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Thema: Win7 in KVM sieht vorhandene Festplatten nicht

  1. #1
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    Win7 in KVM sieht vorhandene Festplatten nicht

    Hallo,

    ich habe Win7 pro in KVM laufen (ganz frisch). Ich möchte gerne von dort aus auf normale physische Partitionen zugreifen. Die sieht Win aber nicht.

    Bzw. es sieht sie schon, aber als unformatiert, damit kann ich natürlich nichts anfangen.

    Ich habe Virtual Machine Manager 1.4.0.

    Wie reiche ich die Partitionen an das Win durch?
    Dell Latitude 7470 Laptop - 4 x i7@2,6GHz - 32 GB RAM - 1000 GB Samsung 970Evo+ SSD (Win10pro, SuSe Leap 15.1 mit KDE Plasma 5.12) - Intel HD Graphics 520 GraKa

  2. #2
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    Aus den Tiefen des Gehirns heraus - gar nicht. Solange das keine Part. ist, die ein Filesystem hat, mit dem Windows leben kann.
    Entweder erstellst Du auf dem System ein Container für ein Windows-Filesystem (hast dann allerdings nur Zugriff auf die Daten darin) oder Du bindest das lokale Filesystem des Servers in der Art ein, daß Du auf dem Hypervisor einen Samba-Server startest und über den die Lokale Host-Platte einbindest.

    Google meint auch https://unix.stackexchange.com/quest...-windows-guest
    Geändert von marce (21.04.17 um 20:49 Uhr)
    Ich bin root - ich darf das.

  3. #3
    Elefantenversteher Avatar von florian0285
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    Zitat Zitat von tryAga Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe Win7 pro in KVM laufen (ganz frisch). Ich möchte gerne von dort aus auf normale physische Partitionen zugreifen. Die sieht Win aber nicht.

    Bzw. es sieht sie schon, aber als unformatiert, damit kann ich natürlich nichts anfangen.

    Ich habe Virtual Machine Manager 1.4.0.

    Wie reiche ich die Partitionen an das Win durch?
    Grundsätzlich geht das schon:

    https://access.redhat.com/documentat...o_a_guest.html

    Was heißt denn du siehst sie schon? und wie hast du sie denn jetzt durchgereicht? Einfach "Platte hinzufügen" und dann "lokal durchsuchen" und dann die Platte in "/dev/xyz" ausgewählt?

    Wenn du dort ein Linux-Filesystem hast kann das Windows nicht von sich aus. Da musst du einfach die Filesystem-Treiber installieren:
    https://wiki.ubuntuusers.de/Linux-Pa...unter_Windows/

    Meine praktischen Erfahrungen mit den Filesystem-Treibern für Windows liegen schon etliche Jahre zurück und damals waren die noch sehr fehleranfällig. Daher solltest du dir als Datenaustauschpartition vielleicht eher eine exFAT oder NTFS Partition anlegen. Außer die sind jetzt stabil. Wie das dann mit parallelem Zugriff durch Host und Guest aussieht müsstest du dann testen.

    Davon abgesehen wäre aber eine Samba-Freigabe auf dem Host wirklich einfacher und weniger fehleranfällig.
    Matthäus 7:3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

  4. #4
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    Erstmal Danke für die Tips. Werde sie mir gleich zu Gemüte führen. Aber, erst mal, braucht es wohl noch eine Verdeutlichung der Situation:

    Grundlegend: Ich steige auf Linux um, brauche aber zwingend Wndows paralell, und zwar ständig. Der Umzug soll soft verlaufen, d.h. ich werde zunächst noch viel unter Linux im dann virtuellen Windows arbeiten und nach und nach die Linux-Umgebung für mich arbeitsverträglich gestalten. Aber Einiges läuft nur unter Win.

    Wenn du dort ein Linux-Filesystem hast kann das Windows nicht von sich aus. Da musst du einfach die Filesystem-Treiber installieren:
    Solange das keine Part. ist, die ein Filesystem hat, mit dem Windows leben kann.
    Die betreffenden Partitionen sind meine Datenpartitionen. Sie sind NTFS-formatiert.

