Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : RED HAT = Microsofts Nachfolger?
Lest mal den folgenden Artikel von Pro-Linux.
Mich interessiert eure Meinung.
http://www.pro-linux.de/news/2002/4532.html
naja, ich finde das im Moment noch nicht so schlimm, ...
Da Linuxuser ja meist mehr Ahnung haben(viele Windows User können doch noch nichtmal Windows neuinstallieren), sind sie in der Lage auch eine andere Distri zu installieren...
abgesehen davon, sind profi linuxuser auch in der lage, ihre eigene "distri" zu basteln.
Red Hat ist ein Unternehmen der Marktwirtschaft. SuSE ist ein solches...
usw usw...
mfg
muchmarc
es gibt ja z.b. noch debian.
da blüht das opensource herz richtig auf!
Hi,
Ich glaube, dass die OpenSource Community ein selbstregulierendes System ist. So wie viele von M$ weggehen weil es ihnen reicht. Werden viele auch von RedHat weggehen, wenn ihnen die Scherze reichen die sie sich vielleicht mal einfallen lassen.
Ciao, Bernie
PS: Debian rulez :D
Und das schöne dabei ist, dass "RedhatProgramme" auch auf andern Distris laufen, was man bei MS ja nicht unbedingt behaupten kann - also ist ein hier ein Wechsel kein Thema, würd ich mal sagen....
Hi,
Genau! Ich hab eine Intel-basierende IBM-Maschine da stehen. Auf der IBM Seite steht, dass sie mit RedHat und SuSE läuft. Tja, bei mir rennt Debian drauf. Oracle meint, dass RedHat ganz toll ist für ihre DB. Ein Freund von mir hats unter Debian laufen. War kein Problem. Oracle hat nicht einen Muckser gemacht.
Ciao, Bernie
Wir werden kein Problem bekommen! Zumindest in absehbarer Zeit nicht, habt ihr euch mal angeguckt wer RedHat unterstützt ? Dell Oracle.. mehr weiß ich gerade nicht!
Gucken wir uns UL an( AMD, Intel, SAP( Sitzt bei Suse im Vorstand), IBM( Auch bei Suse im Vorstand)Borland usw. ) www.united-linux.com
Jetzt überlegen wir mal: Wer hängt da von wem ab ? Dell von Intel ? Oder Intel von Dell ? Und da AMD auch noch im Boot ist ?:D :D :D
War ne ****** überlegung aber ich war angefangen, ich würde aber mal spontan sagen dass UL die größere Finanzkraft hat!
Und alle IBM Maschienen werden standarmäßg mit Suse ausgestatt. Solange RedHat es nicht schafft in sachen Performance oder anderen Revolutionären Dingen sich von den anderen Distris abzusetzen wird es ihnen nicht gelingen ein Monopol zu haben. Außerdem haben sie dann immernoch Debian dabei. Und die Japsen werden sie auch nciht reinlassen.
Sagen wir mal die Zukunft wirds uns zeigen!
Du sprichst hier aber nur die server an (UL).
FraggyTheUndead
30.07.02, 13:13
In Deutschland habe ich den Eindruck, das man, wenn man nach Linux fragt als erstes "SuSE" hört...
wow, eine mit 290 millionen $ gefüllte Kriegskasse *grins* das zahlt Billy Boy für sein Frühstück aus der Portokasse, ausserdem hab ich gelesen RH besittz nur 23% des Marktes (vor allem Dank USA) naja und SUsE immerhin 18%, das ist nichtmal die Hälfte aller Systeme ! Wie will RH da also ein Marktmonopol bekommen ??
Original geschrieben von JoelH
[BWie will RH da also ein Marktmonopol bekommen ?? [/B]
Als ersten verbündet sich RH mit M$. Danach kaufen beide SuSE und Mandrake auf. Dann werden sämtliche Dinge Lizensiert, damit Open Source immer weiter eingeschrängt wird (z.B. OpenGL, Palladium (auch in der Hardware)..etc...)
Dann wird jeder große Open Source Entwickler "unter Vertrag" genommen, mit einer hübschen Stange Geld. Dadurch fällt das Debian Projekt flach.
Wenn dann nicht mehr viel, ausser ein paar zerstreute Gruppen da ist, wird RH zu M$ aufgelöst, und es gibt nur noch M$ und Windows.
Ist das nicht einen nette Horrorgeschichte?
Original geschrieben von FraggyTheUndead
In Deutschland habe ich den Eindruck, das man, wenn man nach Linux fragt als erstes "SuSE" hört...
Hi,
naja, ist ja auch so ziemlich die einzige komplett deutsche Distri. Verzeih mir, aber ich glaube, dass der Durchschnitts-Deutsche gerne seine Message-Boxes in deutsch liest und mit Englisch nicht viel am Hut hat. zumindest nicht Otto-Normalverbraucher der mal Linux "probieren" will.
Ciao, Bernie
sowohl mandrake, red hat, debian etc. hab ich bei mir schon komplett in deutsch installiert gehabt. und das mit nur einem mausklick (ok bei debian vielleicht nicht so einfach ;) ).
