Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2.4.18er Kernel Config-File für 2.4.19er zu gebrauchen?
Hallo zusammen.
Ich habe mir gerade die Sourcen vom 2.4.19er gezogen und jetzt kam die Frage, ob ich das Configfile vom 2.4.18-14 (Standard Redhat8 Kernel) irgendwie importieren kann, damit ich nicht alles von Hand neu konfigurieren muss.
Ich habe es dan wie folgt gemacht:
Bei "make menuconfig" habe ich, dass Configfile vom 2.4.18-14 geladen, danach wieder raus und die Einstellungen gespeichert. Danach die ganz normale "make"-Prozedur ausgeführt, bis ich schliesslich den Kernel platziert habe und grub konfiguriert... Danach habe ich gebootet, erhielt keinerlei Fehlermeldungen und es schien alles zu laufen bis auf die verflixte USB Maus. (Initalisiert wurde sie!)
Jetzt stellt sich mir die Frage, darf ich das "alte" Configfile überhaupt einfach so laden? Oder muss ich die Einstellungen mühsam für jeden neuen Kernel selbst von Hand übernehmen?
Danke für eure Hilfe!
Gruss, CubeSQ.
Du kannst die alten Einstellungen aus Boot importieren und dann mal mit make menuconfig laden. Dann beenden und speichern.
Siehe auch: HowTo Bereich -> Kernel compilieren
Danke für deine Antwort. Dan habe ich es also richtig gemacht. Nur wieso funktioniert auf einmal, mit den gleichen Einstellungen, die USB Maus nicht mehr? Sind da nun irgendwelche neuen Module hinzugekommen oder entfernt worden? Kann das damit zusammen hängt? Ich krieg die schon wieder zum laufen, interessiert mich halt nur...
Gruss, CubeSQ.
spookymulder
19.10.02, 14:18
Hi,
lass Dir nichts erzählen...nimm auf keinen Fall die Config des Original RedHat 8 Kernels für einen den mal selber bauen will. Der Standardkernel ist gepatcht bis zum geht nicht mehr und der neue Kernel würde viele Einstellungsmöglichkeiten garnicht finden da diese extra eingebaut wurden.
Warum willst du eigentlich den erstklassigen Kernel umbauen ? Der Standardkernel ist um längen besser und hat viele nützliche Funktionen eingebaut. Der 2.4.19 ist weder schneller, besser oder schöner...bleib lieber beim ausgereiften 2.4.18. Mein Tip jedenfalls.
Leberwurstsaft
19.10.02, 14:37
>Warum willst du eigentlich den erstklassigen Kernel umbauen ?
z.B. wegen lirc und vmware. Das mitgelieferte lirc lief bei mir nicht und mit dem Standardkernel brach der Kompiliervorgang des Kernelmoduls mit einer Fehlermeldung ab. Ähnlich bei vmware. Also kommt man nicht umhin einen eigenen Kernel zu basteln.
Danke für deine Antwort, Spookymulder. Ich muss auf den 2.4.19er wechseln, da VMWare auf dem 2.4.18er sehr unstabil läuft. Das ist eigentlich schon der einzige Grund. Leberwurstsaft hat also voll ins Schwarze getroffen. Dan werde ich ja wohl nicht daran vorbeikommen, alle Einstellungen für den neuen Kernel von Hand zu machen und halt immer wieder probieren, bis alles wieder so läuft, wie es sollte?
Was wurden den speziell in den Redhat Standard Kernel eingebaut? Ich dachte immer, dass sei ein ganz normaler Kernel, an dem nix rumgebastelt wurde. Aber irgendetwas muss da schon sein, den ohne Fehler konnte ich den Kernel auch nicht patchen. Wie gesagt, ausser die Maus funktioniert soviel ich gesehen habe eigentlich alles... und er bringt auch keinen Fehlermeldungen beim booten...
Gruss, CubeSQ.
spookymulder
19.10.02, 15:19
sehr komisch...bei mir läuft vmware trotz 2.4.18er kernel 1a und ohne Fehler...
Beim "Power Off" macht mein VMWare 3.2 immer einen schönen Abgang :ugly:
Und es läuft auch so unstabil, muss aber nicht am Kernel liegen, da die Kiste im Office eh ein kleines Problem mit Linux hat.... Montag fliegt die eh raus.... Aber die Fehlermeldung beim PowerOff krieg ich auch zu Hause.
Gruss, CubeSQ
@ CubeSQ
Damit deine USB-Maus mit Kernel 2.4.19 funktioniert, musst du in der Konfiguration unter "USB support" die Option "HID input layer support" (CONFIG_USB_HIDINPUT) auswählen.
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