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Thema: PRISM - Erwartungshaltung vs. Realitätscheck

  1. #3676
    Registrierter Benutzer Avatar von Schreibtroll
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    Aus den Kreisen, die sich bei G20 oder in Davos treffen, ist nichts anderes zu erwarten als nur mehr von alten Fehlern. Sie sind hoffnungslos im letzten Jahrhundert hängen geblieben.
    Ausserdem sollte man dabei nicht vergessen, dass nicht nur sämtliche Kriege des letzten Jahrtausends (hauptsächlich) wegen Rohstoffen geführt wurden. Konzerne waren seht jeher für das (ökonomische) MiniMax-Prinzip - minimalster Eigeneinsatz bei maximalster (Aus)Beute. Entwicklungshilfe passt da doch hervorragend rein. Auch die brauchen schliesslich TV und Kühlschrank.

    Newbie - und mit wem soll der Elefantenverdreher sich dann verbal zoffen?
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  2. #3677
    Newbie and practicing Avatar von Newbie314
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    Bis 19.7. hat der Durchschnittsdeutsche nur für Steuern und Abgaben gearbeitet. Gut dass Großkonzerne verschont werden. https://m.youtube.com/watch?v=hOxISB...ature=youtu.be
    Bei Konsolenausgaben / Fehlermeldungen bitte immer Code Tags verwenden: [code] -Text- [/code]
    "Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen" (H. Lesch)

  3. #3678
    Registrierter Benutzer Avatar von Schreibtroll
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    Also - wenn die armen Schweine jetzt auch noch Steuern latzen sollen... Woher soll dann die Dividende kommen, die die Großaktionäre dringends zum artgerechten Überleben brauchen?
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  4. #3679
    Elefantenversteher Avatar von florian0285
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    Zitat Zitat von Ede Beitrag anzeigen
    Wir sollten uns schämen, Newbie314, schreibt florian0285. Unsere Methoden der Hetze und Propaganda kenne man nur in der Türkei und in Nordkorea.

    Harald Lesch meint, diese Hetze und Propaganda sollte mehr Sendezeit auf den Kanälen bekommen:
    Harald Lesch Die Ursache allen Übels Das Geldsystem unbedingt anschauen


    phoenix Runde: "Weltpolitik und Proteste - G20 in Hamburg"


    Der neue "Marshall-Plan" für Afrika fällt wie erwartet aus:
    G20-Gipfel aus afrikanischer Perspektive - Hilfe, Kooperation oder Ignoranz?

    Aus den Kreisen, die sich bei G20 oder in Davos treffen, ist nichts anderes zu erwarten als nur mehr von alten Fehlern. Sie sind hoffnungslos im letzten Jahrhundert hängen geblieben.

    Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe
    Ohje es spricht wieder die Stimme "der anderen". Aus dem Kontext gerissen? Falsch interpretiert? Faktenfrei oder doch belegbar? Das ist echt ein Fall für einen Exorzisten. Dachte nie, dass ich mir die katholische Kirche mal herbei sehne.
    Achja die Methoden kennt man ja auch noch von der gewaltbereiten linken Szene. Propaganda, Hetze und dann wieder öffentlich auf Kuschelkurs.

    Wieso schließt man beim Thema "Abschaffung des Bargelds" auf "Ausbeutung der 3. Welt"??? Das is ja eine gedankliche Achterbahnfahrt. Bitte die Drogen erst nachdem posten nehmen.

    Ok wann prophezeit ihr mir denn die Enteignung meines Vermögens genau?
    Angabe bitte in YYYY.MM.DD
    Matthäus 7:3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

  5. #3680
    Registrierter Benutzer Avatar von Schreibtroll
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    Ok wann prophezeit ihr mir denn die Enteignung meines Vermögens genau?
    Angabe bitte in YYYY.MM.DD
    In Kurzform... YMMD: am 31. Februar im Jahre des gehörnten.

    Werden wir nicht permanent enteignet?
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  6. #3681
    Registrierter Benutzer Avatar von Ede
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    Max Otte - Der Informationscrash. Wie wir systematisch für dumm verkauft werden
    Zitat Zitat von Max Otte
    Das ist ein anderes Hauptthema des Buches, dass unsere Regierungen, auch die Bundesregierung im Prinzip, kapituliert haben vor den Lobbies, vor der Wirtschaft. ... Unser Staat hat da völlig abgedankt. Also was da noch passiert, ist Augenwischerei. Es ist zum grossen Teil ein Hinterherlaufen den Lobbies, sogar ein Bedienen der Wirtschaftsinteressen.
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  7. #3682
    Elefantenversteher Avatar von florian0285
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    Zitat Zitat von Schreibtroll Beitrag anzeigen
    In Kurzform... YMMD: am 31. Februar im Jahre des gehörnten.
    Mal ohne Flachs. Das ist eine ernsthafte Frage.

    Das ist doch wieder so ein ein "in 20 Jahren wird" Thema. Vor 20 Jahren wird dies und das vorausgesagt, dass dies und das eintritt. Ist man dann bei den 20 Jahren wird das einfach für die nächsten 20 Jahre vorausgesagt.

    Wir werden doch schon seit 2000 Jahren zwangsenteignet. Dafür ist mein Kontostand aber ziemlich üppig.
    Also wann wird der denn jetzt genau leer? Bei mir wirds immer mehr und mehr und mehr... merkwürdig...


    Werden wir nicht permanent enteignet?
    Ja von der GEZ. Aber ohne? Gäbe es die tollen deutschlandfunk.de Links hier nicht mehr
    Das böse Finanzamt? Ja bauen wir die Straßen doch einfach selbst?

