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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mal angenommen, SCO würde gewinnen...


Turrican
02.07.03, 16:44
...was hätte das für Konsequenzen für Linux-User wie dich und mich?

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass so ein großes, dynamisches, autarkes "Projekt" wie Linux plötzlich "verboten" oder "illegal" sein soll - wie kann sowas gehen?
Alles redet davon, dass SCO mit seinen hanebüchenen Forderungen nie und nimmer durchkommt, aber was, wenn das entsprechende Gericht anderer Meinung ist?

Nur so ein "Was wäre wenn"-Fall.
Ich muss zugeben, dass ich diesbezüglich auch nicht mit detalliertem Insider-Wissen auftrumpfen kann, aber dennoch (oder vielleicht gerade deswegen) klingt das alles ziemlich bedrohlich für mich.

Bitte beruhigt mich! :( ;)

comrad
02.07.03, 17:20
der code würde entfernt werden und sco hätte keine ansprüche mehr, dann wäre wieder alles wie vorher.

cybercrow
02.07.03, 17:25
wie comrad schon sagte, der fragliche code wird entfernt und fertig. Wobei es wahrscheinlich nichtmal dazu kommen wird, da SCO diesen code ja selber schon unter der GPL angeboten hat.
Mittlerweile hat auch Stallman [1] und der Anwalt der FSF [2] zu der ganzen Geschichte Stellung genommen. Ich sehe der ganzen Sache gelassen entgegen.

[1] http://techupdate.zdnet.com/techupdate/stories/main/0,14179,2914132,00.html
[2] http://www.fsf.org/philosophy/sco-statement.html

Inside
02.07.03, 17:29
SCO würde dann Redhat, Suse, usw. verklagen und Million oder Milliarden einstreichen.
Das hätte zur Folge, dass die kommerziellen Linuxanbieter angeschlagen wären und weniger Mittel für die Entwicklung zur Verfügung hätten, also die Releases später kommen würden.

pablovschby
02.07.03, 17:42
Original geschrieben von Inside
SCO würde dann Redhat, Suse, usw. verklagen und Million oder Milliarden einstreichen.
Das hätte zur Folge, dass die kommerziellen Linuxanbieter angeschlagen wären und weniger Mittel für die Entwicklung zur Verfügung hätten, also die Releases später kommen würden. und das:SCO's contract dispute with IBM has been accompanied by a smear campaign against the whole GNU/Linux system. But SCO made an obvious mistake when it erroneously quoted me as saying that "Linux is a copy of Unix."....es ist nur ein Witz...zum Glück auch

die kopieren das freie Unix, ...verkaufen es.....geben ihren SourceCode frei....dann auf einmal wollen sie das copyright drauf....nene
gruss
pablo

Batosai
02.07.03, 17:52
denke auch das das keine alzu gravierenden folgen hätte...

aber ich hoffe ja nun mal das SCO damit mordsmäßig auf die Fresse fliegen wird!
Das wäre nur gerecht!

pablovschby
02.07.03, 18:01
Original geschrieben von Batosai
denke auch das das keine alzu gravierenden folgen hätte...

aber ich hoffe ja nun mal das SCO damit mordsmäßig auf die Fresse fliegen wird!
Das wäre nur gerecht! ....ja...das wärs.

man kann, wie bei micisoft und all den anderen tcpa-anhängern...nur die hoffung haben im kap.: "hoffentlich verlieren sie soviel kapital wie möglich"
gruss
pablo

dragon's might
02.07.03, 18:06
SCO wird auf dir Fresse fliegen

Susu
02.07.03, 18:14
*beruhig*

Na, ich denke nicht, dass SCO da irgendwie erfolg haben wird, vor allem, wenn sie "ihren Code" eh schon unter GPL angeboten haben. Die haben sich wahrscheinlich gedacht, machen wir's wie Microsoft - erstmal möglichst laut drohen und hoffen, dass keiner merkt, was man da für ne Sch... labert

Ich denke, Du darfst Dein Mandrake behalten... *lol*

Gruß, Susu

chl
02.07.03, 19:32
Man muß differenzieren.

