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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : was ist /dev/null


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buhman
10.11.02, 20:18
1. nicht hauen
2. was ist /dev/null, hie rwerden immer witze gemacht, keine ahnung was das ist

Jorge
10.11.02, 20:21
Das ist auf unixoiden, wozu Linux gehört, der unwiederbringliche Datenschreder. Kopierst/verschiebst Du Daten nach /dev/null, sind diese weg.

Strider
10.11.02, 20:32
Dann erlaube ich mir mal eine Zusatzfrage zustellen: Mir rm wird ja nur ein Bereich auf der Platte wieder zum Schreiben freigegeben. Dann wird bei Kopieren nach /dev/null der Bereich gleich überschrieben bzw. mit Nullen gefüllt, oder wie?

buhman
10.11.02, 20:38
dann is die frage doch garnicht so doof, oda ?

Ulli Ivens
10.11.02, 20:51
nee, wird nicht. /dev/null ist zwar der "Datenhimmel" aber wenn du kopierst dann bleibt der ursprüngliche Eintrag ja erhalten :)

bei mv sieht die Sache dann aber schon anders aus :)

msi
10.11.02, 20:52
aus /dev/null kommen nur EOFs raus.
Wenn du versuchst /dev/null zu kopieren wird der
Kopiervorgang gleich beendet sein,
weil dieses EOF-Zeichen anzeigt, dass das
das Ende der Datei ist.
/dev/null wird auch als "Mülleimer" benutzt,
zu.B. wird die Ausgabe oft
da rein geleitet. /dev/null "verschluckt" das dann

aus /dev/zero kommen nur 0en raus.
Wenn du die kopierst, wird der Kopiervoragng
nie beendet werden.

aus /proc/urandom kommen
zufällige Werte raus. Durch
cat /proc/urandom > /dev/dsp
wird dies hörbar.

stefan.becker
10.11.02, 20:58
damit das richtig funktioniert, muss noch der "ehndd" installiert werden (enhanced null device driver), das steigert die geschwindigkeit um den faktor 4.

stand mal vor ein paar jahren in der ct, war glaube ich 04/97 :-)

Jorge
10.11.02, 21:00
Das ich /dev/urandom (/proc/urandom gibt es bei mir nicht) nach /dev/dsp umleiten kann, wusste ich ja, habe es mir aber gerade das erste Mal angehört. Darauf hin hat meine Frau mich gefragt, ob man dort auch die Stimmen aus dem Jenseits hören könnte :D

Da ist mir Pink Floyd, das vorher lief, doch um einiges lieber...

Strider
10.11.02, 21:15
Natürlich! Ich meinte verschieben. :rolleyes:

Ulli Ivens
10.11.02, 21:21
cat /dev/urandom > /dev/dsp ---> cool, voll das "rosa" rauschen :D :ugly:


Irgendwie wie der Anfang von "Tag am Meer" :D

genius666
10.11.02, 22:21
Ne Ausführliche Erklärung findest du hier:

http://www.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/funnies.html#DEV-NULL

mfg

Andy

PS: Hat mir sehr geholfen :)

3qualizer
10.11.02, 22:38
cat /dev/urandom > /dev/dsp
Und lässt man aus Versehen das ">" weg, kann man das ganze sogar sehen ;)
(muss mir natürlich gleich passieren...)

Eric

comrad
12.11.02, 08:07
lol,

wollt ihr mal "gott" hören?

cat /boot/vmlinuz > /dev/dsp

;-)

Jinto
12.11.02, 09:01
Soweit ich weiss, ist doch /dev/null das Backup Verzeichnis. Laut BOFH dauert das Backup damit nur noch wenige Minuten

PS: bitte nicht nachmachen :D:D:D

_pico
12.11.02, 21:48
Original geschrieben von Strider
Dann erlaube ich mir mal eine Zusatzfrage zustellen: Mir rm wird ja nur ein Bereich auf der Platte wieder zum Schreiben freigegeben. Dann wird bei Kopieren nach /dev/null der Bereich gleich überschrieben bzw. mit Nullen gefüllt, oder wie?

http://freshmeat.net/projects/srm/?topic_id=43
http://srm.sourceforge.net/

MfG
Fabian Hirschmann

Klaus Ribbe
12.11.02, 22:47
Juchuu endlich mal wieder ein ernstes Thema das behandelt wird ;)
Aber nicht das das nacher auch im /dev/null landet :D

msi
13.11.02, 14:51
whipe ist noch sicherer, die daten werden X mal überschrieben um jedes
wiederherstellen (ja wenn man alle bytes nur ein paar mal überschreibt
kann man den alten inhalt wieder herstellen!!)
unmöglich zu machen.

dragon's might
13.11.02, 15:05
Wie funktioniert denn "Zufall" an einem Computer?
Geht das überhaupt?

bernie
13.11.02, 15:08
Hi,Original geschrieben von comrad
wollt ihr mal "gott" hören?

