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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die GEZ hat ein Rad ab...


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Painkiller
29.05.03, 09:15
Hallo...

Ich hab gestern mit einem bekannten aus unserem Dorf "gesprochen". "gesprochen" weil er gehoerlos ist und deshalb nur gebaerden kann, aber lassen wir das.

Jedenfalls hatte diese Person vor einigen Wochen besuch von der GEZ wegen seinem Autoradio. Er hatte es seit 3 Jahren nicht angemeldet weil er es sowiso nicht benutzen kann. Jetzt muss er fuer ein geraet welches er einfach nicht benutzen kann nachzahlen und noch eine Saeumnissstrafe zahlen.

Also das ist doch wohl derbe idiotisch.

Sayonara
29.05.03, 09:18
Das kann ja wohl nicht wahr sein.... sowas kann nur in Deutschland passieren....:confused:

PyroMUC
29.05.03, 09:19
Servuz.

Wieso nachzahlen?

Hat er es nicht vor zwei tagen neu eingebaut und wollte es gleich am nächsten Tag melden?

PyroMUC

formtapez
29.05.03, 09:24
das ist je echt mal ne riesen frechheit !!

ich halte auch nicht viel von der GEZ. die haben noch keinen cent von mir bekommen.
ich gucke/höre mir eh nie die öffentlich-rechtlichen sender an.

wenn irgendwelche sender ihr signal einfach unverschlüsselt in der welt verbreiten sind die doch selber schuld.

MfG

TommeS73
29.05.03, 09:44
Leider ist der Quatsch staatlich abgesegnet (Rundfunkgebührenstaatsvertrag), so dass die Typen von der GEZ schon kassieren dürfen, wenn ein Gerät zum Empfang VORGEHALTEN (also ohne Stecker in der Dose in der Wohnstube, Auto oder was auch immer steht) wird.

Deswegen empfehle ich immer, KEINEN Brief von denen zu beantworten und niemanden von denen ins Haus zu lassen. Die haben zum Betreten von Häusern keine rechtliche Grundlage, zumal das Nichtzahlen von Rundfunkgebühren nur ne Ordnungswidrigkeit darstellt.

lenny
29.05.03, 09:55
Hi

Es wird sogar bezweifelt,ob diese Organisation überhaupt berechtigt ist Daten zu speichern.Denn sie ist eine Firma die im Auftrag der öffentlich rechtlichen das Geld eintreibt.

Wie mein Vorredner schon sagte,nie einen Brief beantworten,niemals einen solchen Menschen ins Haus lassen.


Die GEZ hat nichts zu melden

Wenn Sie keine Fernsehgebühren zahlen, bekommen Sie schnelle ein Problem mit der GEZ in Köln. Allerdings nur ein Kleines.

Gegen hartnäckige Schwarzseher ist die Behörde praktisch machtlos.

Die GEZ sagt: Wir erwischen jeden. Zum Beispiel Robert Schuster aus Hamburg. Der Student der Soziologie, bis vor einem Jahr war er außerdem noch Schwarzseher. Sogar einer, der sich für besonders schlau hielt. Schuster stellte den Fernseher so geschickt in sein Apartment, dass man von Außen das Flimmern nicht sah. Trotzdem bekam er eines Tages einen Brief. Auf dem stand das Kürzel GEZ und die Aufforderung, "vorhandene Rundfunkgeräte" anzumelden.

Schuster warf den Brief in den Papierkorb und freute sich über das gesparte Geld. Beim Abendessen schaltete den Fernseher ein und beim Frühstück das Radio. Bis eines Tages ein älterer Herr vor der Tür stand und ihm den Appetit verdarb. Der hatte einen Dienstausweis des Norddeutschen Rundfunk in der Hand und sagte mit freundlichem Lächeln: "Einer unserer Peilwagen hat Ihren Fernseher geortet." Für vier Jahre mußte er Gebühren nachzahlen, rund 1400,- Mark. "Die waren mir über", sagt er - unter der Bedingung, dass sein tatsächlicher Name nicht genannt wird. Wäre Ihm sonst peinlich.

Und die GEZ ? Die schweigt. Erstens wegen des Datenschutzes und zweitens, weil sie es nicht nötig hat. Für sie war Schuster nur einer von rund drei Millionen "Neuanmeldungen" des Jahres. Denn die GEZ erwischt jeden.

Oder doch nicht ? Die GEZ, die "Gebühreneinzugszentrale"' ist eine der geheimnisvollsten deutschen Behörden. Über die GEZ rede, heißt über Ominöses sprechen. Über Agenten zum Beispiel, die nach Adressen von Schwarzsehern suchen. Über graue Lieferwagen mit Antennen auf dem Dach, die noch durch die dicksten Wände jeden Rundfunkapparat einpeilen können. Über Fernsehtechniker, die den Kabelanschluß kontrollieren wollen, und sich - kaum stehen sie vor dem Bildschirm - als Gebührenfahnder entpuppen. Oder darüber, dass das alles Quatsch ist und die GEZ eine ganz normale Behörde mit genau geregelten Kompetenzen.