Die Klage gegen IBM stützte SCO zunächst nicht darauf, daß das von IBM unterstützte Linux Code enthält, welcher aus Software stammt, an der SCO Rechte haben will. Die Ansprüche gegen IBM begründete SCO zunächst im wesentlichen damit, IBM habe Geschäftsgeheimnisse verraten, indem es Linux förderte und dabei Kenntnisse einbrachte, welche angeblich aus einer Zusammenarbeit zwischen SCO und IBM stammen. Ferner behauptet SCO, IBM habe sich wettbewerbswidrig verhalten, weil sie Linux (das Fahrrad) förderten und es damit zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu den Produkten von SCO machten.

Erst in der kürzlich erfolgten Klageerweiterung trägt SCO nun vor, Linux würde Code von SCO enthalten. Wenn ich die Klageerweiterung richtig verstanden habe, stützt SCO seine Ansprüche gegen IBM jedoch nicht direkt auf diese angeblichen Urheberrechtsverletzungen, sondern macht geltend, IBM habe SCO geschadet, in dem es Linux förderte - ein Produkt, das die Rechte SCO verletzt. Auch insoweit sind die angeblichen Urheberrechtsverletzugen nur mittelbar von Bedeutung.

Daher geht es bei SCO vs. IBM im wesentlichen um die Verletzung anderer Gewerblicher Schutzrechte und nicht unmittelbar um Urheberrechtsverletzungen im eigentlichen Sinne. Aus diesem Grund spielt auch die Distribution von Linux durch SCO unter der GPL allenfalls eine untergeordnete Rolle. In diesem Verfahren wird es im wesentlichen um die vertraglichen Beziehungen zwischen SCO und IBM gehen und ob das Verhalten von IBM im weitesten Sinne eine Verletzung von Pflichten aus diesen Beziehungen darstellt.

Soweit es um Urheberrechtsverletzungen geht, hat SCO bisher direkte Ansprüche daraus nur als eine Art allgemeine Drohung auf den Tisch gebracht. Sollte Linux tatsächlich Code von zu Gunsten von SCO geschützter Software enthalten, wären theoretisch Ansprüche gegen jeden denkbar, der Linux nutzt oder vertreibt. In diesem Fall wäre es dann allerdings von erheblicher Bedeutung, ob SCO die Verwendung eigenen Codes in Linux durch die Distribution von Linux unter der GPL quasi "legalisiert" hat.

Soweit weiter oben angesprochen wurde, es sei ein Leichtes, den betroffenen Code auszutauschen, um Ansprüchen von SCO zu entgehen, ist dies nur zum Teil richtig. SCO könnte zwar nicht mehr gegen den Vertrieb bzw. die Nutzung eines "sauberen" Linux vorgehen. Schon begangene Urheberrechtsverletzungen, durch die Benutzung eines "schmutzigen" Linux wären, damit aber nicht geheilt.

CHL

cybercrow
02.07.03, 19:58
Original geschrieben von chl
Ferner behauptet SCO, IBM habe sich wettbewerbswidrig verhalten, weil sie Linux (das Fahrrad) förderten und es damit zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu den Produkten von SCO machten.


Das ist absoluter Schwachsinn von sco. Ich Zitiere mal Stallman in dem Zusammenhang:

"Another point to notice is that the GNU/Linux system was going quite strong before IBM started making any substantial contribution. So we're talking about marginal parts of the system. Whatever the outcome of the court case may be, it won't affect the system overall."
..
Q:The complaint, in many instances, expresses skepticism that free-software developers could have, without help, created a system as powerful as the present-day GNU/Linux. For example, the complaint describes Unix as a 'luxury car' and says GNU/Linux was a 'bicycle' until IBM came along, which I guess would have been about 2000.

Stallman: It's [bull]. People found GNU/Linux to be a fine replacement for Unix six years ago, even somewhat longer. It was reliable. It was solid. It compiled better code.


Was sco mit IBM in ihren Verträgen ausgemacht hat weiß niemand, das kann aber höchstens ein Problem für IBM, nicht aber für GNU/Linux, werden, denn wie Stallman und der Anwalt der FSF schon richtig erkannt haben:

"I cannot prognosticate about the SCO vs IBM lawsuit itself: I don't know what was in their contract, I don't know what IBM did, and I am not a lawyer. The Free Software Foundation's lawyer, Professor Moglen, believes that SCO gave permission for the community's use of the code that they distributed under the GNU GPL and other free software licenses in their version of GNU/Linux."

Turrican
02.07.03, 20:36
Das klingt ja in der Tat alles erstmal halb so wild für Linux.
Soll'n sie (IBM und SCO) sich doch die Köppe einschlagen, solange sie uns dabei in Ruhe lassen!