    Was heißt denn du siehst sie schon? und wie hast du sie denn jetzt durchgereicht?
    Durchgereicht habe ich sie gar nicht aktiv. Ich habe mit disk2vhd.exe ein Abbild meines Win7-OS, nur C: also ohne Datenpartitionen, gemacht. Diese Abbild läuft in KVM. Im Win-Explorer kann ich auf C: zugreifen, das ist ja aber nicht die physische Partition sondern deren Abbild. G: und H: sind sichtbar, werden aber als nicht formatiert erkannt. Auch die Datenträgerverwaltung in der Computerverwaltung sieht alle Partitionen, auch die Linux-Partitionen, benennt aber die NTFS-Formatierten als unformatiert.

    Davon abgesehen wäre aber eine Samba-Freigabe auf dem Host wirklich einfacher und weniger fehleranfällig.
    oder Du bindest das lokale Filesystem des Servers in der Art ein, daß Du auf dem Hypervisor einen Samba-Server startest und über den die Lokale Host-Platte einbindest.
    Ich übersetze das mal mit: Host und Guest (also bei mir SuSe Linux und Win7) kommunizieren über ein internes Netzwerk, Linux stellt also als Host dem Win als Guest die Daten auf den Platten übers Netzs zur Verfügung und speichert sie dort auch wieder ab.
    Das klingt schwer interessant, zumal dann auch das Problem evtl. paralleler Zugriffe weg wäre.
    Kann man das so gestalten daß der Win-Guest echte Festplatten sieht, z.B. indem man im Win Netzlaufwerke einrichtet? Ich habe im Filesystem unzählige Links, die natürlich nur funktionieren wenn die Laufwerksbuchstaben stimmen.

    Und, äähhh... wie mache ich das?
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  5. #5
    Elefantenversteher Avatar von florian0285
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    Zitat Zitat von tryAga Beitrag anzeigen
    Die betreffenden Partitionen sind meine Datenpartitionen. Sie sind NTFS-formatiert.
    Dann ist das für Win ja kein Problem.

    Durchgereicht habe ich sie gar nicht aktiv. Ich habe mit disk2vhd.exe ein Abbild meines Win7-OS, nur C: also ohne Datenpartitionen, gemacht. Diese Abbild läuft in KVM. Im Win-Explorer kann ich auf C: zugreifen, das ist ja aber nicht die physische Partition sondern deren Abbild. G: und H: sind sichtbar, werden aber als nicht formatiert erkannt. Auch die Datenträgerverwaltung in der Computerverwaltung sieht alle Partitionen, auch die Linux-Partitionen, benennt aber die NTFS-Formatierten als unformatiert.
    Ok zu disk2vhd kann ich nichts sagen.
    Alternativ kannst du die beiden Platten mit qemu-img ins qcow2 Format umwandeln:
    Code:
    qemu-img convert -f raw -O qcow2 /dev/sda blub.qcow2
    wobei sda dann entsprechend deine Platte mit G und H sein sollte.

    Kann man das so gestalten daß der Win-Guest echte Festplatten sieht, z.B. indem man im Win Netzlaufwerke einrichtet?
    Ja das ist wie eine Windows-Freigabe, die kannst du ganz normal als Netzlaufwerk einbinden.

    Ich habe im Filesystem unzählige Links, die natürlich nur funktionieren wenn die Laufwerksbuchstaben stimmen.
    Sofern es normale Links sind dürfte das kein Problem sein. Es gibt jedoch die ein oder andere Windows Anwendung, die erkennt den unterschied zwischen lokaler Platte und Netzlaufwerk und "möchte" dann nicht.

    Und, äähhh... wie mache ich das?
    Bei Suse über Yast den Samba-Server konfigurieren.
    https://www.suse.com/de-de/documenta...cha.samba.html
    Matthäus 7:3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

  6. #6
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    Hallo,
    über Netzwerk hat es funktioniert. Musste mit der Konfiguration von Samba etwas rumprobieren, dann ging es (bin nicht wirklich firm am Rechner...)
    In Win musste ich noch die vorhandenen Festplatten umbezeichnen, damit ich die passenden Laufwerkbuchstaben für die Netzlaufwerke vergeben konnte. Und nun geht´s.

    Vielen Dank euch!

    P.S.: Die Platten in qcow umzuwandeln ist für mich nicht sinnvoll, weil ich dann ja mit Abbildern arbeite. Ich brauche aber letztlich einen parallelen Zugriff von Win und Linux.
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