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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wurde das KernelHowTo v. 06/2002 schon übersetzt?


Nena
17.09.02, 10:29
Hi liebe ExpertInnen :-),

sorry, falls das eine "dumme" oder schon gestellte Frage sein sollte... hab mit der Suchroutine nix gefunden.

Mein Prob: Ich bin Linux-Neuling und muß dennoch neuen Kernel kompilieren, weil ich W2k und Linux (RedHat 7.2) im Parallelbetrieb auf dem selben Rechner habe, von Linux auf meine NTFS-Partition zugreifen will und der standardmäßig installierte Kernel das laut Fehlermeldung nicht kann ;-(

Ich suche mich gerade tot im Internet nach dem neuen Kernel-HowTo. Google erschlägt mich mit Links, die aber alle nicht halten was sie versprechen ;-(. Entweder finde ich das neue HowTo auf Englisch oder das 4-Jahre-alte auf Deutsch. Da ich aber vermute, daß es nix wird, mit dem alten HowTo den neuesten Linux-Kernel zu kompilieren und leider auch zu schlecht englisch kann, um mich an ein englisches HowTo ranzuwagen, wärs super, wenn ich das Neue doch noch auf Deusch finden könnte. Wer weiß was? Wurde es schon irgendwo übersetzt?

Danke für jeden Tip, wär ein prima Burzltagsgeschenk ;-)

Greetings, Nena

pudding
17.09.02, 10:44
hallo!

AFAIK kann auch der neuste kernel (2.4.19) nur lesend auf NTFS zugreifen, wenn du auch schreiben müsstest wärs eh sagen wir mal sinnfrei...

gruß pudding

hunter
17.09.02, 10:44
Also ich habe mal eine HowTo zu diesen Thema geschrieben. Die ist auch für den Kernel 2.4.19 und wohl auch für die 2.5.X. Du musst 2.4.19 nehmen. Dann sollte diese Option im menuconfig verfügbar sein. Dann packst du das mit in den Kernel und solltest dann Support für NTFS haben. Danach compilierst du den Kernel so wie ich das in meiner HowTo beschreibe.

HowTo: http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?s=&threadid=20583

ABER: Wie ich gelesen habe beherrscht dieser Treiber nur Lesen. Schreiben geht auch, jedoch ist das experimental und daher gefährlich.

Gelesen auf: http://linux-ntfs.sourceforge.net/info/index.html

Nena
17.09.02, 12:35
Huhu Pudding und Hunter,

vielen Dank erst mal! Söööltsam, jemand hatte mir erzählt, daß der neueste Linux-Kernel auch schreiben kann. Aber sinnfrei ist es dennoch nicht, denn der Standard-Kernel kann nicht mal lesen, also wäre nur-lesen schon mal eine Verbesserung. Allerdings noch nciht so recht das, was ich mir eigentlich wünsche, weil ich möchte eigentlich, um Linux zu lernen, demnächst fast nur noch unter Linux arbeiten und mit OpenOffice meine unter Win angelegten "Eigenen Dateien" so nutzen, daß ich sie zur Not dennoch unter Win/Office wieder nutzen kann. Scheint aber noch nciht zu gehen. Schade :-(

Das Schreiben ist experimentell und somit gefährlich... was heißt das? Daß zur Not diese gespeicherte Datei im Ar... wäre oder die ganze Partition? Dank Euch *bussiaufbacke*

Nena

MrIch
17.09.02, 12:44
also es ist eher die ganze Partition danach kaputt, als nur einzelne Dateien, leider!

pudding
17.09.02, 12:44
wenn du eh so im zwischenstadium zwischen zwei "stabilen" systemen bist, könntest du ja auch ne fat32 partition anlegen...

ist das ne idee?

*leichterrötetobderküsschen*
pudding

Jinto
17.09.02, 12:53
Also normalerweise müsste auch der von deiner Didtribution mitgelieferte Kernel in der Lage sein NTFS zu lesen. Was (und wie) hast du denn versucht?

Schreibender Zugriff auf NTFS ist als experimentell und gefährlich gekennzeichnet. Da kannst damit deine gesamte NTFS-Partition ruinieren.

HTH

fs111
17.09.02, 17:03
Original geschrieben von Jinto
Also normalerweise müsste auch der von deiner Didtribution mitgelieferte Kernel in der Lage sein NTFS zu lesen.


Ist aber bei RedHat nicht. Irgendwo hier im Forum steht auch, wei man sich mit 5 Befehlen das ntfs Modul nachkompiliert, ohne den ganzen Kernel neu backen zu müssen. Ich habe nur den Link nicht mehr, aber ich habe es hier definitiv schon gelesen.

Grüße fs111

Jinto
18.09.02, 20:19
thx für die Info.

micha
18.09.02, 22:36
Original geschrieben von fs111
Ist aber bei RedHat nicht. Irgendwo hier im Forum steht auch, wei man sich mit 5 Befehlen das ntfs Modul nachkompiliert, ohne den ganzen Kernel neu backen zu müssen. Ich habe nur den Link nicht mehr, aber ich habe es hier definitiv schon gelesen.
Grüße fs111

Hab mal gesucht, aber auf die Schnelle nichts gefunden, allerdings sollte es so gehen:


cd /usr/src/linux
gunzip -c /proc/config.gz | grep -v CONFIG_NTFS_FS > .config
echo CONFIG_NTFS_FS=m > .config
make dep modules modules_install
depmod -a


Davor solltest Du die Kernel-Quellen von der Redhat-CD installieren, samt dem gcc und make.

Viel Glück,
micha