Ich danke euch für die Aufklärung! :)

HangLoose
02.07.03, 20:55
@Turrican

ich glaube, die größeren sorgen hat momentan MS ;)

=> in den heise-foren tauchen immer mehr und immer aggressivere (bezahl-)trolle auf
=> FUD wird verstärkt, siehe -> Studie: Open-Source-Einsatz rechtlich unsicher (http://www.heise.de/newsticker/data/ps-01.07.03-001/), mit im vorstand des VSI übrigens

Der VSI Vorstand begrüßt Geschäftsführer München, 24. Oktober 2002 -

Ein neues Vorstandsmitglied kann der Verband der Softwareindustrie seit kurzem in seinen Reihen begrüßen. Ingo Blunck, als Geschäftsführer von Microsoft zuständig für die Bereiche Enterprise und Partner Group im Konzern, wurde als Nachfolger für Richard Roy in den Vorstand des Verbandes kooptiert...

nachtigall ick hör dir trapsen ;)

nach den pleiten der letzten zeit => münchen, südafrika, england ... für MS endlich mal wieder ein *dicker* fisch :D => http://www.heise.de/newsticker/data/ola-02.07.03-002/


meine meinung => das schneebrett hat sich gelöst und könnte mit der einführung von palladium zur lawine werden


Gruß HL

Turrican
02.07.03, 21:06
Original geschrieben von HangLoose
=> in den heise-foren tauchen immer mehr und immer aggressivere (bezahl-)trolle auf

Wie? Leute, die dafür bezahlt werden, dass sie in Foren rumtrollen? Das wär ja ein Traumjob... *lol*
Jetzt mal ehrlich, sowas gibt's? Was sind denn da die Anhaltspunkte für?
OT: Wieso hat das Heise-Forum eigentlich allgemein so einen schlechten Ruf? Sicher gibt's da viele Labersäcke, aber einen "Analüst" oder so habe ich da noch nie gesehen (bin auch nicht allzu oft da). Ich les immer nur (anderorts) den Namen.

HangLoose
02.07.03, 21:15
Jetzt mal ehrlich, sowas gibt's? Was sind denn da die Anhaltspunkte für?

naja beweise ala "Gehaltsabrechnung vom Analüsten" sind noch keine aufgetaucht ;) aber es gab schon postings angeblicher aussteiger. ob da nun was wahres dran ist oder nicht, ist mir eigentlich relativ egal. aber vorstellbar ist das ganze für mich auf jedenfall.

aber einen "Analüst" oder so habe ich da noch nie gesehen (bin auch nicht allzu oft da).

der treibt jetzt wohl als "Mumu Hamster" sein unwesen :D.


Gruß HL

LX-Ben
03.07.03, 14:19
Eine "saubere" FUD-Strategie läuft da ab.

Bei Heise hat sich ein extra Forum dafür ergeben:
"Studie: Open-Source-Einsatz rechtlich unsicher"
http://193.99.144.71/newsticker/foren/go.shtml?forum_id=44500&list=1&hs=0&e=3735770

Nachdem mit der Studie Zweifel gesät wurden, wurde dort auchmal
diskutiert, inwieweit denn MS für seine Programmierfehler haftet - 5 $ pro Fall. :D
Um Regressansprüche noch weiter abzublocken, wurde wohl rechtzeitig die
Microsoft GmbH gegründet (Gesellschaft mit beschränkter Haftung).

Wenn man mal überlegt, dass die Milliardenschäden durch Loveletter usw.
nur durch MS möglich geworden sind, wenn die das alles bezahlen müssten...
---
Wohl eindeutig unter 'Verwirrte' fallen solche Beiträge:

"Die Wahrheit kann man nicht wegschieben, liebe Heiseadmins!
Ali Akbar (2. Juli 2003 9:56)

auch wenn sie euch nicht gefällt.

Die GPL wurde von H. Stallman erdacht, um jegliches Lizenzgeschäft
mit Software zur zerstören.

Das ist mit den Gesetzen unserer westlichen Kultur nicht vereinbar,
deswegen hat GPL auch laut Studie keinen Bestand.

Hier wird ein Krieg der Kommunisten und Gegner der freien Wirtschaft
auf dem Rücken von schlecht informierten Kunden ausgetragen.

Kunden werden absichtlich instrumentalisiert um den bösen
Kapitalismus zu Fall zu bringen und nicht über die Risiken und
Gefahren aufgeklärt.

