Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ftape 4.02 kompilieren geht nicht
Hallo!
ich versuche hier gerade, ftape 4.02 auf meinem 486er unter SuSe 6.1 zu kompilieren. Bei SuSe ist die Version 3.04 dabei, die aber die Controllerkarte meines Iomega Ditto Max nicht unterstützt (hab' ich bereits probiert).
Beim Maken kommt folgendes:
abc003:/usr/src/ftape-4.02 # make
[...]
fdc-io.c: In function `fdc_interrupt_wait':
fdc-io.c:433: structure has no member named `timeout'
fdc-io.c:454: structure has no member named `timeout'
make[2]: *** [fdc-io.o] Error 1
make[2]: Leaving directory `/mnt/hdc/usr/src/ftape-4.02/ftape/lowlevel'
make[1]: *** [modules] Error 2
make[1]: Leaving directory `/mnt/hdc/usr/src/ftape-4.02/ftape'
make: *** [all] Error 2
Die Datei MCONFIG habe ich wie folgt angepaßt:
[...]
# PREFIX = /usr
PREFIX = /usr/local
[...]
Kernelversion (eigener Kernel):
abc003:/usr/src/ftape-4.02 # cat /proc/version
Linux version 2.2.5 (root@abc003) (gcc version egcs-2.91.66 19990314
(egcs-1.1.2
release)) #4 Tue May 11 14:01:30 MEST 1999
Hat jemand sowas schon mal gesehen? Ich glaube kaum, daß es ein Fehler in ftape ist, weil die 4.02 die "stable version" ist. Vielleicht findet der Compiler irgendeine Bibliothek nicht? Keine Ahnung...
Oder hat jemand das Teil schon compiliert (für obige Kernelversion auf SuSe 6.1, 486er) und kann es mir zukommen lassen? Oder gibt's die Binaries zum Download?
Vielen Dank im voraus!
Sebastian Schaper
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Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Auf Wunsch verschiebe ich diese Nachricht mal in die richtige Gruppe!
Robert
Vielleicht kann ich dir sogar schon helfen.
Es wird ja schon angezeigt, das in fdc-io.c der Name des Structur-Members nicht bekannt ist.
Ich habe bei meinen UpDates auf neu Kernel öfters sowas erlebt.
Da werden Namen geändert oder ganze Datei-Namen verändert (z.B. tasks.h -> threads.h).
Versuch erst mal herauszufinden für welchen Kernel die Sourcen gedacht/geeignet sind.
Dann suche die Struktur die nicht identifiziert werden konnte (mit Member timeout).
Nochfalls passe die Sourcen an das vorhandene an.
Oder, wenn es gar nicht anders geht, installiere eine aktuelle Kernel-Version!
Gruß
Robert
Hallo Robert,
vielen Dank für die Hinweise!
Die Fehlermeldung habe ich auch so gedeutet wie Du. Allerdings bin ich bei der Suche nach der Definition der Struktur nicht weitergekommen. Der Zugriff lautet z.B. "current->timeout", und in dem fdc-io.c gibt's jede Menge includes, d.h. nach meinen (zugegebenermaßen beschränkten) C-Kenntnissen kann die Definition in irgendeiner dieser Dateien stecken, oder? Wie finde ich sie? Mit grep bin ich nicht allzuweit gekommen.
Ich weiß nicht, ob ich die Sourcen angepaßt bekomme, so daß das Ding hinterher noch läuft. Immerhin geht es ja um einen Treiber für's Tape Backup...
Die Doku zu ftape 4.02 sagt zur Kernelversion nur, daß die Version 4.x "voraussichtlich" mit dem Kernel 2.2.x ausgeliefert wird, sie schein also nicht auf dem neuesten Stand zu sein. Zumindest beim SuSe 2.2.5 ist ja noch die 3.04 enthalten.
Bringt es was, wenn ich bei der Kernel- und ftape-Kompilation die Versionskontrolle CONFIG_MODVERSIONS für die Module einschalte?
Vielen Dank für die Hilfe!
Sebastian
------------------
Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Also ich würde mal ein UpDate auf den aktuellen 2.2.13 Kernel mal versuchen!
Wenn ich ein wenig Zeit habe, schaue ich mir gerne mal die Sourcen an und versuch die Fehler-Stelle einzugrenzen.
