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Thema: Welche Basis für Server / Desktop Virtualisierung

  1. #1
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    Question Welche Basis für Server / Desktop Virtualisierung

    Hallo,

    ich suche Rat für mein persönliches schon seit über einem Jahr ausgedachtes Projekt. Ich möchte meine System virtualisieren.

    Dies soll umgesetzt werden auf einem Rechner:
    - 1 vm als Webserver ( dauerhaft an )
    - 1 vm als Datenserver ( hier liegen meine privaten Daten ab, die als Netzlaufwerk zur Verfügung gestellt werden sollen, bzw. ftp) auch immer an

    VMS welche ich im Wechsel verwende oder ab und zu parallel betreibe. Aber meistens ist nur eine aktiv.
    - 1 vm als Desktopsystem ( Windows Vista 64 Business / Windows 7 Ulimate 64 ), hierauf möchte ich arbeiten
    - 1 vm rein für Spiele
    - VM´s mit verschiedene Linux Distros

    So habe ich es mir gedacht. Nun gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten. Eine Virtualisierung mit Citrix xen, Vmware ESXI oder den Microsoft Server zu erstellen.
    Mir ist wichtig, das ganze auch local am PC zu verwenden. Und da ich auch spielen möchte, sollte GPU Passthrough unterstützt werden.


    Ich habe folgende Basis PC-Systeme derzeit zur Verfügung:
    Dell Optiplex 745 mit einem derzeitigen Intel Pentium D 925 mit 3 ghz Sockel 775 und 4 GB DDR2 Ram und einer Nvidia GT 520 mit 1 Speicher

    Ein AMD System mit einem AM3 Sockel. Darauf werkelt ein AMD Athlon X3 435 mit 2,9 Ghz ( Triple Core ). 4 GB DDR 3 Speicher und einer AMD Radeon 5750 mit 1 Speicher.

    Das sind meine derzeitigen Rechner. Grundsätzlich stocke ich den RAM auf und sollte ich den Dell als Basis nehmen, auch die CPU auf einen Quadcore ( Q6600 oder besser ). Grafikkarte kann logischerweise gewechselt werden von Rechner zu Rechner.


    Ich habe gesehen, dass man mit XEN einen guten Passthrough erreichen kann. Ist bei einer Virtualisierung auf Basis von XEN eine bessere Performance vorhanden als bei Vmware oder Windows Lösungen ?

    Sollte ich auf XEN virtualisieren, welches ist die beste Host-Distro ?
    Hauptsache es läuft

  2. #2
    Fieses Frettchen Avatar von DrunkenFreak
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    Wenn ich das richtig rausgelesen hab, willst du an dem Rechner aktiv arbeiten und ihn nicht nur als Server verwenden.

    Dafür würde sich meiner Meinung nach XenDesktop anbieten. Weiß aber nicht, ob die anderen auch ähnliche Produkte auf dem Markt haben.

  3. #3
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    Richtig. Aktiv arbeiten. Und die Server sollen im Hintergrund als eigene VM werkeln. Das hast du richtig verstanden. Xen Desktop, basiert das nicht auf Windows Server 2008 R2 ? Oder ist damit auch die Lösung des linuxbasierten XEN ?
    Hauptsache es läuft

  4. #4
    Fieses Frettchen Avatar von DrunkenFreak
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    Nach meinem Wissensstand installierst du dir den XenClient auf den Rechner und danach fängst du an die Betriebssysteme zu installieren. Denke eher, dass das Ding auf Linux basiert. Kann mir kaum vorstellen, dass die eine kostenlose Version verteilen, die auf Windows basiert.

    Hab es aber auch noch nie ausprobiert. Wollte das immer mal machen, mangels Hardware aber nie dazu gekommen.

  5. #5
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    Welche Xen Variante wird denn hier verwendet ?

    Diese soll auf Debian aufgesetzt worden sein.

    http://www.youtube.com/watch?v=L_g7ZBMWoLk
    Hauptsache es läuft

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von pulsar
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    Bin ein Fan von KVM. Das gute ist, jeder aktuelle Linux-Kernel hat bereits die Grundlagen für KVM an Board und warum soll ich das dann nicht auch gleich nutzen was eh schon da ist?!

    In Kombination mit einer guten Verwaltungs-Software für Virtuelle Maschinen wie virt-manager kann man dann schnell seine verschiedenen Virtuellen-Systeme erstellen,Clonen allgemein beliebig verändert wie es einen grad passt.

    KVM läuft aber nur unter Linux, du kannst Microsoft Windows aber wunderbar mit KVM virtualisieren, zum testen und basteln habe ich auch 3 x Windows 7 Prof. 64bit Systeme installiert und wenn beim spielen mit Windows mal was daneben geht, stelle ich einfach mit 2 Klicks meine Sicherung wieder her.

    Grüße
    pulsar

  7. #7
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    KVM ist inzwischen wirklich eine gute Alternative zu Xen oder auch kommerziellen Lösungen geworden. In meiner Firma setzen wir KVM auch erfolgreich zur Virtualisierung von Debian ein (Hostsysteme sind ebenfalls Debian).

    Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Windows virutalisiert auf KVM zwar stabil, aber nicht wirklich flüssig läuft. Gerade für Spiele kann dies ein KO-Kriterium sein.

  8. #8
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    Für Spiele ist ne VM generell ein KO-Kriterium.

    Da nimmt man WINE oder halt direkt Windows.

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von pulsar
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    Wollte nur klar stellen, ich meinte mit spielen keine Windows Spiele spielen, sondern mit Windows spielen also Einstellungen testen, sich Windows anschauen und probieren usw

    teste Windows immer in VM´s habe auch grad ne Windows 8 Beta an laufen unter KVM aber richtig real installieren mag ich Windows im allgemeinen nicht - hatte ich mal gemacht - danach konnte ich Linux nicht mehr starten und ich konnte auf meiner Sicherung nicht mehr zugreifen da Windows nur NTFS, FAT lesen kann.

  10. #10
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    Am Server arbeiten empfinde ich als stressig, weil es zu laut ist. Wegen der Ausfallsicherheit sollte hier stets ein redundantes RAID-System laufen.

    Vorstellbare Lösung:

    Auf dem Server Proxmox installieren (Die 2.0 beta ist besser und läuft schon stabil).
    Mit einem kleinen geräuschlosen PC mittels XDMCP (falls vertrauenswürdiges internes LAN) oder NX auf der Linux-VM arbeiten. Verbindung zu den Windows-VM mittels rdesktop oder besser freerdp.

    Web-Server und Datenserver lassen sich mittels Open-VZ realisieren, Windows- und komplette Linuxsysteme mitttels KVM

    Vorteil: Stabiles Debian-System mit KVM- und Open-VZ-Anwendung und Webinterface zur Verwaltung, integrierte automatisierte Backup-Lösung, schnell und reproduzierbar neu aufgesetzt, falls Serverschaden oder Umzug.
    Geändert von mechanicus (26.02.12 um 10:26 Uhr)

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