Das ist die Wahrheit, hat Bezug zum Thema und ist keine Beleidung.

Ali Akbar"

http://193.99.144.71/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=3735770&forum_id=44500

Samsara
03.07.03, 14:54
Der Schattenherr (M$) befiehlt drei Feldzuege:

- SCO
- TCPA
- Softwarepatente (okay, hier ist Microsoft nicht allein "ausschlaggebend")

Die Softwarepatente werden (leider) Erfolg haben, der Rest nicht. Dann muss Microsoft mal schauen, ob der Konzern selbst denn eigentlich skalierbar ist :D

gdlg,

Samsara :p

Samsara
03.07.03, 15:07
Original geschrieben von LX-Ben
Eine "saubere" FUD-Strategie läuft da ab.

Bei Heise hat sich ein extra Forum dafür ergeben:
"Studie: Open-Source-Einsatz rechtlich unsicher"
http://193.99.144.71/newsticker/foren/go.shtml?forum_id=44500&list=1&hs=0&e=3735770

Nachdem mit der Studie Zweifel gesäht wurden, wurde dort auchmal
diskutiert, inwieweit denn MS für seine Programmierfehler haftet - 5 $ pro Fall. :D
Um Regressansprüche noch weiter abzublocken, wurde wohl rechtzeitig die
Microsoft GmbH gegründet (Gesellschaft mit beschränkter Haftung).

Wenn man mal überlegt, dass die Milliardenschäden durch Loveletter usw.
nur durch MS möglich geworden sind, wenn die das alles bezahlen müssten...
---
Wohl eindeutig unter 'Verwirrte' fallen solche Beiträge:

"Die Wahrheit kann man nicht wegschieben, liebe Heiseadmins!
Ali Akbar (2. Juli 2003 9:56)

auch wenn sie euch nicht gefällt.

Die GPL wurde von H. Stallman erdacht, um jegliches Lizenzgeschäft
mit Software zur zerstören.

Das ist mit den Gesetzen unserer westlichen Kultur nicht vereinbar,
deswegen hat GPL auch laut Studie keinen Bestand.

Hier wird ein Krieg der Kommunisten und Gegner der freien Wirtschaft
auf dem Rücken von schlecht informierten Kunden ausgetragen.

Kunden werden absichtlich instrumentalisiert um den bösen
Kapitalismus zu Fall zu bringen und nicht über die Risiken und
Gefahren aufgeklärt.

Das ist die Wahrheit, hat Bezug zum Thema und ist keine Beleidung.

Ali Akbar"

http://193.99.144.71/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=3735770&forum_id=44500

Ist ja interessant, wie er das sieht. Ich sehe das vielmehr folgendermassen: Software schreiben zu koennen gehoert mittlerweile zu einem gewissen Bildungsstandard dazu. Ich plaediere dafuer, in Zukunft nach dem Erlernen der Grundrechenarten und Grundkenntnissen in Englisch das Fach Programmieren einzufuehren. Ich glaube, dass achtjaehrige eine Programmiersprache recht leicht lernen koennten. Und fuer bestimmte Satzkonstruktionen gibt es schliesslich auch keine Patente, oder??!! Sonst waere Yoda schon Millionaer! :cool:

Grosse Revolutionen in der Systemarchitektur sind wohl auch nicht mehr zu erwarten, also wird der proprietaere Softwaremarkt in einigen Jahren ohne TCPA oder aehnliche Aktionen langsam verwelken, und "Benutzer" werden ihre eigene Software fuer ihre ganz speziellen persoenlichen Zwecke schreiben.

Gruss,

Samsara

frankpr
03.07.03, 21:18
Original geschrieben von Turrican
...was hätte das für Konsequenzen für Linux-User wie dich und mich?
Dann wären wir ab sofort alle miteinander Kriminelle ;)

MfG

Catonga
04.07.03, 02:39
Original geschrieben von Turrican
Wie? Leute, die dafür bezahlt werden, dass sie in Foren rumtrollen? Das wär ja ein Traumjob... *lol*
Jetzt mal ehrlich, sowas gibt's? Was sind denn da die Anhaltspunkte für?
OT: Wieso hat das Heise-Forum eigentlich allgemein so einen schlechten Ruf? Sicher gibt's da viele Labersäcke, aber einen "Analüst" oder so habe ich da noch nie gesehen (bin auch nicht allzu oft da). Ich les immer nur (anderorts) den Namen.

