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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Organspende?



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dragon's might
10.09.06, 15:22
Wie sich manche auf Catonga und einen Ausdrucksfehler stürzen ... tz tz tz.
Sein geschildertes Szenario ist durchaus vorstellbar, auch wenn es sicher sehr sehr selten vorkommt.

@bla!zilla
Kontext lesen lernen ;-D

kreol
10.09.06, 15:38
...Sein geschildertes Szenario ist durchaus vorstellbar, auch wenn es sicher sehr sehr selten vorkommt.Vorstellbar ist auch ein Szenario a la Soylent Green (http://de.wikipedia.org/wiki/Soylent_Green) :rolleyes:

Wir sollten hier aber doch wohl eher über Tatsachen sprechen als über denkbare Szenarien... Und catonga hat nunmal keinen einzigen nachprüfbaren oder belegten Fall geschildert sondern nur allgemeinen Befürchtungen Ausdruck gegeben bzw. unbelegte Horrorszenarien an die Wand gemalt. Und diese Form der Diskussion ist dem Thema imho nicht angemessen.


Kreol

dragon's might
10.09.06, 16:23
Ja, Soylent Green ist nicht nur denkbar. Es wird zwar noch kein Mensch heutzutage gegessen, aber Hungersnot und Überbevölkerung sind Realität in vielen Ländern.

Egal das ist OT. Mir geht es darum, dass hier oft genauso "unsachlich" geantwortet wurde.

kreol
10.09.06, 16:35
... aber Hungersnot und Überbevölkerung sind Realität in vielen Ländern.Du hast den ständig und in allen Ländern bestehenden Mangel an Spenderorganen vergessen ;)

Mit diesen Organen kann Menschen ein Weiterleben ermöglicht werden. Das ist für mich ausschlaggebend. Voraussetzung ist dabei, daß die Organe freiwillig gespendet werden (bzw. es ein Widerspruchsrecht gibt, wie bspw. in Ö) und das es keine Abwägung gibt zwischen dem Leben des Spenders und dem Leben des Empfängers.

Ich halte diese Voraussetzungen zumindest in Mitteleuropa für gegeben. Deswegen habe ich auch kein Problem damit, meine Organe nach meinem ärztlich festgestellten Ableben zur Verfügung zu stellen.

Das kann man natürlich auch anders sehen, da spielen die von Catonga geäußerten Befürchtungen eine Rolle, natürlich auch religiöse Gründe oder was auch immer. Die Entscheidung muß halt jeder selbst für sich treffen und meine ist gefallen.

Nur bitte: Diskutiert dieses Thema sachlich und auf Fakten beruhend. "Spinnen in der Yucca-Palme" haben hier nichts verloren.


Kreol

dragon's might
10.09.06, 16:55
Ja, klar. Ich bin auch gar nicht gegen Organspende.

Catonga
10.09.06, 18:33
Vorstellbar ist auch ein Szenario a la Soylent Green (http://de.wikipedia.org/wiki/Soylent_Green) :rolleyes:

Das ist es auch, genügend kriminelle Energie hat die Menschheit in ihrer gesamten Geschichte zur genüge gezeigt.
Und mit deinem :rolleyes: willst du andeuten daß das lächerlich sei,
tja, als die Amerikaner und Russen in Deutschland einmarschiert sind konnten sie ihren Augen auch nicht glauben, was hier mit z.B. den Juden angestellt wurde.
Nur um mal dein von dir lächerlich gemachtes Soylent Green in einen ernsthaften Kontext zu stellen.
Die Geschichte der Menschheit hat gezeigt, daß selbst Dinge die unvorstellbar sind,
möglich werden können.




Wir sollten hier aber doch wohl eher über Tatsachen sprechen als über denkbare Szenarien... Und catonga hat nunmal keinen einzigen nachprüfbaren oder belegten Fall geschildert


Falsch, das Problem ist, daß du die Kernaussage meiner Postings völlig mißverstanden hast.
Die Kernaussage war nämlich nicht, daß alle Ärzte kriminell wären (der Anlaß warum hier überhaupt einige die Ärztekammer auf mich loshetzen wollen) sondern die Kernaussage war, daß es auch unter Ärzten schwarze Schafe geben kann, die eben nicht das machen,
was das Organspendegesetz vorschreibt.
Ihr habt selbst gesagt das Ärzte auch nur Menschen sind, das ist richtig,
aber das dadurch zwangsläufig auch eingeräumt und gefolgert werden muß, daß es nicht möglich sein kann, daß alle Ärzte grundsätzlich immer eine Weiße Weste haben, das wollt ihr nicht einsehen.