Kannst du mir kurz sagen wo du das Packet gezogen hast?
Gruß
Robert
Hallo Robert!
vielen Dank für Deinen Einsatz!
Das hier habe ich von http://www.linuxdoc.org/HOWTO/Ftape-HOWTO-4.html (ftape-HOWTO):
---schnipp-----------------------------------
I recommend that you download the latest stable version of ftape which is 4.02 at the time of this writing and is available from
http://www-math.math.rwth-aachen.de/~LBFM/claus/ftape/archives.html
as well as from
ftp://sunsite.unc.edu/pub/Linux/kernel/tapes/.
You probably should also grab the ftape-doc and the ftape-tools package that are available from the same locations.
---schnapp-----------------------------------
Wie mache ich das mit dem Kernel? Nach /usr/src/linux-irgendwas entpacken und dort ganz normal make clean dep zImage usw.? Und das funktioniert unabhängig von der Distribution?
Gruß,
Sebastian
------------------
Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Hallo!
Also erst mal mußt du in /usr/src den vorhandenen sym. Link linux löschen oder umbenennen, da die Kernel-Sourcen alle in das Verzeichnis linux ausgepackt werden. Sonst überschreibst du dir deine alten Kernel-Sourcen.
Auspacken im Verzeichnis /usr/src mit tar xvzf kernl-2.2.14.tar.gz, dann hast du das Verzeichnis linux in dem die Sourcen liegen.
Am besten benennst du das Verzeichnis um.
Im Verzeichnis /usr/src machst du ein mv linux linux-2.2.14 und dann einen sym. Link darauf; ln -s linux-2.2.14 linux !
Das ist für evtl. Kernel-Updates besser, da der sym. Link leichter gelöscht/ersetzt werden kann.
Kopier dann aus dem alten Kernel-Verzeichnis (sofern du schon einemal einen Kernel kompiliert hast...) die Datei .config in das neue Linux-Verzeichnis /usr/src/linux.
Dann machst du folgende Aufrufe im Verzeichnis /usr/src/linux :
make oldconfig # prüft die Änderungen und gibt dazu Meldungen aus.
make menuconfig # schau ob noch was angepaßt werden muß
make dep # Abhängigkeiten prüfen lassen
make module && make module_install # module übersetzen und installieren
make bzImage # Kernel übesetzen
make bzlilo # Kernel übersetzen und mit lilo installieren
SuSE hat wohl einige kleiner Veränderungen in den Sourcen, aber ich konnte bis jetzt noch nie Probleme feststellen.
Notfalls original SuSE Kernel besorgen!
Achtung! Noch ein Hinweise!
Die "normalen" Kernel-Sourcen installieren den Kernel nach root (/vmlinuz und /System.map), aber normal wird dieser nach neuem Standard in /boot/ gesucht.
Also beides (vmlinuz und System.map) nach /boot/ umkopieren und noch mal lilo aufrufen.
Wenn du dir das ganze etwas einfacher machen willst, schau auf meiner HP im Download-Bereich. Dort liegt ein Script (mklinux) das du dir nach /root/bin/ kopieren kannst.
Wenn du dieses mit mklinux -O -m -lp -mod aufrufst, nimmt es dir obige Arbeit weitestgehend ab. Natürlich müssen die Sourcen in /usr/src/linux liegen und du solltest eine alte .config wie oben kopiert haben.
Weiter Hinweise im README, bzw. direkt im Script!
Gruß
Robert
Hallo Robert,
wow! So eine knappe, klare und vollständige Erklärung habe ich noch nirgends gefunden. Vielen Dank! Das werde ich bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren (ganz unabhängig von ftape).
Ich habe gerade von der ftape-mailing-Liste folgenden Hinweis bekommen:
------------------------------------------------ http://www.LinuxTapeCert.org under TechHelp. Adding Ftape to 2.2
kernels.
--
Tim Jones tjones@estinc.com
Vice President http://www.estinc.com/
Enhanced Software Technologies, Inc. (602) 470-1115
"The BRU Guys"
------------------------------------------------
Offensichtlich gibt es bereits eine gepatchte Version, denn unter anderem steht da:
------------------------------------------------
First and foremost: Download the latest ftape drivers from
ftp://ftp.LinuxTapeCert.org/pub/ftape/. The default ftape drivers and ftape drivers in
the 4.03pre series will not compile under the 2.2 series kernels.
