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Thema: Überlegungen und Hinweise bevor Du einen Rootserver mietest

  1. #1
    Moderator
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    Arrow Überlegungen und Hinweise bevor Du einen Rootserver mietest

    Dieser Thread soll häufig gestellte Fragen beantworten und typische Missverständnisse hinsichtlich Rootservern bzw. dedizierten Mietservern mit Root-Zugriff klären. Wenn Du also planst einen solchen Rootserver zu mieten oder Du Dir nicht sicher bist, ob Du Dir einen Rootserver anschaffen sollst, nehme Dir bitte etwas Zeit und lies diesen Thread.


    1. Brauchst Du wirklich einen Rootserver?

    In den meisten Fällen nicht! Denn: Für die meisten Aufgaben wie Web-, Mail- und Datenbankserver, reicht ein normales Webhostingpaket völlig aus. Wenn viel Leistung gefordert ist und man die Server-Resourcen nicht mit anderen Kunden teilen möchte, kann man zu einem Managedserver bzw. Exklusivserver greifen.

    Ein Managedserver ist im Prinzip Dein eigener Server. Du hast auf diesen Server jedoch keinen Root-Zugriff. Der Server wird von Deinem Anbieter konfiguriert und gewartet. Die Verantwortung liegt hierbei beim Provider. Dieser kümmert sich um Sicherheitsupdates und die Administration.

    2. Wer benötigt wirklich einen Rootserver?

    Die Wenigsten! Ein Rootserver sollte nur dann gemietet werden, wenn es um spezielle Aufgaben, Anwendungen oder Konfigurationen geht. Also all das, was mit einem Webhostingpaket oder einem Managedserver nicht möglich ist.

    3. Ich will aber einen Gameserver laufen lassen und benötige deswegen einen Rootserver.

    Falsch! Dafür ist kein Rootserver nötig. Man kann auch einen eigenen Gameserver mieten, und zwar so, dass man sich um den Server selbst nicht kümmern muss. Es gibt zahlreiche Gameserver-Anbieter, die sich genau auf solche Fälle spezialisiert haben und für diese Zwecke deutlich bessere Mietpakete anbieten.

    4. Ich brauche einen Rootserver, weil ich lernen will, mit einem Linux-Server zu arbeiten.

    Falsch! Ein Rootserver ist kein Übungsgelände. Wenn Du üben willst, dann benutze einen Linux-Rechner zu Hause im LAN. Wenn Du auf einem Rootserver übst bzw. herumspielst und Fehler machst, kann das u.U. zivil- oder sogar strafrechtliche oder finanzielle Konsequenzen mitsichziehen, die nicht zu unterschätzen sind. (Dazu mehr unter Punkt 8.)

    5. Ein Rootserver mit Administrationstools wie Confixx ist ganz einfach und vollständig zu bedienen.

    Falsch! Die Administrationstools helfen zwar bei vielen Dingen und Aufgaben, können aber keinesfalls das Know-How für den Umgang mit einem Linux-Server in der Konsole ersetzen [1].

    6. Ich will aber ganz allein für meinen Server zuständig sein und benötige deshalb einen Rootserver.

    Das ist in Ordnung, aber was passiert mit dem Server, wenn du mal schlafen musst, krank bist oder in den Urlaub fährst? Wer kümmert sich dann um deinen Server? Der Anbieter definitiv nicht.

    7. Ein Rootserver bietet alles und ist sehr günstig.

    Das ist nicht ganz richtig. Was in der Rechnung fehlt, sind z.B. Dinge wie Administrationsaufwand, das Erstellen von Backups, Serverüberwachung, Monitoring von Diensten und Überwachung der Sicherheit. Ein Managedserver ist zwar auf den ersten Blick etwas teurer, aber langfristig gesehen günstiger als ein Rootserver, da die genannten Punkte bereits enthalten sind.

    8. Was ist zum Thema Sicherheit zu sagen?

    Das Thema Sicherheit ist wohl der umfangreichste und schwierigste Teil bei einem Rootserver. Bei einem Rootserver bist Du ganz allein dafür verantwortlich, aber auf keinen Fall Dein Server-Anbieter.

