Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Xfree86-4 und Nforce
Hi, ich bin gerade von SuSE auf Debian umgestiegen oder habe es gerade vor. Allerdings scheitere ich an der Installation von Xfree4.
Wenn ich also bei der Installation als Treiber nv für nvidia angebe erhalte ich folgende Fehlermeldung:
(II) NV: driver for NVIDIA chipsets: RIVA128, RIVATNT, RIVATNT2,
RIVATNT2 (A), RIVATNT2 (B), RIVATNT2 (Ultra), RIVATNT2 (Vanta),
RIVATNT2 M64, RIVATNT2 (Integrated), GeForce 256, GeForce DDR,
Quadro, GeForce2 GTS, GeForce2 GTS (rev 1), GeForce2 ultra,
Quadro 2 Pro, GeForce2 MX, GeForce2 MX DDR, Quadro 2 MXR,
GeForce 2 Go, GeForce3, GeForce3 (rev 1), GeForce3 (rev 2),
GeForce3 (rev 3)
(II) Primary Device is: PCI 02:00:0
(--) Assigning device section with no busID to primary device
(EE) No devices detected.
Fatal server error:
no screens found
Nun zur Erklärung, das Board ist hat sound, lan und VGA onboard.
Kann das sein, dass Xfree dabei durcheinander gerät?
Allerdings deutet "(II) Primary Device is: PCI 02:00:0" genau auf die richtige Adresse, nämlich den VGA Chip.
Was mache ich falsch?
:(
Der 'nv' Treiber unterstützt den Chip auf nForce Boards vermutlich einfach nicht. Abhilfe schafft da vermutlich nur die Verwendung von NVIDIAs 'nvidia' Treiber.
Das habe ich mir zunächst auch gedacht, also habe ich mir die Treiber für den nforce chipsatz besorgt und wollte mich mit make ans kompilieren gemacht. Allerdings bricht der Vorgang immer mit der Einer Fehlermeldung ab. Er kann eine modconf.h (Schweizer Käse Gedächtnis) nicht finden.
Was muss ich berücksichtigen, wenn ich den Treiber kompilieren will. So weit ich weiß muss ich dafür die Kernel Quellen haben, gcc und make. Hat damals unter SuSE7 mit der Netzwerkkarte auch geklappt? Nur fehlen bei der Standardinstallation von Debian die Kernelsourcen.
Du musst nicht die nForce Treiber von der NVIDIA Seite herunterladen, sondern die NVIDIA Grafikchip Treiber. Zu der Installation und Konfiguration dieser Treiber gibt es sowohl von NVIDIA als auch von anderen Parteien reichlich Dokumentation.
Türlich habe ich die auch runtergeladen. Aber auch dort wird das Kompilieren abgebrochen. Was muss ich da berücksichtigen?
Wie gesagt, lies Dir die Dokumentation durch, Du wirst es nicht bereuen. Dort wird z.B. erwähnt, dass Du vollständig konfigurierte, zum laufenden Kernel passende Quellen benötigt werden, um das NVdriver Kernelmodul zu übersetzen.
rtfm habe ich auch schon unlängst getan, mach ich immer wenn ich nicht weiter komme, aber aus Deinen Schilderungen weiß ich wenigstens dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Aus diesem Grund habe ich den Kernel via
apt-get install kernel-source gesucht und den für bf24 installiert.
Der lag allerdings als bz2 Archiv vor, weshalb ich ihn unter /usr/src entpackt habe. Wie unter SuSE damals habe ich einen Symbolischen Link auf das Verzeichnis gesetzt, also /usr/src/linux, damit die Pfade nachher korrekt stimmen.
Und dennoch kriege ich beim Aufrufen von make install die Meldung
dass modversions.h nicht aufzufinden ist.
Deswegen habe im den Kernelquellen selbst mal nach der Datei gesucht, die aber nicht aufzufinden war.
Was auch lustig ist, dass ich auf einem anderen Rechner, auf dem SuSE 8.0 werkelt genau die gleiche Meldung bekommen habe.
