Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Linux funktioniert???
Es kann durchaus sein, ich handle mir in diesem Forum erstmal nur Feinde ein. Damit könnte ich leben, aber ich möchte gerne auch Alternativen zu Windows etc. ausprobieren. Mein erstes Posting ist eher sarkastisch gemeint. ;)
Hei,
tiefe Verbeugung und Sorry im voraus. Soweit wie in der Meckerecke von PC-Welt zu Linux würde ich nicht gehen. Ich bin völliger Neuling in Sachen Linux und muss gestehen, für mich ist Linux das virensicherste Betriebssystem, das es gibt. Warum? Nun, weil Linux mein Modem einfach nicht erkennt, obwohl älteres Model mit 56k. Ich kann also nicht ins Internet damit und somit kann ich mir auch kaum Viren einfangen. Auch hilft es mir weniger Fernzusehen. Warum? Weil Linux (oder besser KWinTV, oder beides???), obwohl es meine Win-TV-Karte nebst TV-Tuner-Chip von Phillips richtig erkennt, einfach keine Senderprogrammierung zulässt. Einfach nichts zu sehen und zu hören nur rauschen.
Ich bin mit DOS5, Batchprogrammierung etc. groß geworden (ich bin 41 Jahre jung und wer es nicht weiß, es handelt sich dabei um, OH BÖSE, MICROSOFT-Produkte), und deshalb kann ich mit Wissen prahlen, aber was Linux, so wie es zur Zeit existiert, noch lange von einem bedienerfreundlichen Betriebssystem trennt ist, es ist kaum zu verstehen, geschweige denn zu konfigurieren. Und das sage ich, der ein Systemadministrator unter Windows, BeOS ist.
Schade, vielleicht wirds ja mal was (Zweifel sind angebracht, denn die anderen entwickeln sich ja inzwischen auch weiter)
Insofern kann ich solch euforische Sprüche wie folgenden absolut nicht verstehen:
"... auf der Verpackung stand, Windows98 oder besser... also habe ich Linux genommen."
Wo ist da der Gag, wenns nicht funktioniert???
linux is total easy....
was deine karte angeht...
/etc/modules sollte man schon so wies in der readme vom bttv treiber steht einrichten, was dien modem angeht...is halt n winmodem *vermut*. man kann nen unix o.ä. nich mit win oder dos vergleichen
xawtv is im übrigen besser
Also, ich muss dir da leider Recht geben. Die Unterstützung von Microsoft und daher auch das installieren und Einrichten ist unter Windows viel einfacher. Das liegt nicht zuletzt daran das alle Hersteller Windows Treiber bereit stellen, aber nur wenige auch für andere Betriebsysteme. Das macht die ganze Sache schon schwieriger, weil dann andere was entwickeln müssen. Und der Hardware Hersteller denkt meist nicht im Traum daran da irgendwie was zu unterstützen.
Was deine Hardware angeht, die da nicht funktioniert, so ist das vermutlich ein Konfigurationsproblem. Das können wir jetzt nicht so einfach zwischen Tür und Angel regeln. Du musst Extra Themen in den Bereichen Fernsehn und System einrichten auf machen und sagen was dein Problem ist. Dann kann man dich fragen was, wo und wie eingestellt ist und dir sagen was du wie ändern sollst.
Also alles schön der Reihe nach. Wenn das erst mal alles läuft, dann wirst du das bald alles durchschaut haben und erkennen das Linux zwar manchmal schwieriger als Windows ist, aber dafür auch einige interessante Vorteile besitzt, die man nachher nicht mehr hergeben will. ;)
MIB schrieb:
linux is total easy....
was deine karte angeht...
/etc/modules sollte man schon so wies in der readme vom bttv treiber steht einrichten
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Es mag ja sein, das Linux total easy ist, nur muss man sich erst VÖLLIG NEU EINARBEITEN, wenn man aus der DOSEN-Welt kommt. Für mich ist das Dateisystem absolut nicht nachvollziehbar. Es gibt keine "direkten" Norton-Kommander oder Explorer (oder wie man das Programm sonst nennen will), mit dem ich sofort die komplette Dateistruktur durchschaue und bearbeite. Jedesmal werde ich erst nach ROOT-Passwort gefragt, obwohl ich alleiniger User auf meinem System bin etc. Versteh mich nicht falsch, es kann sein, das ich in 9 Monaten anders darüber denke und schreibe, aber als ABSOLUTER Anfänger komme ich nicht klar. Schon die Installation war um 3 Stunden länger als unter Windows XP-Professional. Es gab etliche Fragen die ein Normaluser gar nicht beantworten kann.
/etc/modules sollte man schon so wies in der readme vom bttv treiber steht einrichten
Dazu kann ich nur sagen, solch eine Readme vom bttv Treiber nenne ich nicht mein eigen. Kann also immer noch nicht die TV-Karte nutzen, und das nach 5 Tagen probieren!!! Ich setze mich sicher wieder in die Nesseln, aber unter Windows habe ich meine Hardware in 3 Stunden KOMPLETT eingerichtet. Gut Linux ist noch nicht so lange am Markt, gestehe ich ein, aber so???
Hanter schrieb:
Was deine Hardware angeht, die da nicht funktioniert, so ist das vermutlich ein Konfigurationsproblem.
Da stimme ich dir 100%-ig zu. Bei der WinTV-PCI ist es einfach so, ich lasse nach Sendern scannen, aber KEIN Sender wird erkannt, obwohl Deutschland, PAL, Europa-West etc. aktiviert ist. Einfach Nullinger. Nur rauschen. Und ja, das Antennenkabel ist drin. Auf selbem Rechner, andere Partition mit Windows XP-Professional oder auch Windows ME läuft die Karte.
Mein Modem, ein ELSA Microlink Office (56K), seit etwas mehr als 4 Jahren auf dem Markt, sollte schon erkannt und konfiguriert werden. Aber selbst eigene Bemühungen fruchten nicht, Linux will es einfach nicht akzeptieren. Was soll ich dazu sagen? Aus meiner Sicht einfach nur (MISST???), nee noch zu unausgereift.
Meiner Meinung nach ist Linux um etliche Jahre davon entfernt ein GUTES Betriebssystem zu werden (was immer jemand darunder verstehen mag).