Aber was ist die Wahrheit? Die Wahrheit ist zunächst einmal, dass es die GEZ deshalb gibt, weil Fernsehen anders ist als Kino. Ins Kino darf man nur mit Eintrittskarte. Zum Tatort und in den Marienhof kommen auch diejenigen, die einen Fernseher haben, aber kein Teilnehmerkonto. Für ARD und ZDF ist das ein Problem, denn die öffentlich-rechtlichen Sender finanzieren sich zu achtzig Prozent aus Gebühren. Damit ihnen nicht das Geld ausgeht, gründet sie 1973 eine Gebühreneinzugszentrale. Die dafür sorgen, dass sich niemand in die erste Reihe setzt, ohne zu zahlen. 28,45 Mark im Monat ist zur Zeit der Gültige Tarif. 9,45 Mark für diejenigen, die nur ein Radio haben, aber kein Fernseher.

Das GEZ-Haus in Köln-Bocklemünd ist ein beigefarbenes, etwas verwinkeltes Gebilde mit abgerundeten Ecken und braunen Rolladenfassungen. Das Landratsamt in Fürstenfeldbruck sieht von außen ganz ähnlich aus, wie eine Behörde eben. Drinnen (im GEZ-Haus) sitzt der Geschäftsführer Dieter Steinbauer und stellt richtig: Die GEZ ist gar keine Behörde. Denn sie gehört nicht dem Staat, sondern den Rundfunkanstalten. "Wir sind quasi deren interne Dienstleister." Mit dem Auftrag, dem Ziel minimaler Kosten bei möglichst hohem Ertrag. Der Ertrag, das sind Gebühren.

Daran arbeiten im GEZ -Haus achthundert Angestellte, vor allem Frauen, immer fünfzig bis siebzig in bienenwabenförmigen Großraumbüros. Dort sitzen die Sachbearbeiterinnen am weißen Schreibtisch, die auf grünem Teppichboden stehen, und lesen Briefe. Ziemlich viele Briefe. Die GEZ bekommt im Schnitt 50 000 am Tag, zwei Lieferwagen voll, das Postaufkommen einer mittleren Kleinstadt. Jeder Brief läuft über ein Rollband auf eine plastikverkleidete Maschine zu und kommt dort unters Messer. Klack, klack wird dort aufgeschlitzt, der Mensch muß nur noch deren Inhalt weiterleiten, ein Stockwerk höher, zu den Sachbearbeiterinnen. Sie bearbeiten Schreiben mit und ohne Anlage, Formbrief - und Neuanmeldungen. Fast zwei drittel kommen freiwillig. Das ist der erste Teil der Wahrheit.

Der zweite ist: Die Bereitschaft, für den Rundfunkempfang zu zahlen, sinkt. Zu Beginn der neunziger Jahre lag die Zahl der freiwilligen Anmeldungen noch deutlich höher als die Abmeldungen. "Wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage und vor allem der gesellschaftlichen Individualisierung" , sagt Dieter Steinbauer. Der Gedanke der Solidargemeinschaft, der gemeinsam empfangenen Leistung, kommt aus der Mode. Bei der GEZ können sich Soziologen die Daten zum Wertwandel holen. Auf der Schwäbischen Alb, so Steinbauer, sei "das Teilnehmerpotenzial noch immer zu hundert Prozent ausgeschöpft". Offizielle Zahlen rückt die GEZ nicht raus, aber in manchen Großstadtvierteln - wie in Berlin-Kreuzberg - soll schon jeder fünfte Haushalt schwarzsehen. "Diese Rundfunkteilnehmer sprechen wie durch forcierte Maßnahmen an", sagt Steinbauer.

Auch das Forcieren ist Sache der Sachbearbeiterinnen. Zumindest zum Teil. Sie schreiben an die Schwarzseher Briefe, wie der Student Robert Schuster einen bekommen hat. Dafür geben sie einen Namen ein und eine Anschrift. In einem anderen Raum des GEZ-Hauses rattert dann ein Drucker, eine meterdicke Papierrolle dreht sich ein Stück weiter, ein Standartbrief wird gedruckt, geschnitten, gefalzt, kuvertiert und nach Postleitzahlen einsortiert. Die Sachbearbeiterin schreibt inzwischen schon am nächsten Brief. Ein Zettel an der Wand sagt, dass sie bei der Arbeit sei und nicht auf der Flucht. Nicht sehr ominös, das alles. Oder doch ? Woher weiß die GEZ überhaupt, wo die Schwarzseher wohnen ?

Sie finden es durch ein paar Kniffe heraus. Zum einen holen sie sich Namen und Anschriften aus Telefonbüchern oder kaufen sie von professionellen Adresshändlern - wie privaten Firmen, die Neukunden suchen. Die Namen vergleichen sie mit den Namen der 38 Millionen angemeldeten angemeldeten Teilnehmern auf der Festplatte. Wer nicht gespeichert ist, ist ein potentieller Schwarzseher - und wird schriftlich dazu aufgefordert, seinen Apparat anzumelden. Das ist der nächste Teil der Wahrheit.