    Wenn Du z.B. ein offenes Mail-Relay hast, kann dies, wie schon vorhin erwähnt, u.U. zu zivil- oder sogar strafrechtlichen Konsequenzen führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies wissentlich oder unwissentlich geschehen ist. Auch kann ein Rootserver plötzlich sehr kostspielig werden, wenn bei einem Hackangriff oder einem durch eine Sicherheitslücke ermöglichten Servereinbruch ein Mehrverbrauch an Netzwerktraffic entsteht.

    Sicherheitsrisiken und -probleme sind nicht zu unterschätzen. Es ist nicht damit getan, den Server einmal einzurichten. Verantwortung heisst, das Thema Sicherheit ständig im Internet zu verfolgen, Schwachstellen zu beheben, den eigenen Server zu überwachen und immer wieder Neues hinzuzulernen [2].

    Links:
    [1] Server und Client HowTo's: http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=169531
    [2] Links und weiterführende Informationen zum Thema Sicherheit: http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=136651


    Verbesserungsvorschläge, Kritik oder sonstige Fragen zu diesem Thema sind gerne willkommen.

  2. #2
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    Ich habe das Thema für Diskussionen geöffnet.
    Gruß,
    Tomek

  3. #3
    Challanzen Avatar von atomical
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    [QUOTE=drunkenPenguin]Gut, waer halt mal nett, wenn man auch von unterwegs auf ein paar Daten zugreifen koennte, die zuhause auf dem Rechner liegen. Dafuer muss das Ding aber immer an sein. Da waere mir persoenlich der Stromverbrauch und der Stress mit der Administration zu hoch./QUOTE]
    Mit einem passenden Router und OpenWRT und ggf. in Verbindung mit WakeOnLan auch ohne hohen Stromverbrauch machbar ...

    Zitat Zitat von drunkenPenguin
    Ich glaub, dass einige Kabelanbieter bzw. ISP so "halbfeste" IP-Adressen anbieten. D.h., die haben keinen Disconnect nach 24h, aber nach ner laengeren Zeit halt. Bin mir nicht sicher. Ansonsten ueber dyndns.
    Es gibt wohl einen Anbieter namens manitou - da bekommt man eine feste IP - aber die AGBs von denen scheinen recht undurchsichtig ...
    mfg, atomical

    Wer andern seinen Grub vergräbt, hat meist ein Windows-Spielgerät.

  4. #4
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    Mit steigendem Downstream scheint der Upstream ja mittlerweile auch immer dicker zu werden - ist nur die Frage, wer sich das leisten will. Sofern es nicht um (überflüssige - eigene Meinung *heh*) Game-Server geht ist ein "Root-Server zu Hause" wohl echt das beste - hab ich auch, im Besenschrank, fällt gar nicht auf.

    Ich kenn auch einige Anbieter, die zu teuren Preisen mittlerweile auch für ADSL feste IPs verkaufen. Meistens zwar weiterhin mit 24h-Disconnect, doch dank TCP und seiner Fehlerkorrektur macht das bei direkter Neueinwahl ja überhaupt nix (Sofern man Linux auf dem Rechner/Router hat - Windows beendet ja gleich alles ^^)

    Folgendes ist mehr oder weniger Werbung, kann bei nicht gefallen überlesen oder entfernt werden
    Ich selbst bin seit Jahren Kunde bei der RGA-Datentechnik. Das ist son kleiner lokaler Provider, den sonst eigentlich kaum jemand kennt. Bei denen bekommt man ne DSL-Flatrate samt statischer IP schon ab 32 EUR glaub ich... (www.rga-net.de)
    Von den Leistungen her sind die Okay und eigentlich auch ne ganz nette Truppe

    btw.: Ich stimme Tomek zu - die wenigsten Menschen brauchen einen Root-Server. Doch klingt es für einige recht gut sich damit schmücken zu können

  5. #5
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    Hallo zusammen,

    was man auch noch beachten muss ist, dass es beispielsweise auch vServer gibt. Das sind zwar auch Root-Server doch die sind um einiges billiger. Wenn man beispielsweise nur eine ganz spezielle Apache-konfiguration oder ein cron-script oder sowas laufen lassen möchte und keine große Power braucht, dann ist sowas denke ich immer noch sinnvoller als den P1 bei sich irgendwo in den Keller zu stellen...denn der kostet schon mehr Strom als der Server im Monat kostet (da gibts schon ab 10€ was rätes)...

