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Thema: FAQ: Vor-/Nachteile + Eigenheiten bekannter Linux Distributionen

  1. #256
    Registrierter Benutzer
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    45
    OpenSUSE 11.1
    Vorteile:
    leicht zu installieren dank YaST;
    gute Default-Einstellungen;
    gute Hardware-Erkennung;
    breite Softwareauswahl;
    gute Repositories;
    weite Verbreitung, daher gute Unterstützung in Foren;

    Nachteile:
    - Xfce-Version lässt sich nicht abschalten (man endet immer in der Login-routine; diesen Fehler hatte bereits SUSE 11.0)*;
    - Änderungen der vorgeschlagenen Partitionsgrößen führen dazu, dass von da an sämtliche Partitionen von Hand bezeichnet werden müssen;
    - Verzicht auf proprietäre Software führt zum Zwang, ATI-Treiber nachzuinstallieren (was bei Fehlern zum Ausfall der Anzeige führen kann);
    - ein vielleicht nur mich treffender Nachteil: auf der Home-Partition werden teilweise auch Konfigurationsdateien angelegt. Sind diese schadhaft (in meinem Fall wurde ausgerechnet Grub zerschossen), werden sie auch durch eine Neuinstallation nicht repariert.
    *gelöst habe ich dieses Problem, indem ich zunächst die GNOME-Version installiert und dann Xfce nachinstalliert habe. Das hat auch den Vorteil, dass ich in Yast jetzt die GNOME-Version habe.

  2. #257
    Registrierter Benutzer
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    AntiX Mepis 8.0

    + Vorteile: leichte Installation von Live-CD
    + olgt voll den debian-Standards
    + "light" Distro mit Auswahl schlanker Programme, jederzeit erweiterbar
    + schlankes System, läuft bereits mit 128 MB RAM
    + Komlett eingerichteter IceWM und fluxbox als Default-WM
    + propietäre Codecs bereits mitinstalliert
    + Wahlweise mit Mepis- oder sidux-Kernel installierbar
    + Metapackage-Installer von sidux vereinfacht Programm-Erweiterungen
    + smxi-Skript für Dist-Upgrades und Erweiterungen voll nutzbar
    + Sehr leichte Administration durch AntiX Control-Center
    + Reine Community-Distro, mitmachen möglich und erwünscht

    Nachteile:
    - (noch) relativ geringer Verbreitungsgrad
    - Dokumentation vorhanden, könnte jedoch umfangreicher sein
    - nicht komplett lokalisierbar (ca. 90%)

    weitere Infos: http://antix.mepis.org

    Highly recommended!
    Geändert von wingevil (13.04.09 um 10:39 Uhr)

  3. #258
    Registrierter Benutzer Avatar von ThorstenHirsch
    Registriert seit
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    6.431
    Wieso steht denn auf dem Menü-Button "AnXti" obwohl die Distri "AntiX" heißt?
    ¡Nuestro amigo... el Computador!

  4. #259
    Registrierter Benutzer
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    45

    Ubuntu 8.04

    Natürlich gelten die Erkenntinsse anderer. Kurz meine Erfahrungen:
    Vorteile:
    + ausgereift und stabil;
    + weit verbreitet, daher gute Unterstützung durch Foren;
    + gute und breite Auswahl der Software;
    + gute Betreuung mit Updates (drei in einer Woche können allerdings nervig werden);
    + sinnvolle Hilfstools;

    Nachteile
    - Bei jedem Kernelupdate wird der Bootloader um zwei Einträge erweitert;
    - Die LTS (Long Term Support) wird nicht in der Kubuntu-Version angeboten;
    - teilweise Schwierigkeiten bei der Hardwareerkennung (auf keinem meiner beiden Notebooks war eine Installation möglich);
    - teilweise unverständliche Fehler bei der Softwarepflege (wieso wird Taxbird nicht auf das Jahr 2009 angepasst - bei SUSE geht das doch auch?).

  5. #260
    Registrierter Benutzer
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    Beiträge
    407

    ubuntu 9.04

    Meine ganz subjektiven Eindrücke

    positiv:
    +sehr einfache Installation
    +sehr schnelle Bootzeit
    +gute Hardwareerkennung(bei Standardhardware oft keine Nacharbeit nötig)
    +aktuelle Pakete und gutes Management(apt-get)
    +konfigurierbar
    +große, freundliche Community
    +gute Vorkonfiguration

    negativ
    -wird teilweise schon windows-like
    ->automatisch startender Updatemanager
    ->keine Konfigurationsmöglichkeit in den normalen Einstellungen
    ->imho eine Frechheit!
    -wenig Einblicke ins System(Community auch stark auf Klicki-Bunti ausgerichtet)

  6. #261
    Doppelmutter Avatar von Susu
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    Zitat Zitat von IsildurdKS Beitrag anzeigen
    ->automatisch startender Updatemanager
    ->keine Konfigurationsmöglichkeit in den normalen Einstellungen
    ->imho eine Frechheit!
    Code:
    gconftool -s --type bool /apps/update-notifier/auto_launch false
    oder via gconf-editor...
    "Bei mir ist die Differenz, die ich zu frueh komme, proportional zum Weg, den ich kommen muss." -- HEMIcuda
    <mschlens> Wenn ich n Hirn haette, wuerde das jetzt krampfen.