In einem allerdings unterschiedet die GEZ von privaten Unternehmen: Sie erhält Jagdhilfe von den Einwohnermeldeämtern. Name, Anschrift und Geburtsjahr jeder an- und abgemeldeten Person gehen bei der GEZ ein - trotz Bedenken der Datenschutzbeauftragten der Bundesländer. Lediglich Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen halten die Daten zurück. Der GEZ kann also nur entgehen, wer dort hinzieht. Für alle übrigen gilt: Wer sich selbst anmeldet, aber keinen Fernseher, bekommt früher oder später einen Brief von der GEZ. Im vergangenen Jahr waren es 5,2 Millionen Leute. Rund jeder fünfte meldete daraufhin sein Gerät an. Das heißt aber auch: Vier von fünf potentiellen Schwarzseher ignorieren die Post aus Köln.

Aus Sicht eines notorischen Gebührensparers keine schlechte Strategie: Wer auf die Briefe nicht reagiert, bekommt nämlich keine mehr. Zunächst die Erstaufforderung, nach acht Wochen ein Erinnerungsschreiben, nach weiteren acht noch eins, dann ist Schluß. Hat sich ein Teilnehmer danach nicht angemeldet, werden seine Daten gelöscht und er hört nichts mehr von der GEZ. Jedenfalls nicht schriftlich.

Dafür vielleicht persönlich, denn jetzt kommen die Gebührenfahnder ins Spiel. Rund tausend freiberufliche Kontrolleure beschäftigt die Rundfunkanstalten bundesweit - unter dem harmlos klingenden Namen Gebührenbeauftragte. Wie die arbeiten, beschreibt die GEZ in einem Werbespot, der Ende vergangenen Jahres in den Kinos lief. Oder vielmehr, sie beschreiben es nicht. Es sei nämlich falsch, heißt es im Spot, dass die Fahnder Schwarzseher überführten, indem sie Prämien an Denunzianten zahlen oder im Altpapier nach TV-Zeitschriften suchen. "Wahr ist allein, dass wir früher oder später erwischen." Sagt die GEZ.

"Wahr ist, dass die Beauftragten eigentlich keine Chance haben." Sagt Manfred Reimer. Reimer sollte die Wahrheit kennen, denn er spricht aus Erfahrung. Seit etlichen Jahren schon arbeitet er als selbständiger Gebührenbeauftragter für den WDR. Jetzt sitzt er zu hause auf der Couch und zeigt ein Stück Papier, das aussieht wie ein Flugticket: eine Teilnehmerkarte, gedruckt auf den Druckern der GEZ. Auf der Karte stehen die Daten eines ordnungsgemäß angemeldeten Fernsehteilnehmers: Vorname, Nachname, Anschrift, Geburtsdatum und einiges mehr. Mehrere zehntausend solcher Karten hat Reimer schon in Händen gehabt. Mit den Karten, sortiert nach Straßen, geht er in seinem etwa 100 000 Haushalte umfassenden Bezirk von Tür zu Tür und liest Namensschilder. Sieht er einen Namen, zu dem er keine Karte findet hat er einen potentiellen Schwarzseher gefunden. Er läutet, und wenn jemand die Tür öffnet, beginnt das, was Herr Reimer das "Bluffen und Einschüchtern" nennt.

Reimer ist auf Tricks angewiesen, denn die im Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung wiegt schwerer als der Gebührenanspruch von ARD und ZDF. Die Wahrheit ist, dass Gebührenfahnder kaum besser dastehen als Zeitungsdrücker. Niemand muß sie in die Wohnung lassen. Niemand ist verpflichtet, ihnen zu sagen, ob er ein Rundfunkgerät besitzt oder nicht. Manfred Reimer ist so etwas wie ein Eisenbahnschaffner, der Fahrkarten kontrollieren soll, dem aber keiner sein Ticket zeigen muß. Selbst wenn im Wohnzimmer der Fernseher lärmt, braucht das den Schwarzseher wenig zu stören. Zwar können die Sender laut Rundfunkgebührenstaatsvertrag gerichtlich eine Auskunft erzwingen, wenn "tatsächliche Anhaltspunkte" bestehen, dass jemand unangemeldete Gerät besitzt. Jedoch machen sie davon praktisch keinen Gebrauch. Zu aufwendig sind die Prozesse, zu gering der Streitwert.

