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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : News: Die Neuerungen des Kernels 2.5


Jorge
14.03.02, 08:35
Quelle:
Pro-Linux (http://www.pro-linux.de/news/2002/4090.html)
Kernelnewbies (http://kernelnewbies.org/status/)

Welche Neuerungen wird die kommende Version des Kernels mit sich bringen und welche Funktionen sind bereits in den Kern implementiert - diese und andere Fragen dürften sich nicht nur experimentierfreudige Anwender stellen.
Ein weiterer Winter geht zu Ende. Aber die Entwickler um Linux waren nicht eingefroren und fügten viele Interessante Funktionen in den Kern ein, die nicht nur Server-Administratoren und Embedded-Entwickler, sondern auch für viele Heim-Benutzer interessant sein dürften.

Ingo Molnar fügte bereits in der Version 2.5.2 des Kernels einen neuen Scheduler in den Kern ein, der nicht nur skalierbarer, sondern auch schneller als die alte Version ist. Eine weitere Funktion, die bereits in die aktuelle Version des Entwickler-Zweiges Einzug hielt, stellt eine preemptive Kernel-Option von MontaVista und Robert Love dar. Ferner banden die Entwickler bereits im Kernel 2.5.5 die dem alten Open Sound System (OSS) überlegene Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) in Linux ein und fügten eine Unterstützung für AMD 64-bit- und PowerPC 64-bit-Technologie hinzu. Ein weiterer Schritt der Entwicklung des Kernels stellte die Einbindung eines dritten Journaling-File-Systems in den Kern dar - JFS (Journaling FileSystem) von IBM.

Die nahe Zukunft dürfte vor allem eine Verbesserung des Framebuffer-Layers mit sich bringen. Auch die Konfiguration von Linux wird dank CML2 viel einfacher. Viele Optionen werden automatisch erkannt und eingeschaltet. Selbstverständlich kann der Kernel immer noch nach Herzenslust umkonfiguriert werden. Die Compilierung eines Kernels wird ebenso dank eines neuen Kernel-Build-Systems (kbuild 2.5) verbessert. Linux 2.6 wird zudem ELF-Images booten können und über einen neuen Console-Layer verfügen.

Die künftige Version von Linux wird nicht nur Informationen über den verwendete Prozessor und aktuelle Werte von diversen Hardware Sensoren anzeigen, sondern erlaubt ebenso die Taktrate und die Spannung der CPU zu verändern. Auch das vierte von Linux unterstützte Journaling-File-System von SGI, XFS, wird fest in den Kernel eingebunden. Linux Security Module (LSM), LVM (Logical Volume Manager) v2 und EVMS (Enterprise Volume Management System) werden ebenso in die kommende Version Einzug halten, wie ein Hotplug CPU-Support. Ferner wird Linux 2.6 die Veränderung von ext2/ext3 Größen online erlauben und größere Dateien unterstützen.

Alle Kernel-Hacker dürfen sich in der neuen Version über Kernel Crash Dumps mehr oder weniger freuen, die bei jedem Systemabsturz zur späteren Analyse erzeugt werden können. Ferner wird initrd durch initramfs ersetzt und alle Treiber an ein neues flexibleres Treiber-Modell mit neuen Device-Namen angepasst. Die stabile Version von Linux wird zudem über eine neue Mount-API verfügen und neue MTRR (Memory Type Range Register)-Treiber anbieten. Die allseits unbeliebte Initialisierungsroutine wird zudem endlich geteilt und die noch unbeliebtere Configure.help mit fast 30.000 Zeilen Text in kleinere Dateien gesplittet.

