte wieder platt gemacht und Windows zurückgeladen (Ja, ich hatte in Backup). Nach einer Woche war es dann soweit. Es kam der Ehrgeiz. Heute mache mich mit Linux Musik, verwende Jack als Sounddaemon, betreibe einen Datenbankserver, Webserver usw. und möchte die Freiheiten, die mir Linux bietet, nicht mehr missen. Selbst C habe ich mir im Laufe der Jahre dann selbst beigebracht und wenn ich an einem Programm ein Problem habe, kann ich es somit, da ja der Quelltext verfügbar ist, im Regelfall schon mal vorab lösen. Es ist eine totale Umstellung und die Logik des Unix(Linux) hat mit Windows absolut nichts zu tun - das muss man grundsätzlich immer berücksichtigen. Wenn dich Linux nicht einfach auf andere Platten zugreifen lässt, ausser du konfigurierst da so, dann kann da auch keine Schadsoftware z. B. im Browser darauf zugreifen und deine Bilder der letzten 10 Jahre von der Backup-Platte löschen. Virenscanner unter Linux - hab ich seit 1999 nicht gebraucht und noch nie dergestalt ein Problem gehabt. Aber wie geschrieben, der Umstieg und das Einarbeiten dauern....

  7. #7
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    @pferdefreund: Volle Zustimmung! Das Hauptproblem beim Linuxeinstieg ist m. M. n. eine Erwartungshaltung, ausgelöst durch eine Prägung auf Windows. Und, damit einhergehend nicht mehr auf die Idee zu kommen, Einzelheiten, die als selbstverständlich abgelegt wurden, nochmal neu zu überdenken.
    Allerdings - bei meinem ersten großen "Linux-Foren-Krieg" (ca. 2004) reklamierte ich, dass nicht mal ein vernünftiger Media-Player vorhanden sei. Darauf gab man mir eine Installationsanleitung, ich befolgte sie, öffnete den Player mittels Konsole und: NICHTS! Im Forum erfuhr ich dann, dass der Player durchaus geladen war - nur ohne grafische Oberfläche! Das fand ich verrückt (da waren Leute, die einen Media-Player komplett über Texteingabe bedienen mochten)! Nun - damals gab es gute Gründe, Linux zu verschmähen.
    Mir war es' damals einfach nicht wert, für jede Kleinigkeit herumbasteln zu müssen (wären Linux-System heute noch so, wäre ich nicht umgestiegen). Woher hattest du denn die Motivation damals? Ok, ich vermute, weil die Windows-Systeme damals z. T. fürchterlich waren? Windows 98 hatte ich selten länger als 1 Monat ohne Neuinstallation nutzen können!

    Ich hatte über die Jahre mehrmals den Wunsch, umzusteigen, bin aber jeweils wieder gerne zu Windows zurückgekehrt. Diesmal habe ich die richtige Einstellung und Motivation, und bin mir sehr sicher, bei Linux zu bleiben. Mir macht es wirklich viel Spaß!

    Gestern hatte ich eine erste kleine Krise:
    Ich habe 2 Treiber installiert (.sh-Dateien, 1x Drucker, 1x "Grafiktablett-Bildschirm"), was auch funktioniert hatte. Aber danach funktionierten die beiden Media-Player nicht mehr richtig (VLC konnte man 1x starten, schließen, und dann nicht mehr öffnen). Gelöst habe ich es, indem ich beide Mediaplayer deinstallierte, und den VLC neu installierte.

    Nun hätte ich aber noch ein kleines Fräglein, wofür ich nicht extra einen Beitrag starten wollte:
    Nach der Installation des "Grafiktablett-Treibers" öffnete sich ein Konfigurationsprogramm, mit welchem man die 8 Schnellzugriffstasten belegen kann. Diese funktionieren allerdings nur solange, wie diese Programm offen ist. Nur habe ich keine Ahnung, wie ich dieses finden soll. Im eigentlichen Installationsordner "/usr/bin" fand ich es nicht, bzw. ich kann ja auch nicht wissen, wie der Hersteller das genannt hat! Unter Windows wäre das im Installationsordner des Programmes eben eine der .exe-Dateien.
    Geändert von Nachtgold (29.04.20 um 16:37 Uhr)

  8. #8
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    Etwas schwierig zubeantworten, bei der Paket Verwaltung sieht du genau, was wo hingeschrieben wird, Beispiel:
    https://packages.debian.org/sid/all/vlc-data
    da Gibt es einen Link: [Liste der Dateien]
    [edit]Sowas muss jede Paket Verwaltung können, da gibt es inzwischen einige.