Wenn Manfred Reimer mit seinen Karten durch die Straßen zieht und nach den Namensschildern an den Türen sucht, dann hat er auch Informationen, die er eigentlich nicht für seine Arbeit bräuchte Von Herrn Müller aus Nordrhein-Westfalen zum Beispiel weiß er, dass dieser seine Rundfunkgebühren per Lastschriftverfahren zahlt, denn auf der Teilnehmerkarte steht auch die Bankverbindung. Ist Herr Müller wegen mangelnden Einkommens oder einer Schwerbehinderung von den Gebühren befreit, so ist auch dies vermerkt. Aber was gehen die Kontonummer und die finanzielle oder gesundheitliche Situation des ordnungsgemäß angemeldeten Rundfunkteilnehmers Müller jemand wie Manfred Reimer an ?

Das fragt sich auch Dannz Brees, Mitglied im WDR-Rundfunkrat. er wandelte sich an den WDR-Datenschutzbeauftragten Thomas Drescher. dieser habe sich erstaunt gezeigt und zugesichert er werde die Sache prüfen. Eigentlich müsse Drescher auch ohne Prüfung Bescheid wissen. Er war früher oberster Chef der WDR-Gebührenfahnder.

Solche Laufbahnen sind möglich, weil die Landesrundfunkanstalten für den Datenschutz im eigenen Haus zuständig sind. Diese Regelung soll Außenstehenden Zugang zu Personendaten verwehren, um die journalistische Unabhängigkeit der Mitarbeiter zu wahren. Die Sender lassen sich aber auch sonst gern nicht über die Schulter schauen, zum Beispiel, wenn sie - Ausnahme Berlin, Bremen und Hessen - ihren Gebührenfahndern die Daten der zahlenden Rundfunkteilnehmer zur Verfügung stellen. Der Berliner Datenschutzbeauftragte Hans-Jürgen Garstka sieht da ein Problem: Vorbehaltlich einer genaueren Prüfung schienen ihm für die Suche nach Schwarzsehern weder die Kontonummer noch Angaben zur Gebührenbefreiung erforderlich zu sein.

Bis die genaue abgeschlossen ist, sind die Karten die Arbeitsbasis von Gebührenfahndern wie Manfred Reimer. Der hat jedoch gerade andere Sorgen: Wenn niemand ihn hereinlaßt, wird er von niemandem bezahlt Geld bekommt er nur, wenn er Schwarzseher erwischt. Die Fahnder sind nämlich nicht Angestellte der öffendlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, sondern selbständige Kleinunternehmer - wie Zeitschriftendrücker eben. Dadurch sparen sich die Sender Urlaubsgeld und Sozialabgaben. Der WDR etwa zahlt dem Fahnder für jeden dank seiner Mitwirkung neu angemeldeten Fernseher rund 55 Mark, für ein Radio rund 25 Mark. Also bluffen und einschüchtern. Jeder Beauftragte, so Reimer, haben seine eigene Methode. Manche spielen sich auf, als wären sie Polizisten mit Durchsuchungsbefehl, andere erzählten eben das Märchen vom Peilwagen - wie der Gebührenfahnder, der Robert Schuster besuchte. In Wahrheit gibt es keine Peilwagen. Das heißt, es gibt sie schon, aber sie gehören nicht den Rundfunkanstalten, sondern der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Und die sucht damit nicht nach Schwarzsehern, sonder nach elektromagnetischen Störfeldern.

Bei manchen Leuten braucht es gar kein Märchen. Die wollen sich nicht drücken, sonder haben lediglich die Anmeldung verbummelt. Erinnert sie ein Brief der GEZ an die Gebühr, ist die Sache mit der Neuanmeldung erledigt. Ist jedoch der Fahnder, werden Nachgebühren fällig. Der Beauftragte fragt sie dann, wie lange sie den Fernseher schon haben. Manfred Reimer: "Der Brave oder Eingeschüchterte sagt wahrheitsgemäß: >drei Jahre<, und muss tausend Mark Nachgebühren zahlen. Der Schlaue sagt: >Seit gestern.< Und kommt gratis davon."

Ehrlichkeit wird bestraft, Frechheit belohnt. Das kommt nicht von ungefähr. Der Einzug der Rundfunkgebühren geschieht in einer rechtlichen Grauzone, in der immer einer der Dumme ist - entweder der Fernsehzuschauer, der pflichtgemäß seine Gebühren zahlt, während sich der Nachtbar das Geld spart. Oder der Gebührenfahnder, der nicht weiß, wie er seine Familie ernähren soll, wenn er auf Tricks verzichtet.

Sechshundert Fernseher und neunhundert Radios muss ein Beauftragter des WDR jedes Jahr anmelden, um die volle Provision zu kassieren. Wer zu weit unter Soll liegt, muss mit der Kündigung rechnen. Wer über Einzelheiten seines Jobs mit der Presse spricht, auch - sagt Manfred Reimer, der in Wahrheit anders heißt. Als Fahnder gehört er schließlich zu dem kleinen Kreis derer, die es zutiefst bedauern würden, wenn sie jemand von den Rundfunkgebühren befreite.