Alleine schon die Tatsache der Installation selber. Ich werde gefragt, ob ich eine SWAP-Partition erstellen will oder nicht. Was Bitte schön? Swap-Partition? Kannte ich bis dahin nicht. Ich hatte meine Festplatte mit Partition Magic partitioniert, aber selbst da gibt es Probleme mit Lilo. Es erkennt meine bisherigen Partitionen nicht. Wie soll man dann ein funktionierendese Linux-System installieren??? Ich boote immer noch Linux mit Diskette, weils anders einfach nicht machbar ist.
Sorry, das muss raus
Also fehlt dir der Wille. Sich dahinter zu verstecken das die Installation nicht so funktioniert wie das bei Windows ist und dann den Kopf in den Sand stecken und sagen, das ist mir zu unausgereift, das klingt für mich nicht nach, "Ich will Alternativen zu Windows".
Du hast noch nicht so ganz verstanden was Linux eigentlich ist und was der gewaltige Unterschied zu vielen anderen Betriebsystemen ist: Linux ist ein freies und offenes Betriebsystem an dem Millionen von Entwicklern arbeiten. Dabei sind Projekte entstanden die sich sehr viel schneller entwickelt haben als irgendwelche Windowsprodukte.
Also es gibt nun zwei Möglichkeiten für dich:
1. Du hast keine Lust zu all dem und wirfst es hin. Dann hör aber bitte auf dich hier aus zu weinen. Das führt nur zu Streitereien die völlig unnötig sind. Denn du musst bedenken das hier hunderte von Lesern sind die deine Meinung nicht mal Ansatzweise teilen, weil bei ihnen alles läuft.
2. Du fängst an das Problem systematisch einzu kreisen und holst dir in den bestimmten Bereichen mal Hilfe. Das Problem mit der TV Karte ist sicher schnell zu beheben und das Modem kriegt man sicher auch schnell in den Griff. Aber dazu musst du erst mal den Willen zeigen, sonst hat das hier alles keinen Sinn.
zusammenfassend kann man sagen:
Linux ist *******e, weils der Anwender net kapiert.....Windows und Dos haste natürlich auf anhieb gekonnt wa? hast dich einfach davor gesetzt udn gesagt "mein cdrom geht nicht....setzen wir halt einfach mal ein mscdex.exe bla schwell in die autoexec.bat" oder was?
Da kann ich hunter nur recht geben.
Das gute an Linux ist eben, dass es kein Plug & Play ist.
Die Fehlersuche oder Konfiguration kann man schön von Hand zu Fuss machen.
Die Programme lassen sich individuell anpassen.
Nach einer Zeit weis man genau, was Linux macht wenn ein Programmm läuft.
Bei Windows weist man nie, was es macht.
Was ich auch sehr positiv finde, wenn man sich mal durch alle Probleme
durchgewurschtelt hat, dann versteht man die logik, die hinter jedem Programm steht.
Mein das jetzt vom Ablauf hergesehen.
Man verlernt den Umgang mit dem Rechner nicht und das Zusammenspiel zwischen Soft- und Harware.
Ich bin selbst noch Newie auf dem Gebiet, aber es wird von Tag zu Tag besser.
Und in diesem Sinne mal ein Dankeschön an die immer sehr gute Unterstüzung hier im Board.
hallo gebby
erstmal gib nicht auf und sei nicht so kleinlich denn wenn du ehrlich bist wie lange hast du für dein erstes windows gebraucht?
ich habe selber mit linux auch klein angefangen weil ich vorher lange zeit dos und win benutzt habe, bin ein wenig jünger als du (4 jahre).
und wenn du keine lust hast was neues zu lernen dann poste doch bitte nicht mehr.
danke und greetz michael :)
ps hey leute nicht so ätzend
Was viele bei diesem leidigen Thema vergessen, Linux ist nicht Windows, und das ist auch gut so. Weil wenn Linux so waere wie Windows, wozu dann Linux? Linux ist aehnlich einfach fuer jemanden der noch nie mit einem PC gearbeitet hat als Windows. Und da die meisten vorher Windows haftten mosern sie eben _immer_ das es schwer waere. HALLO?
Ist doch klar, was meint ihr wie der Umstieg fuer einen Linuxer auf Win ist, was denkt ihr da? Da ist Windows so einfach das es schon wieder schwer ist.
Fuer meinen Teil, ich bin 17 Jahre alt, habe seit ich 12 bin mit Windows gearbeitet und mit 16 bin ich umgestiegen. Windows hab ich seitdem nicht mehr angeruert. Also von daher kann es nicht so schwer sein wie viele sagen.
Zu deiner TV Karte:
Wie oben gesagt, die Hardwarehersteller lassen ja kaum was raus, von daher ist es schwierig Treiber zu schreiben. Aber moeglich ist alles.
Original geschrieben von netmaster
Das gute an Linux ist eben, dass es kein Plug & Play ist.
Die Fehlersuche oder Konfiguration kann man schön von Hand zu Fuss machen.
Die Programme lassen sich individuell anpassen.
Nach einer Zeit weis man genau, was Linux macht wenn ein Programmm läuft.
Bei Windows weist man nie, was es macht.
Man könnte den Spieß jetzt auch umdrehen und fragen, hast Du Dich jemals mit Windows beschäftigt? Wohl nicht, das ist offensichtlich, dafür werden die Parolen der Leute, die neben Linux nichts anderes gelten lassen, nachgeplappert. Und da so etwas cool ist, ist es natürlich auch die einzige Wahrheit.
Plug and Play, z.B. unter Windows XP, scheinst Du überhaupt nicht zu kennen, denn im Gegensatz zu Linux funtioniert es dort.
Bist Du Dir sicher zu wissen, was alles auf Deinem Linux- Rechner abläuft? Glaube ich eher nicht. Ich habe schon einmal empfohlen, den Neuen Linux Hackers Guide zu lesen, eigentlich reicht schon der Anfang, da sollte so mancher unwissender "Linux ist ja so Cool"- Verfechter große Augen bekommen.
Und da ja selbst SuSE jetzt in den aktuellen Handbüchern das Märchen vom virensicheren Linux als solches bezeichnet, ...