    Grüße Johannes

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Araberboy
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    Zum Punkt 7:
    (7. Ein Rootserver bietet alles und ist sehr günstig.)

    Ich verstehe nicht ganz was da gemeint ist. Der Zeitaufwand oder Kostenaufwand. habe einen Virtuellen Rootserver bei unitedHost bestellt bzw nutze es schon seit 2 Wochen. Kosten beträgt ca 10 € im Monat.
    So wi ich deins verstanden habe, entstehen Zusatzkosten für alles weitere, die man nicht eingrenzen kann? Wenn ja, bitte ich um Raschlag, bin ja Schüler und kein reicher Freak.
    Greetings,
    MJ alias Araberboy ;-)

    OS: CCUX 0.9.8, SUSE 10.1 und WinXP-SP2++
    CPU: AMD64 X2 4400 + RAM: 1,5 GB Dual Channel DDR-400
    HDD: 2x 300GB-Sata Graka: Geforce6600GT-128-PCIe

  7. #7
    Klugsch***er Avatar von Krischi
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    Die zusätzlichen "Kosten" entstehen Dir in Form von Arbeit am System, die Du selbst verrichten mußt.
    Anstatt den Anbieter zu bezahlen, daß er die großen und kleinen Dinge des Alltags für Dich tut, mußt Du sie halt selbst machen.

    Das ist in gewisser Weise auch ein Kostenfaktor. Und noch dazu einer, der sich schwer abschätzen läßt.
    Bei Managed Servern entsteht ein Teil der Kosten halt durch die Systembetreuung. Diese Kosten bleiben für den Kunden aber immer gleich. Die steigen nicht direkt mit der Anzahl der Sicherheitslücken.
    Sie sind stabil, im Gegensatz zum Arbeitsaufwand, den man bei einem root-Server dann selbst hat.

    So sollte das wahrscheinlich gemeint sein.

    Um Deine Brieftasche brauchst Du Dir diesbezüglich also relativ wenig Sorgen zu machen.
    Was weniger wird, ist eher Deine freie Zeit, als Dein Geld.
    Es sei denn, Du inverstierst diese Zeit nicht und irgendwas geht schief. Das kann teuer werden


  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Araberboy
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    naja, wenn das so ist. Ich investiere meine Zeit gerne und lerne immer wieder was neues (ohne etwas kaputt zu machen;-)). Das macht mir halt Spass. So habe ich ein besseres Verständnis vom System, Linux, Internet und alle anderen Zusammenhänge. Danke für deine schnelle Antwort, mfg mj
    Greetings,
    MJ alias Araberboy ;-)

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  9. #9
    ulsc
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    Hi,
    nur zum 'Rumspielen' ist ein Root-Server sicher das falsche. Man hat keinen 'direkten' Zugriff und kann z.B. nicht erkennen, ob jetzt ein Programm alle Ressourcen blockiert (und z.B. die Festplatte wie wird rumrödelt) oder ob man den Server abgeschossen hat. Das alles geht mit einem lokalen Server deutlich besser.
    Allerdings würde ich NIE ein 'shared webhosting' als Alternative zu einem Rootserver ansehen - schon aufgrund der Limitationen in Sachen Datenbank(en), User oder Installationen. Viele Community- oder Groupware-Pakete, Foren usw. benötigen bestimmte Module, Einstellungen in den config-files und teilweise sogar eigene User (z.B. OpenGroupware, User ogo). Alle das läßt sich nur auf 'kompletten' Servern relalisieren.

