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Mod. FAQ/Howto/Emulation
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VirtualBox
1) Einleitung
2) Installation 3) Windows/Linux/Solaris Gast in VirtualBox installieren 4) Probleme und Lösungen / FAQ 5) Standardnetzwerkkonfiguration per NAT 6) Erweiterte Netzwerkkonfiguration (Bridged, Hostonly) 7) Desktopintegration - Seamless Desktop 8) Konvertierung und Verwaltung von Disk-Images, Windows Migration 9) VirtualBox OSE 10) VirtualBox als Server 15.05.07: Erstellt 20.05.07: Seamless Desktop (7) 21.05.07: Kernel Modul neu übersetzen, Paket tunctl-Befehl 22.05.07: Laufwerke einbinden im Seamless Desktop (7.7) 26.05.07: vditool / Images migrieren 05.06.07: tap0 wieder löschen (6) 07.06.07: Kapitel 6 (TUN/TAP) überarbeitet, Win98 / Scitech Display Doctor (4.2) 10.06.07: Installationsvoraussetzungen (2.1), USBFS mounten/prüfen (4.1), DVD-Brenner Suuport (4.1) 17.06.07: vditool durch "VBoxManage convertdd" ersetzt (8) 23.06.07: Serielle Schnittstelle (4.1) 30.06.07: Vista<=>NIC (4.1) 02.07.07: Disk Images shrinken 07.07.07: Win98/CPU, SeamlessDesktop/NAT 21.07.07: Guest Additions für Linux Gäste 28.07.07: Tipps zu DOS/WinDOS als 4.2 abgetrennt 12.08.07: Image eines Linux Gastes shrinken / "VBoxManage compact" statt vditool 17.08.07: NFS Client (6) 31.08.07: Anpassungen für VirtualBox 1.50 15.10.07: VirtualBox ODE (9) 21.10.07: Bridge (6.2) 15.11.07: Seamless Desktop: Shutdown Gast, Darstellungsprobleme (7) 29.12.07: USB 2.0 / EHCI (4.1.4) 14.01.08: Win 98 VBE Treiber 03.02.08: aktualisiert, Links kontrolliert 04.02.08: 1.8) fertige Images 24.02.08: 1.2) emulierte Hardware, 2.1) Versionsauswahl, 4.1.11/12) Vista / E1000 Treiber, 4.3) Datenaustausch 03.05.08: Anpassungen VirtualBox 1.60 06.07.08: Ergänzung zur Installation Linux-Gast-Erweiterungen 03.08.08: USB überarbeitet, Windows 98/Samba 3.2 11.09.08: Hinweise für 64 Bit Gäste 20.09.08: Open Solaris / Sound (4.3.1) 25.10.08: Solaris Gasterweiterungen installieren 17.12.08: Anpassungen VirtualBox 2.10 22.01.09: Anpassungen VirtualBox 2.12 (USBFS) 15.02.09: VBoxManage Befehle für Discimages aktualisiert (Kapitel 8) 26.03.09: Links kontrolliert 08.04.09: Anpassungen für Version 2.20 (Hostonly Netzwerk) 13.04.09: Windows Gast/DirectX, Linux Gast/Compiz, Umbenennung Hostinterface=>Bridge, Hostonly<=>Squid 13.05.09: VBOX Images mounten 23.05.09: XP mit SATA (3.1.2, 4.1.15) 01.07.09: Anpassungen für VBOX 3.0 11.06.09: Neue Vorgehensweise zum Vergrößern eines Images 27.09.09: Links aktualisiert, CloneVDI neu (8.4.3) 15.11.09: Links aktualisiert, Link VBOX Headless Howto (Rainmaker) 01.12.09: Aktualisierung Version 3.10, Kapitel 10 neu Geändert von stefan.becker (01.12.09 um 20:47 Uhr) |
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#2 |
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Mod. FAQ/Howto/Emulation
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1) Einleitung
1.1) Was ist VirtualBox?
VirtualBox vom Hersteller "Sun" (früher "InnoTek") ist wie VMWARE Workstation ein PC-Emulator. Bei dieser Software wird wie bei VMWARE die CPU nicht nachgebildet wie etwa bei Qemu, sondern der Gast direkt auf der CPU ausgeführt. Daher spricht man hier häufig auch von Virtualisierern, während Qemu daher auch als CPU-Emulator bezeichnet wird. Die Software bildet einen PC nach, in dem fast beliebige Betriebssysteme installiert und betrieben werden können. Dadurch kann ohne Reboot z. B. Windows in VirtualBox parallel zu Linux und damit auch Windows Software parallel betrieben werden. Wie bei anderen PC-Emulatoren wird eine grosse Datei auf der Hostfestplatte als virtuelle Festplatte für den Gast angelegt und genutzt. Man kann also ohne Änderung der Partitionierung parallel Windows installieren. VirtualBox gibt es für Windows, Linux, MacOS X (Intel), OS/2 und Solaris. Als Host geht sowohl ein 32 als auch 64 Bit Linux. Ein 32 Bit Gast ist grundsätzlich möglich. Ein 64 Bit Gast erfordert hingegen einen aktuellen Prozessor mit Virtualisierungstechnik (Intel VT / AMD Pacifica). Ein 64 Bit Gast lässt sich dann auch auf einem 32 Bit Host OS installieren. Grundsätzlich muss das Gast OS natürlich von VirtualBox unterstützt werden. 1.2) Emulierte Hardware: Unabhängig von der echten Hardware emuliert VirtualBox für den Gast-PC die folgende Hardware: - CPU: x86 Prozessor, AMD 64 Prozessor ab Version 2.0 - SMP (Symetric Multi Processessing, mehrere virtuelle CPUs) ab Version 3.0 - ACPI, IO-Apic, Intel VT / AMD Pacifica, PAE - Festplatte: 3 virtuelle Images per IDE Controller, SATA Controller, ab Version 2.10 SCSI Controller - CDROM/DVD: mehrere IDE-Laufwerke, direkter Zugriff durch "Passthrough" - alternativ auch ISO-Images als CD/DVD-Laufwerk - Diskettenlaufwerk (Image, echtes Laufwerk) - Grafikkarte: VirtualBox Super VGA, native 2D Beschleunigung, 3 D Open GL, DirectX über OpenGL - Netzwerkkarte: AMD-PCNet, Intel E1000, paravirtualisiertes Netzwerk (virtio) - USB 1.1 / USB 2.0 EHCI (nicht in OSE Version!) - Soundkarte: Intel 82801 - AC97 Codec (OSS, Alsa, Pulse), SoundBlaster 16 - serielle Schnittstelle 1.3) Virtuelles Netzwerk VirtualBox bietet folgende Netzwerktechniken: - NAT (Natural Adress Translation): Zugriff auf das Internet und lokale Ressourcen (siehe Kapitel 5) - Bridged: Der Gast ist wie ein eigenständiger PC im Netzwerk mit allen Möglichkeiten und Risiken (siehe Kapitel 6) - Internal: virtuelles Netzwerk zwischen VirtualBox Gästen ohne Zugriff nach außen - Hostonly: Wie internal, aber auch Zugriff auf Ressourcen des Hosts möglich Die Auswahl wird beim Anlegen eines Gastes getroffen, kann später aber beliebig geändert werden. 1.4) Performance: VirtualBox liegt bezüglich der Performance auf Augenhöhe mit VMWARE. Im Vergleich zu Qemu ist es wesentlich schneller. 1.5) Closed vs. Open Source: Von VirtualBox gibt es 3 verschiedene Lizenzen. - Open Source: Bei einigen Distributionen kann man VirtualBox über das Paketmanagement installieren. Oder man kann VirtualBox selbst übersetzen. Allerdings fehlen hier einige Funktionen wie USB / RDP. - PUEL: PUEL steht für "VirtualBox Personal Use and Evaluation License". Als Privatanwender kann man sich die Vollversion über die VirtualBox Homepage laden und installiern. Diese Version ist im Funktionsumfang vollständig (inkl. USB, RDP usw.), darf aber nicht gewerblich eingesetzt werden. - gewerblicher Einsatz: Hier bitte Sun kontaktieren für genaue Lizenzbedingungen. Weiteres zur Open Source Version siehe Kapitel 9) 1.6) Ähnliche Produkte: VMWARE: http://www.linuxforen.de/forums/show...threadid=47553 Qemu/KVM: http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=141201 Parallels: http://www.pro-linux.de/NB3/artikel/...rkstation.html 1.7) Links: Homepage: http://www.virtualbox.de/ Handbuch (online HTML): http://www.virtualbox.org/manual/UserManual.html Handbuch (PDF): http://www.virtualbox.de/wiki/Downloads Download aktuelle Version: http://www.virtualbox.de/wiki/Downloads Download alte Versionen (>=1.60): http://www.virtualbox.org/wiki/Download_Old_Builds 1. Anlaufstelle bei Problemen: FAQ: http://www.virtualbox.org/wiki/User_FAQ FAQ aus VirtualBox Forum: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?f=1&t=8669 Forum: http://forums.virtualbox.org/ Mailinglisten: http://www.virtualbox.de/wiki/Mailing_lists 1.8) Diverse Howtos: VirtualBox / Suse: http://en.opensuse.org/VirtualBox 1.9) Fertige Images Auch für VirtualBox sind fertige Images zum testen vorhanden. http://virtualbox.wordpress.com/ http://veedee-eyes.homelinux.net:82/veedeeeyes/book http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=837 Auch die Übernahme von Images anderer Produkte (VMWARE, Qemu/KVM, Xen) ist möglich, siehe Kapitel 8). Geändert von stefan.becker (03.01.10 um 20:54 Uhr) |
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Mod. FAQ/Howto/Emulation
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2) Installation
2.1) Versions-Auswahl:
Bei vielen Distributionen ist VirtualBox im Standardumfang der Distribution enthalten. Falls bereits installiert, sollte man diese deinstallieren. Die offizielle Version von der VirtualBox-Homepage ist zu bevorzugen aus folgenden Gründen: - Die Standard-Version der Distribution ist immer die OSE-Version. Es fehlen wesentliche Funktionen z. B. wie USB. - Siehe auch Kapitel 9 wegen der Unterschiede. - Die offizielle Version ist problemloser im Einsatz nach Kernel Updates. - Bei der OSE-Version ist häufig ein Eingriff zum automatischen Start des Kernelsmoduls vorzunehmen. - Auch für die offizielle Version gibt es für die Hauptdistributionen spezielle Pakete. 2.2) Voraussetzungen: Damit die Installation erfolgreich läuft, müssen zur Übersetzung des VirtualBox Kernelmoduls folgende Pakete installiert sein: - gcc - make - Kernel-Header bzw. Kernel-Sourcen passend zum laufenden Kernel (Name unter Suse: "kernel-source") Damit später VirtualBox läuft, muss folgendes installiert sein: - qt ab 3.3.5 - SDL ab 1.2.7 Bitte dieses vorher prüfen, ansonsten macht die Installation keinen Sinn. Unter Suse kann man so alles notwendige installieren: Code:
zypper install kernel-source kernel-syms kernel-desktop-devel make automake autoconf gcc linux-kernel-headers glibc-devel qt3 SDL Bei Ubuntu sollte man das Paket "build-essentials" installieren. 2.3) Installation: Beispiel unter Suse: Zunächst erfolgt der Download eines Paketes für Suse unter: http://www.virtualbox.de/wiki/Downloads Hinweis: "x86" bzw. "amd64" bezieht sich auf die Distribution (32/x86 bzw 64 Bit/amd64), nicht auf den Prozessor! Das Paket hat die Dateiendung ".rpm.run". Installation mit Code:
sh VirtualBox*run Danach wird das rpm-Paket entpackt, welches man dann mit Code:
rpm -U VirtualBox*rpm Falls fehlende Abhängigkeiten vorliegen, die entsprechenden Pakete nachinstallieren und dann erneut versuchen. Im Handbuch werden unter anderem "qt-3.x" und "SDL" genannt. Über die erweiterte Suche von http://rpmseek.com kann man fehlende Pakete ausmachen. Einfach Suche über "Paket enthält Datei" und den Namen der als fehlend gemeldeten Datei eingeben. 2.4) Keine VirtualBox Version passend zur Distribution / Version gefunden Falls es zwar zur Distribution (Suse) eine Version gibt, aber eben nicht zur genauen Version (Suse 10.3), sollte man erstmal eine Version passend zur Vorversion (z. B. Suse 10.2) suchen. Falls es überhaupt nichts passendes gibt, kann man generische Versionen testen (VirtualBox_x.y.z_Linux_amd64.run, VirtualBox_x.y.z_Linux_x86.run). x86 bezieht sich auf eine 32 Bit Distribution amd64 auf eine 4 Bit Distribution. Dies hat nichts mit der CPU zu tun! 2.5) Vor dem ersten Start: Der User, der Virtualbox starten will, muss Mitglied der Gruppe "vboxusers" sein. Bei Suse kann man das per "Yast2/Sicherheit&Benutzer/Gruppen bearbeiten" erledigen. Bei Gnome gibt es häufig im Kontrollzentrum unter "System" den Punkt "Benutzer bearbeiten und anlegen". An der Kommandozeile als root bzw. "sudo" vorgestellt: Code:
groupadd vboxusers usermod -G vboxusers Name_des_Anwenders 2.6) Der erte Start: Mit dem Befehl "VirtualBox" kann man das Programm starten. Geändert von stefan.becker (15.11.09 um 11:56 Uhr) |
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Mod. FAQ/Howto/Emulation
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3) Windows/Linux/Solaris Gast in VirtualBox installieren
3.1) Windows Gäste
3.1.1) Installation von Windows XP Über den Button "Neu" (englisch "New") wird die Erstellung eines neuen virtuellen PCs gestartet. In den folgenden Dialogen müssen einige Einstellungen vorgenommen werden: Name: WinXP OS Type: Windows XP Memory Type: 512 MB Virtuelle Festplatte, Neu, Dynamisch wachsend, Dateiname=WinXP, Größe>=10 GB (englisch: Virtual Hard Disc: New, Dynamically expanding image, Image FileName=WinXP, Size>=10 G) In den Einstellungen (Button "Ändern" (englisch "Settings")) sollte man bei Booten von CD-ROM vor dem ersten Start kontrollieren, ob das Device des CD/DVD-Laufwerks (z. B. /dev/cdrom, /dev/sr0) korrekt eingestellt ist. Danach startet die Installation des Gastes durch den Button "Starten". Alles weitere ist wie an einem "echten" PC. Was an dieser Stelle direkt auffällt: VMWARE hat ein sogenanntes "Multi Document Interface" (MDI). Die GUI und die Gäste werden alle im gleichen Fenster dargestellt. Über Tabulatoren kann man jeweils umschalten. Bei VirtualBox hingegen hat die GUI ein eigenes Fenster wie jeder gestartete Gast auch. 3.1.2) Windows XP mit SATA Controller VirtualBox kann neben IDE Laufwerken auch einen SATA Controller emulieren. Windows XP kann jedoch serienmäßig kein SATA, man muss bei der XP Installationen einen entsprechenden SATA Treiber einbinden. http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=9575 Alternativ kann man erstmal mit IDE Controller installieren und dies später in einen SATA Controller umwandeln (siehe Kapitel 4). 3.1.3) Gasterweiterungen für Windows Gäste Im Gastfenster lassen sich über den Menüpunkt "Geräte / Gasterweiterungen installieren" (englisch "Devices / Install Guest Additions") spezielle Treiber installieren. Diese bieten u. a. folgende Funktionen: - höhere Grafikauflösungen als 640x480 bzw. 800x600 - bessere Performance der Grafik - übergangslose Maus zwischen Host und Gast - Zeitsynchronisation Host/Gast - Shared Folders - Zwischenablage Host/Gast Falls die Installation nicht automatisch startet, muss man nach Aufruf der Funktion im Menü den Explorer öffnen und das CD Laufwerk auswählen. Dann das Programm "VBoxGuestAdditions" starten. Alles weitere ist wie bei jeder Installation. Nach einem Neustart des Gastes lassen sich die Funktionen der Additions nutzen. 3.1.4) Vista, 64 Bit Windows XP/Vista Die Installation ist immer wie oben im Beispiel vorzunehmen. Für eine andere Windows Version muss man beim Erstellen der Gastkonfiguration den passenden Betriebssystemtyp auswählen. Vom Typ hängen die Grundeinstellungen ab, daher sollte man das schon passend wählen. Für einen Windows 64 Bit Gast braucht man folgende Einstellungen und Voraussetzungen: - AMD/VT - einen 64 Bit Prozessor mit Virtualisierungstechnik, im Bios (falls möglich) die Virtualisierung einschalten - Bei Neuinstallation als Typ explizit ein 64 Bit OS auswählen 3.1.5) Windows 9x/ME Man sollte bedenken, dass Windows 9x / ME sich zwar installieren lässt, aber nicht unterstützt wird. Es gibt u. a. keine Guest Additions. In den Tipps unten sind jedoch ein paar Möglichkeiten genannt für höhere Auflösung (Scitech Disc Doctor), Netzwerkfreigaben (Samba) und Clipboard (Shared Clipboard). Damit die Installation überhaupt geht, müssen nach Anlegen des Gastes / vor der Installation noch folgende Einstellungen vorgenommen bzw. geändert werden: - VT / PAE abschalten (siehe nächstes Kapitel) - Nicht zuviel Speicher (64 MB RAM, 8 MB Video-RAM reichen) 3.2) Linux Gäste 3.2.1) Gasterweiterungen für Linux Gäste Auch bei einem Linux Gast können über die Gasterweiterungen bessere Auflösungen, übergangslose Maus und Shared Folders genutzt werden. a) Voraussetzungen prüfen Im Linux-Gast müssen die Kernelsourcen installiert sein (Paket "kernel-source" / "kernel-devel" / "kernel-headers", je nach Distribution). Damit man überhaupt übersetzen kann, müssen außerdem Pakete wie "automake", "autoconf", "gcc" und "glibc-devel" installiert sein. Bei einem Suse Gast installiert man die notwendigen Pakete so: Code:
zypper install kernel-source kernel-syms make automake autoconf gcc linux-kernel-headers glibc-devel Bei Ubuntu wird in der Regel das Paket "build-essentials" installiert. Weiterhin sollten keine VBOX-OSE-Kernel-Module installiert sein. Prüfen bei Suse: "rpm -qa | grep virtualbox", löschen per "rpm -e ...". b) Einbinden des ISO-Files mit den Guest Additions - Im Gastfenster im Gerätemenü den Punkt "CD/DVD trennen" aufrufen, falls eine CD gemountet ist - Im Gastfenster im Gerätemenü den Punkt "CD/DVD einbinden / CD/DVD Abbild" aufrufen - Das ISO-File "VBoxGuestAdditions.iso" einbinden und auswählen (Pfad /opt/VirtualBox-x.y/additions) Bei modernen Distributionen sollte dann ein CD Laufwerk automatisch gemountet werden. Falls nicht, manuell mounten. c) Installation starten Zunächst in das gemountete Verzeichnis wechseln (Pfad und Datenträgername abhängig von der Distribution): Code:
cd /media/VBOXADDITIONS* Code:
sh ./VBoxLinuxAdditions.run Nach der Installation folgendes eingeben: Code:
depmod -aeq - Grafikkartentreiber: Section "Device" / Driver "vboxvideo" - Maustreiber: Section "Input Device" / Driver "vboxmouse" Sind diese Werte dort nicht eintragen, muss man das manuell nachholen. Ohne diese Treiber hat man keine übergangslose Maus und höheren Auflösungen. Beispiel: Code:
... Section "InputDevice" Driver "vboxmouse" Option "CorePointer" Identifier "Mouse[1]" Option "Buttons" "9" Option "Device" "/dev/input/mice" Option "InputFashion" "Mouse" Option "Name" "Virtual Box Pointer" Option "Protocol" "explorerps/2" Option "Vendor" "Sysp" Option "ZAxisMapping" "4 5" EndSection Section "Device" BoardName "Framebuffer Graphics" Driver "vboxvideo" Identifier "Device[0]" Screen 0 VendorName "VESA" EndSection Section "ServerLayout" ... InputDevice "Mouse[1]" "CorePointer" ... EndSection ... d) Einbinden von Shared Foldern: - In den VirtualBox Gasteinstellungen das Verzeichnis einrichten. Bsp: Name: home, Verzeichnis /home - Im Gast ein Verzeichnis anlegen unter /mnt: "mkdir /mnt/host_home" - Mounten im Gast, Syntax: "mount -t vboxsf sharename mountpoint", im Bsp: Code:
mount -t vboxsf home /mnt/host_home - http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?f=3&t=15679 - http://helpdeskgeek.com/linux-tips/i...ons-in-ubuntu/ 3.2.2) Ubuntu Server 32 Bit, 64 Bit Linux Für die Installation und den Betrieb eines Ubuntu Servers mit PAE Kernel müssen folgende Gasteinstellungen aktiviert werden: - IOAPIC optional - PAE Für einen Linux 64 Bit Gast braucht man folgende Einstellungen und Voraussetzungen: - IOAPIC - AMD/VT - einen 64 Bit Prozessor mit Virtualisierungstechnik, im Bios (falls möglich) die Virtualisierung einschalten - Bei Neuinstallation als Typ explizit ein 64 Bit OS auswählen 3.3) Solaris Gäste 3.3.1) Gasterweiterungen für Solaris Gäste Zunächst den Solaris Gast starten. Im Menü des Gastfensters die Funktion "Geräte / Gasterweiterungen installieren" aufrufen. Dadurch wird ein virtuelles CD Laufwerk mit den Gasterweiterungen eingebunden, es erfolgt aber keine automatische Installation. Dann im Gast ein Terminal öffnen und als root anmelden (su / root Kennwort). Dann ins Verzeichnis der Gasterweiterungen wechseln und installieren: Code:
cd /media/VBOX* pkgadd -d VBoxSolarisAdditions.pkg Code:
pkgrm SUNWvboxguest Die Gastkonfiguration und die virtuellen Festplatten werden im Verzeichnis "~/.VirtualBox" abgelegt: - "VirtualBox.xml": Basiseinstellungen - Verzeichnis "Machines": Je virtueller Maschine ein Unterverzeichnis mit Konfiguration (*.xml) und Logdateien (Log/*.log) - Verzeichnis "VDI": Enthält virtuelle Festplatten (*.vdi) Geändert von stefan.becker (03.01.10 um 20:35 Uhr) |
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Mod. FAQ/Howto/Emulation
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4) Probleme und Lösungen / FAQ
Viele Probleme werden auch in den VirtualBox FAQs abgehandelt. Daher auch hier einen Blick "riskieren":
- http://www.virtualbox.org/wiki/User_FAQ - http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=8669 4.1) Probbleme Windows XP/Vista bzw. allgemeine Probleme 4.1.1) Kein Zugriff auf CD/DVD-Laufwerk Der Zugriff geht manchmal nur, wenn das Laufwerk nicht von Host gemountet ist. Falls ein Automounter aktiv ist, muss man dann also vor Nutzung des Laufwerks in Virtualbox manuell unmounten (z. B. "umount /dev/cdrom"). 4.1.2) Mauszeiger gefangen Wie bei VMWARE ist bei Mausclick in das VirtualBox Fenster der Mauszeiger im Gast gefangen. Dies ändert sich erst mit Installation der Guest Additions. In der Zwischenzeit kann man den Mauszeiger mit der rechten [Strg]-Taste zurück zum Host geben. Die Taste kann in der GUI über "File / Global Settings / Input" geändert werden. 4.1.3) Audio In der Standard-Gastkonfiguration ist Audio deaktiviert. Aktivierung über den Button "Settings", dann "Audio". Mit "Enable Audio" und Auswahl von Alsa bzw. Pulse bei neueren Distributionen als Hostdriver erhält der virtuelle PC eine Soundkarte. Im Gast wird die Karte als "Intel 82801AA AC97 Audio Controller" erkannt bei Auswahl von "Intel AC97". "Soundblaster sb16" sollte man nur bei alten Windows Verisonen (nt4, 95, 98, ME) wählen. 4.1.4) USB Zur Nutzung von USB muss die Version von der VirtualBox Homepage installiert sein. Der Open Source Version (OSE), die man über das Paketmanagement der jeweiligen Distribution installieren kann, fehlt diese Funktion. Leider kocht jede Distribution ihr eigenes Süppchen, darum sei bei Fehlschlag immer die FAQ ans Herz gelegt, hier finden sich weitere bzw. ergänzende Tipps: http://www.virtualbox.org/wiki/User_FAQ Falls die USB Geräte vom Host unterstützt werden, sollte man einen Zugriff über das virtuelle Netzwerk (NAT) als Alternative in Betracht ziehen. Beispiele für folgende Geräteklassen finden sich im Howto: - Scanner: saned, sane2twain Bridge - Drucker: Samba, CUPS (IPP) - externe Laufwerke: Samba, Shared Folder - USB Netzwerkkarten: NAT Netzwerk Adapter 4.1.4.1) USB einrichten In der Standard-Gastkonfiguration ist USB deaktiviert. Aktivierung über den Button "Settings", dann "USB". Mit "USB Controller aktivieren" erhält der virtuelle PC einen USB Controller. Im Gast wird ein "Standard OpenHCD USB-Hostcontroller" erkannt. Durch die Zusatzoption "USB-2.0 Controller aktivieren" wird im im Gast ein USB 2.0 EHCI Controller erkannt (ab Version 1.54). Über den Menüpunkt "Devices / USB Devices" kann man einzelne USB Geräte des Hosts mit dem Gast verbinden. Bei VirtualBox ab 2.12 und aktuellen Distributionen (Stand 01.09) war das alles. Damit bei Versionen <= 2.10 oder älteren Distributionen im Gast USB benutzt werden kann, muss der Linuxkernel mit USBFS übersetzt worden sein und USBFS in "/etc/fstab" aktiviert sein. Z. B.: Code:
usbfs /proc/bus/usb usbfs devgid=1001,devmode=0664 0 0 Code:
none /proc/bus/usb usbfs auto,busgid=1001,busmode=0775,devgid=1001,devmode=0664 0 0 Code:
/sys/bus/usb/drivers /proc/bus/usb usbfs devgid=1001,devmode=664 0 0 Code:
usbfs /proc/bus/usb usbfs auto,busgid=1000,busmode=0775,devgid=1000,devmode=0664 0 0 Code:
cat /etc/group | grep vboxusers Nach Änderung von "/etc/fstab" muss man, falls kein Neustart gewünscht, das USBFS mounten als root: Code:
mount -a Code:
mount usbfs Bei manchen Distributionen (z. B. Opensuse 11) muss man stattdessen diesen Befehl beim Booten starten, z. B. bei Suse über die Datei "/etc/rc.d/boot.local". Danach muss man also erstmal neu starten. Mit folgendem Befehl werden die installierten USB-Geräte aufgelistet: Code:
cat /proc/bus/usb/devices Hinweis zu VirtualBox ab 3.08: Der Standard-USB-Zugriff wurde von USBFS auf SYSFS umgestellt. Will man bei einer alten Distribution die bisherige Vorgehensweise nutzen, kann man VirtualBox so starten: Code:
VBOX_USB=USBFS VirtualBox 4.1.4.2) USB Filter U. U. wird nach Neustart eines Gastes zunächst nur der USB Bus im Gast erkannt, aber keine USB Geräte. Oder im Gast werden alle USB Geräte des Hosts erkannt, man will aber nur ein bestimmtes nutzen. Über die USB-Filter lässt sich dies steuern. Dazu müssen in den Gasteinstellungen USB-Filter angelegt werden (Gast markieren / Ändern / USB). In der Liste der USB-Filter kann man die Geräte des Hosts hinzufügen. Soll der Gast das Gerät nutzen, muss beim Gerät das Häkchen gesetzt sein. Manchmal hilft es auch, das Gerät am Host nicht einzustecken, einen leeren USB-Filter anzulegen, den Gast hochzufahren, mit der Maus in den Gast zu klicken und zum Schluss das Gerät wieder einzustecken. 4.1.4.3) USB 1 / USB 2 (Problem: Gerät wird erkannt, geht aber nicht) Im VirtualBox Forum wird häufig berichtet, dass mit der Einstellung USB2 ein Gerät erkannt wird, aber nicht im Gast korrekt arbeitet. In einigen Fällen half es, im Gast USB2 wieder zu deaktivieren, mit USB1 ging das Gerät dann. Also einfach mal testen in so einer Situation. 4.1.5) Neuen Kernel installieren: Nach Installation eines neuen Kernels muss das Kernelmodul von Virtualbox neu installiert werden: Code:
/etc/init.d/vboxdrv setup 4.1.6) Zwischenablage Host/Gast geht nicht Die Synchronisation der Zwischenablage muss erst aktiviert werden (Einstellungen / Erweitert / Gemeinsame Zwischenablage / Bidirektional). 4.1.7) Update auf neue Version Bei einem Umstieg auf eine neue Version sollte man kein Update ausführen (rpm -U ...), sondern immer erst die Vorversion löschen (rpm -e ...) und dann die neue Version installieren (rpm -i ...). Ansonsten gibt es u. U. Probleme beim Neubauen der Kernelmodule. Die im Homeverzeichnis angelegten Gäste (~/.VirtualBox) bleiben unverändert erhalten auch durch Löschen der Vorversion. Wichtig: Vor dem Update sollten alle Gäste geregelt herunter gefahren werden! 4.1.8) DVD-Brenner Support VirtualBox kann wie VMWARE den DVD Brenner direkt ansprechen. Das Feature muss extra eingeschaltet werden. Ab Version 1.50: Bei den Einstellungen des Gastes / CD bzw. DVD Laufwerk die Option "Passthrough" auswählen. 4.1.9) Serielle Schnittstelle Wird unterstützt ab VirtualBox >= 1.50: Vorgehensweise für COM1 im Gast über Linux COM1: - VM ändern / Serielle Ports / Reiter Port 0: - "Aktivieren" ankreuzen - Portnummer "COM1" - Portmodus "Hostschnittstelle" - Portpfad "/dev/ttyS0" 4.1.10) Vista / Netzwerkkarte VirtualBox emuliert standardmäßig eine AMD-PCNET-Netzwerkkarte. Bei Windows <= XP ist der Treiber im Standardumfang, bei Vista fehlt der Treiber. Am einfachsten stellt man dazu in den Einstellungen für den Vista-Gast vor der Installation den Typ der Netzwerkkarte um auf "Intel E1000". Dieser Typ wird von Vista standardmäßig erkannt und unterstützt. Voraussetzung hierzu: VirtualBox ab Version 1.56. Der Treiber für die AMD PC Net Karte wird mit den Guest Additions automatisch installiert. 4.1.11) Treiber für Netzwerkkarten (Intel E1000, virtio) Treiber für die emulierte Intel E 1000 sind bei neueren Betriebssystemen (Vista, Windows 7, Linux) bereits enthalten. Für ältere Windows Versionen gibt es Treiber bei Intel: http://support.intel.com/support/net.../cs-006120.htm Treiber für das paravirtualisierte Netzwerk (virtio) sind bei aktuellen Windows Versionen bereits enthalten. Für Windows gibt es entsprechende Treiber auf der KVM-Downloadseite: http://sourceforge.net/projects/kvm/files/ (kvm-guest-drivers-windows) 4.1.12) Vista 64 Bit Sound / Windows 7 Für einen Vista 64 Gast muss man für Sound im Gast eine Intel ac97 einstellen. Im Gast muss nach dem Hochfahren der Realtek ac97 Treiber installiert werden. Download z. B. über: http://www.realtek.com.tw/ http://www.start64.com/index.php?opt...545&Itemid=108 4.1.13) Kein 64 Bit Gast installierbar trotz 64 Bit Prozessor Der Prozessor muss für die Ausführung eines 64 Bit Gastes Intel VT oder AMD Pacifica unterstützen. Dies kann man mit folgendem Befehl prüfen: Code:
egrep '^flags.*(vmx|svm)' /proc/cpuinfo Code:
flags : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush mmx fxsr sse sse2 syscall nx mmxext fxsr_opt lm 3dnowext 3dnow up pni cx16 lahf_lm svm cr8legacy ts fid vid ttp tm stc Sollte die CPU das können, aber die Ausgabe ist leer: - Kontrolle des Bios, ob VT aktiviert ist - Beim Mainboardhersteller nach einem Bios Update suchen, das diesen Fehler behebt 4.1.14) 2D Grafik, DirectX, Direct3D Ab Version 3.0 unterstützt VBOX für Linux und Windows Gäste OpenGL 2.0. Für 32 Bit Windows Gäste (XP, Vista 32) wird zusätzlich DirectX 8+9 zur Verfügung gestellt. Ab Version 3.10 wird zusätzlich native 2D Beschleunigung unterstützt. Am Host muss dazu ein passender Grafikkartentreiber vom Hersteller installiert sein. Voraussetzung im Gast ist natürlich die Installation der aktuellen Gasterweiterungen. Bei Windows 32 Bit Gästen muss man dazu die Erweiterungen im abgesicherten Modus installieren (F8 beim Booten). Zuviel sollte man sich aber nicht davon versprechen. Für aktuelle Spiele ist die 3D Leistung nicht ausreichend. Für Vista/Aero fehlt die Unterstützung von DirectX 10. Bei einem Linux Gast ist hingegen die Nutzung von Compiz möglich. 4.1.15) SATA Controller Will man XP mit SATA Controller statt IDE installieren, hilft folgende Anleitung: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=9575 Alternativ kann man das auch nachträglich ändern: - XP mit IDE Controller installieren (bzw. vorhandenen XP Gast nehmen). - Den XP Gast starten und den SATA-Treiber downloaden im Gast. - Treiber: http://downloadcenter.intel.com/Filt...s&lang=eng#DRV - Name: "RAID/AHCI Software - Intel® Matrix Storage Manager" / "iata70_enu.exe" - Den Gast normal herunterfahren, nicht als Standby! - In den Gasteinstellungen den SATA Controller aktivieren (Ändern / Festplatten / "Zusätzlichen Controller: SATA (AHCI)" anklicken). - Den Gast neu starten, die automatische Hardwareerkennung abbrechen. - Den SATA Treiber installieren (Doppelklick, Rest selbsterklärend). - Gast wieder normal herunterfahren. - In den Gasteinstellungen (Ändern / Festplatten) beim Image den Slot von IDE auf "SATA-Port 0" ändern. - Gast neu starten, Erkennung der Platte durchlaufen lassen. - Nach Aufforderung noch mals neu starten, fertig. Hinweis Windows Vista/7: Hier entfallen der Treiberdownload, das Abbrechen der automatischen Hardwareerkennung und die manuelle Treiber-Installation. Der SATA Controller wird beim ersten Hochfahren automatisch eingerichtet. 4.2) Win 9x / ME / 3.11 als Gast Ältere Windows Versionen werden offiziell nicht von VirtualBox unterstützt, lassen sich aber dennoch installieren. Hierzu einige Tipps&Tricks. Es gibt keine Guest Additions. Dennoch lassen sich einige Mankos auf andere Weisen beheben. 4.2.1) Hinweise zur Installation / Bootmedium Hier einige Tipps: - Zumindest während der Installation max. 8 MB Grafikspeicher, 64 MB RAM. - IO-APIC, AMD-VT, PAE deaktivieren. - Alles weitere wie Netzwerk, Sound erstmal deaktivieren, nach erfolgreicher Installation wieder zuschalten. - USB kann man ebenfalls abschalten, das geht auch später eh nicht. Siehe auch: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=2682& Falls die CD nicht bootbar ist, hilft in der Regel eine WinDOS Bootdiskette. Eine Alternative ist die Nutzung eines fertigen FreeDOS-Images. Dies hat eine Größe von 2 GB und ist bereits mit FreeDOS inkl. CD Treiber bootbar. - Download: http://virtualbox.wordpress.com/images/freedos/ - Zunächst dieses Image so einrichten, dass man davon booten kann. - Dann die Windows CD einbinden - Neu starten. Wichtig: Boot-Option ohne "himem.sys" wählen. - Setup starten: "d:", "setup.exe /NM /IS". - Nach Installation von Windows die "autoexec.bat" kontrollieren und FreeDOS Pfade/Einstellungen entfernen. 4.2.2) Installation stürzt ab trotz VT Deaktivierung Es gibt weitere VT-Einstellungen, die sich so deaktivieren lassen: Code:
VBoxManage modifyvm Win98 --hwvirtex off VBoxManage modifyvm Win98 --nestedpaging off VBoxManage modifyvm Win98 --hwvirtexexcl off VBoxManage modifyvm Win98 --vtxvpid off 4.2.3) Windows 9x+ME / höhere Bildschirmauflösungen Für WinDOSen gibt es keine Guest Additions. Die emulierte Grafik kennt jedoch VESA-Modis. Mit Hilfe des folgenden VESA Treibers lassen sich höhere Auflösungen einstellen: http://bearwindows.boot-land.net/vbe9x.htm Man sollte den Universal Treiber nehmen, nicht das VBOX Modell! Kurzanleitung&Quelle: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=3603 Vor Installation des Treibers sollte man alle INF-Dateien für Intel Chipsätze aktualisieren. Dies geht mit dem Tool "Intel Inf Update Utility for 400 series". Download: http://downloadcenter.intel.com/Deta...=4241&lang=eng Quelle: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?f=2&t=9918 Alternativ kann man auch den Scitech Display Doctor einsetzen. Erforderlich ist Version 7.x, ältere Versionen wie z. B. 6.53 gehen nicht. Download: http://www.majorgeeks.com/download382.html 4.2.4) Systemauslastung WinDOSen verbrauchen auch CPU-Zeit, wenn inaktiv. Damit wird auch die Host CPU belastet, wenn man nichts im Gast macht. Dies betrifft also DOS/Win311, Win9x/ME. Lösung: Installation eines CPU-Coolers wie DOS-Idle, ANMHLT, Rain. Siehe auch: http://www.benchtest.com/cooler.html Nach einem Neustart verbraucht der emulierte PC bei Nichtbenutzung keine CPU-Zeit mehr. Alle NT basierenden Windows-Varianten (NT 4/2K/XP) haben das Problem nicht! 4.2.5) Zwischenablage Host / Gast Siehe unten, "ShareClip". 4.2.6) Sound unter Windows 9x Für die Intel AC97 Emulation findet sich kein funktionierender Treiber. Also umstellen auf Soundblaster 16 (ab 1.60), das geht ohne zusätzliche Treiber problemlos. 4.2.7) Windows 3.x http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=859 http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=1033 http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=870 4.2.8) Windows 9x+ME / Samba ab 3.20 Nach Umstellung auf Samba ab 3.20 bekommt der Windows 98 Gast keine Netzwerkverbindung mehr zu Samba Shares. Es wird gemeldet, dass ein Kennwort gebraucht wird, obwohl User/Kennwort exakt das gleiche sind wie am Host. Lösung: Die Optionen Code:
lanman auth = Yes client lanman auth = Yes 4.3) (Open) Solaris Gäste 4.3.1) Sound Den Sound auf "Intel AC97" einstellen und den Opensound Treiber installieren. Download: http://www.opensound.com/download.cgi 4.4) Linux Gäste 4.4.1) 3D / Compiz Ab Version 2.20 mit den entsprechenden Guest Additions ab Version 2.20 kann für einen Linux Gast 3D Beschleunigung aktiviert und damit Compiz verwendet werden. 4.4.2) Installation nicht möglich Ältere Distributionen haben teilweise einen Kernel, der in einer VM nicht korrekt arbeitet bzw. die Installation verhindert. Mögliche Abhilfen: - VT deaktivieren (in VBOX Gasteinstellungen, nur bei 32 Gästen möglich) - IOAPIC deaktivieren (in VBOX Gasteinstellungen) - Kernelparameter "noreplace-paravirt" (Bootprompt Linuxgast) 4.5) individuelle Grafikauflösung: Falls eine spezielle Grafikauflösung im Gast benötigt wird, die aber in den Grafikeinstellungen des Gastes nicht aufgelistet wird, kann man diese entsprechend einstellen. Ein Beispiel hierfür wären Notebooks oder große CAD Bildschirme. Beispiel aus dem Handbuch, Kapitel "Custom VESA resolutions": Code:
VBoxManage setextradata VMNAME "CustomVideoMode1" "1400x1050x16" 4.6) Datenaustausch Gast / Host: Auch ohne Netzwerkkonfiguration und Shared Folders kann man im Gast auf externe Daten zugreifen: - Die im Gast benötigten Dateien in ein Verzeichnis kopieren (z. B. /tmp/daten). - Aus diesen Daten ein ISO-Image erstellen: Code:
mkisofs -o /tmp/daten.iso /tmp/daten Dies ermöglicht z. B. das Kopieren eines Intel e1000 Treibers zum Gast auch ohne Netzwerk. 4.7) Begriffsvergleiche VirtualBox / VMWARE "Guest Additions" = "VMWARE Tools" ".vdi" (Endung der virtuellen Platte) = "vmdk" 4.8) Einschränkungen gegenüber VMWARE: Schnittstellen: Keine Unterstützung von paralleler Schnittstelle. Windows 9x/ME als Gast wird offiziell nicht unterstützt: Keine Guest Additions, dadurch keine übergangslose Maus, Zwischenablage, Shared Folders. Weiterhin sind die VMWARE Funktionen wie Snapshot, Clones und Teams bei VirtualBox nicht vorhanden. Geändert von stefan.becker (03.01.10 um 20:46 Uhr) |
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5) Standardnetzwerkkonfiguration per NAT
Bei der Standard-Gastkonfiguration wird ein sogenannter NAT-Netzwerkadapter eingerichtet.