(Bericht aus dem Süddeutschen Zeitung Magazin von Wolfgang Uchatius)



Quelle: http://www.drugster.com/anarcho/gez-gebuehren.htm

gruss lenny

Berufspenner
29.05.03, 09:58
Hi@all

Als ich mir am Dienstag Matrix: Reloaded im Kino angeguckt habe kam ich in den Genuß von ca. 40 Minuten Werbung. Da kam dann auch ein Spot von der GEZ, so nach dem Motto zahl lieber jetzt bevor du dein letztes Hemt verliehrst. Diesen Werbespot hab ich extrem als Drohung verstanden. So wie auch die meisten im Kinosaal; das konnte man nicht überhören. Tut mir leid, aber mit sollchen Drohungen kommt man bei mir nicht weiter.

Cu
André

Sayonara
29.05.03, 10:28
Ich kann den Laden auch nicht ausstehen. Ich schaue nur selten in die Glotze, denn da kommt eh nichts mehr Interesantes. Ich überlege ernsthaft alle Rundfunkgeräte bei mir rauszuschmeißen und den Herren von der GEZ meine Abmeldnung vorzulegen. Wenn sie nicht glauben, dass ich keine Geräte mehr hab sollen sie mich ruhig anpeilen. Ich hab dann nichts mehr zu verbergen. Aber als Student, mit einem sehr geringen Einkommen auch noch Gebühren zu zahlen für etwas das ich nicht in Anspruch nehme, find ich einfach nicht richtig. Mit kommt es schon hoch, wenn ich deren anstösige Werbung sehen. Einfach eine Frechheit! :mad:
Die können mich mal am Abend besuchen...:cool:

lenny
29.05.03, 10:35
Original geschrieben von Sayonara
Wenn sie nicht glauben, dass ich keine Geräte mehr hab sollen sie mich ruhig anpeilen. Ich hab dann nichts mehr zu verbergen.

In Wahrheit gibt es keine Peilwagen. Das heißt, es gibt sie schon, aber sie gehören nicht den Rundfunkanstalten, sondern der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Und die sucht damit nicht nach Schwarzsehern, sonder nach elektromagnetischen Störfeldern.

gruss lenny

Der Gestreifte
29.05.03, 11:27
Ich weiss nicht, was ihr Euch über die Gebühren aufregt, seht es mal anders rum:

Mir ist es 1000 mal lieber, per Rundfunkgebühr für ein anspruchsvolles und halbwegs werbefreies Rundfunk/Fernsehprogramm ein paar € monatlich abzudrücken, als komerzielle Sender, die ich kaum einschalte zu finanzieren.
Es ist ja schliesslich nicht viel besser, dass ich mit quasi jedem Produkt, dass ich kaufe, ein paar Microcent an werbefinanzierte Trash-Sender wie RTLII überweise. Und nur Produkte zu kaufen, die da nicht beworben werden, ist ein Ding der unmöglichkeit.

Über die Art, wie diese Kontrolleure auftreten, kann man sich allerdings zu Recht aufregen.

@Painkiller: Sag Deinem Bekannte, er soll einfach nicht zahlen. Irgendwann geben sie auf, auch wenn das ewig dauern kann.

Schwarzer'Engel
29.05.03, 11:45
Original geschrieben von TommeS73
Leider ist der Quatsch staatlich abgesegnet (Rundfunkgebührenstaatsvertrag), so dass die Typen von der GEZ schon kassieren dürfen, wenn ein Gerät zum Empfang VORGEHALTEN (also ohne Stecker in der Dose in der Wohnstube, Auto oder was auch immer steht) wird.

Deswegen empfehle ich immer, KEINEN Brief von denen zu beantworten und niemanden von denen ins Haus zu lassen. Die haben zum Betreten von Häusern keine rechtliche Grundlage, zumal das Nichtzahlen von Rundfunkgebühren nur ne Ordnungswidrigkeit darstellt.

Aber wenn man einmal was angemeldet hat ist man gearscht... Wenn Du dann nicht bezahlst steht ganz schnell der Gerichtsvollzieher vor der Türe. Ist mir schon passiert. Habe dummerweise damals mein Autoradio angemeldet.
Ausserdem habe ich mal gehört bzw. gelesen, das die Leute von der GEZ sehrwohl Zutritt zu deiner Wohnung haben. Weil, ist ja ne staatliche Sache das. Ich find's ziemlich bescheiden.
Kann man aber nix machen in diesem Land, da hilft nur: AUSWANDERN!!

Gruss
Chris

stefan.becker
29.05.03, 12:13
Gut zum Thema passt auch, dass Aldi Gebühren zahlt für den Zeitraum, in dem Fernseher in der Filiale stehen.

Aldi hatte geklagt, das man dort nur Fernseher kaufen kann, aber alleine die Möglichkeit des Empfangs rechtfertigt laut Gerichtsentscheidung die Gebühr.

Bezogen auf Messer: Jeder Besitzer eines Küchenmessers bekommt sofort 10 Jahre Knast, weil ja alleine schon die Möglichkeit, jemand damit zu ermorden, ausreicht.

Armes Deutschland !

