Hi Leute!
Ich habe hier im Forum an verschiedenen Stellen gelesen, dass eine spezielle für den eigenen Prozessor (in meinem Fall: PIII 700) kompilierte glibc einen echten Geschwindigkeitsgewinn bringen soll (im Gegensatzu zur Kernel-Kompilierung?).
Nur: Wie mache ich das?? (habe bisher kaum was kompiliert...)
Meine Konfig: Suse 7.1 mit orig. 2.4.0 Kernel.
Vielen Dank.
wenn du bisher kaum was kompiliert hast, wuerde ich das lassen. glibc auszutauschen ist wie eine herz-lungen-operation.
und gerade bei einem rpm-basierten system nicht ganz unproblematisch.
dev0
...und wenn man schon mal was kompiliert hat und vor ner Herz-Lungen-Operation nen brauchbares Tut sucht... ???
ICH GEBE KEINERLEI GARANTIE AUF DIE DURCHFUEHRBARKEIT DER FOLGENDEN ANLEITUNG, WENN ES IM EINZELFALL ZU EINEM UNBRAUCHBAREN SYSTEM FUEHRT, UEBERNEHME ICH KEINERLEI HAFTUNG. DIE BENUTZUNG DIESES HINWEISES ERFOLGT AUSSCHLIESSLICH AUF _EIGENE_ GEFAHR. ICH GEBE AUCH KEINE GENAUEN BEFEHLE AN, UM SICHERZUSTELLEN, DASS DER GENEIGTE LESER SICH VORHER UMFASSEND INFORMIERT.
dann ist es immer noch heikel. /me hat noch kein brauchbares tut gefunden, aber schon viele leute gesehen, die nach einem glibc-upgrade nicht um eine neuinstall rumkamen, weil nix mehr ging. (das bezieht sich nur auf paket-basierte systeme, in einem source-basierten system, wie einem LFS bspw, kannst einfach die neue glibc kompilieren und installieren, ausloggen, einloggen, fertig.)
aber rpm und konsorten kommen heftigst durcheinander, wenn du einfach eine drueber-installierst ... und entfernen geht leider vorher net, weil sie ein zentraler bestandteil des systems is. (geht schon, mit --nodeps, aber dann kannst das sys ja nimmer brauchen um ne neue zu installieren)
ich hoechsten fall wuerde ich versuchen ein rpm drueberzuspielen, mit -U
langer weg waere (_OHNE_ garantie auf durchfuehrbarkeit im einzelfall !!!):
entferne das glibc-rpm mit --nodeps, ******* auf seine rumgeheule, dass das net geht.
boote von einer suse-live-cd (weiss nicht, ob die ein volstaendiges dev.-system ist, aber wenn sie einen funktionierenden compiler hat, sollte es gehen)
mounte die linux-partition irgendwo, mount proc nochmal unterhalb der linux-partition (keine sorge, proc kannste auch 10x mounten, stresst net, nur sollte der kernel von den beiden systemen wenigstens die gleiche generation sein, also 2.4.x und 2.4.x, das x is egal)
chroote in den mountpoint, compiliere und installiere die neue glibc (moeglichst natuerlich an den gleichen platz, wie die alte war).
reboote
fertig
nur: du wirst jetzt kein rpm mehr ohne --force installieren koennen, weil rpm immer der meinung sein wird, es sei keine glibc vorhanden ... das ist mit einer der punkte, warum das stressig is.
dev0
[ 01. Juli 2001: Beitrag editiert von: dev0 ]
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