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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : glibc speziell für PentiumIII kompilieren?


advolex
27.06.01, 22:01
Hi Leute!
Ich habe hier im Forum an verschiedenen Stellen gelesen, dass eine spezielle für den eigenen Prozessor (in meinem Fall: PIII 700) kompilierte glibc einen echten Geschwindigkeitsgewinn bringen soll (im Gegensatzu zur Kernel-Kompilierung?).

Nur: Wie mache ich das?? (habe bisher kaum was kompiliert...)

Meine Konfig: Suse 7.1 mit orig. 2.4.0 Kernel.

Vielen Dank.

dev0
28.06.01, 10:03
wenn du bisher kaum was kompiliert hast, wuerde ich das lassen. glibc auszutauschen ist wie eine herz-lungen-operation.

und gerade bei einem rpm-basierten system nicht ganz unproblematisch.

dev0

Grasy
01.07.01, 01:20
...und wenn man schon mal was kompiliert hat und vor ner Herz-Lungen-Operation nen brauchbares Tut sucht... ???

dev0
01.07.01, 23:38
ICH GEBE KEINERLEI GARANTIE AUF DIE DURCHFUEHRBARKEIT DER FOLGENDEN ANLEITUNG, WENN ES IM EINZELFALL ZU EINEM UNBRAUCHBAREN SYSTEM FUEHRT, UEBERNEHME ICH KEINERLEI HAFTUNG. DIE BENUTZUNG DIESES HINWEISES ERFOLGT AUSSCHLIESSLICH AUF _EIGENE_ GEFAHR. ICH GEBE AUCH KEINE GENAUEN BEFEHLE AN, UM SICHERZUSTELLEN, DASS DER GENEIGTE LESER SICH VORHER UMFASSEND INFORMIERT.

dann ist es immer noch heikel. /me hat noch kein brauchbares tut gefunden, aber schon viele leute gesehen, die nach einem glibc-upgrade nicht um eine neuinstall rumkamen, weil nix mehr ging. (das bezieht sich nur auf paket-basierte systeme, in einem source-basierten system, wie einem LFS bspw, kannst einfach die neue glibc kompilieren und installieren, ausloggen, einloggen, fertig.)

aber rpm und konsorten kommen heftigst durcheinander, wenn du einfach eine drueber-installierst ... und entfernen geht leider vorher net, weil sie ein zentraler bestandteil des systems is. (geht schon, mit --nodeps, aber dann kannst das sys ja nimmer brauchen um ne neue zu installieren)

ich hoechsten fall wuerde ich versuchen ein rpm drueberzuspielen, mit -U

langer weg waere (_OHNE_ garantie auf durchfuehrbarkeit im einzelfall !!!):

entferne das glibc-rpm mit --nodeps, ******* auf seine rumgeheule, dass das net geht.

boote von einer suse-live-cd (weiss nicht, ob die ein volstaendiges dev.-system ist, aber wenn sie einen funktionierenden compiler hat, sollte es gehen)

mounte die linux-partition irgendwo, mount proc nochmal unterhalb der linux-partition (keine sorge, proc kannste auch 10x mounten, stresst net, nur sollte der kernel von den beiden systemen wenigstens die gleiche generation sein, also 2.4.x und 2.4.x, das x is egal)

chroote in den mountpoint, compiliere und installiere die neue glibc (moeglichst natuerlich an den gleichen platz, wie die alte war).

reboote

fertig

nur: du wirst jetzt kein rpm mehr ohne --force installieren koennen, weil rpm immer der meinung sein wird, es sei keine glibc vorhanden ... das ist mit einer der punkte, warum das stressig is.

dev0

[ 01. Juli 2001: Beitrag editiert von: dev0 ]