Siehe zu NAT auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Network...ss_Translation Bereits mit dieser Konfiguration lassen sich einige Netzwerkdienste / -funktionen nutzen. Hierbei werden im Normalfall folgende IP-Adressen verwendet: - 10.0.2.2: Host - ab 10.0.2.15: Gäste Dabei ist ein Ping vom Gast zum Host nur auf "10.0.2.2" möglich. Ein Ping auf die echten IP-Adressen geht so nicht. Ping vom Host zum Gast geht gar nicht. Eines vorab: Im Windows Gast wird in der Netzwerkumgebung durch diese Einschränkungen nichts automatisch erkannt. Man muss zur Einbindung von Netzwerkressourcen immer in der Windows Kommandozeile den "net use" Befehl nutzen. 5.1) Internetzugang Hier muss im Normalfall nichts weiter eingestellt werden. Unter Windows XP sollte dazu bei der Netzwerkverbindung TCP-IP folgendes eingetragen sein: - IP-Adresse automatisch beziehen - DNS-Serveradresse automatisch beziehen 5.2) Shared Folders Ein Zugriff vom Gast auf das Hostfilesystem ist auch über Shared Folders möglich. Samba muss hierzu weder installiert noch eingerichtet sein. Die Shared Folder können in der Gastkonfiguration verwaltet werden ("Ändern / Gemeinsame Ordner"). Alternativ geht es per Kommandozeile. Dazu muss im Host folgender Befehl eingegeben werden: Code:
VBoxManage sharedfolder add WinXP -name virtualbox -hostpath /home/stefan/ - "add WinXP": Name des Gastes, für den der Shared Folder erstellt wird - "-name virtualbox": Name der Freigabe (siehe unten) - "hostpath /home/stefan/": Freigegebenes Hostverzeichnis Der Befehl muss von dem User eingegeben werden, der VirtualBox startet. Außerdem darf VirtualBox nicht laufen. Anschließend VirtualBox und dann den Gast starten: - Explorer starten - Extras / Netzlaufwerk verbinden - Laufwerksbuchstaben wählen - Pfad: "\\vboxsvr\virtualbox" (anpassen!) - "Verbindung beim Start wiederherstellen" anklicken Alternativ kann man im Gast eine Kommandozeile öffnen und folgenden Befehl eingeben: Code:
net use x: \\vboxsvr\virtualbox /PERSISTENT:yes Probleme und Lösungen: - Der Windows Gast sollte mit Administratoren Rechten laufen - Die Namen der Freigabe und der Verzeichnisse sollten ohne Leerzeichen sein - Die Guest Additions müssen installiert sein. Shared Folders gehen somit nicht unter Win9X. 5.3) Samba-Server Sofern auf dem Host ein Sambaserver läuft, kann man die freigegebenen Drucker und Verzeichnisse nutzen. Howtos zur Einrichtung von Samba: http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=18923 http://gertranssmb3.berlios.de/output/ 5.3.1) Samba-Nutzer einrichten Zunächst muss ein Samba User angelegt werden: Code:
smbpasswd -a stefan 5.3.2) Drucken über Samba Im Beispiel wird im Gast der Drucker per Samba mit dem Namen "usblp0" freigegeben. Zunächst wird im Gast ein Drucker eingerichtet: - Lokaler Drucker - Schnittstelle "lpt1" - Treiber "Apple Laserwriter" (der kann Postscript und versteht sich damit gut mit Ghostscript bzw. dem Linuxdrucksystem) Anschließend im Windows Gast eine Kommandozeile öffnen und folgenden Befehl eingeben: Code:
net use lpt1: \\10.0.2.2\usblp0 /PERSISTENT:yes 5.3.3) Hostverzeichnisse per Samba nutzen Annahme: Das Verzeichnis "/tmp" wird unter dem Namen "VirtualBox" freigegeben. Im Gast eine Kommandozeile öffnen und folgenden Befehl eintippen: Code:
net use x: \\10.0.2.2\VirtualBox /PERSISTENT:yes 5.3.4) Samba-Beispielkonfiguration Im Anhang befindet sich eine einfache Beispielkonfiguration für Samba 3.x. Das Verzeichnis "/tmp" wird unter dem Namen "VirtualBox" freigegeben, zudem alle Drucker unter dem in CUPS angegebenen Namen. 5.4) Drucken über IPP/CUPS Auch Drucken ist ohne Samba Server direkt per CUPS möglich per IPP (Internet Printing Protocol). Annahme hier: Drucker "usblp0" am Host "192.168.2.2" angeschlossen. Im Gast wird ein Netzwerkdrucker eingerichtet: - Typ Netzwerkdrucker - URL "http://192.168.2.2:631/printers/usblp0" - Treiber Apple Laserwriter Geändert von stefan.becker (15.11.09 um 18:04 Uhr) |
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6) Erweiterte Netzwerkkonfiguration (Bridged, Hostonly)
6.1) Bridged Netzwerk
Ab Version 2.10 bietet VirtualBox die Nutzung eines "Bridged Netzwerkes". Die Netzwerkkarte des Hosts wird dann sozusagen zwischen Host und Gast geteilt. Hiermit wird der VirtualBox Gast zu einem vollwertigen PC im Netzwerk. Man kann damit auf freigegebene Ressourcen anderer PCs zugreifen, ebenso können andere PCs im Netz auf den VirtualBox Gast zugreifen. 6.1.1) Bridge einstellen In der Gastkonfiguration einfach nach "Ändern" / "Netzwerk" den gewünschten Adapter (1-4, in der Regel 1) markieren. Bei "angeschlossen an" die Option "Bridged Netzwerk" wählen. Im Einstellungsdialog (Werkzeugsymbol daneben) lässt sich die Netzwerkkarte des Hosts (in der Regel "eth0" für die interne NIC) für die Bridge einstellen. 6.1.2) Internet im Gast In der Regel sind keine weiteren Einstellungen notwendig. Bei Problemen mit der Namensauflösung eventuell den Router als DNS-Server und / oder Gateway eintragen. 6.1.3) Drucken per Samba/IPP Grundsätzlich ist die Einrichtung analog zu Kapitel 5. Anzupassen sind die IP-Adressen. Im Beispiel hat der Host die IP-Adresse "192.168.2.100". Drucken per Samba: Code:
net use lpt1: \\192.168.2.100\usblp0 /PERSISTENT:yes Code:
http://192.168.2.100:631/printers/usblp0 Grundsätzlich ist die Einrichtung analog zu Kapitel 5. Anzupassen sind die IP-Adressen. Code:
net use x: \\192.168.2.100\VirtualBox /PERSISTENT:yes Auch das im Unix/Linux-Bereich weit verbreitete NFS lässt sich nutzen. Hierzu muss im Client zunächst ein NFS-Client eingerichtet werden. Im Paket "Microsoft Windows Services for Unix" ist ein kostenloser NFS Client für Windows enthalten: http://www.microsoft.com/germany/win...n/sfu/neu.mspx Im Explorer / Netzlaufwerk verbinden / Durchsuchen sind NFS Freigaben des Hosts im Bereich Netzwerkumgebung / NFS Network zu finden. 6.1.6) Hostscanner Es ist möglich, am Host angeschlossene Scanner im Windows Gast zu nutzen. Einzige Bedingung: Der Scanner muss in Sane eingerichtet sein und funktionieren. Vorgehensweise: - Sane und Scanner installieren & einrichten, z. B. nach folgendem Howto: http://www.linuxforen.de/forums/show...hreadid=37567& - Saned (Netzwerk Scanner Daemon) einrichten, z. B. nach folgendem Howto: http://penguin-breeder.org/sane/saned/ - Im Windows Gast die Sane-Twain-Bridge installieren. Download und Anleitung: http://sanetwain.ozuzo.net/ In Windows ist Twain eine Standard-Scanner-Schnittstelle. SaneTwain emuliert diese und lenkt Twain-Zugriffe über das Netzwerk auf Host-Sane um. Der Treiber besteht aus 2 Dateien: Code:
copy sanetwain.ds c:\windows\twain_32 copy scanimage.exe c:\windows Bei Suse Linux kann der Scanner über Yast2 komfortabel im Netzwerk freigegeben werden: - Yast2 starten - Hardware, Scanner starten - Button "Andere", "Scannen via Netzwerk" wählen - In "Zulässige Clients für saned die IP-Adresse des Windows Gastes eintragen - Falls der Scanner an einem anderen Linux Rechner liegt, muss die IP-Adresse des Hostrechners verwendet werden - "Vordefinierte Konfiguration" / "Konfiguration mit lokalem Host" wählen 6.1.7) Zwischenablage über das virtuelle Netzwerk per "ShareClip" Bemerkung vorab: Ab Version 1.40 ist eine Zwischenablage zwischen Host/Gast möglich ohne weitere Tools. Homepage: http://homepage.mac.com/bnej/shareclip/ ShareClip ist eine reine Zwischenablage zwischen PCs über TCP/IP, kann also auch bei obiger Konfiguration als Zwischenablage zwischen Host und Gast verwendet werden. Es gibt Clients für Linux, Windows und MacOS. Das Programm muss am Host und am Gast gestartet werden. Beim Verbinden muss jeweils die IP-Adresse des Gegenparts angegeben werden. Wenn das Programm auf beiden Seiten läuft und die Verbindung steht, erfolgt die Synchronisation der Zwischenablage von Gast und Host automatisch. 