Auch habe ich gesagt das es kaum möglich bis unheimlich schwer ist so einen Fall nachzuweisen, denn wie schon gesagt braucht man da etwas mehr als nur Leute die
medizinische Laien sind, im Gegensatz zum Gammelfleischskandal.
Auch diesen Sachverhalt hast du nicht aus meinen Postings erkannt,
denn wenn du das gemacht hättest, dann würdest du nicht so eine Frage stellen:
"Und catonga hat nunmal keinen einzigen nachprüfbaren oder belegten Fall geschildert "

Desweiteren habe ich um genau dieser Frage in gewissem Rahmen dennoch eine Antwort zu geben,
einen Vergleich zwischen dem Organspendegesetz und dem Lebensmittelgesetz aufgestellt.
Und beim Lebensmittelgesetz, das wie ich schon sagte, eines der strengsten Gesetze und Regelungen in Deutschland überhaupt ist, wurden eben schwarze Schafe gefunden.
Wie könnt ihr also so naiv sein und das bei Ärzten vollkommen ausschließen?
Und das obwohl ihr genau wißt das Ärzte auch nur Menschen sind.

Das was beim Lebensmittelgesetz passiert ist liefert geradezu überhaus deutlich
im übertragenen Sinne den Beweis, daß dieses "unter Ärzten kann es niemals schwarze Schafe geben" gar nicht möglich sein kann!




sondern nur allgemeinen Befürchtungen Ausdruck gegeben


Und das ist auch richtig so, Narren die an Friede Freude Eierkuchen glauben gibt es genug
in dieser Welt.


Und was das Organspenden ansich betrifft, ich habe nichts dagegen, wenn einige Leute ihre Organe spenden.
Die können damit machen was sie wollen, aber sie sollten dann auch wissen, daß eben auch
Befürchtungen angemessen sind.
Wer spenden will, der soll das tun, aber zu fordern daß alle Mitmenschen jetzt auch spenden sollen,
in dem man nach einem Zwangsorganspendegesetz schreit, daß kann es nicht sein.
Da hört die Freiheit auf und fängt das erzwungene Leben an.

kreol
10.09.06, 18:36
Catonga:

*PLONK*

Und jetzt bitte zurück zum Topic.


Kreol

bla!zilla
10.09.06, 18:37
@bla!zilla
Kontext lesen lernen ;-D

Das hat nix mit Kontext zu tun. Erst ist die Spritze, dann der Wirkstoff abgelaufen? Noch mal für euch zum mitschreiben: Spritzen, die direkt mit einem Wirkstoff gefüllt wurden, sind ganz, ganz, ganz selten. aber da es ja eh hören sagen ist, wird das eine solche Spritze gewesen sein... :rolleyes: In der Regel kommt jemand, nimmt eine Spritze (die hat ein Ablaufdatum), eine Kanüle (die hat ein Ablaufdatum), zieht das Medikament auf (hat auch ein Ablaufdatum) und nimmt dann eine neue Kanüle (hat auch ein Ablaufdatum). Was war noch gleich abgelaufen?

Catonga
10.09.06, 18:50
Catonga:

*PLONK*

Und jetzt bitte zurück zum Topic.


Kreol


Verlierer.

Schon bist du Schachmatt und antwortest unsachlich.

Krischi
10.09.06, 18:52
Als Fußballfan weiß ich zumindest von einer solchen Aktion, wo tatsächlich der passende Spender gefunden wurde - Benny (http://www.stadionwelt.de/fans_helfen/) hat's leider trotztdem nicht geschafft...Ich sag ja nicht, daß da keine Spender gefunden werden.
Aber für die meisten, die sich da als Spender haben Eintragen lassen, hat sich das damit erledigt.
Und wenn dann jetzt einer davon plötzlich nicht für Hertha-Fan Benny, sondern für München-Fan Jürgen spenden soll werden bedauerlicherweise viele nichts mehr damit zu tun haben wollen.
Mann wollte ja nur Benny spenden. Von anderen Leuten war nie die Rede...

Catonga
10.09.06, 18:58
Das hat nix mit Kontext zu tun. Erst ist die Spritze, dann der Wirkstoff abgelaufen?

dragon's might hat es eigentlich schon gesagt, es hat sehr wohl etwas mit dem Kontext zu tun.
Es war schon immer der Wirkstoff abgelaufen, auch war der Wirkstoff schon immer das allererste.

