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Thema: Dosemu - Probleme mit COM Port

  1. #1
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    Dosemu - Probleme mit COM Port

    Hallo zusammen,

    ich habe hier eine alte Analyse-Maschine, die von einem alten PC unter DOS ausgewertet wurde. Der PC ist nun kaputt und ich habe ein Image der Festplatte retten können.

    Ich wollte das ganze gerne unter Dosemu zum laufen bringen.
    Dosemu läuft unter Lubuntu 16.04.

    Ich habe in die dosemu.conf eingetragen:
    Code:
    $_ports = "device /dev/parport0 fast range 0x378 0x37f" # lpt0
    $_com1 = "/dev/ttyS0"
    Am Parallelport hängt ein Programmschutz und der wird auch erkannt.

    Ich starte Dosemu mit
    Code:
    sudo dosemu -s
    um den Hardwarezugriff zu bekommen.

    Ich bekomme im Programm aber keine Daten am com1. Hat jemand eine Idee?

    Testweise habe ich auf dem selben Rechner eine Virtuelle Maschine mit qemu/KVM erstellt und Parallelport und seriellen Port durchgereicht und das Festplattenimage damit laufen lassen. Dies funktioniert tadellos. Sowohl Programmschutz (Parallelport) wie auch Daten (COM1) funktionieren.

    Allerdings wäre mir eine leichtgewichtige Lösung mit Dosemu wesentlich lieber.

  2. #2
    kleine schwester von root Avatar von corresponder
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    warum nicht wieder ein alter pc (notebook) mit dos?
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  3. #3
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    Weil ich die Daten (Messergebnisse) wunderbar automatisiert übers Netz sichern kann, wenn ich einen Linux Unterbau habe.

  4. #4
    kleine schwester von root Avatar von corresponder
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    dann ist doch die VM perfekt, die braucht ja nicht wirklich leistung bei DOS
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  5. #5
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    probiere mal DOSBOX. Vielleicht ist das besser.

  6. #6
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    @corresponder: Naja Perfekt ist was anderes. Es ist der Notfallplan. Eine leichtgewichtige Lösung mit Dosemu wäre sehr viel vorteilhafter.

    @gorzka: Danke, aber das ist nicht wirklich darauf ausgelegt Schnittstellen wie Parallelport oder COM anzubieten.

    Vielen Dank für die freundlichen Alternativvorschläge, aber bislang habe ich noch keine optimalere wie Dosemu gesehen.

    Ich suche also nach wie vor nach der Lösung für COM1 unter Dosemu

    Etwas weiter bin ich gekommen. Ein
    Code:
    C:\>mode com1 /status
    unter Dosemu ergibt
    Code:
    *** SERIAL PORT 1 STATUS ***
    Port status: [ xmit-shift-empty xmit-hold-empty ]
    Use MODE COM1 BAUDHARD=1 to read *configuration* from UART.
    ein:
    Code:
    C:\>MODE COM1 BAUDHARD=1
    ergibt
    Code:
    UART is 16450 or newer. Reading parameters:
     no parity, 1 stop bit, 8 bit, 2400 baud, RTS on, DTR on.
    Immerhin zeigt Dos schon mal die Existenz der Schnittstelle an, aber ich gebe zu, verstehen tue ich da kaum was.
    Geändert von Daggert (28.03.18 um 16:23 Uhr)

  7. #7
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    würde ja mal das hier probieren: https://www.linuxquestions.org/quest...oblems-929970/

    2400 Baud ist ja wohl auch bei dir eingestellt und damit arbeitet doch schon ewig keiner mehr. Wie auch immer, Schnittstelle richtig konfigurieren dürfte des Rätsels Lösung sein.
    Gruß nopes
    (,,,)---(^.^)---(,,,) /var/log/messages | grep cat

  8. #8
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    Danke nopes! Das hat es noch nicht gelöst, aber mich weitergebracht. Ich habe nun ttS0 beobachtet. Einmal die funktionierende Messung (in der virtuellen Maschine):
    Code:
    thermo@Thermoanalyse-PC:~$ sudo stty -a -F /dev/ttyS0
    speed 19200 baud; rows 0; columns 0; line = 0;
    intr = ^C; quit = ^\; erase = ^?; kill = ^U; eof = ^D; eol = <undef>;
    eol2 = <undef>; swtch = <undef>; start = ^Q; stop = ^S; susp = ^Z; rprnt = $
    werase = ^W; lnext = ^V; discard = ^O; min = 1; time = 0;
    -parenb -parodd -cmspar cs8 hupcl cstopb cread clocal -crtscts
    -ignbrk -brkint -ignpar -parmrk -inpck -istrip -inlcr -igncr -icrnl -ixon -$
    -iuclc -ixany -imaxbel -iutf8
    opost -olcuc -ocrnl onlcr -onocr -onlret -ofill -ofdel nl0 cr0 tab0 bs0 vt0$
    -isig -icanon -iexten -echo echoe echok -echonl -noflsh -xcase -tostop -ech$
    echoctl echoke -flusho -extproc
    Und einmal nicht funktionierend unter Dosemu:
    Code:
    thermo@Thermoanalyse-PC:~$ sudo stty -a -F /dev/ttyS0
    speed 19200 baud; rows 0; columns 0; line = 0;
    intr = <undef>; quit = <undef>; erase = <undef>; kill = <undef>; eof = <und$
    eol = <undef>; eol2 = <undef>; swtch = <undef>; start = <undef>; stop = <un$
    susp = <undef>; rprnt = <undef>; werase = <undef>; lnext = <undef>;
    discard = <undef>; min = 1; time = 0;
    -parenb -parodd -cmspar cs8 -hupcl cstopb cread clocal -crtscts
    -ignbrk -brkint ignpar -parmrk -inpck -istrip -inlcr -igncr -icrnl -ixon -i$
    -iuclc -ixany -imaxbel -iutf8
    opost -olcuc -ocrnl -onlcr -onocr -onlret -ofill -ofdel nl0 cr0 tab0 bs0 vt$
    -isig -icanon -iexten -echo -echoe -echok -echonl -noflsh -xcase -tostop -e$
    -echoctl -echoke -flusho -extproc
    Dann war ich etwas brutal und habe die virtuelle Maschine und Dosemu gleichzeitig messen lassen. Und siehe da, auch unter Dosemu werden Werte angezeigt.
    Also folgere ich daraus sowie aus obigen Unterschieden und Deinem Ratschlag, dass ich neben der Geschwindigkeit noch weitere Werte einstellen muss.
    Damit beschäftige ich mich aber morgen.
    Geändert von Daggert (28.03.18 um 22:45 Uhr)

  9. #9
    Universaldilletant Avatar von fork
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    Ganz heisser Tip:

    Die Standard-Einstellung vieler Geräte ist 9600 baud.

    Ich hatte es auch schon mal so, als ich nur knapp neben der richtigen Geschwindigkeit lag, dass es mal nur so halb funktioniert hat.
    Geändert von fork (29.03.18 um 10:54 Uhr)

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