    Zwangsenteignung für den einen, ein Wohl für die Gemeinschaft für den anderen. Darüber kannst du dich wohl mit der Masse streiten.
    Das Maaß an Steuern finde ich zur Zeit verkraftbar. Was die Politik eben machen muss ist das wieder zurück fließen lassen.

    Auch das dümmste Huhn versteht, dass Geld fließen muss. Ein Fluss der steht kippt irgendwann. So auch das Finanzsystem. Deswegen wird die Umverteilung auch irgendwann an ihre Grenzen stoßen und es wird keinen geben können, der alles Geld der Welt besitzt. Das ist nur ein gespinnst in den Köpfen der Fanatiker hier. Ein Fall für den katholischen Priester. Mit Weihrauch und Gebet im Schlafzimmer stehend.

    Die Wirtschaft enteignet uns nicht. Der wird das Geld freiwillig gegeben.

    Also wann werde ich jetzt enteignet? Und von wem genau?
    Geändert von florian0285 (22.07.17 um 21:14 Uhr)
    Matthäus 7:3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

  8. #3683
    Registrierter Benutzer Avatar von Schreibtroll
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    Wenn Dein Kontostand üppig ist, machst was falsch. Bist evtl. EHE-Verweigerer?
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  9. #3684
    Elefantenversteher Avatar von florian0285
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    Zitat Zitat von Schreibtroll Beitrag anzeigen
    Wenn Dein Kontostand üppig ist, machst was falsch. Bist evtl. EHE-Verweigerer?
    Wenn EHE jetzt ein Wortspiel sein soll kenn ich das nicht

    Aber nein ich bin kein Ehe-Verweigerer. Vermutlich war ich nur nicht so naiv mit 16 für 50T€ zu heiraten um mich mit 22 und 5 Kindern wieder scheiden zu lassen.

    Ich finde hier muss einfach jeder selbst was aus seinem Leben machen und nicht immer den Staat dafür in Verantwortung ziehen.

    Der Staat geht nicht für mich in die Schule, schreibt keine Mathe-Klausuren, lernt keinen Beruf für mich oder studiert nicht für mich. Das sind eben Dinge die in unseren Breitengraden den künftigen Lebensstandard bestimmen. Wenn sich 40% der deutschen mit 14 voll laufen lassen und in der 7. Klasse Hauptschule abgehen weil sie keinen Bock haben und die Eltern das auch noch garnichts kümmert, dann kann ich den Staat nicht verantwortlich machen, wenn die ******* jobs bekommen und nix verdienen oder rum hartzen.
    Es gibt ein paar Fälle, da kann man unter die Arme greifen (z. B. Alleinerziehende) aber nur weil das Volk zu doof zum arbeiten ist zu behaupten, dass man mehr und mehr enteignet wird? Naja jedem das seine Böller in den Hühnerstall und über die fliegenden Federn lachen?

    Bei ein paar Themen läuft das langsam aus dem Ruder, ja aber der Ton macht die Musik. Die Welt geht nicht unter, wenn man in der Kurve mal kurz das Heck ausreisst. Dafür ist der Staat wiederum da, wenn er da was verbockt hat (sozialer Wohnbau) das wieder aufzufangen.

    Aber wir werden alle sterben.
    Matthäus 7:3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

  10. #3685
    Registrierter Benutzer Avatar von Ede
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    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Warum christen nicht das Recht haben wegen dem Holocaust eine engere Beziehung zur jüdischen Gemeinschaft aufzubauen und eine "Tradition" ins leben zu rufen auch nicht.
    Es hat niemand behauptet, dass sie das Recht nicht hätten. Das haben sie. Vereinzelt (Gemeinden/Familien/Individuen) gibt es enge Beziehungen. Es ist nichts, was man grossspurig, wie CDU/CSU/AfD es tut, "jüdisch-christliche Tradition" nennen könnte. Das Wort "Tradition" legt ausserdem einen längeren Zeitraum, ein kulturell gepflegtes Kontinuum nahe. Der Holocaust ist noch zu frisch, als dass man von einer "jüdisch-christlichen Tradition" sprechen könnte. Nicht zu vernachlässigen auch, dass die christliche Tradition viele rechtstaatliche Errungenschaften, Bürgerrechte, die für uns heute selbstverständlich sind, bekämpft oder so lange sie konnte Widerstand dagegen geleistet hat. Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Eheschliessungen über Konfessioinen hinweg, sexuelle Selbstbestimmung, .... Und das ist der 2. Fehler, den die depperte Phalanx CDU/CSU/AfD begeht. Sie prahlen mit diesen Errungenschaften und Bürgerrechten, um sich am Christentum angesichts eines rückständigen Islam aufzugeilen. Dabei sind diese Errungenschaften gerade gegen die christliche Tradition erkämpft worden. Nicht nur dass man von einer "jüdisch-christlichen Tradition" nicht sprechen kann, man kann nicht mal von einer "christlichen Tradition" sprechen. Man braucht sich nur die christlichen Fundamentalisten in den USA mit ihren Vorstellungen und politischen Forderungen heute anzuschauen.