------------------------------------------------
Also ist das, was ich da versucht habe, ein sinnloses Unterfangen.
Also, irgendwie kriege ich das Ding jetzt zum Laufen...
Schöne Grüße,
Sebastian
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Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Hallo Robert,
das war's tatsächlich (zunächst mal). ftape ist kompiliert und scheint zu funktionieren. Ich bekomme jedoch die mitgelieferten ftape-Tools nicht kompiliert. Ist aber nicht weiter schlimm, weil ich alles, was ich bisher gebraucht habe, mit taper mache...
So, und jetzt mache ich mich an's Testen, ob das Backup jetzt auch so sicher funktioniert wie's soll...
Nochmals vielen Dank für die Unterstützung und die vielen guten Tips. Das mit dem Kernelupdate probiere ich bei nächster Gelegenheit mal. Aber getreu der Devise "never change a running system", und da der Rechner im Dauereinsatz als Server in einem kleinen LAN ist, versuche ich Experimente weitestgehend zu vermeiden...
Schönen Abend noch!
Sebastian
------------------
Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Hallo,
nochmal ich...
Das war dann wohl doch nicht das Gelbe vom Ei. Irgendwas ist da noch faul. Denn die obigen Tests hatte ich mit einem alten Iomega Ditto 800 gemacht, von dem ich wußte, daß es unter Linux läuft. Ich hatte es bereits am Floppycontroller und an der Controllerkarte erfolgreich betrieben. Als ich gestern endlich das "große" Iomega Ditto Max an die Controllerkarte angeschlossen habe, ist mir der Rechner komplett abgestürzt (reproduzierbar), sobald man auch nur auf das Laufwerk zugriff. Ab und zu schrieb er noch was von irgendwelchen overrun-Fehlern ins Logfile, aber das sollte meiner Meinung nach nicht zum Totalabsturz führen. Und da jedes Hochfahren nach unsauber heruntergefahrenem Rechner dank Plattencheck auf einer 6GB-Platte ca. eine 3/4 Stunde braucht, habe ich mir weitere Experimente verkniffen.
Die Controllerkarte sowie das Laufwerk wurden vom Treiber korrekt erkannt. Die Controllerkarte ist eine ISA-PnP-Karte, die ebenfalls korrekt initialisiert wurde. Die ioports, IRQ und DMA waren meines Wissens frei (cat proc/ioports...). Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit, das zu prüfen?
Ich hab' mir jetzt erstmal den neusten SuSe-Kernel für die 6.1 heruntergeladen, vielleicht funktioniert's ja mit dem. Weiß jemand, welche ftape-Version er enthält bzw. wie ich die Version rausbekomme?
Frustriert...
Sebastian
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Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Nochmal ich (so langsam wird das hier zum Monolog)...
Aber vielleicht hat ja irgendjemand sowas schonmal erlebt. Hier die relevanten Ausschnitte der /var/log/messages. Ist leider etwas länglich, aber ich wüßte nicht, was man weglassen sollte. So wie ich das sehe, wird sowohl die Controllerkarte (bei der ich bereits die Ports, Interrupts und DMA geändert habe, um evtl. Konflikten aus dem Weg zu gehen) als auch das Laufwerk erkannt:
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel: ftape v4.03-pre-4 06/30/99
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel:
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel: (c) 1993-1996 Bas Laarhoven
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel: (c) 1995-1996 Kai Harrekilde-Petersen
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel: (c) 1996-1998 Claus-Justus Heine (claus@momo.math
.rwth-aachen.de)
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel:
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel: QIC-117 driver for QIC-40/80/3010/3020/Ditto 2GB/
MAX floppy tape drives.
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel: Compiled for Linux version 2.2.7
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel: installing QIC-117 floppy tape hardware drive ...