    Ob man aber letztlich zu einem vHost, einem Managed oder einem Rootserver greift, ist von den individuellen Fähigkeiten, Kenntnissen und Bedürfnissen abhängig. Haftungs- und Sicherheitsaspekte sind dabei mit Sicherheit NICHT nachrangig...

    Deshalb: Keinen Root-Server zum Rumspielen und Linux-Kennenlernen! Du lernst ja auch nicht im Formel-1-Boliden Autofahren!

    Schöne Grüße
    Uli

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Araberboy
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    Ja, das ist mir bekannt. Gespielt habe ich schon vorher in meinem LAN ;-)

    Das eigentliche Problem ist, wie du schon angesprochen hast, die individuelle Einstellungen von Servern und Modulen. Bei Webhosting-Paketen muss man locker jedesmal 20-40 € zahlen, um beispielsweise den Safemode ein-auszuschalten, Httpconf zu verändern usw... Obwohl diese Tätigkeiten meistens nur jeweils 1 Minute benötigen.

    Deshalb, bei genung Erfahrung vorausgesetzt, einen Rootserver mieten, macht Spass und ist Kostengünstiger, wenn man gerne Zeit investiert.

    Das gute ist sogar, das man diese WEB-GUI namens PLESK hat, in der man mit leichtigkeit bsp. Subdomains erstellt (zb. forum.meineadresse.de), Datenbanken managed, Dienste steuern (Apache ein-aus-neustarten), Benutzer erstellen soviele man will, Zugriffsrechte für Benutzer erstellt (ich bin über ssh root, mein bruder ist nur domainverwalter, d.h. er kann nix falschmachen, außer sein Webdokumente zerschiessen), bzw. weitere Virtuele Hosts erstellen, in der ein virtueller root erst recht nix falsch machen kann ;-)
    Greets, mj
    Greetings,
    MJ alias Araberboy ;-)

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  11. #11
    Ganze Straße dunkel ...
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    Ich habe jetzt 5 Jahre bei Strato einen Rootserver betrieben. Eines stimmt auf jeden Fall: Die Kostenstruktur ist eine andere. Es sind halt immer so 65 Euro, die jeden Monat für den Server weg sind. Das geht über ein Webhostingpaket billiger. Was nicht billiger geht, ist der Festplattenplatz: Hier geizen die Webpakete.
    Das mit dem "Learning by doing" bleibt ein gutes Argument für den root-Server.
    Man lernt tatsächlich massiv dazu. Und zwar aus Sachzwängen: Da versucht jemand zu hacken, oder glsa-check meldet Sicherheitslücken. All das muss perfekt (!) installiert und upgedated werden und das braucht Zeit, die man so nie eingeplant hatte. Aber eines bleibt: Man lernt massiv! Ich kann heute sagen, mein Server läuft, bis er so lief hat es 3 Jahre gedauert, aber das Wissen und die Erfahrung der drei Jahre möchte ich nicht missen.
    Trotzdem melde ich das Ding jetzt ab und bestelle mir ein Strato Premium Pack. Wegen des Geldes. Die Kohle kann ich auch anders ausgeben.
    Mein Festplatten-Defizit erledige ich heute durch meine feste IP bei T-COM Business und durch einen ftp Zugang auf meinen Server, und mein Know How, um meine Kiste da abzusichern, stammt aus der Erfahrung mit diesem root Server.
    Übrigens möchte ich jedem, der mit einem eigenen Root-Server starten will, empfehlen eine gentoo und nicht eine SuSe oder dergleichen zu nehmen. Dieses System von der Wurzel aus aufbauen zu müssen bringt ne Menge Know-How. Nix yast, Konsolen-Kommandos und ab die Post.
    Und - glaubt mir - es macht auch fun.

  12. #12
    Cucumis Sativus Avatar von rudelgurke
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    Zitat Zitat von kurzschluss Beitrag anzeigen
    Übrigens möchte ich jedem, der mit einem eigenen Root-Server starten will, empfehlen eine gentoo und nicht eine SuSe oder dergleichen zu nehmen. Dieses System von der Wurzel aus aufbauen zu müssen bringt ne Menge Know-How. Nix yast, Konsolen-Kommandos und ab die Post.
    Wäre es dann nicht besser zu Hause einen Rechner hinzustellen, Tastatur, Monitor - alles weg und nur via SSH im lokalen Netz zu üben ?
    Gerade wenn man mit iptables anfängt hat man sich schnell selbst ausgesperrt, zu Hause geht dass noch, nur wenn es auf dem Server passiert geht es los und man wartet auf den Support vom Anbieter.