    Heimat - Ein Gefühl, das eine Renaissance erlebt (scobel, 27.01.2011, depubliziert)
    Zitat Zitat von Michel Friedman
    Auch meine Kindheit hat nichts Heimatliches. Weil anders als Sie, bin ich nicht in einem geschützten Raum aufgewachsen. Mein ganzes Leben ist nicht geschützt. Wo immer ich war und nur den Ansatz, den Moment, die Illusion, die Hoffnung hatte, ein Teil des Ganzen zu sein, gab es immer Einen aus dem Ganzen, der mit deutlich machte: "Nein, du gehörst nicht dazu, weil Juden sind eben nicht die Mehrheitsgesellschaft." Und das war noch eine der charmantesten Möglichkeiten, mir das deutlich zu machen. ... Die erlebte Situation war, dass ich in einem Deutschland der 60er/70er Jahre angekommen bin, in dem eigentlich die, die meine Eltern mitermordeten oder ermorden liessen, jedenfalls nicht aufpassten, dass es nicht passiert, in der herrschenden Klasse waren. Ich als Kind und Jugendlicher, mit diesem konfrontiert, mich dann natürlich wieder fragen musste: "Gibt es überhaupt eine Identifikationsebene zwischen diesem und mir." Und die Antwort war: "Nein!"
    Geändert von Ede (24.07.17 um 00:03 Uhr)
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  11. #3686
    Elefantenversteher Avatar von florian0285
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    Zitat Zitat von Ede Beitrag anzeigen
    Es hat niemand behauptet, dass sie das Recht nicht hätten.
    Gut die CDU/CSU sind schon mal "christliche" Parteien. Sie sprechen mit Sicherheit nicht für das ganze Christentum, aber für den Teil der sie wählt. Gleiches Recht für alle? Alle sind gleich? Grundrechte? Wenn die einen Christen sich auf eine "Tradition" berufen dürfen, dann dürfte das der politische Teil dieser christlichen Gemeinschaft nicht? Das kommt wiedermal von einem Grundrechte-"Schützer"?
    Und doch du hast es behauptet mit der Argumentation dass sie Juden ermordet hätten und deshalb sich nicht darauf berufen können.

    Das haben sie. Vereinzelt (Gemeinden/Familien/Individuen) gibt es enge Beziehungen. Es ist nichts, was man grossspurig, wie CDU/CSU/AfD es tut, "jüdisch-christliche Tradition" nennen könnte.
    Hier mal die gekürzte Definition von Tradition, was meiner Meinung nach das wesentliche dafür ist:
    Zitat Zitat von Wikipedia
    Tradition bezeichnet die Weitergabe von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen...
    Die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung dürfte eine sich über Jahrhunderte gehaltene Tradition sein. Ein Handlungsmuster das von Generation an Generation weitergegeben wurde. Nehmen wir mal das Beispiel am Denkmal "Judensau". Dadurch kann man das damit schon auf eine Jahrhunderte alte gemeinschaftliche Tradition zurückführen und verschweigt in deinem Fall einfach den negativen Gehalt der Tatsache.
    Also sie reden von Tradition, die es eindeutig gab. Ob sie gut oder schlecht war haben sie verschwiegen? Ich habs nicht gelesen. Aber das Verschweigen von Tatsachen ist direkt gesehen keine Lüge? Davon abgesehen kann aus etwas negativen auch etwas positives hervorgehen. Eine schreckliche Tradition kann sich auch in diesem Fall in "Freundschaft" verwandeln. Auch wenn es anfangs Augenwischerei ist. Pflegt man diese veränderte Tradition entsprechend haben wir in ein zwei hundert Jahren "diese" Tradition. Anfänge sind immer schwer vorallem, wenn man sich Jahrhunderte nicht mochte.

    Das Wort "Tradition" legt ausserdem einen längeren Zeitraum, ein kulturell gepflegtes Kontinuum nahe. Der Holocaust ist noch zu frisch, als dass man von einer "jüdisch-christlichen Tradition" sprechen könnte.
    Quatsch Tradition kannst du doch nicht zeitlich gleich so fix einordnen. Familientraditionen gibts ggf. auch erst seit 10 Jahren in dieser einen Familie. Traditionen zwischen Völkern können auch in Jahrzehnten entstehen. Wer legt denn dann den Faktor Zeit fest? Niemand... es ergibt sich oder nicht.

    Nicht zu vernachlässigen auch, dass die christliche Tradition viele rechtstaatliche Errungenschaften, Bürgerrechte, die für uns heute selbstverständlich sind, bekämpft oder so lange sie konnte Widerstand dagegen geleistet hat. Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Eheschliessungen über Konfessioinen hinweg, sexuelle Selbstbestimmung, ....
    Na und? Warum darf man sich deswegen nicht auf Traditionen berufen?

    Und das ist der 2. Fehler, den die depperte Phalanx CDU/CSU/AfD begeht. Sie prahlen mit diesen Errungenschaften und Bürgerrechten, um sich am Christentum angesichts eines rückständigen Islam aufzugeilen.
    Diese Erungenschaften kommen eben von Europäern. Europäer waren grundsätzlich mal Christen. Also haben sich Christen das von Christen erkämpft. Wo dein Problem bei dieser Wortwahl liegt verstehe ich nicht? Es kam kein Araber und hat uns Menschenrechte mit Weihrauch und Myrrhe geschenkt. Da hängt man sich an einem Satz auf, der nur den Gemeinschaftssinn ausdrücken soll. Und es ist eben Tatsache, dass der Islam nicht so weit ist. Bei diesem Thema bin ich knallhart dafür, dass man diese steinzeitlichen Werte aus dieser Religion nicht in unsere Kultur einfließen lässt. Ob man den Islam dafür als Feindbild braucht? Bin ich dagegen, aber klare Kante ist wie du bei Erdogan siehst ein muss. Hätte man ihm "beim Reden" schon den Mund gestopft wären die Fronten vielleicht schon längst geklärt. Aber die Grenzen wurden jetzt erweitert und das Spiel geht weiter. Du wolltest ihn doch reden lassen?