Wieviele Mitarbeiter hat Microsoft eigentlich direkt oder indirekt über Drittfirmen die von MS Produkten leben?

Diese ganze Schar könnte in der Freizeit sehr wohl auf die Idee kommen für MS zu trollen.



Der Analüst hat anscheinend in München in irgendso einer Ausbildungstätte eine Lehre
im IT Bereich gemacht, als die Ausbildungstätte herausgefunden hatte, daß dieser Analüst im Heise
Forum einer ihrer Lehrlinge ist wurde er anscheinend ordentlich zurechtgestutzt. :D
Seit dem hört man nicht mehr viel von ihm.

Zumindest habe ich das irgendwo vor 3 Wochen im Heise Forum gelesen.
Ob's stimmt weiß ich leider auch nicht.
Ist zumindest so ein Gerücht das in letzter Zeit so um sich geht.

HangLoose
01.08.03, 22:56
moin moin


IBM-Manager: Microsoft steckt hinter Anti-Linux Kampagne von SCO (http://de.internet.com/index.html?id=2022646&section=Marketing-News)


was alle vermuten, sagt big blue jetzt erstmals öffentlich.


Gruß HL

Flips
02.08.03, 02:31
Original geschrieben von HangLoose
moin moin


IBM-Manager: Microsoft steckt hinter Anti-Linux Kampagne von SCO (http://de.internet.com/index.html?id=2022646&section=Marketing-News)


was alle vermuten, sagt big blue jetzt erstmals öffentlich.


Gruß HL

ich glaubs nicht... :mad:

der_dicke_alex
23.09.04, 11:30
Dazu mal ein Kommentar von mir:
Ich hatte vor einiger Zeit einen Werbefuzzi bei mir, der mir beim Design eines Mailings helfen sollte.
Ein paar Tage später habe ich ihn dann bei Heise-Online rumtrollen sehen gegen Linux. Er hat sich aufgrund meiner Beschwerde gewunden und zugegeben, im Zuge der Marktforschung den Auftrag bekommen zu haben, herumzutrollen.
Dabei werden (wie ja allgemein bekannt) absichtlich falsche Argumente bzw. Lügen aufgetischt und es wird beobachtet, wie viele und welcher Art die Antworten sind.
Dies bezieht sich seiner Aussage nach nicht nur auf Linux und Konsorten. Diese Praxis ist inzwischen wohl für diverse Branchen gang und gäbe. Man kann also im Endeffekt keinem angeblichen "Verbraucherbericht" in den Foren ungeprüft glauben...
Endergebnis der Studie war übrigens, daß Linux inzwischen breite Anerkennung in allen Schichten der Benutzer hat ("Newbies", Semiprofis und darüber).
Zur Zeit herrscht die Erkenntnis, daß die SW-Patente so ziemlich das einzige Argument/Gefahrenpotenzial gegen Linux sind/ist.
Angeblich wird ausserdem in ca. 2-3 Jahren der Boom auf Linux noch viel mehr ins Rollen kommen...

Just my 2 Cents...

Gruß

Alex

Blackhawk
23.09.04, 11:34
trotzdem bist du ein leichenschaender ;)

DrachenKaiser
23.09.04, 11:58
trotzdem bist du ein leichenschaender ;)
Ich muss dich Korrigieren er ist ein "Thread Archeologe".

Turrican
23.09.04, 13:53
Hurra, endlich bin ich auch mal ein Nekrophilie-Opfer.
Fühlt sich komisch an. Nein, fühlt sich eigentlich nach gar nix an, ich bin ja tot! :o

Sonny
15.07.05, 09:55
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SCO-E-Mail: LINUX-CODE ist sauber
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Interne Untersuchung vor 2002 fand keine Urheberrechtsverletzungen

Auf Groklaw wurde jetzt eine interne E-Mail von SCO veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass SCO in einer Untersuchung des Linux-Quellcodes keine Beweise für Urheberrechtsverletzungen gefunden hat. Die E-Mail stammt allerdings aus dem Jahre 2002, die Untersuchung liegt noch länger zurück. Ihr Inhalt steht aber im Gegensatz zu den aktuellen Behauptungen von SCO, Linux würde die eigenen Urheberrechte verletzen.

http://www.groklaw.net/article.php?story=20050714144923365

(gähn)