Und wenn er sagt, "Kontext lesen lernen", dann heißt das, daß man anhand dem vorherigen Satz in dem gesagt wurde das der Wirkstoff das Haltbarkeitsdatum überschritten hat
erkennen kann, das bei den Worten "abgelaufene Spritze" damit immer noch der darin enhaltene Wirkstoff gemeint ist, denn "abgelaufene Spritze" wäre in diesem Fall umgangssprachlich zu dem man Kontextbezogen den ersten Satz bezügl. Wirkstoff mit überschrittenem Haltbarkeitsdatum hinzufügen muß.


So, ich habe dir das jetzt auch eigentlich schon zum dritten mal klar gemacht,
und ich hoffe, daß du dies jetzt beim Dritten mal verstehst,
denn wenn das nicht der Fall sein sollte, dann muß ich davon ausgehen,
daß du entweder die ganze Zeit nur trollen willst oder du dafür nichts kannst, das du solche Sachen nicht verstehst.







Noch mal für euch zum mitschreiben: Spritzen, die direkt mit einem Wirkstoff gefüllt wurden, sind ganz, ganz, ganz selten.

Aha.
Die meisten Spritzen sind deiner Meinung nach also schon gefüllt wenn
der Arzt ein Paket Spritzen vom Hersteller bekommt. :rolleyes:




aber da es ja eh hören sagen ist, wird das eine solche Spritze gewesen sein... :rolleyes: In der Regel kommt jemand, nimmt eine Spritze (die hat ein Ablaufdatum), eine Kanüle (die hat ein Ablaufdatum), zieht das Medikament auf (hat auch ein Ablaufdatum) und nimmt dann eine neue Kanüle (hat auch ein Ablaufdatum). Was war noch gleich abgelaufen?
Siehe dazu mein allererster Beitrag dazu, es ist der Wirkstoff.
Also hier das Medikament.

kreol
10.09.06, 19:04
...dann muß ich davon ausgehen,
daß du entweder die ganze Zeit nur trollen willstgenau diesen Eindruck habe ich von Dir gewonnen, daher das *plonk*.

Schade, daß Du bereit bist, dieses Thema auf dem Altar Deiner persönlichen Eitelkeit und Rechthaberei zu opfern.

Und ja, mir ist klar, daß spätestens mit diesem Post der Thread tot sein dürfte, aber er hatte auch vorher schon keine gute Überlebenschance mehr.


Kreol

bla!zilla
10.09.06, 19:10
Aha.
Die meisten Spritzen sind deiner Meinung nach also schon gefüllt wenn
der Arzt ein Paket Spritzen vom Hersteller bekommt. :rolleyes:


Wie war das noch mit dem Lesen lernen.... Spritzen sind selten mit einem Medikament gefüllt. Die kommen einfach nur in einer einfachen, versiegelten Verpacktung. Also: Lesen lernen.

Catonga
10.09.06, 19:14
Wie war das noch mit dem Lesen lernen.... Spritzen sind selten mit einem Medikament gefüllt. Die kommen einfach nur in einer einfachen, versiegelten Verpacktung. Also: Lesen lernen.

Da du auf den Rest meines Posting gar nicht eingegangen bist gehe ich davon aus,
daß es dir wirklich nur darum geht dumm herumzutrollen.

bla!zilla
10.09.06, 19:18
Nein, darum geht es nicht. Ich habe es in der Tat überlesen. Ich hatte zwar erst gedacht das du das Posting nachträglich noch geändert hat, aber das hast du nicht. ;) Ich habe den Zusammenhang echt die ganze Zeit überlesen / ignoriert. Mein Fehler, keine Frage. Freundschaft also....

Ich trolle übrigens nie....

Catonga
10.09.06, 19:20
Schade, daß Du bereit bist, dieses Thema auf dem Altar Deiner persönlichen Eitelkeit und Rechthaberei zu opfern.


Ach darum geht es DIR!
Vielleicht liegt es wohl eher daran, daß ich zu diesem Thema eine Meinung habe, die du anscheinend nicht akzeptieren willst.

Denn anders kann ich mir das jetzt mit deinem Posting nicht erklären.
Wenn du Meinungen und Kritiken akzeptieren können würdest, dann
würdest du solche Sachen wie Eitelkeit und Rechthaberei gar nicht
anführen bzw. hier als Problem sehen.