Eine große Liste geplanter Änderungen und bereits angefangenen Neuerungen finden alle Interessierten in der neuesten Status-Mail von Guillaume Boissiere, die auch online zu finden ist. Es bleibt spannend im Hause Linux...

kippndreser
01.11.02, 11:27
bei LinuxToday hab ich sowas wie ein Update gefunden:
http://linuxtoday.com/news_story.php3?ltsn=2002-11-01-002-26-NW-KN-DV

Die aktuellere Originaldatei findet ihr hier: http://www.codemonkey.org.uk/post-halloween-2.5.txt

(der oben angegebene Link zu den Kernelnewbies bleibt trotzdem interessant: geht ins Detail und wird wöchentlich auf den neuesten Stand gebracht)

Sayonara
01.11.02, 12:30
hmm, wenn ich mir das alles so durchlese...kann ich es kaum erwarten, bis 2.6 rauskommt. So viele schöne neue Dinge :)

winni
01.11.02, 13:06
weiss irgendwer, ob im 2.6er kernel der via chipsatz endlich richtig unterstützt wird?


greez winnie

Basti_litho
01.11.02, 13:48
@winni: welcher? was wird nicht unterstützt?

Hab ich was verpasst?? :)

Gruß,
Basti

winni
01.11.02, 14:50
der via-chipsatz ist gelegendlich ein wenig buggy. ich hab schon ne reihe von fixes gesehen, die aber nur als pachtes für den kernel verfügbar waren. mein gentoo z.B. hat mir das patch gleich mitgezogen.

ich dachte mir, vielleicht weiss ja jemand, ob der 2.6er die via-chipset fixes integriert hat.

greez winnie

bernie
01.11.02, 14:53
Hi,

VIA sollten alle gehen, aber auf den nForce warte ich.

Ciao, Bernie

WuTScH
29.12.02, 00:23
ist denn bekannt, ob der nforce im 2.6er unterstützt wird?
Bin auch seit LANGER LANGER Zeit am warten, seit fast 2 jahren :(

zander
29.12.02, 10:26
Für welche nForce Komponente vermisst Du denn Unterstützung?

msi
29.12.02, 10:49
> Auch die Konfiguration von Linux wird dank CML2 viel einfacher. Viele Optionen werden automatisch erkannt und eingeschaltet.

kommt cml2 schon mit linux 2.6.0?
Werden die Optionen, die autom. erkannt werden dann einfach schon
in der Configfile richtig angegeben und man kann
dann troztdem noch alles mit make config (oder
wie man halt bei cml2 den Kernel konifguriert)
verändern?

ach ja und wie ist das mit dem acl filesystem?
das kommt ja auch, für welche fs wird das angeboten?

Markus

WuTScH
29.12.02, 11:13
Für fast alles, eth ging nach der nachinstallation von den nvidia treibern, sound geht bis heut nich, und der rechner ist arschlangsam,
bernie meinte, das läge auch am nforce, das würde dma nicht unterstützten, er sagte es hätte nur 3statt 33 MB/s
So, ich glaub das is alles :)

bernie
29.12.02, 11:14
Hi,

Im vanilla-2.4 vermisse ich den nForce IDE Treiber, jedoch gibt es einen Backport, zumindest für das alte nForce.

@ Jorge
EVMS wandert leider nicht in 2.5/2.6

Ciao, Bernie

zander
29.12.02, 11:45
Für fast alles, eth ging nach der nachinstallation von den nvidia treibern, sound geht bis heut nich, und der rechner ist arschlangsam, bernie meinte, das läge auch am nforce, das würde dma nicht unterstützten, er sagte es hätte nur 3statt 33 MB/s


Sound ist sicherlich ein Trauerspiel, es ist kaum zu erwarten, dass es für Linux jemals Treiber geben wird, die die Möglichkeiten des chips ausnutzen können. Darüber hinaus sind meines Wissens aber alle Komponenten entweder durch proprietäre oder offene Treiber unterstützt; DMA sollte mit dem IDE controller auch möglich sein.

bernie
29.12.02, 11:56
Hi,

die nForce-Soundkarte ist das geringste Problem, das findet sich ab 2.4.20 ein Treiber, und davor ist der i810 Treiber brauchbar. Die Karte wird sogar als 5.1 (6 Channel) Karte erkannt. DMA geht ab 2.5 oder mit diesem Backport für 2.4: ftp://cipherfunk.org/pub/kernels/v2.4/patch-2.4.19-fnk3.patch.gz