6.2) Hostonly Netzwerk Ab Version 2.20 bietet VirtualBox zusätzlich die Nutzung eines "Hostonly Netzwerkes". Ein Gast kann dann auf Ressourcen des Hosts und anderer Gäste mit Hostonly Netzwerk zugreifen. Dies ist ein Vorteil zum internen Netzwerk, dort können sich nur die Gäste untereinander unterhalten. Es gibt keine direkte Internetverbindung sowie direkte Zugriffsmöglichkeiten auf andere Ressourcen im Netzwerk. 6.2.1) IP-Nummernkreis festlegen In der VBOX Gui kann man unter "Datei / Globale Einstellungen / Netzwerk" einen virtuellen Netzwerkadapter einstellen (als Standard "vboxnet0") sowie einen IP-Nummernkreis (z. B. "192.168.56.*") festlegen. 6.2.2) Zugriff auf Netzwerkressourcen Der Zugriff auf Netzwerkressourcen ist eingeschränkt auf Ressourcen des Hosts bzw. anderer Gäste. Will man z. B. einen externen Samba Server ansprechen, geht das nur über einen Umweg: - externe Freigabe am Host mounten, z. B. nach /"mnt" - Verzeichnis "/mnt" als Shared Folder nutzen 6.2.3) Internet Eine direkte Verbindung eines Hostonly Netzwerkes ist nicht möglich. Als Umweg kann man auf dem Host einen Proxy-Server (z. B. squid) einrichten, im Windows Gast dann in den Interneteinstellungen unter Verbindungen den Host als Proxyserver einrichten. Geändert von stefan.becker (13.04.09 um 21:35 Uhr) |
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7) Desktopintegration - Seamless Desktop
Über einen "Seamless Desktop" lässt sich eine Integration von Windows Anwendungen auf dem Linux Desktop erreichen. Dies entspricht dem "Coherence"-Modus von Parallels am MacOS Desktop.
Damit ist es möglich, z. B. Word als Starter auf den Linuxdesktop zu legen und per Doppelklick zu starten. Auch die Zwischenablage zwischen Word und Linuxanwendungen geht dann problemlos. 7.1) Lösung über die Guest Additions Die erste Lösung erfordert VirtualBox ab Version 1.50 sowie einen Windows Gast mit installierten Guest Additions. Ab Version 1.60 ist der Seamless Desktop auch für Linux und Solaris Gäste möglich, natürlich auch hier mit installierten Additions. Nachdem der Gast gestartet ist, drück man einfach die Tastenkombination [Hostkey]+[L] (wobei Hostkey zumeist die rechte Strg-Taste ist). Danach verschwindet der Windows Desktop bis auf die Taskleiste, die sich oberhalb des Gnome/KDE-Panels anordnet. Über das Startmenü lassen sich dann alle Anwendungen aus dem Startmenü heraus starten. 7.2) Lösung über Remote Desktop Die folgende Lösung arbeitet per Netzwerk und nutzt dazu die Windows Fernsteuerungsfunktion "Remote Desktop". 7.2.1) Voraussetzungen Zunächst benötigt man eine Windows Version mit Remote Desktop Funktion, z. B. Windows XP Professional. Bei XP Home fehlt die Funktion. Damit erstellt man einen Windows Gast in VirtualBox. Für die Gastnetzwerkkonfiguration gibt es 2 Möglichkeiten. Alternative 1: Eine Bridge einrichten, die in beiden Richtungen Host<=>Gast funktioniert. Siehe dazu Kapitel 6. Alternative 2: NAT einrichten. Zusätzlich folgende Befehle vor dem Start von VirtualBox und des Gastes eingeben (einmalig): Code:
VBoxManage setextradata "WinXP_Prof" "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/rd/Protocol" TCP VBoxManage setextradata "WinXP_Prof" "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/rd/GuestPort" 3389 VBoxManage setextradata "WinXP_Prof" "VBoxInternal/Devices/pcnet/0/LUN#0/Config/rd/HostPort" 6666 7.2.2) Einstellungen im Host Standardmäßig arbeitet der Remote Desktop nur mit 16 Bit Farben. Option 1: X-Server auf 16 Bit umstellen Dazu muss in der Datei "/etc/X11/xorg.conf" folgende Einstellung vorhanden sein: Code:
Section "Screen" DefaultDepth 16 ... Anschließend das Paket "rdesktop" installieren. Z. B. bei Suse per Code:
smart install rdesktop Falls man nicht den X-Server des Hosts auf 16 Bit Auflösung eingestellt hat, muss man im Gast für den Remote Desktop auch andere Einstellungen wie 24 Bit Farben zulassen. Dazu regedit öffnen und folgenden Zweig wählen: Code:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server\WinStations\RDP-Tcp] Basiseinstellungen: - Anlegen eines Benutzers mit Adminrechten und Kennwort (Systemsteuerung/Benutzerkonten). - Remote Desktop aktivieren (Systemsteuerung/System/Remote, Häkchen "Remotedesktop / Benutzern erlauben ...." auswählen). - Neu angelegten Benutzer erlauben, eine Verbindung aufzubauen (Systemsteuerung/System/Remote/Remotebenutzer auswählen). Anschließend muss die Software "seamlessrdp" im Gast installiert werden. Download über: http://www.cendio.com/seamlessrdp/ Die Datei auspacken, ein Verzeichnis "c:\seamlessrdp" anlegen und die Dateien in dieses Verzeichnis kopieren. Danach im Gast alle Anwender abmelden. 7.2.4) Start von Anwendungen Voraussetzung: Der Gast ist gestartet, aber kein Anwender ist angemeldet. Falls der Gast neu gestartet wird, dauert es einige Zeit, bis alle Dienste gestartet sind. Über das Kommando "VboxManage" kann der Gast auch direkt gestartet werden: Code:
VBoxManage startvm WinXP_Prof Alternative 1 / Bridge: Code:
rdesktop -A -s "c:\seamlessrdp\seamlessrdpshell.exe C:\Programme\Internet Explorer\iexplore.exe" 10.0.0.2:3389 -u username -p kennwort - 10.0.0.2: IP-Adresse des Gastes (siehe Kapitel 6) - Port 3389 ist der Standard-RDP-Port Alternative 2 / NAT: Code:
rdesktop -A -s "c:\seamlessrdp\seamlessrdpshell.exe C:\Programme\Internet Explorer\iexplore.exe" localhost:6666 -u username -p kennwort Einschränkung: Es lässt sich nur eine Sitzung per rdesktop starten. Word und Excel parallel sind so nicht möglich. 7.2.5) Integration der Windows Startmenüs Es ist möglich, die Windows Taskbar und damit das Startmenü in den Linux-Desktop zu integrieren. Über das Startmenü lassen sich dann beliebige Anwendungen starten. Jede Anwendung wird in einem eigenen Fenster geöffnet, so dass auch mehrere Anwendungen parallel gehen. Die Gesamtheit von Taskbar und allen darüber gestarteten Programmen ist im Windows Gast eine RDP-Sitzung. Vorgehensweise: - Im Gast als Admin anmelden, "regedit" starten und folgenden Zweig öffnen: Code:
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer] - Dann wieder im Gast abmelden - Am Host folgenden Befehl eingeben: Bridge: Code:
rdesktop -A -s "c:\seamlessrdp\seamlessrdpshell.exe C:\Windows\Explorer.exe" 10.0.0.2:3389 -u username -p kennwort Code:
rdesktop -A -s "c:\seamlessrdp\seamlessrdpshell.exe C:\Windows\Explorer.exe" localhost:6666 -u username -p kennwort Das Startmenü legt sich direkt an die Stelle, wo es auch beim Windows Gast liegt (oben / unten, ein oder mehrzeilig). Liegt es über der Gnome / KDE-Taskbar, kann man die Windows Taskbar nach Aufhebung der Fixierung (Kontextmenü in Taskbar) die Taskbar per Maus verschieben oder vergrößern. 7.2.6) Gast beim Hochfahren des Hosts automatisch starten Bisher wird davon ausgegangen, dass man erst nach dem Anmelden den Gast in VirtualBox startet und später erst die Win-Programme nutzt. Das ganze lässt sich jedoch auch automatisieren, so dass der Gast beim Hochfahren des Hosts automatisch startet. Vorgehensweise: - VirtualBox starten, den Gast auswählen, Settings - Basic / Remote Display auswählen - "Enable VRDP-Server" auswählen - Server Port: "3389" Hierdurch startet VirtualBox auch ohne einen laufenden X-Server. Die Ausgabe erfolgt im Hintergrund über den rdp-Port 3389. Der Gast kann jetzt gestartet werden über folgenden Befehl: Code:
su -c "sudo VBoxManage startvm WinXP_Prof -type vrdp" username Code:
su -c "sudo VBoxManage controlvm WinXP_Prof poweroff" username Den Startbefehl kann man z. B. unter Suse in die Datei "/etc/rc.d/boot.local" bzw. bei Fedora "/etc/rc.local" schreiben. Damit VirtualBox korrekt startet, muss auch das Kernelmodul geladen werden. Das sieht dann so aus: Code:
# VirtualBox starten /sbin/modprobe -k vboxdrv su -c "sudo VBoxManage startvm WinXP_Prof -type vrdp" username Code:
start()
{
begin "Starting VirtualBox kernel module ";
...
