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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PPPOED Meldungen direkt in der Konsole


eightball
27.08.01, 22:31
hallo!
ich will ihr auch mal was von mir hören lassen.
also mein problem ist folgendes.

ich habe einen rechner welcher als internet-dsl-router fungiert unter SuSE-Linux 7.1 Kernel 2.2.18

habe soweit alles hinbekommen, jedoch werden jetzt permanent fehlermeldungen (die auch in der /var/log/messages stehen) auf tty0 ausgegeben, welche so aussehen:

rcvd [LCP EchoRep id=0x23 magic=0xef7b5915]
sent [LCP EchoReq id=0x24 magic=0x733ca7f]
rcvd [LCP EchoRep id=0x24 magic=0xef7b5915]
sent [LCP EchoReq id=0x25 magic=0x733ca7f]
rcvd [LCP EchoRep id=0x25 magic=0xef7b5915]
rcvd [LCP EchoReq id=0x21 magic=0xef7b5915 d4 b9 f9 b4]
sent [LCP EchoRep id=0x21 magic=0x733ca7f d4 b9 f9 b4]
sent [LCP EchoReq id=0x26 magic=0x733ca7f]
rcvd [LCP EchoRep id=0x26 magic=0xef7b5915]
sent [LCP EchoReq id=0x27 magic=0x733ca7f]
rcvd [LCP EchoRep id=0x27 magic=0xef7b5915]
...

dies passiert gleich nach dem start des deamons.
beende ich den pppoed mit "rcpppoed stop" und starte ihn
z. B. mit ssh per "rcpppoed start" werden diese meldungen dort ausgegeben.

kann ich diese meldungen irgendwie ausschalten, was aber natürlich das problem nicht beseitigt?

ich habe irgendwas von debug_mode im netz gefunden
weiß aber nicht was damit gemeint ist...

bitte helft mir!!!

(8)ball

geronet
28.08.01, 20:52
Deinen "Dämon" hattest du doch bestimmt irgendwo konfiguriert, oder nicht?
Es muesste eine Datei in /etc/ sein, und dann versuch mal mit "man [conf-dateiname]"
herauszufinden ob dort irgendwas von "debug" steht.
Eventuell trägst du dann den richtigen Syntax (vielleicht "debug mode 0") in die Datei ein und startest den Dämon neu.

Eine andere Möglichkeit ist in der /etc/syslog.conf (bei Redhat zumindest):
Dort steht in den Zeilen jeweils was geloggt wird und wohin, z.B.

*.emerg *

also alle wichtigen nachrichten (emerg) werden auf die konsole geschrieben (der hintere stern ->*).
So dann versuch doch mal VOR die Zeile mit dem Stern ein "#" zu machen und starte den syslog neu.


<a href="http://www.apache.org" target="_top"><img src="http://www.apache.org/images/apache_pb.gif" width="259" height="32" border="0"></a>

Matrix
30.08.01, 16:24
Hallo Eightball,

öffne die Datei rcpppoed und ändere die Zeile:

startproc -q /usr/sbin/pppoed -C pppoe &#0124;&#0124; return=$rc_failed

in:

startproc -q /usr/sbin/pppoed -C pppoe &gt /dev/tty10 &#0124;&#0124; return=$rc_failed

Das leitet diese nervigen Meldungen auf tty10 um, kannst sie auch mit /dev/null ins Nirvana schicken...

Bye
------
Oliver

eightball
31.08.01, 12:27
danke erstmal für eure hilfe, weiß evtl.
noch jemand von euch warum die meldungen
plötzlich auf der konsole ausgegeben werden?
normal landen die doch in der logdatei oder?

ich bilde mir ein das es am anfang auch noch
nicht so war.

(8)ball

[ 31. August 2001: Beitrag editiert von: eightball ]

mapi
10.09.01, 13:48
der deamon hat einen loglevel... je nachdem welcher loglevel konfiguriert ist, schreibt er das auch auf die Konsole.


gruss,
init3

micha
10.09.01, 21:47
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial,Helvetica,Geneva">Zitat:</font><HR>man pppd:
<STRONG>
debug
</STRONG>
Enables connection debugging facilities. If this
option is given, pppd will log the contents of all
control packets sent or received in a readable
form. The packets are logged through syslog with
facility daemon and level debug. This information
can be directed to a file by setting up /etc/sys*
log.conf appropriately (see syslog.conf(5)).
[/quote]

Du startest den pppd im Debug-Modus. Kommentier in der /etc/pppp/options die Zeile, in der "debug" steht, aus.
Übrigens sind das keine Fehlermeldungen sondern nur die gesendeten und empfangenen Kontroll-Pakete des pppd.

Gruß micha

[ 10. September 2001: Beitrag editiert von: micha ]

mapi
11.09.01, 12:44
Eventuell könnten folgende Einträge in der /etc/sysconfig/syslog ausreichend sein:

vi /etc/sysconfig/syslog
"i" wie insert

und diese beiden Zeilen so editieren:

SYSLOG_OPTIONS="-m 0"
KLOGD_OPTIONS="-c 3 -2"


"ESC"
":wq!"
"ENTER"
evtl. noch ein shutdown -r now

Ich hatte ein ähnliches Problem, bei dem iptables auf der Konsole gelogt hat.
Mit diesen Zeilen war das Problem dann behoben.

Ich hoffe das hilft Dir weiter !

Viel Erfolg,
init3

Zonk
11.06.02, 22:29
da ihr euhc ja anscheinend gut mit den configs von pppoe auskennt, könntihr mir sicherlich helfen:

ich hab suse7.1 mit dem alten kernel, und nutze für T-dsl rcpppoed zum steuern.
mein dial on demand und mein masqerading klappt soweit, nur das automatische wiedereinwählen klappt nicht so (ich brauchs für dne ts-server meines clans)

könnt ihr mir sagen welch config nun die auschlaggebende ist?
ich hab folgende entdeckt:
/etc/pppoed.conf
/etc/ppp/options
/etc/ppp/peers/kppp
/etc/ppp/peers/pppoe

welche ist nun zuständig und wo muss iohc "holdoff 1" und persist" eintragen ( hab gehört das hält die verbindung wenn irgendwie möglich aufrecht bzw connected sofot wieder.

vielen dank!

Zonk