Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sun bietet Linux Desktop Rechner an
Könnte das der Durchbruch werden? Eine große Firma wie Sun, die ja eh schon traditionell Unix Kunden hat, könnte Linux doch sehr helfen. Was denkt Ihr?
http://golem.de/0209/21722.html
Grüße fs111
Berufspenner
18.09.02, 19:53
Hi
Also ich finde das, was Sun da macht sehr interessant. Bin schon gespannt darauf wenn das Teil dann für jeder Mann zu haben ist. Dann guck ich mir das mal ein wenig intensiver an.
Cu
>Desktop-PCs
also kein sparc system?
Nein, Linux/x86. Das ganze war abzusehen, insbesondere nach Sun's Einstieg in die Gnome Foundation. Der Einsatz von Sun Entwicklern auf diesem Gebiet hat ja auch schon bereits diverse Früchte getragen (z.B. die Auszeichnung mit dem "accessibility award" vor einer Woche, den Sun entgegennehmen wird).
und was hat das dann fuer einen sinn? wenn ich ne sun-maschine hier stehen habe, dann doch bestimmt nur wegen sparc, oder? wenn ich nen billigen desktop-pc mit linux will, bau ich mir den selber. aber trotzdem loeblich, dass sun nun auch linux einsetzt.
Ich bin mir nicht sicher welchen Markt Sun im Auge hat.
vielleicht will sich sun damit an unternehmen wenden und diese geraete als relativ leistungsfaehige, aber auch guenstige unix-ws/desktops verkaufen. wenn man dann mit einem guten technischen support rechnen darf, ist das bestimmt eine alternative zu w2k-workstations.
Möglich, immerhin ist ja eigentlich nur der professionelle Workstation Bereich im Linux Segment finanziell interessant.
Also, wenn ich die Original-Presseerklärung verstanden habe, verscherbeln die das Teil mit einer Hardware, die den Desktop-User gegenüber einem Sun-Server autorisiert. So macht das Konzept für eine Server-Company Sinn, allerdings denke ich, bieten die klassischen Distributoren für Firmen flexiblere Lösungen als Sun. Für Otto-Normal-Linuxer ist das wohl alles ohne wirkliche Bedeutung. Ich dachte Sun kauft man wegen der Hardware ;-)
Bye
Thorsten
--
http://www.sun.com/smi/Press/sunflash/2002-09/sunflash.20020918.2.html
Hi,
Sun bietet für ihre Linux-Maschinen (seis Server oder Workstations) den gleiche Support an wie für Solaris. Auf diese Tour hoffen sie anscheinend Kunden zu gewinnen.
Ciao, Bernie
Original geschrieben von zander
Ich bin mir nicht sicher welchen Markt Sun im Auge hat.
" Zunächst zielt Sun mit der neuen Lösung auf Nutzer in sicherheitsrelevanten und kostensensitiven Bereichen wie Call-Centern, Retail-Banken und Schulklassen ab."
Steht ja unter obigem Link, oder wie meinst Du Deine Frage?
fs111
Es war keine Frage, aber ich gebe zu, dass meine Bemerkung sehr ungenau war; mir ist klar was Sun kurzfristig als Ziel angegeben hat, ich habe mich aber gefragt, was Sun langfristig für eine Linux Strategie verfolgt. Auch frage ich mich wie lukrativ der derzeit anvisierte Markt für Sun sein kann.
Also ich könnte mir vorstellen, das Sun damit das Microsoft Monopol brechen möchte.
Die Idee dahinter ist folgende:
Linux verhält sich recht ähnlich wie ein Solaris Sun System.
D.h. wenn man es schafft Linux auf dem Markt des einfachen Homeusers
als massentaugliches Desktop System zu plazieren,
dann ist es für Sun wesentlich einfacher Sun Machinen an Firmen zu verkaufen,
da deren Mitarbeiter ja dann eine Unix Welt dank Linux von zuhause aus gewohnt sind.
Außerdem verstärkt man dadurch auch die Verbreitung von Star Office,
weil wo kein Windows/MacOS läuft, da läuft auch kein MS Office, also muß man Alternativen nehmen.
Z.b. Star Office.
Hi,
Auf der Sun-Linux Roadshow habe einige (und nicht nur ich) das Gefühl bekommen, dass Sun nur mit dem "Linux-Hype" mitmachen will. Intel Maschinen sind billiger als SPARCs, Linux ist billiger als Solaris. Vermutlich wollen sie so Kunden ködern. Naja, man wird sehen was draus wird.
Ciao, Bernie
ich finds gut und es fördert die Konnkurenz die bis dato einfach nicht gegeben war eil alle Maschinen mit Win als default ausgeliefert werden. DELL will ja jetzt auch Systeme ohne OS rausbringen, da kann dann jeder selbst entscheiden was er drauf macht.
Ich finde eh dass man immer öfter Linux kombatible liest, auf Beschreibungen von Hardware zB. ist mir dies aufgefallen. Das ist doch schon ein Fortschritt.
Was SUN insgesamt damit verfolgt denke ich so wie Catonga , es wird einfach die Unix Schiene gefördert, wenn man so die Umsatzeinbrüche von SUN in den letzten Monaten und Jahren sieht ein durchaus nachvollziehbares Konzept. Ich denke SUN ist da weniger pro Linux als eher kontra M$ , aber das soll uns doch egal sein, das Ergebnis ist mittelfristig dasselbe !