Jan 9 17:51:46 abc003 kernel: ftape_init @ 0xc281a220.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: zftape for ftape v4.03-pre-4 06/30/99
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: (c) 1996, 1997 Claus-Justus Heine (claus@momo.mat
h.rwth-aachen.de)
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: vfs interface for ftape floppy tape driver.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: Support for QIC-113 compatible volume table.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: Compiled for Linux version 2.2.7 with versioned s
ymbols
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [000] zftape-init.c (zft_init) - zft_init @ 0xc
2879570.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [001] zftape-init.c (zft_init) - installing zft
ape VFS interface for ftape driver ....
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: zftape de-compressor for ftape v4.03-pre-4 06/30/
99
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: (c) 1994-1998 Claus-Justus Heine (claus@momo.math
.rwth-aachen.de)
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: De-compressor for zftape (lzrw3 algorithm)
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: Compiled for kernel version 2.2.7 with versioned
symbols
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [002] zftape-compress.c (zft_compressor_init) -
zft_compressor_init @ 0xc2843ab0.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [003] zftape-compress.c (zft_compressor_init) -
installing compressor for zftape ....
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: fdc-internal.c: fdc_internal_register @ 0xc2848c8
0.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [004] fdc-io.c (fdc_register_Rc91ddccc) - Probi
ng for ftape-internal tape drive slot 0.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [005] 0 fdc-internal.c (fdc_int_detect) - called
with count 0.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [006] 0 fdc-internal.c (fdc_int_detect) - fdc[0]
base: 0x0210, irq: 6, dma: 0.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [007] 0 ftape-buffer.c (add_one_buffer) - buffer
nr #1 @ c0fbd2e0, dma area @ c0d60000.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [008] 0 ftape-buffer.c (add_one_buffer) - buffer
nr #2 @ c0fbd370, dma area @ c0c60000.
Jan 9 17:51:48 abc003 kernel: [009] 0 ftape-buffer.c (add_one_buffer) - buffer
nr #3 @ c0b86630, dma area @ c0c58000.
Jan 9 17:51:54 abc003 kernel: [010] 0 ftape-calibr.c (ftape_calibrate) - ca
libr_count: 4172, calibr_time: 9994 us.
Jan 9 17:51:54 abc003 kernel: [011] 0 ftape-calibr.c (ftape_calibrate) - TC
for `fdc_wait()' = 2395 nsec (at 4172 counts).
Jan 9 17:51:54 abc003 kernel: [012] 0 fdc-io.c (fdc_probe) - Iomega DASH EZ
FDC found.
Jan 9 17:51:56 abc003 kernel: [013] 0 ftape-ctl.c (ftape_log_vendor_id) - ta
pe drive type: Iomega DITTO MAX.
Jan 9 17:51:56 abc003 kernel: [014] 0 ftape-ctl.c (ftape_get_drive_status_R2
4a1dd55) - error status set.
Jan 9 17:51:56 abc003 kernel: [015] 0 ftape-io.c (ftape_report_error_R24c67
e19) - errorcode: 26.
Jan 9 17:51:57 abc003 kernel: [016] 0 ftape-ctl.c (ftape_get_drive_status_R2
4a1dd55) - status: new cartridge.
Jan 9 17:51:59 abc003 kernel: [017] 0 ftape-io.c (ftape_report_configuratio
n) - TR-3 tape detected.
Jan 9 17:51:59 abc003 kernel: [018] 0 ftape-ctl.c (ftape_init_drive) - post
QIC-117B drive @ 2000 Kbps.
Jan 9 17:51:59 abc003 kernel: [019] 0 ftape-ctl.c (ftape_calibrate_data_rat
e_R82f02442) - Highest FDC supported data rate: 3000 Kbps.
Jan 9 17:52:01 abc003 kernel: [020] 0 ftape-io.c (ftape_report_configurat
ion) - TR-3 tape detected.
Jan 9 17:52:01 abc003 kernel: [021] 0 ftape-ctl.c (ftape_init_drive) - unkno
wn length QIC-3020 tape.
Jan 9 17:52:05 abc003 kernel: [022] 0 fdc-isr.c (determine_progress)
- Error "overrun" at 0/0.
Jan 9 17:52:05 abc003 kernel: [023] 0 fdc-isr.c (determine_progress)
- Error "overrun" at 0/1.
Jan 9 17:52:13 abc003 kernel: [024] 0 fdc-isr.c (determine_progress)
- Error "overrun" at 0/0.