    Wer mit der "Keule" groß geworden ist versteht nur die Sprache der "Keule".
    Ich hatte es jemand anderem ja schon mal vorgeschlagen. Fliege nach Mossul und versuche den Konflikt diplomatisch zu lösen. Du wirst nicht wiederkehren.

    Diese Sprache der "Keule" entspricht vom Grundsatz her nicht unseren Werten und nicht der Art wie wir hier leben (wollen).
    Das kann man "den Kommenden" freundlich vermitteln. Im Zweifelsfall aber mit "der Keule".

    Dabei sind diese Errungenschaften gerade gegen die christliche Tradition erkämpft worden.
    Und diese Errungenschaften möchte ich nicht wieder abgeben, weil wir uns in Toleranz verlieren. Irgendwo sind Grenzen und das sagen sogar genug muslime in Deutschland. Worauf du darauf eigentlich hinaus willst ist mir auch ein Rätsel? Ja wir können uns alle lieb haben, wir können aber nicht jeden aufnehmen und wollen definitiv keinen Rückschritt in Sachen Menschenrechte. Da verteufelt man fünf Überwachungskameras aber Burka, Ehrenmord und Säureangriffe sind OK? Das ist Tradition und Recht in manchen Religionen.

    Nicht nur dass man von einer "jüdisch-christlichen Tradition" nicht sprechen kann
    Natürlich... mit negativen Faktor...

    man kann nicht mal von einer "christlichen Tradition" sprechen.
    Es wäre halt mal hilfreich, wenn du deine persönliche Definition von "Tradition" kundtust.
    Hier geht man noch regelmäßig in die Kirche, Teilt das Brot und singt am Lagerfeuer Kumbaya. Ich weiß nicht wo du lebst? Wenn ich ans Wochenende denke haben sich auch gut 50 Flüchtlinge zu nem Jubiläum mit dem Sportverein den Feldgottesdienst mit dem örtlichen Pfarrer gegeben.
    Auch in meiner Zeit beim Bund gab es eine christliche Tradtion, die gut besucht war. Befohlen oder vom Pfarrer mit Bier erkauft. Die Ursachen sind vielfältig, aber existent war sie trotzdem die christliche Tradition.

    Ich glaube langsam du hast einfach nur den Internet-Connector im Fegefeuer entdeckt und schreibst uns von deinen Qualen auf dem Weg zum Gipfel um vielleicht doch noch in den Himmel zu gelangen.

    Man braucht sich nur die christlichen Fundamentalisten in den USA mit ihren Vorstellungen und politischen Forderungen heute anzuschauen.
    Ja man braucht sich auch nur die Fanatiker hier anschauen mit ihren wilden Forderungen für Datenschutz und Privatsphäre sogar tote in Kauf zu nehmen.
    Deswegen kann man trotzdem von einem Datenschutzrecht in Deutschland sprechen.

    Heimat - Ein Gefühl, das eine Renaissance erlebt (scobel, 27.01.2011, depubliziert)
    Der Mann hat vielleicht schlimmes erlebt. Aber er denkt in "Klassen". Geprägt von seiner Vergangenheit nachvollziehbar, aber wenn man dieses Klassendenken nicht ablegt wird das nie was.

    Wenn man als Aktivis selbst schon die Gesellschaft in Kategorien einteilt, dann kann man doch nicht das aufweichen der Klassengesellschaft fordern? Das widerspricht sich. Denk mal an meine Worte vor 10 Seiten. Deine Meinung authentisch vertreten... kannst du nur, wenn du diese Meinung auch "lebst".
    Ich teile die Menschen in Kategorien ein... wir... die zurückgelassenen... abgezogenen... die... die Herrschende Klasse... die Unentschlossenen... die gläubigen... die dazugestoßenen.... usw? Und dann der Wirtschaft, Politik & Co eine Spaltung zwischen den Klassen Arm und Reich vorwerfen? Das Denken in Klassen hört erst auf, wenn man nicht mehr dran denkt... könnte ne Lebensweisheit werden...
    Geändert von florian0285 (24.07.17 um 11:54 Uhr)
    Matthäus 7:3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

  12. #3687
    Registrierter Benutzer Avatar von Ede
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    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Gut die CDU/CSU sind schon mal "christliche" Parteien.
    Sie sind dem Namen nach christliche Parteien. Ich weiss nicht, was "christlich" bedeutet. Es sind zu viele, dem Verhalten und Sprechen nach zu unterschiedliche Menschen, die sich so nennen. Ich kann damit wenig anfangen.

    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Sie sprechen mit Sicherheit nicht für das ganze Christentum, aber für den Teil der sie wählt. Gleiches Recht für alle? Alle sind gleich? Grundrechte? Wenn die einen Christen sich auf eine "Tradition" berufen dürfen, dann dürfte das der politische Teil dieser christlichen Gemeinschaft nicht?
    Niemand hat behauptet, dass sie dergleichen nicht dürfen. Natürlich dürfen sie das. Wenn ich mit etwas nichts anfangen kann oder es mitunter als "Schwachsinn" bezeichne, heisst das nicht, dass sich Andere dazu nicht anders positionieren dürfen.
    Hier ging es konkret um die von CDU/CSU/AfD behauptete "jüdisch-christliche Tradition". Wieso du jetzt zwischen unterschiedlichen Christen unterscheiden willst, verstehe ich nicht. Es gibt die glorreiche "jüdisch-christliche Tradition" in Europa/Deutschland nicht, egal ob sich ein politischer oder ein nicht-politischer Teil darauf beruft. Es gibt sie nicht, aber natürlich dürfen sie sich darauf berufen und jeder darf es dann kommentieren.

