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Thema: Aktuelle Distro per script ermitteln

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Question Aktuelle Distro per script ermitteln

    Hi,
    ich würde mir gerne ein script basteln, dass mir auf einem Rechner ausgeführt sag welche Linux Distibution in welcher Version installiert ist.

    Googeln hat bisher nur das ergeben:

    http://www.novell.com/coolsolutions/feature/11251.html

    Was allerdings nicht ganz ausreicht, da auf meinem System (Kubuntu - also auf Debian basierend) ebenfalls eine /etc/debian_version habe und sonst nirgends ein Hinweis auf Kubuntu zu finden ist.

    Aber der Name und die Version der Distribution muss doch irgendwo gespeichert sein, da ja z.B. bei Login auf der Textkonsole (tty*) sowohl Distribution als auch aktuelle Version angezeigt werden.

    cheers

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von smoon
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    Bei mir gibts die Datei /etc/lsb-release, da stehen einige Infos zur Distribution drin. lsb-... hört sich für mich außerdem nach Linux Standards Base an - mit ein bisschen Glück existiert die Datei bei den meisten großen Distributionen also.
    Zusätzlich gibts bei mir noch ein Programm namens lsb_release das die Informationen aus /etc/lsb-release ausgibt.

  3. #3
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    Ok, hab gerade rausgefunden, dass der "Welcome Text" für den Login in /etc/issue.net gespeichert wird.

    Könntet ihr vielleicht eure /etc/issue.net - den Inhalt - posten, damit ich sehen kann für welche Distribution die Datei wie aussieht??

    MfG

  4. #4
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    also bei mir is /etc/issue.net leer und /etc/issue enthält folgendes:


    Welcome to \s \r (\l)

    und cat /etc/slackware-version ergiebt folgendes :

    Slackware 10.1.0

    ----
    ich fürchte das is von distribution zu distribution unterschiedlich...

    mfg Clerian
    Big brother is watching you
    -- George Orwell Nineteeneightyfour

    Against TCPA

  5. #5
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    Zitat Zitat von smoon
    Bei mir gibts die Datei /etc/lsb-release, da stehen einige Infos zur Distribution drin. lsb-... hört sich für mich außerdem nach Linux Standards Base an - mit ein bisschen Glück existiert die Datei bei den meisten großen Distributionen also.
    Zusätzlich gibts bei mir noch ein Programm namens lsb_release das die Informationen aus /etc/lsb-release ausgibt.
    Hört sich vielversprechend an... Welche Distribution nutzt Du denn? Ich habe einmal wie gesagt Kubuntu installiert - da gibt es die Datei auch - und dann auf einem Server noch Debian - da ist die Datei leider nicht vorhanden...

    cheers

    EDIT: lsb_release scheint definitiv die beste Lösung für das Problem zu sein. Das die Datei auf meinen Debian Server nicht da war lag an dem nicht installierten lsb-release Paket ;-)
    Geändert von goldenboy (17.06.05 um 14:51 Uhr)

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von smoon
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    Zitat Zitat von goldenboy
    Hört sich vielversprechend an... Welche Distribution nutzt Du denn? Ich habe einmal wie gesagt Kubuntu installiert - da gibt es die Datei auch - und dann auf einem Server noch Debian - da ist die Datei leider nicht vorhanden...

    cheers
    Benutze Ubuntu Hoary. Hab hier noch ne Kiste mit Sourcemage stehen, da gibts die Datei leider auch nicht. In /etc/issue steht folgendes:

    Ubuntu Hoary:
    Code:
    Ubuntu 5.04 "Hoary Hedgehog" \n \l
    Sourcemage Gnu/Linu:
    Code:
    Welcome to Source Mage GNU/\s
    Kernel \r on an \m	\l
    Vielleicht hilft dir auch debtakeover weiter, allerdings bezweifel ich, dass das Skript anders vorgeht als Arun Singh von Novell das auf der Novell-Seite macht.

  7. #7
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    cat /proc/version ?

  8. #8
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    uname -a vielleicht auch

  9. #9
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    Hi,

    eine lsb-release ist bei mir auch nicht vorhanden, also anscheinend nicht in der Standardinstallation von debian mit drin.

    Ansonsten hab ich in der /etc/issue
    Code:
    Debian GNU/Linux testing/unstable \n \l
    in /etc/issue.net
    Code:
    Debian GNU/Linux testing/unstable %h
    und in der /etc/debian_version
    Code:
    testing/unstable
    uname -srvo ergibt
    Code:
    Linux 2.6.11.10 #1 Tue May 24 17:48:54 CEST 2005 GNU/Linux
    Und falls es interessiert bei OpenBSD für uname -srv
    Code:
    OpenBSD 3.6 GENERIC#59
    '-o' kennts nicht.