ChengFU
29.05.03, 12:25
@Scharzer'Engel:
Wenn einer von den GEZ-Jungs meine Wohnung betritt, ohne dass ich ihm das erlaubt habe, würde ich mir glatt den Spass erlauben und ihn wegen Hausfriedensbruch anzeigen. Die GEZ ist eine ganz normaler Wirtschaftsbetrieb, der lediglich beim Datenzugriff einige staatliche Schützenhilfe dank des Medienstaatsvertrags bekommt.

Gruss, CF (der sich demnächst auch mal anmelden muss)

Olli
29.05.03, 13:09
In einem allerdings unterschiedet die GEZ von privaten Unternehmen: Sie erhält Jagdhilfe von den Einwohnermeldeämtern. Name, Anschrift und Geburtsjahr jeder an- und abgemeldeten Person gehen bei der GEZ ein - trotz Bedenken der Datenschutzbeauftragten der Bundesländer. Lediglich Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen halten die Daten zurück. Der GEZ kann also nur entgehen, wer dort hinzieht.
Stimmt nicht (mehr) ;-)

Ich zahl auch gerne, da ich fast ausschliesslich öffentlich-rechtlich höre (und insbesondere die dritten sehen). Ich frag mich, was sich immer alle so aufregen....und dann - im gleichen Moment - noch Radio hören... Und für die, dies noch nicht wissen, die meisten vernünftigen Radiosender (für Jugendliche und jung gebliebene) sind öffentlich-rechtlich ..... (Eins Live, Radio Fritz [** Fritz rulez **], [wenn es denn unbedingt sein muss] N-Joy; so ein hessischer, dessen Name mir grad' nicht einfällt, D-Radio). Die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig. (Lerne aber gern dazu....)

Öffentlich-rechtliches Programm hat auch noch andere Vorteile, wie beispielsweise
* vernünftige (!!!) politische Information (oder schaust "du" gern RTL2-Nachrichten).
* Werbefreie Filme (sicher nicht immer die Aktuellsten, aber bestimmt die Besseren)
* Zusatzdienste für Behinderte (Untertitel, Ergänzende Infos für Sehgeschädigte...)
* 2 Kanal-Ton (für die, die einen Film gern original sehen/hören wollen)

Denkt mal drüber nach....

Zum eigentlichen Beitrag:
Das mit der Nachgebühr finde ich allerding auch ein starkes Stück und sollte wohl nicht mit rechten Dingen zugehen. Hat er Einspruch eingelegt?

Oliver

TommeS73
29.05.03, 13:57
Original geschrieben von Schwarzer'Engel
Aber wenn man einmal was angemeldet hat ist man gearscht...
Melde den Kram ab und sag Du bist in ner Sekte, wo Ihr kein Fernseh- bzw. Radio hören dürft. Die Geräte hast Du zu diesem Zweck auf den Müll gehauen.

Die Sekte umschreibst Du als "tolle Glaubensgemeinschaft" - die wissen dann schon was gemeint ist.

[...]
Ausserdem habe ich mal gehört bzw. gelesen, das die Leute von der GEZ sehrwohl Zutritt zu deiner Wohnung haben. Weil, ist ja ne staatliche Sache das.
[...]


Quatsch mit Sosse. Betreten lässt sich eine Wohnung nur auf 2 Arten - repressiv (strafverfolgend) oder präventiv (gefahrenabwehrend). Letzteres fällt flach, also bleibt nur das Anfangsverdacht einer Ordnungswidrigkeit übrig. Die Ermächtigungsgrundlage für das Betreten der Wohnung und die Wohnungsdurchsuchung ergibt sich aus § 46 OwiG i.V.m. § 102 ff. StPO. Den Richter möchte ich sehen, der jemals für ne Owi einen Durchsuchungsbeschluss erlassen würde.

Nochmal zur Klarstellung:

1. Ihr bekommt nach der Ignorierung des 1. GEZ-Briefes mit Aufforderung zur Anmeldung einen 2. und 3. und 4. (während der Ton in den Briefen von Mal zu Mal rauher wird)

2. das Briefchenschreiben geht so ca. 1 Jahr

3. die GEZ sieht die Ausweglosigkeit bei Dir ein und gibt die Sache an die zuständige öffentlich rechtliche Landesmedienanstalt ab (WDR, SWR, BR, RBB, MDR und wie sie alle heissen)

4. diese Medienanstalten setzen das Briefchenschreiben fort (ca. 6 Monate)

5. letzter Schritt ist der Hausbesuch durch einen unfreundlichen Beauftragten der Medienanstalt bzw. der GEZ ("Machen sie sofort die Tür auf - GEZ!")

