Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Keine übergreifende Zwischenablage?
Hallo.
Ich verwende SuSE 7.3 mit KDE 2.2.2 und finde es wirklich tragisch, daß die Zwischenablage in Linux nicht wirklich übergreifend und vernünftig funktioniert.
Manchmal (!) klappt es z.B. nicht, den Inhalt der Zwischenablage in ein Formularelement im Mozilla oder in ein Java-Eingabefeld einzufügen (z.B. kann ich diesen Forumbeitrag, den ich im KEdit geschrieben habe, nur im Opera nicht aber im Mozilla in das Formular für einen neuen Beitrag einfügen). Bei der Adreßleiste im Mozilla hat es noch nie funktioniert. Nur Opera schafft es jederzeit, den Inhalt der Zwischenablage überall einzufügen.
Außerdem funktionieren mal Strg-X/C/V, mal Strg-Einfg/Umsch-Einfg/Umsch-Entf, und mal beide Gruppen.
Ein weiteres Problem ist, daß ich keinen Text markieren kann, um ihn dann durch den Inhalt der Zwischenablage zu ersetzen. Sobald ich fertig markiert habe, ist nämlcih der markierte Text in der Zwischenablage. Wenn ich dann einfüge ändert sich genau nichts.
Gibt es dafür eine Lösung oder muß man sich mit diesen Mängeln einfach abfinden?
melody lee
08.06.02, 11:14
Ist wirklich lästig, wenn man es anders gewohnt ist.
Aber Du kannst Dir helfen, indem Du beim Start des WM "xcutsel -geometry 280x19+x-Koordinate+y-Koordinate" (abhänging von der Schriftgrösse!) ausführen lässt. Das ganze noch "sticky" machen, "StaysOnTop" (wenn's das bei KDE gibt), ohne Rahmen farblich an den Desktop anpassen und ein Woche dran gewöhnen. Ob das allerdings zusammen mit KDE nach was aussieht weiss ich nicht.
Oder auch "xclipboard".
Original geschrieben von Uwe_Stgt
Manchmal (!) klappt es z.B. nicht, den Inhalt der Zwischenablage in ein Formularelement im Mozilla oder in ein Java-Eingabefeld einzufügen (z.B. kann ich diesen Forumbeitrag, den ich im KEdit geschrieben habe, nur im Opera nicht aber im Mozilla in das Formular für einen neuen Beitrag einfügen). Bei der Adreßleiste im Mozilla hat es noch nie funktioniert. Nur Opera schafft es jederzeit, den Inhalt der Zwischenablage überall einzufügen.
Das liegt vermutlich daran, dass Opera und KEdit Qt benutzen und daher ein ähnliches Verhalten bezüglich der clipboarsd haben.
Ein weiteres Problem ist, daß ich keinen Text markieren kann, um ihn dann durch den Inhalt der Zwischenablage zu ersetzen. Sobald ich fertig markiert habe, ist nämlcih der markierte Text in der Zwischenablage. Wenn ich dann einfüge ändert sich genau nichts.
Wenn ich mich richtig erinnere definiert X drei clipboards: SELECTION, PRIMARY, und SECONDARY.
Meist wurde bisher nur SELECTION benutzt, darum kommt es zu dem beobachtetem Verhalten.
Du kannst, nachdem du den zu ersetzenden Text markiert hats, aber mit Klipper (Im Systemtray, das Icon das wie eine Klemmbrett aussieht) auf die vorherige Selection zurückschalten und dann einfügen.
Gibt es dafür eine Lösung oder muß man sich mit diesen Mängeln einfach abfinden?
Das Clipborad handling wurde in Qt3 wesentlich verbessert. Es wird jetzt zwischen Selection und Primary unterschieden.
Ich nehme an, das GTK+ 2.0 für GTK Anwendungen eine ähnlich Verbesserung beinhaltet.
Ciao,
_
mit linker maustaste markieren = kopieren
mittlere maustaste = einfügen
das klappt überall, ausser StarOffice5.2, aber dafür gibts ja ein update: OpenOffice1.0
Original geschrieben von marcdevil
mit linker maustaste markieren = kopieren
mittlere maustaste = einfügen
Das ist ja gerade der Blödsinn. Ich will doch nicht alles, was ich markiere in der Zwischenablage haben. Manchmal möchte ich das einfach löschen oder durch den Inhalt der Zwischenablage ersetzen.
das klappt überall, ausser StarOffice5.2, aber dafür gibts ja ein update: OpenOffice1.0
OpenOffice 1.0 ist ein ziemlicher Krampf. Stürzt alle Naselang kommentarlos ab und hat dieselben Probleme mit den Schriften wie StarOffice.