    MfG
    anzarr

  10. #10
    Klugsch***er Avatar von Krischi
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    /etc/issue ist zumindest keine brauchbare Lösung, da sie beliebig angepasst und verändert werden kann.

    Bei mir z.B. enthält sie eine von Bastille eingesetzte Warnung an nichtautorisierte Benutzer und keinerlei Informationen über das System.

    Und /etc/lsb-release gibt's hier leider auch nicht.

    Ergänzung:
    Nachdem ich nun lsb installiert habe, habe ich natürlich auch eine /etc/lsb-release
    In der steht aber
    Code:
    DISTRIB_ID=Debian
    DISTRIB_RELEASE=3.1
    DISTRIB_CODENAME=sarge
    DISTRIB_DESCRIPTION="Debian GNU/Linux"
    /etc/debian_version weiß es besser
    Code:
    sid
    Geändert von Krischi (17.06.05 um 16:18 Uhr)

  11. #11
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    Distibutions übergreifend scheint mir weiterhinf lsb_release die beste Variante zu sein...

    Die Version 3.1 stimmt doch, bloß, dass der Name der Version halt sid ist und nicht sarge, oder??

    cheers

  12. #12
    Klugsch***er Avatar von Krischi
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    Zitat Zitat von goldenboy
    Die Version 3.1 stimmt doch, bloß, dass der Name der Version halt sid ist und nicht sarge, oder??
    Nö.
    SID hat keine Versionsnummer (und bekommt auch nie eine).

    Version 3.1 ist Sarge, das ist schon richtig.
    Nur zu meinem System passt's nicht.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Krischi
    Nö.
    SID hat keine Versionsnummer (und bekommt auch nie eine).

    Version 3.1 ist Sarge, das ist schon richtig.
    Nur zu meinem System passt's nicht.
    Das Problem scheint hier aber Debianspezifisch zu sein und darin zu liegen, dass sowohl für die stable (sarge) die unstable (sid) als auch die testing (??) die gleiche lsb-release version (1.4-8) verwendet wird.
    Dh. für alle 3 Debian versionen wird das gleiche Paket heruntergeladen und somit auch die gleich /etc/lsb-release Datet in der allerdings als Debian version sarge 3.1 steht...

    Wenn man unbedingt will, kann man sich die allerdings passend anpassen. Solange man root ist ;-)

    cheers

  14. #14
    Freelancer Avatar von michael.sprick
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    lsb_release scheint definitiv die beste Lösung für das Problem zu sein. Das die Datei auf meinen Debian Server nicht da war lag an dem nicht installierten lsb-release Paket ;-)
    Also ich habe auch keine lsb-release.

    Was wäre denn, wenn Du so eine Art Profil für jede Distri erzeugst? Darin stehen dann verschiedene Bedingungen. Zum Beispiel die Existenz signifikanter Programme (yast, emerge, rhnsd,...) oder auch der Inhalt bestimmter Dateien. Bei Gentoo gibt es z. B. in der make.conf eine USE-Variable usw...

    Wenn Du meinetwegen 6 Bedingungen pro Distri machst und festlegst, dass 5 davon zutreffen müssen, kann man glaubich schon recht sicher sein. Falls auch eine bestimmte Anzahl Bedingungen aus anderen Profilen zutreffen muss halt manuell angegeben werden, um welche Distribution es sich handelt...

  15. #15
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von michael.sprick
    Also ich habe auch keine lsb-release.
    Aber Du hast schon das lsb-release Paket installiert oder äquivalentes für Deine Distribution getan. Wenn dem so ist, solltest Du, auch wenn keine /etc/lsb-release Datei hast, mit dem Befehl

    Code:
    lsb_release -a
    die Informationen zur aktuellen Distribution und Version abrufen können.

    Zitat Zitat von michael.sprick
    Was wäre denn, wenn Du so eine Art Profil für jede Distri erzeugst? Darin stehen dann verschiedene Bedingungen. Zum Beispiel die Existenz signifikanter Programme (yast, emerge, rhnsd,...) oder auch der Inhalt bestimmter Dateien. Bei Gentoo gibt es z. B. in der make.conf eine USE-Variable usw...
    Das wäre mir definitiv zu viel arbeit, verrät immer noch nichts über die Version in der die Distribution installiert ist und ist denke ich auch nicht eindeutig, da zum Bespiel alle auf Debian basierenden Distributionen (z.B. Ubuntu, Knoppix, etc.) alle Debian typischen Programme installiert haben...

    regards

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