    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung dürfte eine sich über Jahrhunderte gehaltene Tradition sein. Ein Handlungsmuster das von Generation an Generation weitergegeben wurde. Nehmen wir mal das Beispiel am Denkmal "Judensau". Dadurch kann man das damit schon auf eine Jahrhunderte alte gemeinschaftliche Tradition zurückführen und verschweigt in deinem Fall einfach den negativen Gehalt der Tatsache.
    Also sie reden von Tradition, die es eindeutig gab. Ob sie gut oder schlecht war haben sie verschwiegen? Ich habs nicht gelesen.
    Die "jüdisch-christliche Tradition" ist von CDU/CSU/AfD mit positiver Konnotation benutzt worden, in Abgrenzung zum negativ konnotierten "Islam". Eine negative Konnotation von "jüdisch-christliche Tradition" würde hier überhaupt keinen Sinn machen, damit hätte CDU/CSU/AfD nichts anfangen können. Sonst hätte sie sagen müssen: "Die jüdisch-christliche Tradition ist von Anfang an dermassen schlecht, dass eine islam-christliche Tradition nur besser werden kann. Juden haben Jesus als dahergelaufenen Betrüger und Volksverdummer angesehen, der ewig in der Hölle schmoren wird. Im Islam ist Jesus als Prophet angesehen."

    Hier eine sehr interessante Sendung über das vergiftete Verhältnis zwischen Judentum und Christentum vor 2000 Jahren:
    Spiegel tv dctp - "Jesus in der Hölle in kochenden Exkrementen" !!!


    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen kann aus etwas negativen auch etwas positives hervorgehen. Eine schreckliche Tradition kann sich auch in diesem Fall in "Freundschaft" verwandeln. Auch wenn es anfangs Augenwischerei ist. Pflegt man diese veränderte Tradition entsprechend haben wir in ein zwei hundert Jahren "diese" Tradition. Anfänge sind immer schwer vorallem, wenn man sich Jahrhunderte nicht mochte.
    So ist es. In 200 Jahren wird man zurück blicken. Mag sein, dass die Kategorie jüdisch/christlich/islam an Bedeutung verloren haben wird.
    Ein Gutes hat diese "jüdisch-christliche Tradition" von CDU/CSU/AfD immerhin. Hinter diese Position werden sie in Zukunft schwerlich treten können. Das ist nicht uninteressant angesichts eines wachsenden Antisemitismus.


    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Traditionen zwischen Völkern können auch in Jahrzehnten entstehen. Wer legt denn dann den Faktor Zeit fest? Niemand... es ergibt sich oder nicht.
    Ja. Das ist nichts, was man mathematisch berechnen kann. Das ist natürlich irgendwie Ansichtssache. Du hast in dem Zusammenhang selbst von "zwei hundert Jahren" gesprochen. ("Pflegt man diese veränderte Tradition entsprechend haben wir in ein zwei hundert Jahren "diese" Tradition.") Diese Zeitspanne gefällt mir als Referenz. Ich habe gestern tatsächlich selbst an 200 Jahre gedacht, als ich den letzten Beitrag geschrieben habe.

    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Na und? Warum darf man sich deswegen nicht auf Traditionen berufen?
    ...
    Diese Erungenschaften kommen eben von Europäern. Europäer waren grundsätzlich mal Christen. Also haben sich Christen das von Christen erkämpft. Wo dein Problem bei dieser Wortwahl liegt verstehe ich nicht?
    Ganz einfach zu verstehen. Diese Errungenschaften waren zum jeweiligen Zeitpunkt eine klare Absage an die christliche Tradition. Wenn man schaut, wer mit welchen "Argumenten" gegen diese Errungenschaften vorgegangen ist, wird das ganz deutlich. Das immer wieder vorgebrachte Argument ist eben, dass es gegen die christliche Tradition ist. Und dann wurden auch die passenden Bibelverse präsentiert. Wenn man unter "christlicher Tradition" die Auflösung der "christlichen Tradition" versteht, ergibt das Ganze Sinn.

    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Und es ist eben Tatsache, dass der Islam nicht so weit ist. Bei diesem Thema bin ich knallhart dafür, dass man diese steinzeitlichen Werte aus dieser Religion nicht in unsere Kultur einfließen lässt.
    Es sind keine "steinzeitlichen Werte aus dieser Religion". Es sind Vorstellungen und Gewohnheiten, die Menschen mit sich schleppen, aus verschiedenen Ländern und aus verschiedenen Familien. Da kommen auch unterschiedliche Vorstellungen vom Islam.

    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    klare Kante ist wie du bei Erdogan siehst ein muss. Hätte man ihm "beim Reden" schon den Mund gestopft wären die Fronten vielleicht schon längst geklärt.
    lol.

    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Aber die Grenzen wurden jetzt erweitert und das Spiel geht weiter. Du wolltest ihn doch reden lassen?
    Was wollte ich? Guck, was ich geschrieben habe. Wer bin ich, jemanden reden oder nicht reden zu lassen?

    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Und diese Errungenschaften möchte ich nicht wieder abgeben, weil wir uns in Toleranz verlieren. Irgendwo sind Grenzen und das sagen sogar genug muslime in Deutschland.
    Wir haben einen Staat mit Gesetzen. Du musst dich nicht in Toleranz verlieren.