Und genau hier komme ich nicht weiter. Aber danke für die Geduld mit mir. :-)
Die Installation der Kernelquellen ist nicht genug, sie müssen auch passend zu Deinem Kernel konfiguriert werden. Das macht Sinn wenn man die Unmengen von mitunter zueinander in Konflikt stehenden Optionen in Betracht zieht. Module Versions (modversions.h) sind ein gutes Beispiel, Kernel die sich in diesem Punkt unterscheiden sind untereinander aus der Sicht von Kernelmodulen absolut inkompatibel. Wo (wenn überhaupt) die zu Deinem laufenden Kernel passende Konfigurationsdatei installiert wurde hängt nicht zuletzt von Deiner Distribution ab. Im Zweifelsfall kannst Du Dir einen eigenen Kernel zusammenbasteln und das Problem so komplett umgehen.
Ja, ich glaube das wird langsam wohl das Beste sein.
Ich versuchs aber vorher noch einmal, etwas über die Header Datei herauszufinden. Leider ist Debian doch arg unübersichtlich und man findet die Kernelsources und images nicht so auf anhieb.
Danke für die Hilfe.
Christian.
Hi,
Ich hab Debian mit dem nForce laufen. War eigentlich kein Problem, ich mach mir meine Kernel aber auch immer selber. Die Doku ist sehr aufschlussreich.
Ciao, Bernie
Die Installation von Modulen habe ich auch schon häufiger gemacht, zum Beispiel für eine D-Link Karte. Vielleicht ist auch mein Problem, dass ich arge Probleme habe, mich durch PDF online Handbücher zu quälen. 600 Seiten auszudrucken widerstrebt mir irgendwie. :-) Im Grunde genommen habe ich ja nur das Problem, dass die modversions.h fehlt.
Aber die wird ja beim Kernelbau erzeugt und deswegen werde ich das jetzt tun. :-)
Danke
Hi,
ja, das hatte ich auch, du brauchst nur make dep && make bzImage machen, dann erzeugt er die Datei. Brauchst den Kernel nicht umbedingt installieren.
Ciao, Bernie
Make dep && make bzImage funktioniert dann, wenn die Quellen für bf2.4 vorhanden gewesen wären, was nicht der Fall ist. Lösung, es existieren nur die Kernel Header für diesen Kernel. Ich weiß nicht, wie das bei dem Standardkernel 2.2 der Fall ist, jetzt gehts.
Folgende Lösung hat geholfen.
apt-get install kernel-headers-2.4.18-bf2
auspacken und dann:
ln -s /usr/src/kernel-headers-2.4.18 /usr/src/linux
Ab jetzt findet er die modversions.h und alles lässt sich ohne zu murren kompilieren.
Keine leichte Geburt, aber das war ja der Hauptgrund, auf Debian umzusteigen, Man lernt mehr als bei SuSE.
Danke für die Bemühungen :-)
Christian.
:D
hallo
hab da noch ne frage, oder besser ein problem.
nun findet er zwar die "modversions.h" bei kompilieren des nvidia kernels, aber er zeigt nun einen anderen fehler an
"depmod:***Unresolved symbols in /lib/modules/2.4.18-bf2/kernel/drivers/video/NVdriver
make:*** [package-install] Error 1"
mit den GLX kopilieren gabs keine fehler !
fehlt dort nen symlink zu dem nvidia kernel, oder wie kann ich dieses problem beheben???
vielleicht kann mir ja einer helfen , von euch Debian usern , denn ich glaube das ist wohl mit dem debian-system standart problem, denn mit suse uns redhat gabs keine probleme mit dem nvidia-treiber, oder liege ich falsch ?!
mfg Pebbels
Es ist in 95% der Fälle immer das gleiche Problem: die Kernelquellen passen nicht zum laufenden Kernel, das Resultat sind "unresolved symbols".
hallo
jo danke , modprobe NVdriver hat mir auch den fehler ausgeworfen dass der nvkernel fuer einen anderen system kernel kopiliert ist.
versuche mich jetzt ,leider mit maessigem erfolg, einen neuen kernel zu kompilieren ! :(
mfg Pebbels
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