    Würde eher empfehlen - zu Hause auf einem kleinen Rechner üben wie es so ist wenn nur eine Netzwerkverbindung steht damit zumindest solche Fehler nicht dann passieren wenn es kritisch wird.
    There's no place like 127.0.0.1

  13. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von HirschHeisseIch
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    Auch, wenn das ganze hier schon 2 Jahre alt ist (der letzte Beitrag... Der Ursprung liegt 4 Jahre zurück...)

    Lies einfach das Ausgangs-Posting nochmal. Besonders Punkt 4 könnte für Dich interessant sein.
    RTFM you have to, young padawan.

  14. #14
    Meister Röhrich Avatar von UdoJ
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    Hallo,
    Es werden etliche Argumente geliefert warum man als Noob oder Anfänger die Finger von Root-Servern lassen soll. Aber leider ist nie wirklich rüber gekommen, warum es dann Root-Server gibt und wer sie wirklich braucht oder (außer Lerneffekten) welche Nachteile andere Lösungen haben. Es bietet doch niemand Root-Server nur um die Verantwortung an den nutzer abzuwälzen,oder???
    Welchen zweck erfüllen sie, außer volle Admin-Gewallt zu haben?
    Irgendwie juckts schon in den Fingern sich da rein zu arbeiten, nur um diese Welt auch mal kennen gelernt zu haben,,,
    Gruß Udo
    PhenomX6,[Kubuntu]
    Asus N76V (Kubuntu)
    HTPC (XBMC)

  15. #15
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    Zitat Zitat von UdoJ Beitrag anzeigen
    Aber leider ist nie wirklich rüber gekommen, warum es dann Root-Server gibt und wer sie wirklich braucht oder (außer Lerneffekten) welche Nachteile andere Lösungen haben.
    Root-Server ist eigentlich der falsche Begriff, aber das kann dir auch die Wikipedia erzählen (wenn der Artikel noch nicht gelöscht wurde ).

    Korrekt wäre "dedizierter Server unter Kundenverwaltung" und das beschreibt schon ganz gut, was es ist: ein dedizierter (d. h. nur für den einen Kunden vorgesehener und von diesem genutzter) Server, der auch von dem Kunden verwaltet wird.

    Wer braucht einen Root-Server? Nur Leute, die Dienste betreiben wollen oder müssen, die nicht mit der "Ware von der Stange" umsetzbar sind und denen ein spezialisierter Anbieter, der diese Dienstleistung anbietet, zu teuer ist. Dann sollte man allerdings auch das notwendige Know-How mitbringen, um so ein System zu verwalten und zu pflegen.

    Zitat Zitat von UdoJ Beitrag anzeigen
    Es bietet doch niemand Root-Server nur um die Verantwortung an den nutzer abzuwälzen,oder???
    Was heißt abzuwälzen? Der Kunde entscheidet sich ja willentlich dafür, die gesamte Verantwortung für das System zu übernehmen. Der Provider liefert dann lediglich den Zugang zu dem System und in den meisten Fällen auch die Hardware. Alles andere ist Sache des Kunden.

    Zitat Zitat von UdoJ Beitrag anzeigen
    Welchen zweck erfüllen sie, außer volle Admin-Gewallt zu haben?
    Reicht das nicht?

    Zitat Zitat von UdoJ Beitrag anzeigen
    Irgendwie juckts schon in den Fingern sich da rein zu arbeiten, nur um diese Welt auch mal kennen gelernt zu haben,,,
    Mit VirtualBox/VMWare/Parallels Workstation/VirtualPC/… und ein wenig Zeitinvestment und du hast, was du willst. Dafür brauchst du keinen "Root-Server".

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