    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Ja wir können uns alle lieb haben, wir können aber nicht jeden aufnehmen und wollen definitiv keinen Rückschritt in Sachen Menschenrechte.
    Wir können jeden aufnehmen. Wir können nicht alle aufnehmen. Unterschied von "jeder" und "alle". "Wir können nicht alle aufnehmen." ist zwar richtig, hat aber keine Bedeutung, da gar nicht alle weg aus ihrer Heimat wollen/müssen. Unsere Autobahnen können nicht alle Autos aufnehmen. Es kommt nie zur Situation, dass alle Autofahrer gleichzeitig auf die Autobahn wollen. Ein Satz wie "Wir können nicht alle aufnehmen." ist Propaganda von CDU/CSU/AfD.

    Zitat Zitat von florian0285 Beitrag anzeigen
    Hier geht man noch regelmäßig in die Kirche, Teilt das Brot und singt am Lagerfeuer Kumbaya. Ich weiß nicht wo du lebst? Wenn ich ans Wochenende denke haben sich auch gut 50 Flüchtlinge zu nem Jubiläum mit dem Sportverein den Feldgottesdienst mit dem örtlichen Pfarrer gegeben.
    Auch in meiner Zeit beim Bund gab es eine christliche Tradtion, die gut besucht war. Befohlen oder vom Pfarrer mit Bier erkauft. Die Ursachen sind vielfältig, aber existent war sie trotzdem die christliche Tradition.
    Das will ich gar nicht in Abrede stellen. Ich bezog mich konkret auf die Prahlerei von CDU/CSU/AfD. Sie prahlen mit Meinungsfreiheit. Sie prahlen mit Religionssfreiheit. Sie prahlen mit Gleichberechtigung von Mann und Frau. Sie prahlen neuerdings sogar mit "Schwulenrechten". Was dem Islam alles fehle. Sie sagen das wäre die christliche (oder jüdisch-christliche) Tradition. Nein, alle diese Sachen gingen genau gegen die christliche Tradition. Die Feinde dieser Sachen haben explizit mit Tradition, Gott und Bibel "argumentiert", wenigstens die Tradition hatten sie auf ihrer Seite. Da braucht sich CDU/CSU/AfD keine Illusionen zu machen. Das sind sowieso zum grossen Teil Atheisten, die sich "Christen" nennen. Wird die theistische christliche Tradition in eine atheistische christliche Tradition überführt?
    Geändert von Ede (24.07.17 um 21:51 Uhr)
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  13. #3688
    Elefantenversteher Avatar von florian0285
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    Zitat Zitat von Ede Beitrag anzeigen
    Sie sind dem Namen nach christliche Parteien. Ich weiss nicht, was "christlich" bedeutet. Es sind zu viele, dem Verhalten und Sprechen nach zu unterschiedliche Menschen, die sich so nennen. Ich kann damit wenig anfangen.
    Schau mal wenn du etwas nicht weißt ist Google und Wikipedia ein sehr gute Anlaufstelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Werte

    Oder du liest sowas:
    http://digibib.hs-nb.de/file/dbhsnb_...raefe-2010.pdf
    http://opusdei.de/de-de/article/was-...che-botschaft/
    http://www.pruefziffernberechnung.de...or_2005_06.pdf

    Was die christlichen Werte nach meinem Verständnis ausmacht ist die immer gepredigte Nächstenliebe. Die Juden sind da in ihren Schriften genauso radikal gewaltätig wie Muslime. Das Christentum ist mal der Stimmungswechsel in den Schriften.

    Wie Kirche & Co das dann die Jahrhunderte danach gehandhabt haben ist wieder eine andere Sache.

    Niemand hat behauptet, dass sie dergleichen nicht dürfen. Natürlich dürfen sie das. Wenn ich mit etwas nichts anfangen kann oder es mitunter als "Schwachsinn" bezeichne, heisst das nicht, dass sich Andere dazu nicht anders positionieren dürfen.
    Naja verbieten kannst du es ihnen ja nicht. Aber mit der Aussage wirkt es so "Was fällt denen ein... die Judenmörder... machen jetzt auf Freundschaft". Im Nachhinein kann man immer behaupten man würde es nicht verbieten nur weil man dagegen ist. Tatsächlich kannst du es nicht verbieten, obwohl du dagegen bist

    Hier ging es konkret um die von CDU/CSU/AfD behauptete "jüdisch-christliche Tradition". Wieso du jetzt zwischen unterschiedlichen Christen unterscheiden willst, verstehe ich nicht.
    Weil du jüdisch-christliche Freundschaften in Gemeinden genannt hast. Diese dürfen "Freunde" sein und eine Tradition aufbauen? Aber sobald ein Politiker meint er könne gut mit Juden dann ist das Blasphemie?