6. hast Du den zum Teufel gejagt ist die Sache ausgestanden

Jeder muss mit sich ausmachen, ob er die GEZ-Gebühren zahlt oder nicht. Ich persönlich finde es nur reichlich ausverschämt, dass die Gebühren ständig steigen, während das Programmangebot doch recht dürftig ausfällt bzw. immer den gleichen Standard beibehält. Insbesondere wenn man mal einen guten Film schauen will, kommt man um die Privaten nicht herum - und dafür das ich bei denen nichts zahle, kann ich auch schon mal deren Werbung laufen lassen. Zumal man die Werbepause auch hervorragend für alle möglichen Sachen gebrauchen kann.

basi
29.05.03, 14:00
Es gab mal wofür ich GEZ bezahlt hätte, aber
nu (http://www.wir-wollen-den-wdr-cc.de/)

Der Gestreifte
29.05.03, 14:13
und dafür das ich bei denen nichts zahle, kann ich auch schon mal deren Werbung laufen lassen. Wenn Du nichts zahlst, wer finanziert diese Sender dann? Fällt das Geld vom Himmel?
Du kannst zwar umschalten, wenn Werbung kommt, zahlen wirst Du sie trotzdem. Mit jedem Liter Markenbenzin, jedem Gramm Margarine, jeder Tütensuppe, Waschmittel, Festplatte, Auto, Versicherung, Hamburger usw.
Ob du willst oder nicht, Du finanzierst den Sender zwangsläufig. Selbst wenn Du ihn nicht eine einzige Sekunde in Deinem Leben guckst.

red
29.05.03, 14:18
@Olli

der hessische Sender den du meinst heißt HR-XXL und ist meiner meinung nach einer der geilsten Radiosender. Leider bekommt man den hier nicht übers ganz normale Radio.

Aber er läuft bei mir die meiste Zeit am Tag über InternetRadio

Grüsse

Phil

sepp2k
29.05.03, 14:22
Original geschrieben von Der Gestreifte
Wenn Du nichts zahlst, wer finanziert diese Sender dann?
Die Werbepartner

Mit jedem Liter Markenbenzin, jedem Gramm Margarine, jeder Tütensuppe, Waschmittel, Festplatte, Auto, Versicherung, Hamburger usw.
Dir ist schon klar, dass TommeS73 von den privaten Sendern geredet hat?

Olli
29.05.03, 14:26
@red
Aber via Kabel: Eschenburg 94,5
Wo liegt denn Eschenburg?

Oliver

red
29.05.03, 14:30
jo kabel und sat bekommstes auch

eschenburg liegt in west-/mittelhessen :)

Der Gestreifte
29.05.03, 14:31
Original geschrieben von sepp2k
quote:Original geschrieben von Der Gestreifte
Wenn Du nichts zahlst, wer finanziert diese Sender dann?
Die Werbepartner
Na klar. Aber die haben das Geld auch nicht auf der Strasse gefunden.
Die holen es sich von mir. Über die Produkte, die ich kaufe.


Dir ist schon klar, dass TommeS73 von den privaten Sendern geredet hat? Ja natürlich. Von denen rede ich ja auch.

TommeS73
29.05.03, 15:28
Original geschrieben von Der Gestreifte
Ob du willst oder nicht, Du finanzierst den Sender zwangsläufig. Selbst wenn Du ihn nicht eine einzige Sekunde in Deinem Leben guckst.

Danke, diese Logik ist mir bis dato verborgen gebllieben. Und ich hatte mich schon gewundert, wie die Firmen trotz der vielen Fernsehwerbung immer noch in der Gewinnzone bleiben können. :)

Wie kaufst Du eigentlich ein? Legst Du beim Einkaufen die Gebührenrechnung der GEZ vor und bezahlst prozentual weniger, oder finanzierst Du sowohl die öffentlichen als auch die privaten Sender?

Zudem solltest Du meinen letzten Beitrag mal richtig lesen - ich schalte bei Werbung _nicht_ um, ich nutze die Zeit anderweitig ;)

Langsam gewinne ich das Gefühl, dass Du sauer bist, weil Du 2 Mal abkassiert wirst! :p

Dr-Rotz
29.05.03, 16:38
@lenny: Sehr informativer Text !
Höchst interessant zu wissen wie's in Wirklichkeit ausschaut....

"wie ein Schaffner, der Tickets kontrollieren soll, aber keiner muss ihm sein Ticket zeigen..."

Einfach nur lol ;)

Der Gestreifte
29.05.03, 17:01
Danke, diese Logik ist mir bis dato verborgen gebllieben. Und ich hatte mich schon gewundert, wie die Firmen trotz der vielen Fernsehwerbung immer noch in der Gewinnzone bleiben können. Is doch ganz einfach. Die machen das nämlich total clever und preisen die Werbung für das Prudukt ein. Mir gings aber nicht darum, ob die Firmen Gewinn machen oder nicht.


Wie kaufst Du eigentlich ein? Legst Du beim Einkaufen die Gebührenrechnung der GEZ vor und bezahlst prozentual weniger, oder finanzierst Du sowohl die öffentlichen als auch die privaten Sender? Ich finanziere die öffentlich-rechtlichen und die privaten Sender, ja. Was hat Dich daran zweifeln lassen?