Da ich selbst in der IT- Branche arbeite und das sowohl mit Linux, als auch mit Windows, sehe ich das Ganze sicher etwas nüchterner und sachlicher als viele Andere. Und für mich steht fest: für bestimmte Zwecke im Netzwerkbereich ist Linux auf jeden Fall besser geeignet (außer als Arbeitsgruppenserver, da hat Windows 2000 Server mit Active Directory mittlerweile wieder die Nase vorn, vor allem wegen der wesentlich unkomplizierteren Administration), aber als Desktopbetriebssystem ist es keine Alternative zu aktuellen Windowsversionen.
Hans- Peter
27.04.02, 22:26
Da bin ich aber froh, dass ich kein Systemadministrator bin, mein Linux läuft ganz toll.
Ich arbeite beruflich auch mit Computern. (Administratortätigkeit)
Mit Computern selbst beschäftige ich mich seit der 3. Klasse.
Habe mit DOS 5.0 angefangen und bis XP alles gehabt.
Linux hab ich erst seit ca. 4 Wochen oder so.
Und meine Aussage betrifft nichts spezielles.
Bei Linux kämpfe ich noch meinen Scanner zu installieren, das macht Spass.
Bei Windows schliesse ich den an und der läuft sofort.
So in der Art hab ich das gemeint.
Dass jedes OS seine Vor- und Nachteile ist wohl klar.
"Bei Linux kämpfe ich noch meinen Scanner zu installieren, das macht Spass.
Bei Windows schliesse ich den an und der läuft sofort."
Gut gesagt, so ergeht es sicher vielen (mir inklusive)
Original geschrieben von netmaster
Bei Linux kämpfe ich noch meinen Scanner zu installieren, das macht Spass.
Wenn ich mich an einen Rechner setze, will ich damit arbeiten, und nicht Fehler suchen.
Und welche Firma kann es sich z.B. leisten, auf den Workstations ein Betriebssystem einzusetzen, für dessen Installation mit anschließender Fehlerbeseitugung bei etwas Pech pro Rechner Tage drauf gehen? Gibts ja nicht, werden jetzt wieder einige denken. Ist aber so, da brauche ich nur an mein Notebook (HP Omnibook XT 1000) denken, auf dem fast keine der Hardwarekomponenten trotz angeblicher Unterstützung durch Linux läuft, und das nach 2 Monaten und 3 Distributionen.
Und kommt jetzt nicht wieder mit mangelnder Unterstützung durch die Hardwarehersteller, ... Das Hauptproblem bei diesem Gerät ist die fehlende Funktionalität von ACPI unter Linux, und ACPI ist nun einmal ein Standard, dessen Spezifikationen für alle Programmierer offen liegen. Also zieht das Argument nicht.
Original geschrieben von netmaster
Dass jedes OS seine Vor- und Nachteile ist wohl klar.
Das ist nun aber nicht die Meinung des überwiegenden Teils der Linux- User. Die würden so etwas wohl nie zugeben. :D
@frankpr
eigenartig an der ganzen sache ist nur das andere menschen die auch in der it-branche arbeiten und ganze firmen und uni's mit rechnern ausstatten und darauf unix und linux installieren keine probleme haben egal welche hardware vorliegt. ausserdem wird an den uni's nur unix/linux gelehrt komischerweise nichts von windows.
wo ich dir aber recht gebe ist die gewohnheit aus bequemlichkeit auf win zurückzugreifen. auch die umschulung von usern auf ein anderes bs kostet eine firma natürlich zuviel geld. lieber die sich selber schulenden winuser nehmen= keine schulungskosten.
kleines problem dabei, jene firma in redmond hat patentrechte auf reispflanzen die indische bauern kaufen müssen und die nicht wieder ausgesät werden können (nur ein beispiel) somit sind sie gezwungen wieder reis zu kaufen an dem bill geld verdient. diese bauern werden in abhängigkeit gehalten damit reiche noch reicher werden. dies ist nur ein beispiel von mehreren.
wem andere menschen egal sind, der kauft mit seiner macht auch die rechte an allem möglichen. die redmonder sind dann auch noch so großherzig das sie besagte bauern medizinisch unterstützen, diese hilfe wird von jenen aber nur gebraucht weil sie so gut wie nichts verdienen.
anderes beispiel in mehreren reservaten der amerikanischen ureinwohner hat bill rechner und seine software kostenlos zur verfügung gestellt. jetzt nach mehreren jahren sind diese darauf angewiesen immer seine software zu kaufen da sie keine andere software auf diesen rechnern installieren durften.
für mich ist jeder der selber denkt und lernt sich selbst zu helfen interessanter als jemand der nur an sein geld denkt und wie er andere besser reinlegen kann und sich in der öffentlichkeit als barmherziger samariter darstellt.
uncool
ich bin sozialarbeiter und muss leute die von solchen menschen wie bill kaputt gemacht werden wieder in diese gesellschaft eingliedern, ich helfe diesen menschen gerne aber ich versuche ihnen auch immer aufzuzeigen was sie kaputt gemacht hat.
genug geschrieben greetz michael :)
ps lies mal das= http://www.lot-germany.com/magazin/unix-nt.htm
oder das= http://www.michelsoftware.de/service/unixnt1.htm
Newbie2001
27.04.02, 23:30
ich bin scheinbar einer der wenigen überzeugten Linux-User die die Meinung von frankpr unterstützt. Ich verwende auf allen meinen server linux und muss sagen dass es dort wirklich ungeschlagen ist und sachen kann von denen windows noch jahre entfernt ist. Ich finde auch das gnaze Konzept von Linux um längen besser als das von M$ aber Linux hat nach dem aktuellen Stand auf Desktops die zum Arbeiten gebraucht werden noch nicht zu suchen, dort ist so ungern ich es auch sage microsoft noch weit überlegen. Für die Linux-Gemeinde hoffe ich natürlich, dass sich das baldest möglich ändert und das Monopol von M$ gebrochen wird, aber zur Zeit hat Linux leider noch nicht viel Chancen. Zumindest für "Arbeits-Desktops". Wer sich näher mit Computern und Betriebssystemen beschäftigen will und nicht immer einen funktionierenden Computer braucht, der ist bei Linux aber auf jedenfall besser aufgehoben.
Oh verdammt!
Ich benutze Linux auf dem Desktop beruflich und privat.
Ich muss ein Idiot sein, dass ich mir das antue, wenn ich die Meinung der "Experten" anhöre.
Witzigerweise ist eine meiner beruflichen Aufgaben, die Desktop- und Netzwerkadministration von etwa 60 Win-NT und Win-2k Rechner. Da kann man eine echte Hassliebe zu entwickeln.