    Vielleicht kannst du ja eine Anleitung hier verknüpfen, da sollte auch was in der Art drin stehen. Du kannst auch mit find nach neuen Dateien suchen lassen, aber das ist der falsche Ansatz, hier gibt es eine paar Beispiele: https://stackoverflow.com/questions/...-specific-date
    Richtiger bleibt aber zu verstehen, was der "installer" da so getrieben hat.
    Geändert von nopes (29.04.20 um 16:57 Uhr) Grund: zu früh auf speichern geklickt
    Gruß nopes
    (,,,)---(^.^)---(,,,) /var/log/messages | grep cat

  9. #9
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    Hallöle,

    also es geht ja gar nicht um den VLC, sondern: Nach der Installation des Grafiktablett-Treibers öffnete sich automatisch ein Konfigurationsfenster, welches ich gerne immer wieder öffnen würde, da man nur so auf die Schnellzugriffstasten des Tabletts zugreifen kann. Leider wurde kein Eintrag im Startmenü erzeugt, und ich habe keine Ahnung, wie die ".exe"-Datei heißen könnte. Von offizieller Seite (xp-pen) habe ich bisher keine Antwort erhalten.

  10. #10
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    Dann wirst du auch mal mit Infos herüberkommen müssen.
    Denn keiner weiss,
    1. woher du welche Software hast
    2. wie installiert und mit welcher Konsolenausgabe

  11. #11
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    @Sauerland:
    1. Den Treiber habe ich von der Seite des Herstellers.
    2. Habe das Packet in meinen pers. Ordner (/home/nutzername) kopiert, dort entpackt, die Konsole geöffnet, die "driver.sh" installiert.
    3. Alles nach 1. und 2. lief automatisch. Am Ende der Treiberinstallation öffnete sich eine Anwendung, in welcher man die 8 Schnellzugriffstasten des Tablets belegen kann. Darauf der Hinweis, dass die Belegung nur solange funktioniert, wie diese Anwendung geöffnet bleibt. Nach Neustart des Rechners frage ich mich nun, wie ich diese Anwendung wieder öffnen kann. Aus dem Startmenü nicht, und auch nicht manuell, da ich nicht mal weiß, wie die Anwendung überhaupt heißt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

  12. #12
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    da ich nicht mal weiß, wie die Anwendung überhaupt heißt.
    Ich auch nicht......

    1. Den Treiber habe ich von der Seite des Herstellers.
    Link?
    Dann könnte man ja mal hineinschauen......

  13. #13
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    Zitat Zitat von Sauerland1 Beitrag anzeigen
    Ich auch nicht......
    --> Ja, aber es gibt ja auch keine Möglichkeit, das herauszufinden.

    Link?
    Dann könnte man ja mal hineinschauen......
    https://www.xp-pen.com/download-430.html
    --> Nach unten Scrollen. Den aktuellsten vom 28.04.2020 habe ich.

    Die Installation war ja erfolgreich (auf die gleiche Weise hatte ich kurz davor einen Samsung Druckertreiber installiert).

  14. #14
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    bevor das hier eskaliert: auch für kleine Probleme bitte: 1 Problem -> 1 Thread.
    Ich bin root - ich darf das.

  15. #15
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    Zitat Zitat von marce Beitrag anzeigen
    bevor das hier eskaliert: auch für kleine Probleme bitte: 1 Problem -> 1 Thread.
    Ggf. nicht nötig, denn: Ich habe das Problem "gelöst". In "" weil:
    In dem Ordner, in dem der Treiber entpackt wurde, gibt es DIESE Dateien:
    Screenshot_Forum.png

    Mittels sudo ./PentabletDriver.sh öffnet sich das gewünschte Konfigurationsprogramm. Nach einem PC-Neustart bleiben die darin durchgeführten Änderungen gespeichert.
    Ist das der Weg - muss ich das jedesmal durchführen, wenn ich dieses Fenster öffnen will?
    Ich dachte, die Ausführung von ...sh WÄRE die Installation eines Treibers...

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