succ_msg
su -c "sudo VBoxManage startvm WinXP_Prof -type vrdp" username
return 0
}
stop()
{
begin "Stopping VirtualBox kernel module ";
su -c "sudo VBoxManage controlvm WinXP_Prof poweroff" username
killall -9 VBoxVRDP
killall -q VBoxSVC
if running; then
...
}
Alternative zum Herunterfahren des Gastes: Ein 100 % sauberes Runterfahren setzt eine Deaktivierung des Schreibcaches der virtuellen Festplatte voraus (Systemsteuerung / System / Geräte / Laufwerke). Weiterhin kann man das Tool "Super Fast Shutdown" installieren: http://www.xp-smoker.com/freeware.html Das Herunterfahren wird dann über die Seamless-Funktion gestartet: Code:
rdesktop -A -s "c:\seamlessrdp\seamlessrdpshell.exe C:\Programme\Super Fast Shutdown\shutdown.exe" 10.0.0.2:3389 -u username -p kennwort 7.2.7) Laufwerke einbinden ohne VM-Fenster Über den Befehl "VBoxManage" können auch ohne VM-Fenster Laufträger entfernt und eingebunden werden. Bsp. DVD entfernen: Code:
VBoxManage controlvm WinXP_Prof dvdattach none Code:
VBoxManage controlvm WinXP_Prof dvdattach host:/dev/hdc 7.2.8) Links und Quellen http://forgeftp.novell.com/lfl/.html/virtualbox.html http://help.ubuntu.com/community/SeamlessVirtualization http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=433359 http://www.virtualbox.org/ticket/149 7.3) Darstellungsprobleme In vielen Beiträgen im VB Forum werden Darstellungsprobleme bei hohen Bildschirmauflösungen genannt. Abhilfe bringt die Erhöhung des Grafikspeichers des Gastes auf 32 MB. Weiterhin zeigt sich beim Betrieb unter Compiz/Beryl, dass der Bildschirm nicht korrekt aufgebaut wird, manchmal nur noch der Windows Gast zu sehen ist. Das Problem tritt nicht auf ein, wenn im Gast irgendein Fenster geöffnet ist. Abhilfe schafft hier ein kleines Programm, dass im Windows Gast ein unsichtbares Fenster erzeugt. Das Programm im Anhang kann mit dem "mingw32"-Crosscompiler übersetzt werden: Code:
/usr/local/bin/i386-mingw32-gcc -mwindows cfix.c -o cfix.exe Mingw Homepage: http://www.mingw.org/ Quelle: http://forums.virtualbox.org/viewtop...=1550&start=15 Geändert von stefan.becker (27.09.09 um 12:58 Uhr) |
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8) Konvertierung und Verwaltung von Disk-Images, Windows Migration
Hinweise:
RAW-Image: Die Datei ist zu Beginn schon so groß wie der maximal zur Verfügung stehende Platz. Ein RAW-Image, dass eine 20 GB Festplatte darstellt, belegt also schon beim Anlegen die vollen 20 GB. QCOW(2): Imagetyp bei Qemu. Das Image ist hier nur so groß wie der gerade benötigte Platz. Es muss aber schon zu Beginn eine maximale Größe vorgegeben werden. VDI: VirtualBox Disc Image, Dateiendung der Images von VirtualBox. Auch hier kann man beim Anlegen wählen zwischen sofortiger Belegung des Platzes oder einem wachsendem Image. VMDK: VMWARE Disc Images. Auch hier kann man beim Anlegen wählen zwischen sofortiger Belegung des Platzes oder einem wachsendem Image ("growable"). VHD: Microsoft Virtual PC Images Performance / Speicherplatz: Grundsätzlich muss man abwägen zwischen Performance und Speicherplatz. Bei einem RAW-Image ist die Performance besser, weil bei Platzbedarf kein neuer Platz angefordert wird. Wachsende Images belegen dafür nur den wirklich benötigten Platz. Hinweis zu CloneVDI: Das Windows-Tool CloneVDI, dass sich mit WINE starten lässt, bietet viele Funktionen wie Shrinken, Vergrößern der Images, Clonen, Formatumwandlung etc. Hinweise und Download siehe unten (8.4.3). 8.1) Umwandlung von VMWARE Images VirtualBox kann über den Diskmanager direkt VMWARE-Images einbinden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, über das Kommandozeilen-Programm "VBoxManage" Raw-Images in VirtualBox Images umzuwandeln. Das VMWARE Image muss man dazu vorher in ein RAW-Image umwandeln. Beispiel: Code:
qemu-img convert winxp.vmdk -O raw winxp.raw VBoxManage convertfromraw winxp.raw winxp.vdi --format VDI Die Umwandlung geht nur, wenn ein zusammenhängendes vmdk-Image vorliegt (also keine 2 GB Zerteilung). Unter Umständen muss man daher erst über das VMWARE-Tool "vmware-vdiskmanager" (gehört zum Workstation/Server-Paket) in ein passendes vmdk-Format umwandeln. Das Tool ist z. B. im Umfang der Workstation, kann aber auch einzeln installiert werden. Downloadquelle: http://communities.vmware.com/commun...er/forums/vddk VMWARE-Images mit Windows 2000 / XP lassen sich unter Umständen sich nur mit Migrationsmaßnahmen übernehmen. Siehe dazu 8.6). Falls das neue Gastimage nicht startet oder ein Bluescreen kommt, sollte man auf jeden Fall in den Gasteinstellungen (Ändern / Allgemein / Erweitert) die Einstellung "IDE-Controller im Gast: PIIX4" testen. 8.2) Qemu-/KVM-/Xen-Images Falls Image im qcow(2) Format, muss erst ein in raw-Format umgewandelt werden. Ansonsten nur der zweite Schritt. Beispiel: Code:
qemu-img convert winxp.qcow -O raw winxp.raw VBoxManage convertfromraw winxp.raw winxp.vdi --format VDI Im Normalfall wird ein wachsendes Image angelegt. Will man ein Image mit fester Größe anlegen, einfach den Parameter "-static" anhängen. Qemu Images lassen sich zumeist ohne weitere Migrationsmaßnahmen übernehmen. Man liest es öfters und merkt es auch bei der Netzwerktechnik von VirtualBox: Es gibt einige Anleihen aus dem Qemu Projekt. 8.3) Umwandlung einer Festplatteninstallation Hierzu ist nur der Befehl "dd" notwendig, der bei jeder Linux-Installation vorhanden ist. Beispiel: Code:
dd if=/dev/hda of=hda.raw VBoxManage convertfromraw hda.raw winxp.vdi --format VDI Eine weitere Möglichkeit stellt der VMWARE Converter (Freeware!) dar: - Converter downloaden: http://www.vmware.com/download/converter/download.html - Converter auf dem Host-OS installieren und starten - Der Converter wandelt dann die native Windows Installation in ein VMWARE Image (*.vmdk) um - Das VMWARE Image entweder einbinden oder zuvor umwandeln (siehe oben) 8.4) Disk Image verkleinern (shrinken) 8.4.1) Windows Gast / NTFS Siehe auch 8.4.3/CloneVDI! Über mehrere Schritte ist das Verkleinern eines Diskimages möglich. Hier ein Beispiel für Windows Gäste mit ntfs: Schritt 1: Im Gast Platz schaffen => "Datenträgerbereinigung" aufrufen Schritt 2: Im Gast das Defragmentieren starten Schritt 3: Im Gast nicht belegten Speicherbereich mit "0"-Zeichen überschreiben Dazu folgendes Tool im Gast installieren: http://technet.microsoft.com/en-us/s.../bb897443.aspx Im Gast folgenden Befehl starten: Code:
sdelete -c c: Zuerst den Gast herunterfahren. Zum Shrinken des Images folgenden Befehl in der Hostkonsole starten: Code:
VBoxManage modifyhd windows.vdi compact Siehe auch 8.4.3/CloneVDI! Im Gast muss das Tool "zerofree" installiert werden: http://intgat.tigress.co.uk/rmy/uml/index.html Die Datei "zerofree.c" downloaden und mit "gcc zerofree.c -lext2fs -o zerofree" übersetzen. Dann mit "init 1" in den Wartungsmodus gehen. Den Befehl "df" aufrufen, er zeigt die Partitionen an. Je Partition (Bsp.): Code:
umount /dev/sda1 zerofree /dev/sda1 8.4.3) CloneVDI Das Windows-Tool "CloneVDI" kann VDI Images clonen und gleichzeitig dabei shrinken. Beschreibung&Download: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?f=6&t=22422 Deutsches Howto: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=25133 Unter Linux lässt sich das Tool einfach per WINE starten (http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?f=7&t=22437). Das Tool einfach entpacken, in das Programme Verzeichnis des WINE Directorys (~/.wine) kopieren und von dort mit "wine CloneVDI.EXE" starten. Zum Shrinken sollte man die Optionen "Keep old UUID" und "Compact drive while copying" auswählen. Als Quell- und Zieldatei einfach die gleiche Datei einstellen. Das Shrinken habe ich mit NTFS&ext3 Partitionen getestet. Die Geschwindigkeit ist im Vergleich zur obigen Vorgehensweise um einiges besser. Insgesamt auch mit WINE eine sehr empfehlenswerte Lösung. 8.5) Image vergrößern VirtualBox bietet keine direkte Möglichkeit, ein zu klein dimensioniertes Gastimage zu vergrößern. Mit einem passenden Partitionierungstool gibt es aber dennoch eine Möglichkeit. Den folgenden Ablauf habe ich mit Vista 32 und 64 Gästen getestet. Es sollte aber analog mit jedem anderen Gast auch gehen. Vorbereitung: - Download einer "Gparted Magic"-Livecd als Image (http://partedmagic.com/) - In VirtualBox den Manager für virtuelle Medien öffnen und ein Image mit der gewünschten Größe anlegen - Änderung der Gasteinstellungen: a) Das Gparted Magic ISO als CD einbinden b) Bootreihenfolge auf "CD, Platte" ändern c) Das neue Image als 2. Platte einbinden Im ersten Schritt wird dann das alte Image auf das neue Image geklont: - Start des Gastes, Booten mit Gparted Magic - Im Gast das Programm "G4L" starten (Startmenü, System Tools) - Menüpunkte "Raw Modus" / "Click'n'Clone" wählen - Unter "Select source" das alte Image wählen (/dev/hda (IDE) oder /dev/sda (SATA, SCSI)) - Unter "Select target" das neue Image wählen (/dev/hdb (IDE) oder /dev/sdb (SATA, SCSI)) - Klonen starten mit "Click'n'Clone" - Nach dem Klonen den Gast herunterfahren Im zweiten Schritt wird das neue Image vergrößert - Das alte Image aus dem Gast entfernen, Bootreihenfolge auf "Platte, CD" ändern - Starten des Gastes, eventuell wird beim Hochfahren des Gastes die Platte geprüft - Gast wieder beenden - In Gasteinstellungen die Bootreihenfolge ändern auf "CD, Platte" - Gast wieder starten mit Gparted Magic - Dann im Partitionsmanager die Platte auf das Maximum vergrößern - Gast wieder runterfahren, Bootreihenfolge letztmalig ändern auf "Platte, CD" - Gast neu starten, eventuell wird das Image von der Hardwareerkennung nochmals neu erkannt Ab jetzt sollte im Gast die Platte mit der neuen Größe erkannt werden. Falls der Gast nach dem Klonen/Vergrößern nicht booten sollte, kann man mit einer passenden Live CD bzw. Installations-CD/DVD wieder reparieren. Alternative Vorgehensweise aus dem VirtualBox Forum: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=2517 8.6) Windows Migration Gerade bei Windows XP müssen zusätzliche Maßnahmen getroffen werden, damit die konvertierten Images laufen. Hinweise dazu finden sich hier: http://virtualbox.org/wiki/Migrate_Windows http://thedarkmaster.wordpress.com/2...ersion-how-to/ 8.7) VirtualBox Images in andere Formate umwandeln Bsp. für Umwandlung in ein VMWARE Image: Code:
VBoxManage clonehd winxp.vdi winxp.vmdk --format VMDK - VHD: Microsoft Virtual PC - VMDK: VMWARE - VDI: VirtualBox - RAW: Qemu, KVM, Xen 8.8) VBOX Image am Host mounten Über ein externes Tool gibt es die Möglichkeit, ein VirtualBox Disk Image wie eine Partition zu mounten. Damit kann man auf Dateien des Gast zugreifen, ohne dass dieser gestartet ist. http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?f=7&t=17574 8.9) Diverse Howtos Alles über VDI-Files: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=8046 XP nativ und in VirtualBox nutzen: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=9697 XP-Installation in ein Image unwandeln: http://forums.virtualbox.org/viewtopic.php?t=1966 Geändert von stefan.becker (29.11.09 um 09:40 Uhr) |
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9) VirtualBox OSE
Es existiert eine Open Source Variante (OSE) von VirtualBox. Dieser fehlen einige Funktionen, z. B. USB. Außerdem muss man sie selbst übersetzen.
Hier eine Auflistung der Unterschiede: http://www.virtualbox.de/wiki/Editions Im folgenden wird beschrieben, wie man diese Version selbst übersetzt. Basis bei den Versuchen war Suse 11.0, ein X-Terminal und eine Anmeldung als root. Voraussetzungen Zunächst muss man einige Pakete installieren, um VB überhaupt übersetzen zu können. Unter Suse dazu folgenden Befehl eingeben. Code:
zypper install ... Code:
gcc dev86 libxslt libxslt-devel pmtools qt4-devel qt4devel-tools xorg-x11-devel xorg-x11-libXt-devel alsa (bei Alsa Soundsystem, z. B. bis Suse 10.3) alsa-devel (bei Alsa Soundsystem, z. B. bis Suse 10.3) libpulse0 (bei Pulse Soundsystem, z. B. ab Suse 11.0) libpulse-devel (bei Pulse Soundsystem, z. B. ab Suse 11.0) hal hal-devel libidl libidl-devel SDL SDL-devel libcap libcap-devel Code:
gcc42-32bit libstdc++42-devel-32bit glibc-devel-32bit xorg-x11-devel-32bit xorg-x11-libXt-devel-32bit Weitere Hinweise für andere Distributionen sind hier zu finden: http://www.virtualbox.de/wiki/Linux%...20instructions SVN-Version downloaden Das Paket "svn" muss dazu installiert sein. Den Download starten per: Code:
cd /usr/src svn co http://www.virtualbox.org/svn/vbox/trunk vbox cd vbox Script zum Übersetzen Einen Editor starten, folgenden Text einfügen: Code:
# Virtualbox übersetzen killall -9 VBoxXPCOMIPCD ./configure --disable-hardening source ./env.sh kmk clean kmk all # Modul übersetzen /sbin/rmmod vboxdrv cd out/linux.x86/release/bin/src make clean make make install /sbin/modprobe -k vboxdrv sleep 2 chmod 666 /dev/vboxdrv Übersetzen per "./build.sh" im Verzeichnis "/usr/src/vbox". Parameter von "configure" (alle Parameter siehe "./configure --help"): Der Parameter "./configure --disable-pulse" sollte nur bei Distributionen ohne den neuen Pulse-Audio-Server angegeben werden. Bei Fedora 8 ist z. B. Pulse dabei, da also ohne den Parameter. U. U. ist die bei neueren Distributionen die gcc-Version zu neu zum Übersetzen von VirtualBox. Nach Installation einer älteren gcc-Version kann man diese z. B. so nutzen: "./configure --with-gcc-compat=gcc-4.2". OSE Version aktualisieren Mit dieser Befehlsfolge kann auf die jeweils aktuelle SVN Version umgestellt werden: Code:
cd /usr/src/vbox svn update ./build.sh VirtualBox Startscript Einen Editor starten, folgenden Text einfügen: Code:
cd /usr/src/vbox cd out/linux.x86/release/bin LD_LIBRARY_PATH=. ./VirtualBox Kernelmodul laden beim Hochfahren des Rechners Dazu die Datei "etc/init.d/boot.local" editieren und folgende Zeilen anhängen: Code:
/sbin/modprobe -k vboxdrv /sbin/modprobe -k vboxnetflt sleep 2 chmod 666 /dev/vboxdrv VirtualBox starten Durch Eingabe von "VirtualBox" sollte die GUI starten. Hinweis 64 Bit-Linux In den obigen Scripten jeweils das "x86" durch "amd64" ersetzen. Guest Additions Die Guest Additions für Windows Gäste müssen mit dem Visual Studio übersetzt werden. Das kann man auch per Express Edition umsonst in einem Windows Gast machen, ist aber sehr zeitaufwändig. Hinweise dazu: http://www.virtualbox.de/wiki/Window...20instructions Einfacher ist der Download über die VB-Homepage. Hier gibt es jeweils OSE-Unterverzeichnisse passend zur Version: http://download.virtualbox.org/virtualbox/ Geändert von stefan.becker (13.04.09 um 21:06 Uhr) |
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Mod. FAQ/Howto/Emulation
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10) VirtualBox als Server
10.1) VBoxHeadless, VirtualBox
VirtualBox-Gäste lassen sich über "VBoxHeadless" auch beim Hochfahren eines Servers automatisch starten, ohne dass erst die VirtualBox GUI starten muss. http://www.pc-forum24.de/linux-howto...ess-modus.html 10.2) Teleporting (Live Migration) Ab Version 3.10 unterstützt VirtualBox Teleporting. Damit ist das Übertragen von Gästen im laufenden Betrieb auf einen anderen Host gemeint. Im Prinzip wird auf dem neuen Host eine leere virtuelle Maschine mit den gleichen Einstellungen angelegt wie auf dem bisherigen Host. Anschließend kann der Gast über das Netzwerk via Teleporting übertragen werden. Alles weitere wird im User Manual erklärt: http://www.virtualbox.org/manual/Use...ml#teleporting
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Howto Bereich: http://www.linuxforen.de/forums/forumdisplay.php?f=40 Linksammlung für Anfänger: http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=105375 Geändert von stefan.becker (01.12.09 um 20:58 Uhr) |
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