    Es gibt die glorreiche "jüdisch-christliche Tradition" in Europa/Deutschland nicht, egal ob sich ein politischer oder ein nicht-politischer Teil darauf beruft. Es gibt sie nicht, aber natürlich dürfen sie sich darauf berufen und jeder darf es dann kommentieren.
    Also du hast selbst jüdisch-christliche Gemeinschaften genannt? Ist das dann keine Tradition, wenn sie sich regelmäßig treffen und gegen Osten beten? Oder nur Skat spielen? Tee trinken und über das Wetter quatschen? Für mich wäre das ein Verhaltensmuster, also eine Tradition. Kommt aus deinem Mund

    Die "jüdisch-christliche Tradition" ist von CDU/CSU/AfD mit positiver Konnotation benutzt worden, in Abgrenzung zum negativ konnotierten "Islam". Eine negative Konnotation von "jüdisch-christliche Tradition" würde hier überhaupt keinen Sinn machen, damit hätte CDU/CSU/AfD nichts anfangen können.
    Natürlich würde das Sinn machen. Ehrlichkeit und Einsicht. Wir waren damals so Dumm, haben soooo viele Fehler gemacht und jetzt wissen wir was wir an einander haben. Es macht grundsätzlich sehr viel Sinn Fehler aus der Vergangenheit zu akzeptieren, aufzuarbeiten und daraus eine bessere Zukunft "zu entwickeln".
    Wie man es anders macht siehst du bei den Japanern. Die leugnen ihre Taten aus den Weltkriegen und sind in Asien und vorallem bei den Chinesen verhasst. Wir bekommen unser altes Image auch nicht ganz abgeworfen, stehen aber wesentlich besser in der Welt da. Also sowas anzusprechen würde durchaus Sinn machen.

    Sonst hätte sie sagen müssen: "Die jüdisch-christliche Tradition ist von Anfang an dermassen schlecht, dass eine islam-christliche Tradition nur besser werden kann. Juden haben Jesus als dahergelaufenen Betrüger und Volksverdummer angesehen, der ewig in der Hölle schmoren wird. Im Islam ist Jesus als Prophet angesehen."
    Genau und dadurch, dass wir die nachkommenden Propheten nicht akzeptieren sind wir Ungläubige. Ungläubige sind im Koran als Untermenschen gelistet. Klingeling 1933 Welcome Back. Das sind steinzeitliche Werte, die so viel besser in unsere Gesellschaft passen? Wenn das nur dort stehen würde, weils halt einfach ein historisches Dokument ist wärs ja gut und schön. Dort lebt man aber mit diesem Glauben großteils so.

    Hier eine sehr interessante Sendung über das vergiftete Verhältnis zwischen Judentum und Christentum vor 2000 Jahren:
    Spiegel tv dctp - "Jesus in der Hölle in kochenden Exkrementen" !!!
    Du musst mir nichts sagen, was ich vor zwei Seiten selbst erzählt habe. Juden werden seit den Ägyptern verfolgt und machen sich immer unbeliebt.

    So ist es. In 200 Jahren wird man zurück blicken. Mag sein, dass die Kategorie jüdisch/christlich/islam an Bedeutung verloren haben wird.
    Ich glaube das täuscht. Bisher waren diese Religionen einigermaßen geografisch getrennt. Die Flüchtlingswelle wird immer mehr und mehr zunehmen. Auch wegen dem Klimawandel. Da wirds dann nochmal krachen, wenn genug Kultur auf die andere trifft. Um sich abzugrenzen weden dann auch wieder die unentschlossenen Position beziehen und sich zu den christlichen Werten bekennen. Da werden wohl irgendwann auch heidnisch-christliche Traditionen zum Vorschein kommen.


    Ein Gutes hat diese "jüdisch-christliche Tradition" von CDU/CSU/AfD immerhin. Hinter diese Position werden sie in Zukunft schwerlich treten können. Das ist nicht uninteressant angesichts eines wachsenden Antisemitismus.
    Dieser wachsende Antisemitismus soll aber von den Einwandernen anderen Kulturen ausgehen. Hätte ich auch vor kurzem erst in den von dir beliebten öffentlich rechten gesehen

    Ja. Das ist nichts, was man mathematisch berechnen kann. Das ist natürlich irgendwie Ansichtssache. Du hast in dem Zusammenhang selbst von "zwei hundert Jahren" gesprochen. ("Pflegt man diese veränderte Tradition entsprechend haben wir in ein zwei hundert Jahren "diese" Tradition.") Diese Zeitspanne gefällt mir als Referenz. Ich habe gestern tatsächlich selbst an 200 Jahre gedacht, als ich den letzten Beitrag geschrieben habe.
    200 Jahre ist mal ne Hausnummer ja, aber es können auch 20 Jahre sein. Nach dem Krieg entstandene Städte haben auch ihre 25 Jahre Traditionen. Vereine haben auch Tradition mit 40 jährigem Jubiläum usw. warum soll es keine jüdisch-christliche Tradition in 20 Jahren geben können? Oder seit dem Kriegsende bis jetzt?

    Ganz einfach zu verstehen. Diese Errungenschaften waren zum jeweiligen Zeitpunkt eine klare Absage an die christliche Tradition. Wenn man schaut, wer mit welchen "Argumenten" gegen diese Errungenschaften vorgegangen ist, wird das ganz deutlich.
    OK wer denn? Europäer natürlich. Christlich geboren und aufgezogen. Also Christen. Nur weil sich die Rahmenorganisation in Form der Kirche gegen Veränderung quer stellt sind die "Gegner" keine Heiden. Christen waren für Veränderung und die Kirche hat es, ja mit viel Gegenwehr, letztendlich akzeptieren müssen. Dieses Problem steht dem Islam z. B. noch bevor oder eben nicht. Ich will jetzt nicht auf Luther hinaus, aber das ganze nenne ich jetzt mal Reformation des Christentums. Historische Texte sind immernoch vorhanden, die aus vergangener Zeit Inhalte überliefern. Aber welcher Pfarrer verbrennt heute noch Hexen auf dem Dorfplatz? Die Kirche hat diese neuen Werte akzeptiert.