Jan 9 17:52:13 abc003 kernel: [025] 0 fdc-isr.c (determine_progress)
- Error "overrun" at 0/1.
Jan 9 17:52:15 abc003 kernel: [026] 0 ftape-io.c (ftape_increase_thresh
old) - New FIFO threshold: 16.
Jan 9 17:52:15 abc003 kernel: [027] 0 ftape-rw.c (ftape_start_tape) - in
creased threshold because of excessive overrun errors (0).
^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@ ^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^ [...]
^@^@^@^@te.c (ftap
e_write_segment_R19735a8f) - write error, retry 1 (7).
Jan 9 17:53:01 abc003 kernel: [051] 0 fdc-isr.c (determine_progress) - Error
"overrun" at 8/4.
Jan 9 17:53:03 abc003 kernel: [052] 0 ftape-io.c (ftape_increase_thresho
ld) - cannot increase fifo threshold.
Jan 9 17:53:04 abc003 kernel: [053] 0 ftape-write.c (ftape_write_segment_R19
735a8f) - write error, retry 1 (8).
Jan 9 17:53:04 abc003 kernel: [054] 0 fdc-isr.c (determine_progress) - Error
"overrun" at 9/4.
Jan 9 17:53:06 abc003 kernel: [055] 0 ftape-io.c (ftape_increase_thresho
ld) - cannot increase fifo threshold.
Jan 9 17:53:07 abc003 kernel: [056] 0 ftape-write.c (ftape_write_segment_R19
735a8f) - write error, retry 1 (9).
Jan 9 17:53:07 abc003 kernel: [057] 0 fdc-isr.c (determine_progress) - Error
"overrun" at 11/4.
Jan 9 17:53:09 abc003 kernel: [058] 0 ftape-io.c (ftape_increase_thresho
ld) - cannot increase fifo threshold.
Und das war's dann. Totalcrash. Keine Reaktion auf Tastatur mehr :-((
Weiß jemand Rat?
Vielen Dank für Eure Geduld,
Sebastian
------------------
Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Ich betreibe ebenfalls in Iomega Ditto mit ftape 4.02 auf einem 2.0.x Kernel. Läuft problemlos. Falls du nicht zwingend irgendwelchen 2.2 Kernel Schnickschnack brauchst, hilft vermutlich ein Kernel-Downgrade.
Nee, ein Ditto 2GB (lustigerweise heisst es so, obwohl nur 1GB draufpasst; nomen != omen).
Irgendwas scheint tatsächlich beim 2.2er Kernel anders zu sein, aber klappen sollte es trotzdem. Schau mal den Hinweis auf http://www.pro-linux.de/
Christoph
Hallo an alle, die dieses Threads noch nicht überdrüssig geworden sind :-)
Ich habe mit dem Entwickler der Ditto-Max-Teile im ftape-Treiber gemailt. Er meint, meine Hardware wäre zu schmalbrüstig :-(
---------------------------------------------
Sebastian.Schaper@urz.uni-heidelberg.de wrote:
>
> Sender: sschaper@ix.urz.uni-heidelberg.de
> Subject: ftape 4.03 pre-4 and Iomega Ditto Max Pro crashes system
>
> Hi,
>
> I\'m still having trouble getting my Iomega Ditto Max Pro to work. SuSe 6.1,
> Kernel 2.2.7 on a 486 DX4/100, 32 MB RAM. The controller card seems to be
> detected OK, as well as the tape drive. But when I access the drive, the whole
> system crashes!
You will not be able to use a Ditto Max with that hardware - not enough
muscle. And I know, I added the original Max stuff to the driver. You
need at least a 166MHz system (and then, it will only work frm the
console with X11 turned off). Recommendations for this drive is a P5 or
better, 200MHz+ system.
--
Tim Jones tjones@estinc.com
Vice President http://www.estinc.com/
Enhanced Software Technologies, Inc. (602) 470-1115
"The BRU Guys"
--------------------------------------------
Tja, dann ist es wohl Essig mit dem Ditto Max. Schön wär's gewesen... :-(
Aber jetzt weiß ich wenigstens, woran ich bin. Das hätte mir der Treiber vielleicht auch etwas "vorsichtiger" mitteilen können als mit einem Totalabsturz...