Mein Linux gefällt mir da besser, es ist in seinem Verhalten weniger zufällig und man sich jede Schraube des Systems angucken. Der Administationsaufwand meiner Linux-Kisten ist zentral und minmal. Einmal zentral aufgesetzt läuft es auf jeder neuen Maschine rund, die Hardware wurde natürlich vereinheitlicht. Bei Win ist es genau andersherum: Am Anfang läuft es rund und mit den Programmen nehmen die Systeminstabilitäten zu. Allerdings ist Win2000 generell ähnlich stabil wie Linux, Win NT4 kann da lange nicht mithalten. Linux erkennt aber besser Hardware-Macken, die Win gerne versucht zu vertuschen.
Die Stabilität der Serverdienste unter Win (Exchange + IIS (huarr :-( ) sind meiner Meinung nach katastrophal schlecht, leider ausserhalb meines Einflussbereiches, zentrale Dienste versagen kurzzeitig durchschnittlich alle 2 Wochen. Die Server laufen aber noch unter NT4, die Win2000-Testserver sind noch in der Erprobungsphase.
Ein Terminalserver läuft schon unter Win2000 und dient mir zur Administrierung des NT-Netzes unter Linux per "rdesktop" ;-)
Demnächt folgt im Linux-Netz die Umstellung auf LDAP zur besseren Integration zwischen Win und Linux. Ich hoffe, dass sich LDAP auch gesamten Netz durchsetzen kann, da es ideal zur Administrierung heterogener Netzwerke ist - anderes als das verseuchte Active Directory.
Man sollte letztlich das einsetzen, was man braucht. Da kann durchaus auch Windows sein und durchaus auch MS.
Allerdings sehe ich deren Monopol-Verhalten stark kritisch, davon leitet sich meine extreme Anti-MS-Haltung ab: Wenn wir in der IT auch in Zuzunft unabhängige Werkzeuge benutzen wollten, sollte man MS meiden, wo es geht. MS hat vieles mit Marktmacht zerstört. Monopole sind schädlich auch innerhalb von Linux: gäbe es kein Gnome, woher sollte KDE einen Blick darauf erhalten, wie man Dinge auch anderes lösen kann.
Meiner Meinung nach sollten z.B. alle Lösungen, die in öffentlichen Verwaltungen eingesetzt werden, offenen Standards gehorchen, damit auch MS gezwungen wird, sich kompatibel zu verhalten. Gleiches gilt für Sicherheitsprotokolle. Geschichten wie GnuPG/Ägypten finde ich richtig Klasse - Lob an das entspechende Referat im Ministerium!
Was heisst das für die Linux-Newies?
Wenn ihr nicht wisst, warum ihr Linux einsetzen wollt, was wollt ihr überhaupt damit?? Ist das gerade "In"? Warum wollt ihr von XP weg, wenn es ach so toll ist? (Die Home-Edition von XP ist als Win2000pro-"Verwöhnter" der größte Mist seit Win ME ;-)
Linux auf dem Desktop ist Klasse und sehr rund zu bedienen. Multimedia ist super! Nur weil euer Linux bockig ist, was wisst ihr über mein Linux? Was urteilt ihr über _das_ Linux, das es in Wirklichkeit nämlich gar nicht gibt - Linux ist das, was ihr draus macht - und wir hier in den Linuxforen helfen und unterstützen, so gut es geht.
Bye
Thorsten, der sich schon wieder an einen unnötigen Thread beteiligt hat ;-)
Und welche Firma kann es sich z.B. leisten, auf den Workstations ein Betriebssystem einzusetzen, für dessen Installation mit anschließender Fehlerbeseitugung bei etwas Pech pro Rechner Tage drauf gehen?
Auf der Arbeit muss natürlich alles laufen.
Habe ja zu Hause Linux aufgespiel. Das System läuft gut.
Den Scanner brauch ich selten und da macht es Spass und man lernt sehr viel,
wenn man sich da selbst auf Fehlersuche un Analyse macht.
Es macht mir einfach Spass.
Hi
Ich bin der Meinung, das man sehr gut mit Linux klarkommen kann, wenn man nur wirklich will.
Ich habe erst seit einem Jahr einen PC. Vorher wußte ich grad mal, wie man den anschaltet.
Angefangen hab ich mit WinME. Und es hat mich angekotzt. Schon nach nem halben Jahr wollte ich was anderes: Linux! Ohne es jemals gesehen zu haben.
Also Festplatte formatieren lassen (selber kann ich das nicht), Win98 drauf. Und... nichts ging mehr!
Es hat sich Wochen hingezogen, einschließlich etlicher Neuinstallationen. Dann platzte mir der Kragen: Linux drauf, ohne einen Furz von Ahnung und ohne das Win lief.
Anschließend hat nen Experte 6 Stunden gebraucht, um wieder Format c machen zu können.
Wieder Win drauf, zweimal hochfahren, Systemfehler.
Wieder Neuinstallation, danach ungefähr 5-6 Linuxinstallationen, und...Linux läuft!
Win immer noch nicht richtig...
Ich kannte überhaupt keine Linuxuser. Habe ganz allein rausgefunden, warum Linux die Installation vor den Grafikeinstellungen abbricht und wie man das umgeht.
Unter Linux komme habe ich wieder Internet, Win weigert sich.
Außerdem kann ich viele Einstellungen vornehmen, die mir Win mit meinen bescheidenen Kenntnissen immer verweigert hat.
Windoof als einfacher als Linux hinzustellen halte ich für grundweg falsch. Jeder hat Vor-und Nachteile. Ich habe unter Linux Probleme mit Zusatzgeräten, aber das System selber gehorcht mir wesentlich besser als Win.
Mit Win komme ich immer noch nicht klar. Es ist ne Qual damit zu arbeiten.
Selbst die Installation ging unter Linux schneller.
Ich denke wenn man will bietet Linux einem die Möglichkeit unheimlich viel zu lernen, weil man nachdenken muß Und Linux stürzt auch nicht gleich ab, nur weil man nen Fehler gemacht hat...
Gruß Andrea
@AndreaT.
Bei mir wars ähnlich, ich hatte nach drei Monaten Win98 die Schnauze gestrichen voll. Jedesmal, wenn ich alle Prgramme unter Win so eigerichtet hatte, wie ich es wollte ging meist gar nichts mehr.