Ciao, Bernie

WuTScH
29.12.02, 12:19
hatte ich alles schon, aber nachdem Kernelpatch ging die eth nichmehr, und sound hat er weder i810 noch nvaudio erkannt, ging also garnet, ich warte erstmal wieder ein halbes jahr bis zum vieren Anlauf

WuTScH
29.12.02, 12:20
achja, und der xserver lief überhaupt nich, unter windows hab ich permanent auflösung 1600x1200, unter Linux war ich nach endloser rumprobiererei schon mit 1024x786 glücklich . . . und ich glaub selbst der bekam der graka und dem monitor nich so gut

zander
29.12.02, 14:05
nForce Systeme verfügen über eine spezielle Version der GeForce 2MX, die von den offiziellen NVIDIA Grafiktreibern vollständig unterstützt wird.

Jinto
29.12.02, 14:28
@msi
Original geschrieben von msi
kommt cml2 schon mit linux 2.6.0?CML2 kommt gar nicht (lt. Prolinux (http://www.pro-linux.de/news/2002/4684.html)). Es wird IIRC ein neues Konfigtool geben.

HTH

Newbie2001
29.12.02, 14:31
ok und etz die master-frage was bidde is nForce ??
klingt beim ersten Hören wie ne neue version der geforce wenn man dann aba was von netzwerk und sound hört, scheine ich damit wohl nicht ganz richtig zu liegen. klingt dann wohl wie ein neuer all-in-one chipsatz ....
erbitte aufklärung

zander
29.12.02, 14:47
nForce ist ein (mainboard-) Chipsatz mit Audio-, Netzwerk- und Grafik- controller. Neu ist der allerdings nicht, mittlerweile gibt es bereits einen Nachfolger (überraschenderweise nForce2 genannt).

Newbie2001
29.12.02, 16:21
hm, naja irgendwie gefällt mir das konzept nicht wirklich. wenn man mal eine komponente austauschen möchte, hat man verloren.

dauni
29.12.02, 16:22
Desahlb achtet man beim Kauf von sowas ja immer darauf, dass man onboardkomponenten im bios ausschalten kann ;)

-Sensemann-
29.12.02, 16:34
ich sag nur ac97 chipsatz ^^

hehe hammer und lötkolen waren da meine freunde :ugly:

bernie
29.12.02, 17:06
Original geschrieben von Newbie2001
hm, naja irgendwie gefällt mir das konzept nicht wirklich. wenn man mal eine komponente austauschen möchte, hat man verloren. Das ist kein Problem, die Komponenten kann man im BIOS deaktivieren. Ich bin eigentlich recht zufrieden mit dem Board, dennoch werde ich nächstes Mal wieder auf VIA setzen.

Ciao, Bernie

kippndreser
29.12.02, 19:23
(Gehört zwar nicht direkt zu dem Kernel 2.5-Thema, aber Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe kotzen:)

zu nForce:
Solange nVidia nicht genügend Doku rausrückt um Opensource (Linux-) Treiber für den nForce schreiben zu können sind Mainboards mit diesem Chipsatz meiner Meinung nach in die Kategorie "DO NOT BUY" einzuordnen.

Klar, auf den Opensource-Grafiktreiber kann man notfalls verzichten, auf (ordentlichen) IDE, AGPGART, USB(2) und Netzwerk Treiber nicht so leicht:
JETZT kann man mit einem solchen Mainboard mit den binary-only-Treibern möglicherweise ganz gut arbeiten, höchstwahrscheinlich gibts auch für den kommenden 2.6er Kernel binary-only-Treiber von nVidia. In 4 Jahren aber, wenn das Teil noch durchaus als Basis für nen "Server" oder Rechner_für_die_Kinder tun täte, siehts schlecht aus: Dann hat man ein Mainbord das inkompatibel ist oder wirklich nichts außer ein paar PCI-Steckplätzen und einen CPU-Sockel zu bieten hat.