Normalerweise sollte das so laufen:
Man liest die Meinung des anderes, klärt noch eventuelle Unklarheiten und findet sich damit ab.

kreol
10.09.06, 19:28
Es geht mir darum, daß Deine Meinung auf Vorurteilen, Gerüchten, Effekthascherei und blossen, unbewiesenen Behauptungen beruht, die Du hier als reine, lautere Wahrheit verkaufst.

Ist i.ü. dieselbe Art, in der Du mir auch eine nicht gegebene Motivlage unterstellst...


Kreol

Nachtrag

...Das kann man natürlich auch anders sehen, da spielen die von Catonga geäußerten Befürchtungen eine Rolle, natürlich auch religiöse Gründe oder was auch immerDu hast also alles gelesen, verarbeitet und wirfst mir jetzt Inakzeptanz anderer Meinungen vor?

Catonga
01.03.12, 20:57
Aus aktuellem Anlaß bezüglich:
http://www.tagesschau.de/inland/organspende132.html


http://www.krone.at/Nachrichten/Organspender_in_den_USA_lebte_noch-Stoff_fuer_Albtraeume-Story-98481



In einer Reportage des Zweiten Deutschen Fernsehens über den Organhandel
stellten britische Ärzte der Universität Cambridge am 18. April 1989 fest, dass man nicht
ausschließen könne, dass Hirntote noch Schmerz empfänden oder über andere Wahrnehmungen
verfügten, weshalb man ihnen muskelentspannende Mittel und Schmerzmittel verabreiche,
um den Blutdruckanstieg während der Organentnahme unter Kontrolle zu halten
....

Dabei scheint in den letzten Jahren die Zahl derer zu wachsen, die massiv ethische
Bedenken geltend machen angesichts der Organtransplantationen. Unter ihnen sind auch nicht
wenige Mediziner.
...
Spaemann fügte hinzu, beim Hirntodkriterium gehe es nicht mehr um die Erhaltung des Lebens
eines Sterbenden, sondern darum, ihn möglichst schnell für tot zu erklären, damit die lebenserhaltenden
Maßnahmen nicht mehr fortgeführt werden müssten und damit man lebenswichtige
Organe erhalte, um das Leben anderer Menschen durch Transplantationen zu retten.
Deshalb gehe es hier nicht um die Interessen des Patienten, sondern darum, ihn als Subjekt
der eigenen Interessen so bald wie möglich zu eliminieren.
...

Ähnlich äußert sich auch der Gehirnforscher Gerhard Roth vom Institut für Hirnforschung der
Universität Bremen, der mitnichten das Menschenbild einer „philosophia perennis“ teilt, in
einer Anhörung des Bundestagsausschusses für Gesundheit am 27. Juni 1995, wenn er erklärt:
Die „Aussage … der Tod eines Menschen sei dann eingetreten, wenn seine gesamten Hirnfunktionen
irreversibel ausgefallen sind … ist aus physiologischer Sicht nicht haltbar“. Und er
fährt fort, nach naturwissenschaftlich gesicherten Kriterien sei dieser Körper lebendig, er könne
und dürfe daher nicht als Leiche bezeichnet werden, das gelte selbst für den tierischen Organismus
und die gesetzlichen Bestimmungen für Tierversuche
...

Wie die Süddeutsche Zeitung mitteilt, wollen britische Wissenschaftler entdeckt haben, dass das menschliche Bewusstsein nach dem Hirntod auch dann
noch aktiv ist, wenn das Hirn nicht mehr arbeitet
...

Scaraffia
erinnert in ihrem Artikel an Fälle von schwangeren Frauen, die in ein irreversibles Koma gefallen
und für hirntot erklärt worden seien und dennoch die Schwangerschaft hätten zu Ende
führen können. Da könne man die Frage stellen, ob es sich hier um tote Körper gehandelt
habe. Im Übrigen sei immer die Gefahr gegeben, dass man einen Koma-Zustand mit dem
Hirntod verwechsle.
...

Immerhin wird von
Hirntoten berichtet, die unerwartet wieder zum Leben erwacht sind.

Quelle und die darin weiterleitenden Quellen siehe:
http://www.theologie-heute.de/OrgantransplantationNEUFORMULIERUNGOSNABRUCK.pdf

Da steht noch einiges mehr drin, allerdings möchte ich nicht alles zitieren.


Ich sehe das so, Organspende gründet auf der schrecklichen Angst vor dem Tod und somit auf einem großen Unglauben und Unwillen, sich dem Willen Gottes zu fügen.

stefan.becker
01.03.12, 20:59
Muss das sein? Poste zu Linux Themen und lass Gott Gott sein.