Von ein auf den anderen Tag (eher Stunde) bin ich auf Linux gewechselt, damals SuSE 7.0, und habe diesen Schritt, bis heute, nie bereut.
Damals ging kein USB, 3D Unterstützung war nur rudimentär vorhanden und KDE2 war so langsam, dass man freiwillig KDE1 benutzte (das waren noch Zeiten ;)). Wenn ich sehe was heute alles geht, und was in naher Zukunft noch ermöglicht wird, freue ich mich darauf.
Den Scanner den ich damals hatte war nicht zum Arbeiten zu kriegen, also hab ich ihn einfach verkauft, ich hab ihn bis jetzt noch nicht vermisst. Wenn ich aber einen brauchen sollte, so mach ich mich vorher schlau, welcher denn unter Linux am besten geht. So hab ich es mit meiner Webcam gemacht,mit meiner Netzwerkkarte, mit meiner TV Karte und mit meiner Grafikkarte.
Und meine Standard Frage beim Hardware kaufen ist "Welcher Chipsatz ist denn darauf?". Meistens ernte ich nur ein dummes Gesicht, und wenn die Verkäufer motiviert sind haben sie auch schon mal selber im Internet gesucht, oder den Karton aufgemacht, ob dort näheres zu finden ist.
Ich sehe jeden Tag auf der Arbeit Win98 Clients, die nicht richtig arbeiten, einer von denen stürzt so zweimal pro Tag ab, und keiner weiss warum.
Das brauch ich nicht mehr, ich investiere lieber die Zeit ein Linux System so zurecht zu arbeiten, dass es meinen Vorstellungen entspricht, und tut was ich will.
Just my 2¤¢
Greetings Zaphod-B
Die Fülle der Antworten ist ... wow.
Bitte gebt mir Zeit sie in Ruhe zu lesen und meine Antwort in Ruhe zu verfassen. Ich danke erst einmal allen, bis etwas später.
Gebby
Okay, ich hatte es geahnt. Ich erkläre mich für schuldig und stecke die Prügel ein. Aber hey, vielleicht erinnert ihr euch an mein erstes Posting? Da steht:
"Mein erstes Posting ist eher sarkastisch gemeint. ;)
Deswegen bin ich über die krassen Antworten schon sehr erstaunt.
hunter schrieb: Also fehlt dir der Wille.
-> Keineswegs, würde ich es sonst versuchen? Ich verstecke mich auch nicht hinter der schlecht funktionierenden Installation. Man kann Dinge so oder so lesen. Ich habe meine anfänglichen Probleme mit Linux geäußert.
hunter schrieb weiter: Du hast noch nicht so ganz verstanden was Linux eigentlich ist und was der gewaltige Unterschied zu vielen anderen Betriebsystemen ist.
-> Genau daran kann es liegen, ja. Aber nicht ganz, denn einige gravierende Unterschiede habe ich doch aufgezählt, oder etwa nicht?
Der Punkt 2 sagt mir natürlich mehr zu.
"Du fängst an das Problem systematisch einzukreisen und holst dir in den bestimmten Bereichen mal Hilfe. Das Problem mit der TV Karte ist sicher schnell zu beheben und das Modem kriegt man sicher auch schnell in den Griff."
Schnell, davon bin ich ja eben nicht überzeugt, bzw. Überzeugte mich Linux noch nicht. Aber ich werde deinen Rat befolgen und an entsprechender Stelle erneut fragen. Würde mich freuen, wenn man sich wieder liest. Im Übrigen habe ich den Fehler mit der TV-Karte lösen können. Ich mußte einen anderen Tunerchip einstellen, einen den ich definitiv nicht habe. Also doch Hardwareerkennung von Linux?
MiB schrieb: zusammenfassend kann man sagen:
Linux ist *******e, weils der Anwender net kapiert.....Windows und Dos haste natürlich auf anhieb gekonnt wa? hast dich einfach davor gesetzt udn gesagt "mein cdrom geht nicht....setzen wir halt einfach mal ein mscdex.exe bla schwell in die autoexec.bat" oder was?
Warum verdrehst du meine Ansichten? Ich habe nicht gesagt Linux sei *******e. Warum also so bitterernst? Es war meine erste Meinung. Soll ich erst 2 Jahre warten und dann etwas schreiben? Dies ist doch ein Forum, also zum Meinungsaustausch da, oder? Und ja, DOS und Windows kapierte ich sofort, ob du es glaubst oder nicht, denn ich habe vor DOS und Windows mit Commodore64 in Assembler programmiert. Und die Verwandschaft was Dateisystem etc. angeht ist dort bei weitem größer. Und was die Einbindung von Hardware angeht, funktionieren die Dialoge in Windows auch individuell, wenn man es will. Bei Linux habe ich bisher noch nicht einmal den Ansatz gesehen, das es mein Modem überhaupt ansprechen möchte, keine blinkenden LED's am Modem, einfach Null Reaktion. Internet, also start des Konqueror und Eingabe einer Adresse hat eine Fehlermeldung zur Folge, der Rechner sei unbekannt. Weiß Linux, oder Sorry, der Konqueror nichts mit http://www.url.de anzufangen? Auch hier kein Hinweis wo der Fehler liegt. Wie bei Windows, lapidar "Fehler ist aufgetreten!"
netmaster schrieb: Was ich auch sehr positiv finde, wenn man sich mal durch alle Probleme durchgewurschtelt hat, dann versteht man die logik, die hinter jedem Programm steht.
Glaube ich gerne, nur der Knoten, den es hier zu lösen gilt, ist hier sehr sehr straff gezogen. Und dieses Betriebssystem macht es einem Anfänger da extrem schwer dahinter zu steigen. Im Augenblick weiß ich bei Linux (übrigens Suse 7.3) und deren Programmen nicht was es macht, bei Windows, BeOS u.a. schon.
und weiter: Den Scanner brauch ich selten und da macht es Spass und man lernt sehr viel, wenn man sich da selbst auf Fehlersuche un Analyse macht.
Und wo ist da der Ansatzpunkt? Wo fängst du an zu suchen, wenn dir in keinem Dialog auch nur Ansatzweise ein Fehler oder sonstige gemeldet wird? Ich kann um beim Scanner als Beispiel zu bleiben, meinen auch nicht zum Laufen bringen und keinen Fehler entdecken. Ich habe einfach nirgends die Möglichkeit gefunden einen Scanner am Parallelport zu installieren. Es wird mir nur die Wahl zwischen USB, SCSI oder Netzscanner gelassen. Also wie bindet man einen Scanner dann ein? Die Hilfe ist in diesem Fall dann auch keine, übrigens eine Parallele zu Windoof.
