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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : LEDs an Parallelport



jefgi
22.08.03, 16:16
Hallo :)
Gibt es einen Standard, wie man LEDs möglichst einfach an den Parallelport eines beliebigen PCs anschließen kann?
Ich möchte sie mit Hilfe von Parpin
("http://www.circlemud.org/~jelson/software/parapin/")
ansteuern. Es funktioniert schon mit einem Prototyp, siehe Schema unten. Beim herumprobieren habe ich mir allerdings vermutlich schon alle Datapins bis auf Nr.2 vermurkst. Ich möchte trotzdem gerne das Steuerprogramm veröffenltichen, ohne wissentlich großen Schaden anzurichten... (natürlich GPL, aber trotzdem...)



K
/--|--------------------\ Kabel
\--|----\ \--------------<Pin eins von [18-25]
red LED A \----****----------------------<Pin 2
(ca. 1.8V) 330 Ohm Widerstand




Hoffe, das war einigermaßen verständlich...
mfg
jefgi

icefox13
23.08.03, 07:43
du musst aufpassen, auf die pins keine zu große Last zu geben, da könnte es sonst zu Defekten kommen.
Am sichersten ist, wenn du die LEDs mit einem Transistor davor steuerst, dann kann eigentlich nichts passieren.

BTW:
Bin an deinem Projekt sehr interessiert!
Hab mir vor einiger Zeit mal eine Relaisplatine gebaut und das Tutorial auch mit entsprechender Software (für Windows) veröffentlicht, ein entsprechender Linux-Port wartet allerdings noch auf sich..
vielleicht kann man sich ja mal im ICQ treffen ;)

Für die Testplatine des Parallelports hatte ich insgesamt acht rote low-current LEDs ohne Vorwiderstand an den Parallelport gebastelt. Das Teil hat die ganze Testphase überlebt ;)

Matzetronic
25.08.03, 12:21
hi,

ich habe mir auch schon 2 relaiskarten gebaut - für den parallelen port. allerdings kann ich sagen, dass ich mir noch keinen zerschossen habe - und optokoppler sind ja auch nur leds, oder ? :)

ich hab auch n ziemlich einfaches programm für linux geschrieben - bei interesse schickt mir eine pn/mail...


cu,
matze


ps.: die parapin-software hab ich damals auch probiert - und ich fand die ziemlich umständlich zu handhaben :(

stefan-tiger
25.08.03, 12:28
ich würd erstmal die "last" vom schnittstellnbaustein "wegmachen" damit er nicht beschädigt wird.

ich hab dazu schonmal einfach ne kleine platine mit pro datenpin nem transistor, zwei wiederstände und ner kleinen led gebastelt. an der platine war dann als stromversorgung soweit ich noch weis ein akkupack mit 2x 1,2V akkus und natürlich hatte ich noch stift-pins angebracht.

zur demonstration des ganzen hatte ich dann ausser den leds ein schrittsteuerungsmotor drangehängt und ein kleines programm geschrieben.

zusammen mit ein paar anderen motoren und sensoren wollte ich mal nen kleinen roboterarm bauen, bin aber nie dazu gekommen.

gruß

Matzetronic
25.08.03, 15:07
hmm,

ich schalte ganz normale 230V-Verbraucher damit - funktioniert schon einige Jahre sehr zuverlässig. das längste, was das ding non-stop lief, war ca. ein halbes jahr. ich hab damit immer meine rechner im internen netz starten können, wenn ich irgendwas brauchte (dokumente, software etc.).
ist sehr einfach und funktioniert zuverlässig - je kanal nur ein optokoppler und ein dazu _passendes_ relais (12V, ca. 800 Ohm) + diode - das ist alles.

mfg,
matze

stefan-tiger
25.08.03, 16:10
@Matzetronic

klar geht das, aber für manche sachen sind relais einfach zu langsam

Matzetronic
26.08.03, 10:46
hi,

zu langsam - klar. hatte bisher noch keinen bedarf an ner "highspeed-relaiskarte" :p
was sind für dich denn "manche sachen" ?

mfg,
matze

geronet
26.08.03, 20:35
z.B. die "Sache" in meiner Signatur :)