SuSE hat halt den firmensitz in nürnberg und vertreib die distri in der personal und in der professional version über den einzelhandel. mandrake sitzt in parisland und kann man "eigentlich" nur im internet käuflich erwerben.
außerdem, wenn erstmal einer fuß gefasst hat, ist es schwer als newcomer da rein zu kommen. besonders wenn "mans ja gewohnt ist".
ich persönlich mag SuSE nicht so gerne...
Hmm,..
ich weiss das gar nicht, sind dann in Debian auch die ganzen Shell-Befehle in deutsch?
Meines wissens nach ist das in SuSE ja so.
Ciao, Bernie
Original geschrieben von bernie_x
Hmm,..
ich weiss das gar nicht, sind dann in Debian auch die ganzen Shell-Befehle in deutsch?
Meines wissens nach ist das in SuSE ja so.
Ciao, Bernie
heißt das bei Suse jetzt:
einhaengen statt mount
oder
kp statt cp
bw statt mv
:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D wäre doch ziemlich blöd !
nein, bei SuSE sind die Shell-Befehle nach wie vor in englisch. So wie es sich gehört. mount bleibt mount, cp bleibt cp usw.
:)
Ich glaube er meint die Ausgabe der Befehle, und die sind sogar bei Slackware deutsch, wenn man es so einstellt.
Greetings Zaphod-B
Das kann Debian auch:
dpkg-reconfigure locales
war ürbigens auch nicht ernst gemeint!
die Befehlsausgaben sind bei SuSE deutsch.
RedHat 7.3 ist deutscher als SuSE. Bei SuSE steht beim hochfahren "failed" bei RedHat steht "Fehlgeschlagen" :ugly:
Hach, schon lange keine Haare mehr gespalten...
Fehlgeschlagen hört sich schw*** an! Vielleicht hat Suse das einfach deshalb gemacht, es hängt auch immer mit den Entwicklern zusammen !
Hi,
das habe ich gerade auf linux-community.de gelesen:
"Zwischen dem KDE-Projekt und dem Linux-Distributor Red Hat gab es Verstimmung über ein PR-Angebot, das der amerikanische Konzern den Entwicklern gemacht hat. In einem Brief an das KDE-Projekt fragte Tommy Mann an, ob die Developer auf der LinuxWorld 2002 in San Francisco nicht ausschließlich Linux-Systeme von Red Hat einsetzen wollten. Da Red Hat seit Anfang an keinen nennenswerten Support für KDE bereitstellt, erbosten sich zahlreiche Mitglieder über die Frage. Als Gegenleistung wurde nur eine "ausgezeichnete PR" versprochen.
Das KDE-Projekt diskutierte den Vorschlag kontrovers und kam zu dem Entschluß, dass das Geschäft auf Gegenseitigkeit beruhen sollte: Red Hat könne ein System an ihrem Stand zur Verfügung stellen, auf dem KDE vorgeführt wird. Auf dem KDE-Stand sollte auch ein System stehen, auf dem die gleiche Demonstration zu sehen sei.
Mann zeigte sich ignorant und wiederholte einfach sein Angebot. Der Briefwechsel zwischen Tommy Mann und dem KDE-Entwickler Charles Samuels kann hier nachgelesen werden (http://www.derkarl.org/rednot.phtml). "
Das finde ich schon extrem wie ignorant RedHat gegenüber KDE vorgeht. Aber das ist wohl typisch für amerikanische Firmen.
Die zunehmende Dominanz von Red Hat ist schon beängstigend. Schaut man sich die aktuelle Limbo beta2 an, so hat sich im Vergleich mit 7.3 (Valhalla) wiedermal viel getan. Das neue Red Hat Package Tool macht die Nachinstallation (und das Entfernen) von Software von CD sehr einfach. Der neue Installer ist eindrucksvoll.
Den Kommentar, Linux Profis könnten sich leicht eine eigene Distribution bauen, kann ich nur in Teilen nachvollziehen. Das sagt jemand, der zwar tarballs compilieren und vielleicht auch RPMs bauen kann. Aber eine zusammengeschusterte Distribution würde nur mit großen Mühen wirklich brauchbar. Man sieht ja, was für Man Power allein schon die Debian GNU/Linux Entwickler einsetzen. Bis auf ein paar ehemals innovative Tools (apt-get, dselect) hat Debian nichts zu bieten. Der Installer ist Anaconda von Red Hat haushoch unterlegen.
Es wäre jedoch wichtig, eine massentaugliche Linux Distribution auf die Beine zu stellen. Und dazu bräuchte es komfortable grafische Konfigurationswerkzeuge, wie Red Hat sie mit redhat-config-* bereitstellt. Aber wollte man die zunehmend besser werdenden GNU GPL Konfigurationswerkzeuge von Red Hat verwenden, müßte man auch das Copyright und die Marken "Red Hat" und "Shadow Man" übernehmen, denn man dürfte sie nicht einfach löschen. Zudem ließen sich diese Tools nicht ohne große Anpassungen in einer anderen Systemumgebung betreiben, was wiederum zu weiteren Zwängen führt.
Freie Entwickler haben aber nicht die Zeit, ähnlich gute Tools zu entwickeln und zu pflegen, geschweige denn, die Entwicklung von Kernkomponenten massiv voranzutreiben. Das können nur bezahlte Full-Time Entwickler.
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