Mein Fazit: Ich mag es nicht, gleich jemanden in der Luft zu zerreißen wenn er seine Meinung äußert. Jeder hat seine Anschauung und auch die Freiheit diese frei zu äußern. Dies tat ich. Es gab Stimmen für und wider. Meine Bedenken konnten hier unter den mehrheitlich vorhandenen Befürwortern nicht ausgeräumt werden und deshalb versuche ich es an anderer Stelle nochmal. Ich hoffe man liest sich öfters. Danke für eure Stellungnahmen.
:confused: :confused: :confused: :)
Newbie2001
28.04.02, 16:47
ich denke mal eines deiner zentralen probleme ist dass du es unter Linux ähnlich wie bei Windows angehst und alles versuchst über die grafische Oberfläche zu lösen und genau diese ist bei Linux leider noch nicht ganz so weit wie bei Windows. Mach dich doch lieber mal ein bisschen mit der Linux-Konsole vertraut und du wirst sehen, dass du deine Probleme viel schneller lösen kannst, da du dort viel zielgerichteter arbeiten kannst und auch nicht so einseitige fehlermeldungen erhälst wie unter KDE und co. Denn im Gegensatz zu Windows ist die grafische Oberfläche bei Linux nur einen Erweiterung und nicht das eigentlich Linux, wenn dir die grafische Oberfläche nicht gefällt dann heißt das noch lange nicht das auch Linux schlecht ist, denn das eigentliche Linux kann man nicht an KDE oder Gnome oder sonst einem Windowmaker messen. Also probiers mal mit der Bash, und wenn du dort ein paar Grundbegriffe kennst wird du Linux viel schneller und leichter verstehen und als mit einem GUI. Dann weißt du was Linux wirklich ist und wirst deine Probleme viel leichter lösen können.
Original geschrieben von schnebeck
Der Administationsaufwand meiner Linux-Kisten ist zentral und minmal. Einmal zentral aufgesetzt läuft es auf jeder neuen Maschine rund, die Hardware wurde natürlich vereinheitlicht.
Tja, da mußt Du mal in eine wirklich große Firma schauen, da wirst Du x verschiedene Rechnermodelle finden. Und spiele mal, nur als Beispiel, ein Image ein, das von anderer Hardware stammt. Da erlebst Du mit Sicherheit ein blaues Wunder.
Original geschrieben von schnebeck
Wenn ihr nicht wisst, warum ihr Linux einsetzen wollt, was wollt ihr überhaupt damit?? Ist das gerade "In"? Warum wollt ihr von XP weg, wenn es ach so toll ist? (Die Home-Edition von XP ist als Win2000pro-"Verwöhnter" der größte Mist seit Win ME ;-)
Das mit XP Home ist Deine Meinung, das sehen aber auch genügend Leute anders.
Ansonsten: ich habe mich wohl schon oft genug darüber geäußert, daß ich in bestimmten Bereichen (z.B. Webserver, SQL- Server) durchaus Linux/Unix für besser geeignet halte, also weiß ich sehr wohl etwas mit Linux anzufangen.
Außerdem kann ich mich nicht über ein Betriebssystem äußern, das ich nicht kenne. Also kein Wort davon, daß ich von MS weg will.
Original geschrieben von AndreaT.
Hi
Also Festplatte formatieren lassen (selber kann ich das nicht), Win98 drauf. Und... nichts ging mehr!
Es hat sich Wochen hingezogen, einschließlich etlicher Neuinstallationen. Ich denke wenn man will bietet Linux einem die Möglichkeit unheimlich viel zu lernen, weil man nachdenken muß Und Linux stürzt auch nicht gleich ab, nur weil man nen Fehler gemacht hat...
Ich will niemanden beleidigen oder auch nichts unterstellen, aber über solche Aussagen und Behauptungen kann man eigentlich nur lächeln ...
Auch wenn es wieder empörte Antworten gibt: Windows 98 installieren, inkl. nötiger Treiber dauert auf intakter Hardware max. 1h, unt wenn man sich nicht zu blöd anstellt, läuft es auch absolut problemlos.
Beispiel: SuSE 7.3 auf einem P4 mit i845D und GeForce 3 Ti 500 quittierte jeden Versuch, es sauber herunterzufahren, mit einem Komplettabsturz mit anschließender Neuinstallation, da ich wegen der Kompatibilität mit Powerquest Drive Image ext2 genutzt habe und dieses nach diesem Absturz komplett zerstört war. Alle Reparaturversuche blieben erfolglos.
Original geschrieben von rabenkind
für mich ist jeder der selber denkt und lernt sich selbst zu helfen interessanter als jemand der nur an sein geld denkt und wie er andere besser reinlegen kann und sich in der öffentlichkeit als barmherziger samariter darstellt.
uncool
ich bin sozialarbeiter und muss leute die von solchen menschen wie bill kaputt gemacht werden wieder in diese gesellschaft eingliedern, ich helfe diesen menschen gerne aber ich versuche ihnen auch immer aufzuzeigen was sie kaputt gemacht hat.
Da ist sie wieder, die Mähr vom bösen Bill.
Und hier haben wir auch den (meiner Meinung nach) Hauptgrund des Hasses auf Microsoft, den Neid, daß einer aus eigener Kraft so weit gekommen ist, wie man selbst nie kommen wird. Und daß jemand eine einmal erworbene Position auch verteidigt, ist ja wohl logisch.
Und mal so nebenbei zur Info: bis 1996 war ich fanatischer Amiga- User und ließ außer ihm nichts gelten (wie es jetzt eben in der Linux- Gemeinde größtenteil üblich ist), erst der (erzwungene) Wechsel zu Windows ließ mich auch mal über den Tellerrand schauen, würde Euch auch mal gut tun.
MfG
FrankPr
Jetzt mische ich mich hier auch mal ein ...
Original geschrieben von Gebby
Okay, ich hatte es geahnt. Ich erkläre mich für schuldig und stecke die Prügel ein.
Brav ;)
Warum also so bitterernst? Es war meine erste Meinung. Soll ich erst 2 Jahre warten und dann etwas schreiben?
