Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Linux-Kernel ist lizenzpflichtig!?
Die spinnen - die Römer!
Also ich weiß jetzt nicht ob es hier schon in einem Thread erwähnt wurde, aber ich stells trotzdem mal rein - weils mich einfach aufregt!
zdnet 02.05.2003:
Im Kernel des Linux-Betriebssystems finden sich etliche Zeilen Code, die beinahe eins zu eins aus Unix übernommen sind. Das behauptete gestern der SCO-Chef Darl McBride. Er sieht seine Firma dadurch möglicherweise berechtigt, von Linux-Nutzern Lizenzgebühren einzufordern. Ins Visier der amerikanischen Firma geraten damit sowohl (noch-)Verbündete wie Suse oder Turbolinux als auch Rivalen wie Red Hat oder das mittlerweile insolvente Mandrake. .... mehr: http://news.zdnet.de/story/0,,t101-s2134196,00.html
Dazu fällt mir nur wieder ein: geldgeile S*cke!
Gruß Korn
Das behauptet SCO. Allerdings haben sie da eine Menge Gegner die dem wiedersprechen. Insofern haben die keine Change da ohne dutzende Gerichtsverfahren eine Bestätigung zu bekommen. Und eine Menge großer Firmen bietet schon Linux Server an. IBM z.B.
SCO ist ja nur sauer weil Unix am absteigen und Linux am aufsteigen ist. Und die Serverhersteller mischen einen teuren Server mit einem kostenlosen Betriebsystem und machen viel Geld damit. Und was sieht SCO davon ? Gar nichts, weil Linux umsonst ist und das von ihnen produzierte Unix kaum noch einer haben will.
Daher wollen sie jetzt auf diese Weise an Geld ran kommen. Allerdings ist fraglich ob den Serverherstellern das gefallen wird wenn da noch einer ein Stück vom Kuchen haben will.
Das ist eine schon realtiv altes Thema.
Ich sehe dem relativ gelassen entgegen und sehe für sco keine chance.
Stallman hat sich auch schon dazu geäußert.
Hier die pro-linux news dazu: http://www.pro-linux.de/news/2003/5422.html
und hier das Original: http://searchenterpriselinux.techtarget.com/qna/0,289202,sid39_gci892814,00.html
drunkenPenguin
02.05.03, 16:26
Hi,
Im Linux-Magazin (05/2003) gab's neulich einen Bericht. Insider würden angeblich munkeln, SCO lege es darauf an, von IBM übernommen zu werden. Auch 'ne geile These.
VG
Daniel
Hi,
das ist vollkommener Blödsinn. Da hat wohl ein Redakteur mal wieder nicht richtig gelesen. Es geht nicht um den Kernel. SCO hat selbst gesagt, daß der Kernel _nicht_ betroffen ist.
Worum es geht, ist das drum-herum. Um das System-V style. D.h. alle Linux-User könnten sich aus der Affäre ziehen, wenn sie auf BSD style umsteigen würden (im Notfall). Da BSD ein Clean-room Entwicklung war/ist.
Außerdem hat SCO ersteinmal ein Verfahren gegen IBM eingereicht. Wenn allerdings die Aussage von IBM stimmt, könnte das für SCO ein sehr teures Unterfangen werden. Denn IBM hat Rechte an Unix (wegen IBM eigenem AIX), uneinschränkbar, unwiderruflich und bezahlt. IBM ist der Meinung, daß diese Rechte natürlich nicht auf AIX bezogen sind, sondern allg. Rechte am geistigen Eigentum von AT&T Unix darstellen. Damit hat sich also SCO sowieso (auch wenn Distris die Rechte verletzen sollten) den falschen Gegner herausgesucht. Sie hätten es erst wohl einmal bei RedHat, SuSE oder ähnlichen probieren sollen. Aber so könnte es für SCO zum Eigentor werden.
Gruß
-= Pingu =-
Original geschrieben von drunkenPenguin
Hi,
Im Linux-Magazin (05/2003) gab's neulich einen Bericht. Insider würden angeblich munkeln, SCO lege es darauf an, von IBM übernommen zu werden. Auch 'ne geile These.
VG
Daniel
Wie? Du hast schon die 05? .... gleich nach hause muß und nachseh muß
Pingu
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