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Thema: DOS-Partition lässt sich nicht mounten

  1. #1
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    Question DOS-Partition lässt sich nicht mounten

    Hallo allerseits!

    Mich plagt ein Problem, zu dem ich auch nach längerem Googeln keinen hilfreichen Hinweis gefunden habe. Ich habe auf meinem Klapprechner mit viel Mühe (kein CD-Laufwerk vorhanden) Gentoo-Linux installiert. Dabei laesst sich die DOS-Partition (/dev/hda1) nicht mounten. Beim Bootvorgang kommt die Fehlermeldung:

    mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/had1,
    or too many mounted file systems

    Natürlich habe ich im Kernel (Version 2.6.11-r8) "msdos" und "vfat" eingebunden, und zwar fest, nicht als Modul. Die fstab sieht folgendermaßen aus:

    /dev/hda1 /c vfat defaults 0 0
    /dev/hda3 / reiserfs defaults 0 0
    /dev/hda2 none swap sw 0 0
    /dev/fd0 /mnt/floppy auto user,noauto 0 0
    192.168.6.1:/usr/portage /usr/portage nfs rw 0 0
    none /proc proc defaults 0 0
    none /dev/shm tmpfs defaults 0 0

    Zuvor hatte ich auf dem Klapprechner Debian (mit Standardkernel) installiert. Damit lief es, jedoch war ich aus anderen Gründen nicht ganz zufrieden. Weil auf meinem Tischrechner Gentoo problemlos läuft (auch mit DOS-Platten!), wollte ich das auf dem Klapprechner auch installieren. Die Einträge in der fstab bezüglich der DOS-Platten sind auf beiden Rechnern prinzipiell identisch.

    Der Klapprechner ist schon älter, genügt aber für den Zweck, für den ich ihn brauche, vollkommen. Es ist ein Pentium I mit 90MHz Taktfrequenz und einer 2-GB-Platte sowie 24MB Arbeitsspeicher drin. Dabei stehen 100MB der Platte DOS zur Verfügung, weitere 100MB als Swap und die restlichen 1,8GB für Linux. Da wir mehrere Rechner in unserer Familie betreiben (alle mit Gentoo, alle windowsfrei) haben wir einen Router eingerichtet, auf dem Portage für alle über NFS gemeinsam zur Verfügung steht (siehe fstab). Das funktioniert auch problemlos.

    Das Problem zeigt sich auch auf andere Weise. Lege ich eine DOS-formatierte Diskette mit Daten ein und will ich dann mit
    "mount /mnt/floppy"
    die Floppy mounten, dann kommt die Meldung:
    mount: you must spezify the filesystem type

    Gebe ich nun ein: "mount -t vfat /dev/fd0 /mnt/floppy"
    oder auch: "mount -t msdos /dev/fd0 /mnt/floppy"
    dann kommt wieder die Fehlermeldung:
    mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/had1,
    or too many mounted file systems

    Dann habe ich auf meinem Tischrechner eine Diskette mit dem Ext2-Filesystem erzeugt und versucht zu mounten mit:
    "mount /mnt/floppy"
    Zunächst kam - wie es sich gehört - die Fehlermeldung:
    mount: unknown filesystem type 'ext2'
    denn Ext2 hatte ich nicht in den Kernel eingebunden.
    Mit neuem Kernel mit Ext2-Unterstützung werden die Disketten beim Mounten einwandfrei automatisch erkannt und sind lesbar.
    Es sieht also so aus, als ob das Problem mit dem Filesystem zusammenhängt. Daher betone ich ausdrücklich, dass ich im Kernel sowohl "MSDOS fs support" als auch "VFAT (Windows 95) fs support" eingeschaltet habe.

    Hat jemand eine Idee, wo ich weiter suchen sollte?
    Mit Dank im Voraus!
    dk4ek

  2. #2
    Mod. Tipps und Tricks Avatar von carnil
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    Arrow vfat ab kernel 2.6.8

    Hallo

    Wenn ich nichts übersehen habe, könnte es mit folgendem zusammenhängen: http://kerneltrap.org/node/3751

    hth,

    MfG carnil

  3. #3
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    Vielen Dank für den Tip, das war (fast) die Lösung!

    Ich hatte zwar unter filesystems --> DOS/FAT/NT filesystems als Default Codepage for FAT schon die Nummer "437" stehen, ebenso "iso8859-1" bei Default iocharset for FAT. Mein Sohn hatte dann aber die Idee, doch auch mal unter filesystems --> Native Language Support auch die Codepage "437" zu aktivieren. GENAU DAS hat es dann gebracht. Außerdem muss in der fstab explizit "msdos" und nicht "vfat" stehen, obwohl genau das an meinem anderen Rechner funktioniert. Dort habe ich (fälschlicherweise, wie ich inzwischen weiß) noch "vfat" stehen und habe auch nicht die Codepage 437 unter Nativ Language Support aktiviert. Schon sonderbar, dass es dort trotzdem geht...

    Leider muss ich beim Mounten einer DOS-Diskette immer noch explitit das Dateisystem mit angeben, automatisch will es nicht, aber damit kann ich leben.

    Etwas ganz anderes stört mich da schon mehr: Beim Booten braucht der Rechner sage und schreibe zweieinhalb Minuten für den Punkt "calculating module depencies", obwohl ich kein einziges Modul erzeugt habe. Hast du da auch so einen guten Tipp?

    Mit herzlichem Dank
    dk4ek

  4. #4
    Mod. Tipps und Tricks Avatar von carnil
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    Post Nein leider keine Idee

    Zitat Zitat von dk4ek
    Etwas ganz anderes stört mich da schon mehr: Beim Booten braucht der Rechner sage und schreibe zweieinhalb Minuten für den Punkt "calculating module depencies", obwohl ich kein einziges Modul erzeugt habe. Hast du da auch so einen guten Tipp?
    Nein, sorry, diesbezüglich keine Idee.

    Trotzdem,

    MfG carnil

  5. #5
    Pinguinzüchter Avatar von hp_tux
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    2.669
    Hallo,

    Beim Booten braucht der Rechner sage und schreibe zweieinhalb Minuten für den Punkt "calculating module depencies", obwohl ich kein einziges Modul erzeugt habe.
    nun, wenn Du wirklich keinerlei Module hast, kannst Du wohl entweder die "module-init-tools" deinstallieren, oder den Start von "depmod" beim Booten per Editor deaktivieren - einfach ein "#" vor die entsprechende Zeile setzen.

    Gruß

    hp_tux

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