cat /boot/vmlinuz > /dev/dsp Ein ziemlich komprimierter Gott oder?
Ich würde zcat vorschlagen. ;)

Ciao, Bernie

/dev/null heisst auch "Bit Bucket"

winni
13.11.02, 18:43
gibts eigendlich ne möglichkeit mp3s oder wavs nach /dev/dsp direkt weiterzuleiten?

ich habs mal mit

cat /*.mp3 > /dev/dsp

versucht, aber da gibts wieder nur das rauschen im walde :)

gibts da ne schoene Möglichkeit als konsolenprogramme die darauf zugeschnitten sind?

greez winnie

msi
13.11.02, 19:01
wav dateien kannst du direkt in /dev/dsp leiten,
mp3 dateien nicht, da die komprimiert sind.
benutz splay, mpg123 oder ksmp3play (keine kde anwendung!) oder xmms um
mp3 files abzuspielen.

ansonsten kannst du die mp3 file nach wav konvertieren und die ausgabe nach /dev/dsp
umleiten.

msi
13.11.02, 19:01
wav dateien kannst du direkt in /dev/dsp leiten,
mp3 dateien nicht, da die komprimiert sind.
benutz splay, mpg123 oder ksmp3play (keine kde anwendung!) oder xmms um
mp3 files abzuspielen.

ansonsten kannst du die mp3 file nach wav konvertieren und die ausgabe nach /dev/dsp
umleiten.

dragon's might
13.11.02, 19:35
Original geschrieben von eurem Gott dragon's might
Wie funktioniert denn "Zufall" an einem Computer?
Geht das überhaupt?

Keiner eine Ahnung?
Soweit ich weiß ist "random" (der zufallswert) auch nur ein nährwert an den Zufall (sozusagen:))

FraggyTheUndead
13.11.02, 20:34
Das habe ich mich auch schonmal gefragt, wie das mit dem Zufall funzen soll...
Ist das wie beim Verschluesseln, dass dann z.B. das Datum und die Uhrzeit zum erzeugen von "Zufalls"zahlen benutzt werden?

Jinto
13.11.02, 20:48
Es gibt Algorithmen zum erzeugen von Zufallszahlen. Die "Qualität" der Zufallszahlen hängt u. a. auch vom Startwert ab, mit dem der Generator gefüttert wird. Da sich die Uhrzeit auch so oft ändert, wird gerne davon gebrauch gemacht :D

Sayonara
13.11.02, 20:50
soweit ich weiß gibt es bei Computern gar keine echt Zufallszahlen, sondern es werden nur irgendwelche variablen Systemwerte genommen, z.B. vom CPU Timestamp und diese werden durch ein paar Algorithmen verarbeitet und herraus kommt eine (oder mehrere) Zufallszahl(en).
Man muss sich also vorstellen, das die Zufallszahlen aus nicht zufälligen Daten generiert werden und somit natürlich auch nicht wirklich zufällig sind, sondern sich errechnen ließen. Deshalb muss man häufig beim generieren von Passwörtern oder Schlüsseln die Maus etwas hin zun herbewegen, damit aus den Bewegungsdaten die Zufälligen Zahlen generiert werden können. Denn die Mausbewegungen, die man vollführt sind garantiert zufällig und nich 100% nachmachbar!

Ich bin da kein Experte, also korrigiert oder ergänzt mich jemand, wenn ich Müll gelabert haben sollte. :p

Morb1d
13.11.02, 21:17
Ich will auch nach /dev/null wenn ich sterbe :ugly:

Sayonara
13.11.02, 21:33
wer seinem Arbeitspeicher zuhören will der sollte dies eingeben:

cat /proc/kcore > /dev/dsp

kingt auch irgendwie........:D

stefan.becker
13.11.02, 23:11
Es gibt Algorithmen zum erzeugen von Zufallszahlen. Die "Qualität" der Zufallszahlen hängt u. a. auch vom Startwert ab, mit dem der Generator gefüttert wird. Da sich die Uhrzeit auch so oft ändert, wird gerne davon gebrauch gemacht


Damit habe ich vor genau 15 Jahren Bekanntschaft gemacht: Mac Plus und Turbo Pascal. Ich schrieb eine Simulation, die "komischerweise" immer das gleiche Ergebnis brachte. Lösung war "rein zufällig" vorher den Startwert zu ändern mit einer Formel wie "Millisekunden / Sekunden * Freitag der 13".

Man spricht daher auch häufig von "Pseudozufall".

tsuribito
14.11.02, 13:28
Das bei Turbopascal ist IMHO so gewollt.
Ich nutze zwar Object Pascal ist aber fast das Selbe.
Mein Lehrer meinte, dass die Erzeugung von "Echten" Zufallszahlen beim Testen des Programms hinderlich seien.
Vor dem random muss man einfach nur ein randomize setzen, dann werden echte Zufallswerte generiert.