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Thema: Inkrementelle Sicherung in einer Datei

  1. #1
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    Question Inkrementelle Sicherung in einer Datei

    Servus Zusammen,

    ich suche eine inkrementelle Sicherung in einer Datei, für alle möglichen Dateien auf meinem Ubuntu 16 LTS Server.
    Ich habe schon mit rsync rum gespielt und es getestet (z.B. das Beispiel-Minimal-Variante). Nachteil ist, dass man natürlich nicht eine Sicherungs-Datei erhält.
    Und wenn ich die Sicherung betrachte, dann ist die erste Sicherung so groß wie die zweite, die dritte usw. ... getestet mit "du -lsh *" (auf ext4). Also scheint das doch nicht inkrementell zu sein!? Oder stimmt nur die Ausgabe nicht?

  2. #2
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    Du willst also am Ende die komplette Sicherung in einer einzigen Datei haben? Dann solltest Du Dir z.B. mal tar anschauen. Das kann auch inkrementell. Geht aber auch mit den meisten "richtigen" Backuptools.

    Sinnvoller ist meistens aber eher sowas wie rsnapshot - da hat man weniger Probleme und Aufwand damit, wenn man mal eine einzige Datei zurücksichern will.
    Ich bin root - ich darf das.

  3. #3
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    Alternativ gleich auf ein Versionsverwaltungssystem setzen. Ist bei blobs natürlich nicht sinnvoll. Davon ab aber eine Überlegung wert.
    Gruß nopes
    (,,,)---(^.^)---(,,,) /var/log/messages | grep cat

  4. #4
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    Kommt halt drauf an, was man so sichern möchte. Für's OS würde ich das nicht nehmen :-)

    Heute gern genommen sind auch Remote-Exports von Filesystem-Snapshots -wird von "der heißeste ******"-Dateisystemen auch schon nativ unterstützt / angeboten / ...
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  5. #5
    kleine schwester von root Avatar von corresponder
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    ich sehe in einer sicherungsdatei nur nachteile ;-)
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  6. #6
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    Naja, so pauschel würde ich das nicht sagen - es kommt einfach sehr auf den Usecase, ... an.
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  7. #7
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    Danke auch Allen!

    Ich habe jetzt rsnapshot mal fleißig probe getestet und finde es wirklich einfach und es erfüllt im Prinzip meine Anforderungen.
    Nur wie findet man heraus, welches die neueste Sicherung ist? Ich finde keine Möglichkeit statt der Zahl ein Datum vor dem Sicherungsordner zu schreiben ... weil es dann ja auch nicht mehr mit dem automatischen löschen klappt ...

    Das mit der "einen" Sicherungsdatei war jetzt nur aus der Gewohnheit raus. Ich sichere jetzt seit fest 16 Jahren mit Acronis TrueImage und das erstellt nun mal nur eine Datei, was einfach übersichtlich ist.

  8. #8
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    die aktuelle Sicherung ist immer die mit der kleinsten Nummer - sprich (üblicherweise) daily.0
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  9. #9
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    oh, jetzt versteh ich ... das macht Sinn ... vielen Dank marce

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Huhn Hur Tu
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    Zwischen anonym sein wollen und seine Daten nicht verkaufen wollen, liegen zwei Welten. Wenn man sich einen kostenpflichtigen Dienst sucht, dann meist, weil man für diese Dienstleistung zahlt und nicht selbst das Produkt sein will.


  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von Huhn Hur Tu
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    Beispiel Skript, welches ich einmal die Stunde als Cronjob laufen lasse. Es werden fuer die letzten 72 Stunden die stuendlichen, fuer 14 Tagen der letzte Stand des Tages, und fuer 6 Wochen der Stand von Sonntag verfuegbar gemacht, ist easy anzupassen, spart Platz und kann verschluesselten Backup Space, ...
    Code:
     #!/bin/bash  ## Mount dedizierter Stand Beispiel ## ~/bin/borg-linux64 mount /backup/desk/home::Sonntag-20-19 2  ## Some Variables ALL=us_US Datum=$(date "+%A-%H-%M") BorgBinary="$HOME/bin/borg-linux64"  ## Do the Backup nice -n 19 $BorgBinary create -x -p -v --stats --compression zlib,8 \                         /backup/desk/home::$Datum $HOME \                         --exclude svn \                         --exclude git \  nice -n 19 $BorgBinary create -x -p -v --stats --compression zlib,8 \                         /backup/desk/etc::$Datum /etc  ## Remove Older # Keep last Backup of an hour for 72 Hours # Keep Last Backup of the Day for 14 Days # Keep Last Backup of the Week for 6 Week # Nothing needed would deleted, only unused chunks would removed nice -n 19 $BorgBinary prune --keep-hourly=72 --keep-daily=14 --keep-weekly=6 \                         /backup/desk/home  nice -n 19 $BorgBinary prune --keep-hourly=72 --keep-daily=14 --keep-weekly=6 \                         /backup/desk/etc
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  12. #12
    Registrierter Benutzer
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    Hallo,
    von Borg bin ich begeistert. Damit sichere ich alle meinen Daten meines Server. Für's Desaster Recovery nutze ich dort allerdings "Veeam Agent for Linux FREE". Das ist leider ClosedSource, aber ReaR (was ich gerne benutzt hätte) schien mir etwas zu kompliziert.
    Unter windows habe ich bei einem Kunden mit Veeam... sehr gute Erfahrungen gemacht: Bei einem SSD-Desaster war nach 1 1/2 Stunden alles wieder ok (inkl. Ausbau/Einbau einer neuen SSD usw.)
    Geändert von prostetnik (07.02.18 um 01:52 Uhr)
    intel Ivy i5 +ASRock B75 Pro3-M + 16 GB + openSUSE Leap42.1

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