tja man muss schon seinen kopf ein bisserl anstrengen:
1. markieren, löschen
2. markieren
3. einfügen
wenn openoffice bei dir abstürzt liegt das dann aber an defekter hardware, ich vermute mal defekter speicher. bei athlonsystemen muss man in der lilo.conf append "mem=nopentium" angeben. Die Via Southbridge 686A und B haben einen Fehler, man sollte auf UDMA33 runtergehen.SBLive's in einen nicht sharenden PCI Platz stecken ! wenn dir das unter windows passiert nutze w2k mit denn neuesten sp's und treibern.
Ich habe keine Probleme mit Schriften, aber ich nutze zugegebenermaßen nur helvetica und so...
Original geschrieben von marcdevil
tja man muss schon seinen kopf ein bisserl anstrengen:
1. markieren, löschen
2. markieren
3. einfügen
Dann muß ich die Fenster einmal öfter wechseln als notwendig. Wenn ich z.B. einen interessanten URL entdecke, muß ich zuerst den Browser nach vorn holen, den alten URL löschen, wieder das Fenster mit dem URL nach vorn holen, den neuen URL markieren, den Browser anklicken und dann endlich kann ich den URL eintragen?
Warum kann man den Quatsch nicht abstellen?
wenn openoffice bei dir abstürzt liegt das dann aber an defekter hardware, ich vermute mal defekter speicher. bei athlonsystemen muss man in der lilo.conf append "mem=nopentium" angeben. Die Via Southbridge 686A und B haben einen Fehler, man sollte auf UDMA33 runtergehen.SBLive's in einen nicht sharenden PCI Platz stecken ! wenn dir das unter windows passiert nutze w2k mit denn neuesten sp's und treibern.
Ich habe keine Probleme mit Schriften, aber ich nutze zugegebenermaßen nur helvetica und so...
Hm, nagelneuer Infineon-Speicher, der sonst nirgends Probleme macht, verursacht reproduzierbare Abstürze bei einer einzigen Anwendung? Das wäre Micro$oft-Argumentation.
Ich rede hier von OpenOffice unter Linux. Meine Southbridge ist eine VT8233A. Eine SB-Karte hab ich nicht.
Ich habe eher das Gefühl, daß OpenOffice zu einem bestimmten Termin fertig sein sollte. Einige Fehler mußten dann halt drinbleiben. Es ist halt reproduzierbar eine (!) meiner SO5.2-Vorlagen, die beim Importieren zum Absturz führt. Das Auswählen der Schrift Gillespie in einem Rahemn führt dazu, daß der Rahmen plötzlich eine enorme Größe bekommt - die sogar über die Maße der Druckseite hinausreicht. In Textdokumenten eingebettete Tabellen können nicht formatiert werden und werden beim Bearbeiten in einer unnötig breiten Schrift dargestellt, so daß man die Spaltenbreiten nicht abschätzen kann. Und dann eben das Problem mit den Schriften unter Linux.
Mit sowas kann man doch nicht arbeiten...
na dann eben
1. markieren
2. einfügen
3. altes löschen
my way:
1x wechsel, 2x markieren,1xeinfügen, 1xlöschen = 5 steps
btw. mein mozi startet mit leerem adressfeld (rm 1xlöschen = 4 steps)!
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your way:
1xwechsel, 2x markieren, 1x Strg C, 1x StrgV = 5 steps
ok 1:1
jetzt das Killerargument:
1x markieren
an 20 unterschiedlichen Eingabemasken mit Mittlerer Maustaste klicken (einfügen)
= 21 steps
sollten die eingabemasken nicht leer sein drücke ich vorher auf "clear fields" oder so :)
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your way:
1xmarkieren
1xStrg-C
an 20 unterschiedlichen Eingabemasken mit Linker Maustaste klicken und zusätzlich Strg-V tippen
=42 steps
nein, dieses X-Feature kann man imho nicht abschalten.
Nutze ausschliesslich KDE Programme unter KDE, da hast du dann auch überall dein StrgC/X/V. Ab welcher Version das implementiert ist weiss ich nicht genau, bei KDE 2.2 und höher klappts bestimmt.
Das heisst aber auch kein Mozilla, kein OpenOffice (ist sowieso *******e, iyho) sondern Konqueror und KWord.
Mit diesen speziellen Officefunktionen kenn ich mich nicht aus, wüsste auch nicht, wozu sowas nötig ist.
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