Nein, sollst Du nicht. Das Problem an dieser Sache ist einfach folgendes:
Du kanns ein unixoides OS nicht mit Windows vergleichen! Ganz einfach. *nix System haben einen komplett anderen Aufbau, eine Andere Funktionsweise als Windows, wie Du es selbst ja schon am Dateisystem festgestellt hast. Nach einer ganzen Weile wirst auch Du (vielleicht) sehen, dass das *nix Dateisystem in vielen Dingen übersichtlicher ist als das von Windows.
Kurze Frage als Beispiel: Wo suchst Du unter windows nach ausführbaren Dateien/Programmen und wo unter Linux? (Die antwort ist Deine Hausaufgabe ;) )
Hilfe zur Antwor geben folgende Seiten im Netz:
http://www.pathname.com/fhs/
http://www.koehntopp.de/kris/artikel/unix/dateisysteme
http://www.koehntopp.de/kris/artikel/unix_fuer_fortgeschrittene/
Abgesehen davon reagieren viele gereizt, da diese Frage sehr oft kommt und leider meistens der Eindruck entsteht, der Nutzer sucht in Linux das "bessere" Windows. Hier kommt dann wieder obiges zum Tragen. Vielleicht hier nochmal ein Link:
http://dcoul.de/faq/html/0.html#0.warumlinux und
http://dcoul.de/faq/html/0.html#0.bestdistro
Dies ist doch ein Forum, also zum Meinungsaustausch da, oder?
Ja, das ist ein Forum. Und ja hier findet Meinungsaustausch statt. Was Du hier nicht findest ist eine vorgekaute Komplettlösung. Hier heisst es, genauso wie im Usenet auch, Hilfe zur Selbsthilfe.
Und ja, DOS und Windows kapierte ich sofort, ob du es glaubst oder nicht, denn ich habe vor DOS und Windows mit Commodore64 in Assembler programmiert. Und die Verwandschaft was Dateisystem etc. angeht ist dort bei weitem größer.
Merke: Dein Windows/DOS/Assambler Wissen bringt Dir beim lernen/verstehen/nutzen von Linux genau garnichts, da es, siehe oben, ein komplett anderes System ist. Das einzige was Dir evtl. hilft, ist das Verständnis wie z.B. ein Nameserver funktioniert, oder der Mailtransport. Wenn Du einen Exchange-Server installieren/administrieren kannst, kannst Du dann auch einen Lotus Notes Server aufsetzen und verwalten?
Warum verstehst Du DOS und Windows? Weil Windows auf DOS aufsetzt und nicht auf BEOS! Blödes Beispiel ich weiss, nix besseres eingefallen.
Und was die Einbindung von Hardware angeht, funktionieren die Dialoge in Windows auch individuell, wenn man es will.
??? Den Satz musst Du mir mal erklären.
Bei Linux habe ich bisher noch nicht einmal den Ansatz gesehen, das es mein Modem überhaupt ansprechen möchte, keine blinkenden LED's am Modem, einfach Null Reaktion. Internet, also start des Konqueror und Eingabe einer Adresse hat eine Fehlermeldung zur Folge, der Rechner sei unbekannt. Weiß Linux, oder Sorry, der Konqueror nichts mit http://www.url.de anzufangen?
Wie funktioniert das Internet? Um im Internet einen Recher zu erreichen muss Du, bzw. Linux den Namen auflösen können. Wie funktioniert das? Richtig per DNS. Also ist die Fehlermeldung aussagekräftiger als...
Auch hier kein Hinweis wo der Fehler liegt. Wie bei Windows, lapidar "Fehler ist aufgetreten!"
Was schliessen wir daraus? Nameserver in die /etc/resolv.conf eintragen ;)
Glaube ich gerne, nur der Knoten, den es hier zu lösen gilt, ist hier sehr sehr straff gezogen. Und dieses Betriebssystem macht es einem Anfänger da extrem schwer dahinter zu steigen. Im Augenblick weiß ich bei Linux (übrigens Suse 7.3) und deren Programmen nicht was es macht, bei Windows, BeOS u.a. schon.
Wie lange nutzt Du Windows/BeOS und wie lange Windows?
Und wo ist da der Ansatzpunkt? Wo fängst du an zu suchen, wenn dir in keinem Dialog auch nur Ansatzweise ein Fehler oder sonstige gemeldet wird?
/var/log/messages ist immer ein guter Anlaufpunkt. Hier wird anschaulich verdeutlicht, was Fehlermeldungen sind, im Gegensatz zu "IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL ... NTKRNL.exe ... NTFS.sys" ;)
Ich habe einfach nirgends die Möglichkeit gefunden einen Scanner am Parallelport zu installieren. Es wird mir nur die Wahl zwischen USB, SCSI oder Netzscanner gelassen. Also wie bindet man einen Scanner dann ein?
man Google: http://www.google.de/search?q=parallelport+scanner+linux&hl=de&meta=lr%3Dlang_de
Die Hilfe ist in diesem Fall dann auch keine, übrigens eine Parallele zu Windoof.
Und wo sind dann die guten Seiten von Windows? (Das war eine rethorische Frage und ich möchte darauf nicht wirklich eine Antwort)
Ich hoffe ich bin Dir jetzt mit meinen Ausführungen nicht "auf den Slips" getreten. Einige Dinge in meinem Posting sind auch bewusst überspitzt dargestellt.
Ein letzter Hinweis vielleicht noch:
Windows -> Linux Umsteiger sollten von der Konfigurationsmethode Klickibunti TryandError wegkommen und wieder das lesen lernen. Linux hat, im Gegensatz zu Windows, ein hervoragendes Hilfesystem und Dokumentation. Wie das alles geht erfährst Du, oder der geneigte Lesen, indem Du auf der Kommandozeile einfach mal "man man" eintippst.
Just my 2¢
Original geschrieben von frankpr
Tja, da mußt Du mal in eine wirklich große Firma schauen, da wirst Du x verschiedene Rechnermodelle finden. Und spiele mal, nur als Beispiel, ein Image ein, das von anderer Hardware stammt. Da erlebst Du mit Sicherheit ein blaues Wunder.
Mit Windows ja, mit einem Distributions Kernel (=kein speziell auf das System angepasster Kernel) kein Problem, da Modularer Aufbau. Selbst Schon gemacht, installiertes System auf komplett neue Hardware umgezogen und einfach gebootet...