Kontra Microsoft mit Sicherheit, ich denke Sun motiviert das aber nicht in der Art und Weise, wie z.B. IBM. Ich denke eher, dass Sun's Sparc/Solaris Kunden sich verstärkt in Richtung günstigerer GNU/Linux Systeme umoritiert haben, und Sun nun versucht, diese Marktanteile langfristig zurückzugewinnen. Diese Vermutung passt allerdings nur bedingt zu den offiziellen Zielen der Sun Aktion. Auf der anderen Seite geht es Sun natürlich nicht so gut, und auch der lukrative Highend-Server Markt ist immer mehr gefährdet; vielleicht versucht Sun mit dem neuen Engagement einfach, das Angebot geschickt zu differenzieren um besser für die Zukunft gewappnet zu sein. Das sind aber alles nur vage Vermutungen, ich kenne mich
auf dem Gebiet kaum aus.
in zehn Jahren wissen wir mehr ;)
Los_Andros
19.09.02, 10:22
Mir ist da auch noch so ein Gedanke gekommen,
Suns größter Konkurrent ist nicht Microsoft, sondern IBM.
Denn im Enterprise Server Bereich wird das große Geld verdient, und IBM ist wohl voll auf der Linux Schiene gelandet, ist dieser Weg erfolgreich, dann kann SUN wohl einpacken, denn dann ist der Großrechner auch nur ein normales Unix
Das jetzige OS390 schreckt viele ab sich für ein Großrechnersystem zu entscheiden. Viele nehmen dann eher einen SUN Enterprise Server.
Vielleicht will Sun sich auch nur ein Scheibchen von dem "Linuxhype" abschneiden, um nicht von der Konkurrenz abgehängt zu werden.
War aber nur so ein Gedanke, nicht schlüssig durchdacht ;-)
Wir merken hier nur die große Konkurrenz zwischen IBM und SUN
Los_Andros
19.09.02, 10:24
ach ja, kleiner Zusatz,
Der Trend scheint eh immer mehr in die Richtung zu gehen
Vom kleinen Server bis zur Highend Lösung läuft alles unter ein und dem selben Betriebssystem, das macht es den Administratoren leicht und den Anbietern auch (Einmal Support für genau ein OS).
Das macht Microsoft eben genau so. Von Klein bis Groß alles das selbe OS, nur in den Enterprise Bereich haben sie es nie geschafft (zum Glück)
Suns Linux-PC soll die Hälfte von Wintel-PCs kosten
10:31:32
(tecCHANNEL.de, 20.09.2002) Sun-Chef Scott McNealy nutzte das erstmals veranstaltete Benutzertreffen Sun Networks, um der Wintel-Phalanx anzukündigen, dass er sie ab kommenden Jahr mit Linux-Rechnern im professionellen Markt rechnen müsste.
Der Clou dabei: Die versprochenen Rechner sollen lediglich die Hälfte eines vergleichbaren Wintel-Rechners kosten, so McNealy. Die purpurroten Rechner sollen vor allem in den Segmenten Bildungssektor, Behörden, Banken und Call Center Abnehmer finden. Ausgerüstet seien die Rechner mit Open Source-Software, also Linux, Mozilla, Gnome, Evolution E-Mail-Software und dem Windows-Emulator WINE; ferner mit der Büro-Software OpenOffice und optional mit Staroffice.
quelle: http://www.tecchannel.de/news/20020920/thema20020920-8720.html?nl
nun wird's interessant. wenn ich ein gut gebautes system fuer die haelfte des "normalpreises" bekomme - und dazu kommt noch nen design von sun - koennte das doch auch fuer den privatkunden interessant werden.
Vielleicht nicht für Privatanwender, aber für die angesprochenen Einrichtungen. Im Büro ist es Mitarbeitern in der Regel egal, womit sie arbeiten, solange sich die Arbeit damit erledigen lässt. In vielen Bereichen stelle ich mir das aber schwierig vor, insbesondere wenn der Erwerb der Sun Systeme bedeuten würde, ein bestehendes System umstellen zu müssen.
das meinte ich ein paar antworten weiter oben: vielleicht will sich sun damit an unternehmen wenden und diese geraete als relativ leistungsfaehige, aber auch guenstige unix-ws/desktops verkaufen. wenn man dann mit einem guten technischen support rechnen darf, ist das bestimmt eine alternative zu w2k-workstations.
allerdings waere das doch auch fuer einen unix/linux interessierten privatkunden etwas, oder? man hat etwas von SUN (ok, ok; der eigentliche grund fuer sun ist doch eigentlich SPARC, aber immerhin) zuhause, es ist relativ guenstig und ist 100% zu linux kompatibel.
das meinte ich ein paar antworten weiter oben: vielleicht will sich sun damit an unternehmen wenden und diese geraete als relativ leistungsfaehige, aber auch guenstige unix-ws/desktops verkaufen. wenn man dann mit einem guten technischen support rechnen darf, ist das bestimmt eine alternative zu w2k-workstations.
Ok.
allerdings waere das doch auch fuer einen unix/linux interessierten privatkunden etwas, oder? man hat etwas von SUN (ok, ok; der eigentliche grund fuer sun ist doch eigentlich SPARC, aber immerhin) zuhause, es ist relativ guenstig und ist 100% zu linux kompatibel.
Sicherlich, aber damit wird Sun kein Geld machen können.
>Sicherlich, aber damit wird Sun kein Geld machen können.
wenn sie an privat-kunden verkaufen sicherlich nicht. aber das ist ja auch nicht ihr ziel. sie wollen eben firmen ansprechen. allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sie diesen rechnern einen stempel a lá "Buisness Only" verpassen.
Nein, dass hatte ich so auch nicht gemeint; es ist allerdings die Frage, in welchem Umfang die letztendlichen Preise an die Volumina gekoppelt sein werden; dadurch könnten die Systeme für Einzelkunden nämlich durchaus deutlich weniger interessant werden.
dann habe ich dich wohl falsch verstanden, sorry. dass man einen solchen preis erst durch eine gewisse abnahme erreicht, waere denkbar
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