Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : KDE für Gentoo 1.4 RC2 Kompilieren = 24h ??
drummermonkey
08.01.03, 13:06
Erstmal Hallo zusammen!
Da ich in den Ferien viiiel Zeit hatte hab ich beschlossen endlich auf Linux umzusteigen.
Nach ein paar Tagen hab ich beschlossen das SuSE 8.0 nicht unbedingt das ist was ich gesucht hatte,bzw das ich nich die Lust hatte das System von dem ganzen Kram zu berfreien den ich nich brauche. Also beschloss ich mich einer anderer Distribution zu widmen.
Soweit so gut:
Also Gentoo hörte sich sehr interessant an -> also hab ich mir direkt Stage1 gesaugt. nach ein paar (oder auch ein paar mehr ;) ) Stunden Arbeit hatte ich auch ein Lauffähiges Grundsystem inkl. DSL etc.
Da ich die installation in einer chroot umgebung unter SuSE recht angenehm fand beschloss ich mir KDE unter Selbiger per "emerge KDE" zu installieren.
Das der Kompilierungsvorgang recht lange dauert dachte ich mir schon, nur läuft der jetz schon seid fast 24 Stunden.
Klar - die ganzen abhängigkeiten müssen noch aufgelöst werden, aber iss das nich etwas sehr lang? Oder liegt das daran das ich das in der chroot umgebung mache? Ich hoffe das ich nicht der 1000ste bin der diese Frage stellt, aber ich habe keinen entsprechenden Thread gefunden.
Danke schonmal
Drummermonkey
P.S. Mein System:
Athlon TB 1400
Gigabyte 7VTXE
256MB Ram
G-Force SGR
Nöö, komplett KDE mit gcc-3 kann schon 24 Stunden dauern. Gcc-3 ist wesentlich langsamer als gcc-2.95
Bye
Thorsten
Hi
also bei mir hat's mit O3 und nem P4 2,4 über 13 Std. gedauert, da war dann halt XFree dabei. Kommt drauf an, was du für USE-Flags hast und welche Optimierungen du fährst.
Gruß alex
darge_o_flex
08.01.03, 13:14
Eigentlich ist das kein problem. Du hast ja bestimmt den aktuellsten stage1 genommen, oder?
Was ich nicht verstehe, wieso du nicht strikt nach den docs vorgegangen bist und du erstmal die installation vom grundsystem komplett abschließt; mal neu booten usw? Das wäre auf jeden fall sicherer.
drummermonkey
08.01.03, 13:30
@seth und schneebeck:
na dann bin ich ja beruhigt ;) ich dachte schon ich hab was falsch gemach
@darge-o-flex
Hab ich doch!!
nach ein paar (oder auch ein paar mehr ) Stunden Arbeit hatte ich auch ein Lauffähiges Grundsystem inkl. DSL etc.
Hab dann auch in Gentoo gebootet, hat alles wunderbar gefunzelt :)
nur eben wollte ich währenddessen noch ein bissl am compi machen können (auch mit grafischer oberfläche) und hab das eben deshalb in der chroot umgebung gemacht
danke für die schnellen antworten - dann lass ich den mal weiterrödeln *gähn* ;)
Das kann mit KDE schon eine Zeitlang dauern. Ich weiß nicht mehr wie lange es bei mir gedauert hat (hab auch mit Stage 1 angefangen), aber es hat eine Weile gebraucht.
Ich habs auch nicht in einer chroot-Umgebung (von z.B. SuSE) gemacht.
Wenn du KDE kompilierst kann das eine kleine Ewigkeit ;) dauern.
Schleißlich werden ja noch einige Bibliotheken (QT, was sehr lange dauert; KDE-Libs; etc.) kompiliert.
Zuerst wird ja auch noch XFree benötigt, was auch nicht gerade klein ist :)
Ich wünsche dir noch viel Spaß beim Kompilieren und bei Gentoo.
MfG dk5hr
Also ich habe es schon mehr als einmal Gentoo installiert und KDE ist immer der Zeitbrecher gewesen.
Beim zweiten mal habe ich auch lieber alles aus chroot gemacht um nicht den ganzen Rechner lahm zu legen.So angenehm ist es nämlich nicht mit lynx zu surfen:)
Aber selbst auf meinem gepuschtem Rechner Athlon2400+@2800+(1Gig-Ram) habe ich sehr lange Kompilierzeiten bei KDE.
Ich denke man braucht schon 10 GHz um KDE in einer Stunde zu durchlaufen und bei solch einem großen Projekt wird auch Festplattenperformance sein übriges tun als Bremse in der Gesamtzeit zu wirken.
Aber wer keine Zeit mitbringt,der darf auch kein Gentoo installieren.
Hoppla Hop ist da nicht:)
Nur wär mir lieber wenn es bei den Abhängigkeiten ein wenig struckturierter und beim Kompilieren selektiv deaktiviert werden könnten.
Es gibt bestimmt Abhängikeiten die sein müssen,aber ob ich ein Manual wirklich brauch um ein Programm zu Kompilieren bezweifel ich.
