Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neuer Kernel will nicht booten
Hi Leute,
ich will den SuSE-Kernel 2.2.14 kompilieren. Habe jedoch ein Problem beim booten, er bleibt beim Booten einfachen "stehen".
Die letze Nachricht die ich zugesicht bekomme lautet etwa: Create /var/log/boot.msg.
Aus dem Zustand läßt sich Linux noch mit Tastenkombination Strg+Alt+Entf herunterfahren.
Bitte helft mir, ich weiß nicht mehr weiter, habe auch schon die Beiträge zu ähnlichen Problemen gelesen und die angegebenen Lösungsvorschläge ausprobiert.
mit freundlichen Grüßen HanzFranz
Und schon mal danke im vorraus
Hi
Hast Du schon mall den nicht suse 2.2.14 ausprobiert.
Also ich kann nicht mall einen Original Suse kernel Compiliere
beim letzten musste ich die PCI unterstüzung
rausnehmen den gings.
Kernel 2.2.14 besser 16 herunterladen.
ftp.de.kernel.org
Bye Marc/2
Danke für den Tipp, ich habe den Kernel-2.2.15 ausprobiert und es hat ohne Probleme geklapp http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif.
Ich habe aber noch 'ne Frage, im 2.2.14 war für die USB-Unterstützung einen extra Eintrag gegeben, in 2.2.15 ist er aber nicht mehr vorhanden, heißt das, dass USB-Geräte nicht unterstütz werden???
Tschüss HanzFranz
hi Hans,
nein, das heißt das nicht...
Deine SuSE-kernel hatte die usb unterstützung nur, weil SuSE diese entwicklung aus der 2.3/2.4er-kernelserie reportiert hat, in den "normalen" kernels der 2.2er serie gibt es diese unterstützung nicht...
die distributoren fügen eine ganze reihe von patches zu den "normalen" kernels hinzu, deshalb können die distributions-kernel auch nicht mit den standardpatches upgedatet werden...
wenn Du nun usb möchtest, kannst Du Dir kernel-2.2.16 bei SuSE (http://ftp.suse.com) holen, oder auf die inzwischen recht stabile 2.4-test-serie ausweichen...
schönen tag noch, Tosk
Wenn dort stehet, das boot.msg erstellt wird, bist du schon im init, der Kernel hat aber schon gebootet.
Bis dahin wurde schon
- /proc gemountet
- der Kerneld gestartet
- sysreqests enabeld (wenn eingestellt)
- MD und LVM gecheckt
- swap aktiviert
- modules.dep erstellt
....
und noch eine ganze Menge mehr.
Dann wird die boot.msg erstellt. (dann kommt noch einiges.)
Um die boot.msg zu erstellen, wird entweder klogd verwendet, oder dmesg. Beide lesen ihre Informationen aus dem /proc-Verzeichniss.
Wenn dein Rechner hier stehen bleibt, ist anzunehmen, daß du hier im Kernel etwas übersehen hast.
Zum Ausprobieren:
In die Datei /sbin/init.d/boot im entsprechenden Teil einen strace einbauen, und sich spaeter die Ausgabe anschauen.
Oder den Teil auskommentieren, und spaeter zu Testzwecken haendisch aufrufen, um den Fehler einzugrenzen.
thorsten
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Thorsten Wandersmann
SuSE GmbH, Nuernberg
Ich habe mir den 2.4.0-Test6 Kernel gezogen und will ihn mal ausprobieren (wegen der USB-Unterstützung).
Und den Tip von Thorsten habe ich auch ausprobiert, ich glaube nicht, dass ich etwas vergessen habe, da ich den origenal zum 2. Mal Kernel nur ohne SCSI-Unterstützung kompiliert habe und der Fehler trotzdem auftauchte.
Den 2. Tip will ich auch mal ausprobieren, aber später, da ich mit dem 2.2.15 durch aus zufrieden bin.
Danke an alle
HanzFranz
Mit "make cloneconfig" kannst du dir eine Konfiguration wie mit dem aktuellen Kernel erstellen.
Mach das mal mit dem Orginal und nimm Stueck fuer Stueck raus, was du nicht heben willst, bzw. ändere Stueck für Steuck ab.
thorsten
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