palm-man
17.07.03, 17:10
Hi,
ein Informatik-Lehrer an der Schule fragte mich einige Zeit vor den Ferien, ob ich denn Linux auf den Schulrechnern installieren könne. Er kennt mich als Linux-Fanatiker, und als Hauptverantwortlicher für die Website Schule. Auch wusste er durch mich von APT, dem wohl schönsten Paketmanager der Welt. Debian sollte also drauf. Klar sagte ich zu, denn es war SuSE 7.3, was auf den Rechnern installiert war. Und das lief dermaßen instabil, dass man nicht einmal [insert your favourite program here] starten konnte, ohne dass der ganze Computer einfror (ein richtiger Absturz, nicht nur der X-Server). (Außerdem sollte das ganze auch bezahlt werden ;))
Gestern war es nun soweit, ich ging in die Schule um Debian zu installieren. Ich schnappte mir den erstbesten Rechner, installierte mit Bonzai Linux ein kleines Woody drauf, machte ein dist-upgrade auf sarge/sid. Später installierte ich noch KDE und ein paar andere Späße. Dann wollte ich KDE auch mal starten. Gesagt, getan.
Das Arbeiten mit KDE machte leider wenig Spaß, denn immer wenn ich die Maus bewegte, ging sie in die linke untere Ecke des Bildschirms.
Ein Tag vergeht.
Auf der Suche nach einer Alternative zu Debian (ich zweifelte schon an der Stabilität von unstable :D) fand ich heute kmLinux. Das sollte ein Linux speziell für Schulen sein. Also lud ich das runter.
An dieser Stelle machte ich mit partimage (und Knoppix) ein Image der Debian-Partition und kopierte es via Samba auf den (Schul-)Server.
Bei der Installation war ich von der Einfachheit ziemlich geschockt. (Aber das ist ne andere Geschichte...) Das installierte KDE war schön konfiguriert, wunderschön für eine Schule. Mein Lehrer war Feuer und Flamme dafür. Dann wollte ich dieses Linux in das Schulnetzwerk integrieren (mit NIS/NFS). Das ging auch ganz gut. Wenn sich aber ein Benutzer (aus dem Netzwerk) im KDM anmelden wollte, ging gar nichts. KDE startete nicht. Hat YaST (kmLinux basiert auf SuSE 8) wohl irgendwie Mist gebaut, denn mit Debian und der Konfiguration per Hand ging das wunderbar. Bei der Konfiguration von X stellte ich fest, dass die Maus nicht als Scrollmaus konfiguriert (IMPS/2 statt PS/2) war. Ich stellte das um. Nun war der gleiche Effekt wieder da, wie bei Debian - Maus bewegen und sehen, dass sie sich wie von Geisterhand nach links unten bewegt. So wusste ich auch, woran der Fehler bei Debian lag. Das Motherboard und die Maus wollten sich einfach nicht dazu überreden lassen, zusammen zu arbeiten, wenn man das Protokoll IMPS/2 wählte. (Ich hätte mir jeden anderen Rechner im Raum nehmen können, da wär das gegangen (in dem Raum, dem Internet-Raum, hab ich schon einen hübschen Debian-Rechner).
Mein Lehrer hat sich mittlerweile auch mal kmLinux angeschaut. Ihm gefiel dann bei näherem Hinschauen die Softwareauswahl nicht mehr so gut. Er war auch einverstanden Debian wiederzubeleben.
So versuchte ich, mit Knoppix und Partimage das Image vom Server wieder auf die Platte zu schreiben. Die Images waren mit Partimage in 700 Millionen Byte große Häppchen zerteilt. Das Wiederherstellen funktionierte nicht, das erste Image war auf irgendeine dumme Weise beschädigt :(. Wie geht das nur?
Ich sehe mich als Opfer von Murphys Law und installiere morgen noch einmal Debian sarge/sid auf einem anderen Rechner. :D
ein Informatik-Lehrer an der Schule fragte mich einige Zeit vor den Ferien, ob ich denn Linux auf den Schulrechnern installieren könne. Er kennt mich als Linux-Fanatiker, und als Hauptverantwortlicher für die Website Schule. Auch wusste er durch mich von APT, dem wohl schönsten Paketmanager der Welt. Debian sollte also drauf. Klar sagte ich zu, denn es war SuSE 7.3, was auf den Rechnern installiert war. Und das lief dermaßen instabil, dass man nicht einmal [insert your favourite program here] starten konnte, ohne dass der ganze Computer einfror (ein richtiger Absturz, nicht nur der X-Server). (Außerdem sollte das ganze auch bezahlt werden ;))
Gestern war es nun soweit, ich ging in die Schule um Debian zu installieren. Ich schnappte mir den erstbesten Rechner, installierte mit Bonzai Linux ein kleines Woody drauf, machte ein dist-upgrade auf sarge/sid. Später installierte ich noch KDE und ein paar andere Späße. Dann wollte ich KDE auch mal starten. Gesagt, getan.
Das Arbeiten mit KDE machte leider wenig Spaß, denn immer wenn ich die Maus bewegte, ging sie in die linke untere Ecke des Bildschirms.
Ein Tag vergeht.
Auf der Suche nach einer Alternative zu Debian (ich zweifelte schon an der Stabilität von unstable :D) fand ich heute kmLinux. Das sollte ein Linux speziell für Schulen sein. Also lud ich das runter.
An dieser Stelle machte ich mit partimage (und Knoppix) ein Image der Debian-Partition und kopierte es via Samba auf den (Schul-)Server.
Bei der Installation war ich von der Einfachheit ziemlich geschockt. (Aber das ist ne andere Geschichte...) Das installierte KDE war schön konfiguriert, wunderschön für eine Schule. Mein Lehrer war Feuer und Flamme dafür. Dann wollte ich dieses Linux in das Schulnetzwerk integrieren (mit NIS/NFS). Das ging auch ganz gut. Wenn sich aber ein Benutzer (aus dem Netzwerk) im KDM anmelden wollte, ging gar nichts. KDE startete nicht. Hat YaST (kmLinux basiert auf SuSE 8) wohl irgendwie Mist gebaut, denn mit Debian und der Konfiguration per Hand ging das wunderbar. Bei der Konfiguration von X stellte ich fest, dass die Maus nicht als Scrollmaus konfiguriert (IMPS/2 statt PS/2) war. Ich stellte das um. Nun war der gleiche Effekt wieder da, wie bei Debian - Maus bewegen und sehen, dass sie sich wie von Geisterhand nach links unten bewegt. So wusste ich auch, woran der Fehler bei Debian lag. Das Motherboard und die Maus wollten sich einfach nicht dazu überreden lassen, zusammen zu arbeiten, wenn man das Protokoll IMPS/2 wählte. (Ich hätte mir jeden anderen Rechner im Raum nehmen können, da wär das gegangen (in dem Raum, dem Internet-Raum, hab ich schon einen hübschen Debian-Rechner).
Mein Lehrer hat sich mittlerweile auch mal kmLinux angeschaut. Ihm gefiel dann bei näherem Hinschauen die Softwareauswahl nicht mehr so gut. Er war auch einverstanden Debian wiederzubeleben.
So versuchte ich, mit Knoppix und Partimage das Image vom Server wieder auf die Platte zu schreiben. Die Images waren mit Partimage in 700 Millionen Byte große Häppchen zerteilt. Das Wiederherstellen funktionierte nicht, das erste Image war auf irgendeine dumme Weise beschädigt :(. Wie geht das nur?
Ich sehe mich als Opfer von Murphys Law und installiere morgen noch einmal Debian sarge/sid auf einem anderen Rechner. :D