So wär es nicht schlecht Abhängigkeiten nach ihre Notwendigkeit zu Strukturieren und die die wegbleiben können ohne dem Programm zu Schaden zu Selektieren.
Gruß Udo
drummermonkey
08.01.03, 13:55
JUHUU 10 minuten nach dem verfassen dieses Beitrags ist KDE endlich fertig geworden!!!!
ich hab schon gar nicht mehr danach geguckt!!! *intränenausbrechvorfreude*
Mit dem mehr selektieren haste schon recht! Gerade Manuals guck ich z.B. eh nicht rein...
Wenn ein problem auftritt => google und feddisch iss die sache ;)
Naja Jetz bin ich mal gespannt, noch x configurieren und so
bin schon ganz heiß auf das neu gebackene gentoo ;)
Ulli Ivens
08.01.03, 14:11
tsts.... lesen muss man schon dann kann man sich viel arbeit sparen.... bei mir hat KDE + X ca 18 Stunden gedauert
@monkey
Hättest du den Beitrag nach starten des Vorgangs gemacht,hätte es nur 10 min gedauert:)
@UdoJ
Nur wär mir lieber wenn es bei den Abhängigkeiten ein wenig struckturierter und beim Kompilieren selektiv deaktiviert werden könnten. Es gibt bestimmt Abhängikeiten die sein müssen,aber ob ich ein Manual wirklich brauch um ein Programm zu Kompilieren bezweifel ich. So wär es nicht schlecht Abhängigkeiten nach ihre Notwendigkeit zu Strukturieren und die die wegbleiben können ohne dem Programm zu Schaden zu Selektieren.
um beim manual zu bleiben, bei einer rpm installation kannst du das imho auch nicht. im übrigen finde ich, das das bei gentoo mit den USE Flags schon recht clever gelöst ist. als beispiel mal ein auszug aus dem ebuild vom mplayer. unter RDEPEND und DEPEND findest du welche *optionen* möglich sind.
RDEPEND="!x86? ( >=media-libs/xvid-0.9.0 )
x86? ( >=media-libs/divx4linux-20020418
>=media-libs/win32codecs-0.60 )
dvd? ( media-libs/libdvdnav )
gtk? ( !gtk2 ( =x11-libs/gtk+-1.2*
=dev-libs/glib-1.2* )
media-libs/libpng )
gtk2? ( >=x11-libs/gtk+-2.0.6
>=dev-libs/glib-2.0.6 )
jpeg? ( media-libs/jpeg )
gif? ( media-libs/giflib
media-libs/libungif )
truetype? ( >=media-libs/freetype-2.1 )
esd? ( media-sound/esound )
ggi? ( media-libs/libggi )
sdl? ( media-libs/libsdl )
alsa? ( media-libs/alsa-lib )
arts? ( kde-base/arts )
nas? ( media-libs/nas )
svga? ( media-libs/svgalib )
encode? ( media-sound/lame
>=media-libs/libdv-0.9.5 )
opengl? ( virtual/opengl )
directfb? ( dev-libs/DirectFB )
oggvorbis? ( media-libs/libvorbis )
nls? ( sys-devel/gettext )
media-sound/cdparanoia
>=sys-apps/portage-2.0.36"
# Hardcode paranoia support for now, as there is no
# related USE flag.
DEPEND="${RDEPEND}
x86? ( dev-lang/nasm )
app-arch/unzip"
das man die USE flags auch temporär setzen kann, weißt du sicher. => export USE="-alsa" emerge mplayer und schon wird dein mplayer ohne alsa unterstützung compiliert. eine übersicht über alle use flags findet sich übrigens unter /usr/portage/profiles/use.desc.
was bei mir immer ein wenig horror auslöst, sind die config files nach einer größeren compiler orgie ;)
>>> No outdated packages were found on your system.
* GNU info directory index is up-to-date.
* IMPORTANT: 59 config files in /etc need updating.
* Type emerge --help config to learn how to update config files.
da würde mich mal interessieren, wie ihr das mit /etc need updating so händelt.
Gruß HL
Hi,
natürlich kenn ich das USE Flag:)
Aber ich weiss nicht wie bedeutungvoll jede einzelne Abhängikeit bei jedem Programm ist.
Das weiss schließlich nur der Programmier denk ich.
Ich meinte das es eine Wertigkeit oder oder sowas gibt die man sich auflissten lassen kann und Entscheiden ob sie mit rein kommen oder nicht.
Ich kann sehen welche Abhängigkeiten da sind,aber nicht wie wichtig sie für das Benutzen des Programms ist.
Ich denke es könnte um ein vielfach schlankeres System geben wenn nicht alle abhängikeiten wirklich nötig sind oder nur die wirklich wichtigen die auf dem jeweiligen System natürlich unterschiedlich sind eingebracht werden.
Wenn ich mir als KDE nutzer Gnomemeeting installiere,dann habe ich fast die ganze Gnome
Oberfläche mit kompiliert und ob das sein muss kann ich nicht Überprüfen.
Gruß Udo
@HL: Die Config Protection kann man doch ausschalten (temporär per export oder auch generell per make.conf)
Original geschrieben von HangLoose
da würde mich mal interessieren, wie ihr das mit /etc need updating so händelt.