Schöne Grüße,
Sebastian
------------------
Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Hallo Sebastion!
Sorry, bin jetzt erst wieder dazu gekommen etwas ausführlicher zu lesen.
Als ich deinen Log oben sah, dachte ich auch erst mal daran, das die Hardware zu langsam ist.
Hat sich ja wohl so auch bestätigt.
Auf was für einem Rechner hast du das denn laufen (mal oben guck)?
Robert
Hallo Christoph,
Ein Iomega Ditto Max? Der mit der eigenen Controllerkarte?
Tja, vielleicht sollte ich das mit dem Kerneldowngrade mal machen - aber das kann's ja eigentlich nicht sein. Ich hab' jetzt erstmal das Laufwerk wieder in einen Win95-Client gesteckt (ich weiß, das kann's auch nicht sein :-) ) und mache meine Backups per Samba-Freigabe. Ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, weil ich so natürlich meine Linux-Konfiguartionsdateien etc. nicht sichern kann, aber für die Daten ist es einigermaßen praktikabel und funktioniert. Im Linuxrechner werde ich mein Uralt-Iomega-Ditto-800 am Floppycontroller einbauen, das tut's auch mit dem beim 2.2.7er enthaltenen ftape 3.04 einwandfrei. Ist zwar nicht so groß und so schnell, aber lieber ein langsames Backup als gar keins... :-)
Robert: Vielen Dank nochmal für die Kernelkompilationsanleitung. Wie Du siehst, fahre ich inzwischen den 2.2.7. Eine kleine Korrektur: es heißt
make modules && make modules_install
(das "s" hat gefehlt). Bei mir tat's auch ein
make zImage
statt dem
make bzImage
der Kernel ist nicht so groß geworden.
Viele Grüße,
Sebastian
------------------
Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Hallo Robert,
steht zwar oben auch, aber so geht's schneller:
AMD 486-DX4-100 auf Highscreen-Noname-Board, ISA, 32MB RAM (30pol. SIMMs), 2 HDs (insgesamt 7 GB), 2 CD-ROMs, NE2000-Karte, AVM Fritz!, Schnittstellenkarte, Noname-VGA-Grafikkarte mir OAK-Chipsatz. Softwaremäßig ist SuSe 6.1 mit den neuesten Sicherheits-Updates (darunter auch Kernel 2.2.7) im Einsatz.
Das Ding läuft hier bei mir unterm Schreibtisch ohne Tastatur und Monitor als Samba File- und Printserver, Mailserver mit send- und fetchmail, Internet-Proxy (Squid), News- (leafnode) und Intranet-Server (apache) 24/7 durch. Bedient wird er komplett über Telnet. Und weil er in unserem 2-Client-LAN nachts noch nicht so richtig ausgelastet ist, wollte ich ihn das Backup auch noch erledigen lassen.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie diese Maschine, die ich eingemottet hatte, weil Win95 und Word95 darauf so schneckenlangsam liefen, unter Linux völlig sang- und klanglos weit anspruchsvollere Aufgaben eledigt :-)
Nächste Projekte:
- Hylafax-Server (läuft schon, ich brauche nur noch ein Modem)
- ISDN-Anrufbeantworter (packt das die Hardware? Eigentlich kommen die Daten per ISDN ja bereits digital an, d.h. es fällt keine aufwendige A/D-D/A-Wandlung an, und die 64 kbit/s schafft er ja im Datenmodus auch locker...)
- Ersetzung von Telnet/rsh durch ssh, um den Rechner auch per Internet warten zu können.
Tips sind immer willkommen!
Sebastian
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Sebastian Schaper
American Book Center Schaper GdbR
http://ABC.Schaper.com
Stimmt, Linux kann auch auf etwas älterer Hardware noch sehr nützliche Dinge vollbringen.
Und das im Dauer-Lauf über Monate ohne Probleme.
Ich hab auch so ein Teil, als Web-Server, SQUID-Proxy, DialUp-Server, etc. pp.
Ist halt Linux... <g>
das die Hard und Software der "Marktführers"
schnell veraltet is ja wohl klar
MfG Googol
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Der Zahlen Mächtigkeit liegt in Ihrer Unendlichkeit
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