Zudem solltest Du meinen letzten Beitrag mal richtig lesen - ich schalte bei Werbung _nicht_ um, ich nutze die Zeit anderweitig Haare spalten? Mit der Fernbedienung spielen und ein paar Minuten lang planlos von einem Programm zum nächsten zu schalten fällt bei mir eindeutig unter "Zeit anderweitig nutzen". EOD, Du hast angefangen. ;o)


Langsam gewinne ich das Gefühl, dass Du sauer bist, weil Du 2 Mal abkassiert wirst! Erfasst. Um nichts anderes ging es mir in mienem ersten Posting. Andere sind sauer, dass sie für so sinnlose Programme wie BRalpha oder Deutschlandradio zahlen zu müssen ohne sie je nutzen zu wollen.


@Painkiller, um aufs Topic zurück zu kommen:
Sind Hör- und Sehgeschädigte nicht eh ab einem geweissen Grad von der Rundfunkgebühr befreit?

Painkiller
29.05.03, 18:30
Original geschrieben von Der Gestreifte
@Painkiller, um aufs Topic zurück zu kommen:
Sind Hör- und Sehgeschädigte nicht eh ab einem geweissen Grad von der Rundfunkgebühr befreit?

Sieht sein Anwalt auch so.... Aber mal sehen.

Recht haben und Recht bekommen muss ja bei unserem system nicht immer zusammengehoeren.


Jedenfalls hat er die GEZ verklagt :D

frankpr
29.05.03, 20:34
Die GEZ ist unter bestimmten Umständen sehr wohl befugt, Wohnungen zu betreten.
Allerdings:
- es muß ein hinreichend begründeter Verdacht bestehen (auf deutsch: Beweise, deren Erbringung eigentlich schwer fallen sollte, es gab aber schon Fälle, in denen Fernsehzeitungen im Hausmüll als solcher gewertet wurde)
- der Zutritt darf nur mit Hilfe der Strafverfolgungsbehörden erfolgen

Ansonsten: so lange die öffentlich rechtlichen halbwegs eine Alternative zum Privatmüll darstellen, finanziere ich sie gern mit (bis jetzt) moderaten Gebühren.

@Painkiller, um aufs Topic zurück zu kommen:
Sind Hör- und Sehgeschädigte nicht eh ab einem geweissen Grad von der Rundfunkgebühr befreit?
Eigentlich ja, aber wie es die deutsche Bürokratie will, muß diese Befreiung ordnungsgemäß beantragt werden. Geschieht dies nicht, ist man automatisch zahlungspflichtig, leider.

MfG

ChengFU
29.05.03, 21:55
Original geschrieben von frankpr
Die GEZ ist unter bestimmten Umständen sehr wohl befugt, Wohnungen zu betreten.
Allerdings:
- es muß ein hinreichend begründeter Verdacht bestehen (auf deutsch: Beweise, deren Erbringung eigentlich schwer fallen sollte, es gab aber schon Fälle, in denen Fernsehzeitungen im Hausmüll als solcher gewertet wurde)
- der Zutritt darf nur mit Hilfe der Strafverfolgungsbehörden erfolgen


Wobei auch in dem Fall halt erstmal ein Durchsuchungsbefehl existieren muss. Wie oben schonmal erwähnt: Es muss schon einiges passieren, dass wg. nicht bezahlter GEZ-Gebühren ein Durchsuchungsbefehl ausgestellt wird. Ohne das Ding musst du nichtmal die Polizei in deine Wohnung lassen (auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich auf diesem Recht bestehen würde, wenn die Herren in Grün hier vor der Tür stünden)

Gruss, CF

-13-
29.05.03, 23:16
Nach einer gewissen zeit kommt net nur noch GEZ Post sondern WDR leute :P

Habe mal einen Brief vom WDR bekommen das ich nicht angetroffen wurde. :) Hat dann was im Briefkasten hinterlassen.

ABer naja zahle ja nun brav meine GEZ. Naja wofür eigentlich??

hmmmm

Wetten das... aber das guck ich ja doch irgendwie nie
Oder genau den Grand Prix aber ne den habe ich ja auch net geguckt.

Aber das was ich fast immer gucke ist Domian auf WDR *ggg*

Also wenigsten etwas was ich für das geld nutze.....

PS.: Und premiere dürfte ich rein theoretisch net gucken ohne GEZ zu bezahlen....

oli993
29.05.03, 23:59
Hi,

meine Meinung dazu: wenn die öffentlich-rechtlichen Sender schon darauf bestehen, Gebühren über die GEZ einzutreiben, warum muß ich dann ZUSÄTZLICH bei ARD/ZDF beinahe genausoviel Werbung ertragen wie bei den Privaten? Und das auch noch nach 20 Uhr - das weiß jeder, der schon mal ein DFB-Länderspiel bei ARD/ZDF gesehen hat und sich über die endlosen Krombacher-Spots geärgert hat...

Gruß Oli.

PS: Wenn das Bier wenigstens schmecken würde ;-)