-> Mainboard mit nForce Chip == teurer Schrott
-> lieber ein billigeres, "kompatibleres" Mainboard kaufen, dafür mehr Speicher und ne bessere CPU

Falls es jemand besser weiß: bitte genaue Fehlerbeschreibung


PS: jaja.. ich hab einen SiS-Chipsatz auf dem Mainboard (allerdings ohne eingebaute Grafik) und die scheinen auch nicht besonders gern viel rauszurücken.. aber für nen IDE-, USB-, Sound- und AGPGART-Treiber im Standard-Linux-Kernel hats scheinbar gereicht

zander
29.12.02, 21:38
Solange nVidia nicht genügend Doku rausrückt um Opensource (Linux-) Treiber für den nForce schreiben zu können sind Mainboards mit diesem Chipsatz meiner Meinung nach in die Kategorie "DO NOT BUY" einzuordnen.

Klar, auf den Opensource-Grafiktreiber kann man notfalls verzichten, auf (ordentlichen) IDE, AGPGART, USB(2) und Netzwerk Treiber nicht so leicht:
JETZT kann man mit einem solchen Mainboard mit den binary-only-Treibern möglicherweise ganz gut arbeiten, höchstwahrscheinlich gibts auch für den kommenden 2.6er Kernel binary-only-Treiber von nVidia. In 4 Jahren aber, wenn das Teil noch durchaus als Basis für nen "Server" oder Rechner_für_die_Kinder tun täte, siehts schlecht aus: Dann hat man ein Mainbord das inkompatibel ist oder wirklich nichts außer ein paar PCI-Steckplätzen und einen CPU-Sockel zu bieten hat.

-> Mainboard mit nForce Chip == teurer Schrott
-> lieber ein billigeres, "kompatibleres" Mainboard kaufen, dafür mehr Speicher und ne bessere CPU

PS: jaja.. ich hab einen SiS-Chipsatz auf dem Mainboard (allerdings ohne eingebaute Grafik) und die scheinen auch nicht besonders gern viel rauszurücken.. aber für nen IDE-, USB-, Sound- und AGPGART-Treiber im Standard-Linux-Kernel hats scheinbar gereicht


Es gibt für nForce durchaus offene Treiber für die zentralen Komponenten wie IDE, Sound oder USB, und es gibt scheinbar Bemühungen, einen AGP GART Treiber zu entwickeln (AGP GART Treiber sind vergleichsweise primitiv). Insofern kann ich Deine Stellungnahme nur bedingt (immerhin gibt es "nur" proprietäre Treiber für die onboard Grafiklösung) nachvollziehen. Darüber hinaus gehören nForce (von nForce2 war bisher nicht die Rede) Systeme heute schon zu der kostengünstigen Sorte...

kippndreser
30.12.02, 16:49
aha...
Im Endeffekt ist das meiner Meinung trotzdem ein KO-Kriterium für solche Mainboards:
1. AGPGART:
email von Alan Cox bezüglich "nForce and AGPGART" (Ende September) an dri-devel: ... If there is AGP support then its in the XFree cvs but not yet in the kernel
Dave Jones, der kürzlich als AGPGART-maintainer "herausgeschaut" wurde, hat scheinbar auch keine Doku. (http://codemonkey.org.uk/)
Wenn ein agpgart-Treiber so primitiv ist, warum ist dann noch kein passender im Kernel drin, sondern nur "scheinbar Bemühungen"? -> offensichtlich fehlt Dokumentation von nvidia.
2. Netzwerk:
ich hab in den Kernel-sourcen (2.4.20) nix gefunden, oder ist das was zugekauftes, das von einem anderen Treiber mit unterstützt wird?
3. Sound: laut Alan Cox ists nur "basic audio ... (stuff)"

-> "nForce == do not buy" gilt zumindest für Leute die ein echtes OpenSource Betriebssystem haben (wollen).

Mit "nForce" ist selbstverständlich auch zusätzlich der Nachfolger nForce2 gemeint (den du ja oben schon erwähnt hast), weil es ja die gleiche Problematik ist. Außerdem gibt es mittlerweile mehr Mainboards mit nForce2 als mit nForce(1) zu kaufen.

