Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mandrake beantragt Gläubigerschutz !!!
Ulli Ivens
15.01.03, 17:52
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-15.01.03-007/
Mandrake hats jetzt voll erwischt. Artikel im HEISE NEWSTICKER !!!
*heul* ich fand die doch immer so Klasse. Jetzt muss ich mir eine andere distribution suchen.
Schade wirklich schade.
Daim
Ulli Ivens
15.01.03, 18:00
Das heisst ja nicht das die total Pleite sind.... evtl fangen die sich ja noch.
Also @ all MDK user
Das neue Paket KAUFEN !!
MatzeG2002
15.01.03, 18:00
Juhu,
@daim
es noch nicht alles vorbei. Gläubigerschutz bedeutet ja nicht das Ende. *oder?!*
Ich denke die schaffen das.
@ulli
was passiert dann mit dieser Distri. Mit den Quellpacketen und alles drumherum ?
Gruß Matze
Gedankenspiel:
Gehen wir mal von dem schlimmsten aus, also das Mandrake Bankrott geht und als Firma nicht mehr existiert.
Was meint ihr, wird Mandrake dann als freies Community Projekt wie z.b. Debian oder Gentoo weiterbestehen?
Was meint ihr, wird Mandrake dann als freies Community Projekt wie z.b. Debian oder Gentoo weiterbestehen?
Das halte ich für unwahrscheinlich, das Mandrake Entwicklungsmodell hat sich nicht an offenen Konzepten wie dem von Debian GNU/Linux orientiert, die Anzahl der Mitglieder des Teams ist vergleichsweise klein.
Ulli Ivens
15.01.03, 19:41
Naja, bedingt dadurch das die Gläubiger ja auch ein stück Kohle abbekommen wollen dach einer Insolvenz werden wohl auch die Distribution und Technologie etc. verkauft werden....
/FLAME an
Vielleicht kauft M$ das ganze und integriert endlich rpm und rpmdrake in Wondows 2009 :D
/FLAME aus
Aber wir können ja alle noch hoffen. Das währe ein herber Rückschlag für die ganze Community !!!
Schaut Euch das mal an:
Zehn Linux-Vorhersagen für 2003
13.01.2003 um 16:37 Uhr
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wie bereits in den vergangenen Jahren trifft der Linux-Experte Joe Barr der amerikanischen CW-Schwesterpublikation "Linuxworld" auch für 2003 zehn Prognosen im Hinblick auf Linux:
Der Distributor Mandrake fusioniert mit einem anderen Unternehmen, um überleben zu können. In Frage dafür kommt zum Beispiel Connectiva. Damit verbunden ist ein Eintritt in die United-Linux-Initiative.
Matthew Szulik verlässt Red Hat. Der Grund sind unterschiedliche Ansichen darüber, wie mit Open-Source-Software Geld verdient werden kann.
Staatliche Linux-Programme nehmen 2003 weltweit zu. Das Betriebssystem läuft auch in US-Bildungseinrichtungen und Behörden Windows den Rang ab.
Microsoft bringt eine Linux-Version seines Office-Pakets heraus. Diese hinkt jedoch eine Versionsnummer hinter der aktuellen Windows-Variante hinterher. Hintergedanke der Gates-Company ist, die Linux-Community zu kontrollieren. Wenn sich MS-Office auf Linux durchgesetzt hat, kauft Microsoft einen Distributor auf (zum Beispiel Mandrake). Daraufhin werden Betriebssystem und Büroanwendungen so aufeinander abgestimmt, dass Office nur noch auf der hauseigenen Distribution läuft.
Mindestens ein US-Bundesstaat verabschiedet Gesetze, nach denen Aktivitäten der Business Software Alliance (BSA) illegal sind, die im Interesse Microsofts stehen.
Von aktuellen Top-Spielen werden Linux-Versionen entwickelt. In der Gaming-Community werden Linux-Nutzer nicht mehr als Anwender zweiter Klasse belächelt.
Adobe veröffentlicht Pläne, die Profi-Grafikanwendung "Photoshop" auf Linux zu portieren.
Linux-Erfinder Linus Torvalds gibt seinen Job bei Transmeta auf, um sich mehr um seine Familie sowie die Kernel-Entwicklung zu kümmern.
Bill Gates gibt zu, privat bereits seit längerer Zeit Linux zu verwenden, weil es besser als Windows sei.
Barr schließt seine Prognosen mit einem Augenzwinkern ab. Die Linux-Revolution werde weitergehen, auch wenn einige der neun vorangestellten Vorhersagen "einigermaßen schwachsinnig" sind.
Eine Bewertung steht demzufolge erst Ende 2003 an. Auch manche Vorhersagen der vergangenen Jahre will Barr im Nachhinein lieber nicht getroffen haben. So orakelte er Anfang 2002 zum Beispiel, ein bekannter US-Geheimdienst werde katastrophale Entscheidungen treffen, weil er Windows im Einsatz habe. Auch einen von ihm vorausgesagten AOL-Client für Linux gibt es bislang nicht. Lediglich mit den Prognosen, dass Red Hat in die Gewinnzone rutscht (Computerwoche online berichtete) und sich Linux auch auf Desktops zunehmend ausbreitet, behielt Barr recht. (lex)
(Quelle: http://www.computerwoche.de / http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=44661)
...viel schlimmer fand ich das Transmeta nu in TCPA macht. http://golem.de/0301/23466.html
...und das fand ich interesant : http://www.golem.de/0301/23479.html <--- bin mal gespannt wie lange es dauert bis der source per p2p geshared wird ;)
Original geschrieben von Ulli Ivens
Naja, bedingt dadurch das die Gläubiger ja auch ein stück Kohle abbekommen wollen dach einer Insolvenz werden wohl auch die Distribution und Technologie etc. verkauft werden....
Wie soll das gehen?
Der größteil des Mandrake KnowHow und das was die Distri so ausmacht basiert auf GPL/LGPL Software.
Ulli Ivens
15.01.03, 21:53
OK, anders ausgedrückt... die MARKE wird verschachert....
Intressanterweise ist im neuen Mandrakde Newsletter kein wort von dieser Sache erwähnt....
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