Beispiel: SuSE 7.3 auf einem P4 mit i845D und GeForce 3 Ti 500 quittierte jeden Versuch, es sauber herunterzufahren, mit einem Komplettabsturz mit anschließender Neuinstallation, da ich wegen der Kompatibilität mit Powerquest Drive Image ext2 genutzt habe und dieses nach diesem Absturz komplett zerstört war. Alle Reparaturversuche blieben erfolglos.
1. Nutze die zum Betriebssystem gehörenden Tools, soll heissen man richtet nicht mit einem Windows Tool eine Linux Partition ein. Gibt Ärger, meistens. In der aktuellen c't ist das glaube ich auch was dazu drin...
Abgesehen davon ist die Neuinstallation, wenn auch in diesem Fall vielleicht sogar angebracht, meist eine typische Windows Fehlerbehebungsmethode, die unter *nix in 99,99999% aller Fälle nicht zur Fehlerbehebung führt.
Und hier haben wir auch den (meiner Meinung nach) Hauptgrund des Hasses auf Microsoft, den Neid, daß einer aus eigener Kraft so weit gekommen ist, wie man selbst nie kommen wird. Und daß jemand eine einmal erworbene Position auch verteidigt, ist ja wohl logisch.
Kann man jetzt darüber streiten oder nicht. Mircosoft's Geschäftsmethoden sind also deshalb Legitim?
Und mal so nebenbei zur Info: bis 1996 war ich fanatischer Amiga- User und ließ außer ihm nichts gelten (wie es jetzt eben in der Linux- Gemeinde größtenteil üblich ist), erst der (erzwungene) Wechsel zu Windows ließ mich auch mal über den Tellerrand schauen, würde Euch auch mal gut tun.
Was interessiert mich Deine "Vorgeschichte"? Gar nicht. Verstehst Du was ich meine? Das mit dem Tellerrand lasse ich auch nicht gelten, da wohl die meisten Linuxuser von Windows nach Linux umsteigen und nicht von HP-UX, Irix, AIX oder BeOS kommen. Ergo erweiteren sich diese User mit Linux ihren Horizont/Tellerrand und nicht mit Windows.
Das nenne ich mal ne gute Antwort, nein wirklich. Da war nicht nur Kritik drin, sondern auch Hilfe.
Danke für deine Ausführungen und die Links.
Asche auf mein Haupt. Ich werde mich bessern.
So schnell nehme ich nichts übel.
Dank
Newbie2001
28.04.02, 17:58
Original geschrieben von frankpr
Da ist sie wieder, die Mähr vom bösen Bill.
Und hier haben wir auch den (meiner Meinung nach) Hauptgrund des Hasses auf Microsoft, den Neid, daß einer aus eigener Kraft so weit gekommen ist, wie man selbst nie kommen wird. Und daß jemand eine einmal erworbene Position auch verteidigt, ist ja wohl logisch.
Da muss ich teilweise wieder zustimmen. Ich halt es für idiotisch Bill Gates gleich al den bösen Mann zu deklarieren der an allem Schuld ist was schlecht ist. Auch wenn ich ihn zur Zeit nicht besonders ma, so halte ich Bill Gates für einen der genialsten Menschen die es zur Zeit gibt, denn er hatte eine Vision und er hat es geschafft diese zu verweirklichen. Ohne ihn hätten 90 % von uns wahrscheinlich nohc nicht einmal einen Computer. Er hat es geschafft das sich Computer auch für den privaten Gebrauch etablierten und dafür sollten wir ihm alle sehr dankbar sein, auch wenn wahrscheinlich keiner von seiner aktuellen Marktstrategie begeistert ist. Sicher Billyboy macht viel kapputt durch seine Firmenstraetgie und daher mag ich ihn, wie die meisten Linux user wahrscheinlich auch nicht besonders, aber trotzdem hat er nicht nur schlechtes gemacht, und schließlich braucht Linux doch auch etwass an dem es sich messen kann, oder ;)
Original geschrieben von Jorge
Mit Windows ja, mit einem Distributions Kernel (=kein speziell auf das System angepasster Kernel) kein Problem, da Modularer Aufbau. Selbst Schon gemacht, installiertes System auf komplett neue Hardware umgezogen und einfach gebootet...
1. Nutze die zum Betriebssystem gehörenden Tools, soll heissen man richtet nicht mit einem Windows Tool eine Linux Partition ein. Gibt Ärger, meistens. In der aktuellen c't ist das glaube ich auch was dazu drin...
Abgesehen davon ist die Neuinstallation, wenn auch in diesem Fall vielleicht sogar angebracht, meist eine typische Windows Fehlerbehebungsmethode, die unter *nix in 99,99999% aller Fälle nicht zur Fehlerbehebung führt.
Genau solche Antworten meine ich mit den Linux- Usern, die nix anderes akzeptieren und zu unsachlichen Argumenten greifen. Allein der erste Satz (lt. dem die Einspielung eines Images aus fremder Hardware unter Windows nicht geht, unter Linux schon) mit seinen mehr oder weniger Unwahrheiten Beleg dafür.
Und das Einspielen eines Linux Images mit Drive Image ist, sofern man ext2 verwendet und es sich um dem gleichen Rechner handelt, kein Problem. Außerdem, wo habe ich geschrieben, daß ich mit einem Windows- Tool eine Linux- Partition eingerichtet habe??? Da steht, daß ich mit einem Dos- Programm lediglich die Daten in einer vorhandenen Linux- Partition wiederherstelle. Und so lange ich Rohdaten direkt in die Sektoren schreibe, sollte das wohl kein Problem sein.
Original geschrieben von Jorge
Was interessiert mich Deine "Vorgeschichte"? Gar nicht. Verstehst Du was ich meine?
Mittlerweile ja. Weil unter dem Namen "Moderator" steht, steht man über den Dingen. Darf ich die Aussage so interpretieren?
Und da hier ja auch immer die "große Hilfe" der Linux- Gemeinde untereinander gepriesen wird, also auf meine (bis jetzt einzige) Bitte um Hilfe in diesem Forum vor etwa 2 Monaten, habe ich bis jetzt noch nicht einmal eine Antwort bekommen, egal, ob hilfreich oder nicht.
Kannst Du ja jetzt antworten "was gehen mich Deine Probleme an".
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