    Das immer wieder vorgebrachte Argument ist eben, dass es gegen die christliche Tradition ist. Und dann wurden auch die passenden Bibelverse präsentiert. Wenn man unter "christlicher Tradition" die Auflösung der "christlichen Tradition" versteht, ergibt das Ganze Sinn.
    Eine Tradition kann und wird sich im Laufe der Zeit auch verändern. Das heißt nicht gleich, dass sich die Tradition dadurch auflöst. Verstehe es eher als Modernisierungsmaßnahme.

    Es sind keine "steinzeitlichen Werte aus dieser Religion". Es sind Vorstellungen und Gewohnheiten, die Menschen mit sich schleppen, aus verschiedenen Ländern und aus verschiedenen Familien. Da kommen auch unterschiedliche Vorstellungen vom Islam.
    Natürlich ist das steinzeitlich. Es wird dort auch noch steinzeitlich gesteinigt. Im Koran spricht nicht selten die Sprache der Keule, die dann in Form der Sharia in geltendes Recht der Keule umgesetzt wird. Dort sind nicht sehr viele für die Trennung von Rechtsstaat und Religion. Dessen sollte man sich bewusst sein.
    Gibt ja schon in Deutschland genug Ehrenmorde & Co. Ein gutes Beispiel, dass der Rechtsstaat nicht akzeptiert wird und der Druck der Familie größer ist.
    Teils geht ja auch Druck von der Familie aus, die noch dort unten wohnt.

    Erst vor zwei Tagen wieder in der Presse aufgetaucht. Hanaa S. leiche Gefunden, Ehrenmorde bla bla... On Topic.... Alibis der Täter konnten anhand von Ortungsdaten (juhu Überwachung) entkräftet werden.

    lol.
    Was heißt hier lol? Die Bundesregierung zeigt langsam klare Kante und jetzt läuft beim Newsticker im TV durch, dass die Türken ihre Anschuldigungen gegen terorristische deutsche Firmen zurück ziehen. Is schon mal ein Schritt zurück hinter die rote Linie.

    Was wollte ich? Guck, was ich geschrieben habe. Wer bin ich, jemanden reden oder nicht reden zu lassen?
    Dass man Erdogan einfach reden und machen lassen soll waren deine Worte.

    Wir haben einen Staat mit Gesetzen. Du musst dich nicht in Toleranz verlieren.
    Na doch. Wenn man schon Nafri Diskussionen hat und man sich als Polizist dann 5 mal überlegen muss ob man den Flüchtling jetzt festnimmt oder nicht, dann verlieren wir uns in Toleranz. Wenn gewaltbereite Flüchtlinge nicht ausgewiesen werden weil sie ja sonst wieder ins Elend geschickt werden ist die Toleranzgrenze schon längst überschritten.

    Wir können jeden aufnehmen. Wir können nicht alle aufnehmen. Unterschied von "jeder" und "alle". "Wir können nicht alle aufnehmen." ist zwar richtig, hat aber keine Bedeutung, da gar nicht alle weg aus ihrer Heimat wollen/müssen. Unsere Autobahnen können nicht alle Autos aufnehmen. Es kommt nie zur Situation, dass alle Autofahrer gleichzeitig auf die Autobahn wollen. Ein Satz wie "Wir können nicht alle aufnehmen." ist Propaganda von CDU/CSU/AfD.
    Wir können nicht jeden aufnehmen. Du kannst dich gerne den ganzen Tag mit meiner Wortwahl beschäftigen, wenn es Spaß macht. Was damit gemeint ist dürfte jedem klar sein.

    Sie prahlen neuerdings sogar mit "Schwulenrechten".
    Und wir haben jetzt die Ehe für alle. Wo liegt dein Problem?

    Was dem Islam alles fehle.
    Schwuckele's werden dort traditionell gesteinigt...hört man...
    Es fehlt dem Islam nicht, er duldet es einfach nicht

    Sie sagen das wäre die christliche (oder jüdisch-christliche) Tradition. Nein, alle diese Sachen gingen genau gegen die christliche Tradition. Die Feinde dieser Sachen haben explizit mit Tradition, Gott und Bibel "argumentiert", wenigstens die Tradition hatten sie auf ihrer Seite. Da braucht sich CDU/CSU/AfD keine Illusionen zu machen. Das sind sowieso zum grossen Teil Atheisten, die sich "Christen" nennen. Wird die theistische christliche Tradition in eine atheistische christliche Tradition überführt?
    Bei der AfD weiß ich das nicht, aber sonst steht z. B. bei der CDU in deren Leitbild, dass Religion, Politik und Rechtstaat usw. nicht miteinander vermischt werden.

    Diese Werte (siehe oben) vertreten ja... sollte aber demokratisch, wie bei der Ehe für alle geschehen, das Volk anderer Meinung sein soll das kein Einfluss haben.

    Ich denke du solltes dich mal mit dem Parteiprogramm und den Leitlinien der Parteien mal auseinandersetzen. Nur weil man Grundsätzlich gegen etwas ist kann es auch Ausnahmen geben. Das soll es sehr oft bei Koalitionsverhandlungen geben... deswegen ist so ein Parteiprogramm eher als roter Faden zu betrachten
    Matthäus 7:3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

  14. #3689
    Registrierter Benutzer
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    Dec 2003
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    Dettenhausen
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    Ich bin root - ich darf das.

  15. #3690
    Elefantenversteher Avatar von florian0285
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    Jun 2016
    Beiträge
    1.047
    ungültige url
    Wenn dann schon richtig meckern

    Davon abgesehen hab ich nichts anders gemacht als sonst. Die bösen Hacker vielleicht wieder
    Matthäus 7:3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

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