    Das Blogdoppel Meine Mucke Reviews

  7. #262
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    407
    Das stimmt, habe ich auch ausgeführt. Wobei das nur den Updatemanager nicht aber die Nachrichtenfenster von Pidgin etc. beseitigt. Aber ich fände es bei solch nervigen Funktionen schon angemessen, wenn es dafür eine Checkbox im normalen Kontrollzentrum o.ä. gäbe und man sich nicht durch den gconf-editor wühlen müsste. Darüber hinaus fehlt einem so ja das alte Benachrichtigungssystem. Ich benutze zwar eh aptitude fand es aber immer praktisch ein Symbol zu sehen, wenn es sich lohnt aptitude zu starten.

    Insgesamt finde ich die Einstellung:Wir knallen dem Benutzer blinkende Fenster vor die Nase und er muss den Eintrag im gconf-editor suchen damit er sie wegbekommt unangemessen für eine Linuxdistribution. Sowas ist man von kommerziellen Herstellern gewöhnt aber passt imho nicht zu einer Linuxdistribution die einsteigerfreundlich sein möchte aber auch fortgeschrittene Anwender ansprechen möchte. Ich verstehe es vor allem deshalb nicht, weil es doch kein großer Aufwand sein kann die Funktion mit Konfigurationsmöglichkeiten zu versehen im Vergleich zu dem allgemeinen Programmierungsaufwand.

  8. #263
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    8
    Hallo pinglord,

    nichts für ungut, aber für mich als Neuling ist die Aufstellung sehr hilfreich.

    Ich denke, eine rein objektive Einschätzung über die Qualität einer Distribution ist schwierig, da jeder andere Vorstellungen hat.

    Eine Darstellung nur weniger, häufiger Distributionen ist für mich hilfreicher als die Aufzählung von tausend Varianten und hundert Exoten.

    Gruß, GL

  9. #264
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    Zitat Zitat von Flummi Beitrag anzeigen
    @Archlinux:
    Dickes Minus: Paketmanager ist konzeptionell unsicher, da die Integritätsprüfung der Pakete die über Online-Repositories heruntergeladen werden nicht sicher ist.
    Werden diese nicht per checksum geprüft oder so ?

    Zitat Zitat von ThorstenHirsch Beitrag anzeigen
    - pacman ist auch nicht besser als apt und IMHO nicht so gut wie portage/emerge; also ich würde nur darauf hinweisen, dass es ein Paketmanagement gibt
    - stattdessen würde ich bei den negativen Punkten darauf hinweisen, dass es sich um ein eigenes Paketformat handelt und nicht die weit verbreiteten debs/rpms verwendet werden
    ist pacman nicht aus der sicht besser als apt, das es die Unterschiede zwischen Manuell installierten und als Abhängigkeiten installierten Paketen kennt ?

    Und werden nicht auch umwandler für deb und rpm angeboten ?

    frag nur weil ich grad am überlegen Debian oder ArchLinux bin

  10. #265
    Georgio
    Gast

    ubuntu 9.10

    Ein Nachteil von ubuntu 9.10 ist der GRUB2

  11. #266
    Registrierter Benutzer
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    Ort
    Dettenhausen
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    21.464
    Zitat Zitat von Georgio Beitrag anzeigen
    Ein Nachteil von ubuntu 9.10 ist der GRUB2
    Begründung?
    Ich bin root - ich darf das.

  12. #267
    .
    Registriert seit
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    Ort
    Oberbayern
    Beiträge
    2.281
    da dieser im moment sehr schwer zu konfigurieren ist, und die dokumentation noch nicht vollständig ist.
    Core i3 | 2x3tb btrfs-raid1 | 2x2tb sw-raid1+lvm2

  13. #268
    unregistrierter Benutzer Avatar von kar
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    Köln
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    Kurzer Einwand, ich verstehe die Aufregung zu Grub2 auch nicht so ganz. Es ist halt eine neue Version, die aber von den Entwicklern v. Ubuntu sehr gut eingebunden worden ist. Ein Problem mit Grub2 hab ich bei Tests mit dem Ubuntu-Fork ZweetOS auch nicht bemerkt, von daher...

  14. #269
    Registrierter Benutzer Avatar von MaZi
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    Beiträge
    471
    ich glaube der Thread müste mal wieder komplett aktualisiert und überarbeitet werden :-)

  15. #270
    naraesk
    Gast
    Ein Forum ist für so etwas einfach nicht geeignet, da ist ein Wiki viel besser.
    Von daher könnte man auch mal überlegen, ob dieser Thread noch einen Mehrwert bietet für die Leser. Imo könnte man diesen gepinnten Thread hier auch durch einen Link auf distrowatch ersetzen.

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