Gruß HL [/B]
Augen zu und durch ;)
Ist bei mir aber schon öfter in die Hose gegangen, wenn so ab der 20 datei irgendwann mal die Konzentration nachlässt und man ausversehen Konfigs überschreiben lässt, in denen die ganzen eigenen Einträge stehn ( /etc/fstab bspw, so gut wie nutzlos in der gentoo-version ;)
Gruß micha
Original geschrieben von drummermonkey
Das der Kompilierungsvorgang recht lange dauert dachte ich mir schon, nur läuft der jetz schon seid fast 24 Stunden.
Ich will sicher niemandem auf die Füsse treten, aber sowas ist doch das absolute Killerargument gegen Gentoo.
Mal ehrlich... und stell Dir vor, jemand hat einen Rechner mit weniger als z.B. 1GHz CPU Power. Die 24 Stunden holst Du doch nie mehr durch die Optimierungsergebnisse rein. Und wenn wie letztens ein derber Bug in KDE bekannt wird, kannst Du nochmal zwei Tage kompiliern :rolleyes:
Naja, jedem seinen Bastelspass...
Gruß,
Taylor (der gerade 35 Minuten gebraucht hat, um einen neuen Kernel zu übersetzen, und dem das völlig ausreicht! ;) )
@taylor
Ich will sicher niemandem auf die Füsse treten, aber sowas ist doch das absolute Killerargument gegen Gentoo.
naja bei diesen 24h ist nicht nur kde bei, sondern xfree, qt usw.
@UdoJ
Aber ich weiss nicht wie bedeutungvoll jede einzelne Abhängikeit bei jedem Programm ist. Das weiss schließlich nur der Programmier denk ich
das problem wirst du aber bei ner rpm installation auch haben, nur das es da schneller installiert ist :D
@sepp2k
@HL: Die Config Protection kann man doch ausschalten (temporär per export oder auch generell per make.conf)
das ist aber nicht ganz ungefährlich, wenn man, so wie ich nur ein *gefährliches halbwissen* besitzt ;)
@micha
Augen zu und durch ;)
Ist bei mir aber schon öfter in die Hose gegangen, wenn so ab der 20 datei irgendwann mal die Konzentration nachlässt und man ausversehen Konfigs überschreiben lässt, in denen die ganzen eigenen Einträge stehn ( /etc/fstab bspw, so gut wie nutzlos in der gentoo-version ;)
jo die /etc/fstab ist ein gutes beispiel :). bis jetzt mach ich es immer so, das ich die ._cfg0000_name dingens in einen separaten ordner kopiere und der dinge harre, die da kommen . wenns keine fehlermeldungen gibt, lösch ich sie irgendwann. wenn es bloß ein oder zwei sind gleich ich die auch schonmal zu fuß ab.
Gruß HL
kompiliert gentoo dabei X aus den quellen oder werden da einfach die binaries mit installiert?
hi
xfree wird aus den quellen kompiliert
Gruß HL
Ulli Ivens
10.01.03, 08:45
Von den "großen" Sachen (OO, Mozilla, Java...) gibt es aber auch vorgebaute Pakete (für langsame Rechner IMHO ganz sinnvoll)
Ich habe nicht geguckt, aber ich denke X wird es wohl auch vorcompiliert geben...
wenn man vom portage-tree ausgeht, muss man bei x tapfer sein. da gibbets nix vorkomiliertes :>
openoffice, mozilla und phoenix, vielleicht auch der opera, "kommerzielle produkte bzw. closed source produkte(wie acroread, flashplugin etc." und das jdk von sun(jre auch) sind mit sicherheit als binaries vorhanden..
mfg carn
btw. der hat mir gestern evolution(12mb sourcecode) und den gcc upgedatet.. dachte eigentlich so an mehrere h compilierzeit, aber nix.. ging "fix" .. gcc 3.2.1 rocks!!
drummermonkey
18.01.03, 13:49
Original geschrieben von taylor
Ich will sicher niemandem auf die Füsse treten, aber sowas ist doch das absolute Killerargument gegen Gentoo.
Mal ehrlich... und stell Dir vor, jemand hat einen Rechner mit weniger als z.B. 1GHz CPU Power. Die 24 Stunden holst Du doch nie mehr durch die Optimierungsergebnisse rein. Und wenn wie letztens ein derber Bug in KDE bekannt wird, kannst Du nochmal zwei Tage kompiliern :rolleyes:
Wie schon gesagt wurde - man KANN ja auch vorkompilierte Pakete für (ich glaub auf der live-cd sind G-Nome, KDE X und openOffice) derbe grosse sachen nehmen.
Aber KDE ist eh kein Thema mehr für mich =) ich kann mich nur noch nich entscheiden zwischen enlightenment und Waimea :)
Naja so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Ich emerge eigentlich immer nur kdebase (kdelibs und kdebase)
und das dauert auf einem Athlon XP 2400+ ungefähr 4 Stunden. Vielleicht braucht man ja auch noch kdenetwork (nochmal ca 1.5h), aber den Rest kann man sich meiner Meinung nach sparen.
viele Grüsse
Thomas
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