Ulli Ivens
30.12.02, 17:12
Rudimentäre Unterstützung für die wichtigsten nForce - Features sind doch schon in den Kernel 2.4.20 eingeflossen..... steht zumindestens in den Changelogs.....

zander
30.12.02, 17:46
Im Endeffekt ist das meiner Meinung trotzdem ein KO-Kriterium für solche Mainboards:
1. AGPGART:
email von Alan Cox bezüglich "nForce and AGPGART" (Ende September) an dri-devel: ... If there is AGP support then its in the XFree cvs but not yet in the kernel
Dave Jones, der kürzlich als AGPGART-maintainer "herausgeschaut" wurde, hat scheinbar auch keine Doku. (http://codemonkey.org.uk/)
Wenn ein agpgart-Treiber so primitiv ist, warum ist dann noch kein passender im Kernel drin, sondern nur "scheinbar Bemühungen"? -> offensichtlich fehlt Dokumentation von nvidia.


Entsprechende Bemühungen wurden vor kurzer Zeit auf der LKML bekannt gemacht; ich habe nicht gesagt, dass AGP GART Treiber primitiv sind, sondern vergleichsweise primitiv - sieh Dir die AGPGART Quellen an, wenn Du mir nicht glaubst. Es gibt in der Tat keine Dokumentation von NVIDIA, ich habe aber auch nocht nicht gehört, dass irgendjemand um solche gebeten hat. Dass bis heute kein NVIDIA AGP GART Treiber im Kernel vorhanden ist hängt aber sicherlich auch damit zusammen, dass bisher kein besonders grosses Interesse daran zu extieren schien/scheint (bis vor kurzen gab es ohnehin keine adequaten Treiber für diejenigen NVIDIA Konkurrenzprodukte, die von AGP überhaupt profitieren können (ATi Radeon)). AGPGART wurde ausserdem über einen sehr langen Zeitraum ausgesprochen stiefmütterlich behandelt.


2. Netzwerk:
ich hab in den Kernel-sourcen (2.4.20) nix gefunden, oder ist das was zugekauftes, das von einem anderen Treiber mit unterstützt wird?


Ich habe mich zu der nForce1 Netzwerklösung nicht geäussert, ich weiss nicht, ob es ausser NVIDIA's nvnet Treiber weitere Treiber gibt (vermutlich nicht). Es existieren allerdings auch nForce1 Systeme mit Netzwerklösungen anderer Hersteller, auf nForce2 kommt ohnehin ein 3COM chip zum Einsatz.


3. Sound: laut Alan Cox ists nur "basic audio ... (stuff)"


Das habe ich auch nicht anders dargestellt. Die Unterstützung des Soundchips bleibt weiter den Möglichkeiten der hardware zurück, ist aber auch nicht oder nicht wesentlich schlechter als das, was man von i810 und co. gewohnt ist. Sound ist unter Linux ohnehin ein leidiges Thema, vergleiche nur einmal die Linux Unterstützung für nForce/nForce2 Konkurrenzprodukte (z.B. SoundBlaster Audigy) mit derjenigen, die man als Nutzer von Windows erfährt. Hier hat Linux auch auf höherer Ebene starke Defizite.


-> "nForce == do not buy" gilt zumindest für Leute die ein echtes OpenSource Betriebssystem haben (wollen).


Insofern Du mit echtes Betriebssystem Linux meinst, ist diese Stellungnahme nur unter gewissen Gesichtspunkten zu vertreten, immerhin gibt es augenblicklich Treiber für die zentralen Komponenten.


Mit "nForce" ist selbstverständlich auch zusätzlich der Nachfolger nForce2 gemeint (den du ja oben schon erwähnt hast), weil es ja die gleiche Problematik ist. Außerdem gibt es mittlerweile mehr Mainboards mit nForce2 als mit nForce(1) zu kaufen.


Einer der schwerwiegensten Bedenken gegenüber proprietärer Treiber ist, dass diese möglicherweise in ein paar Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen und somit die korrespondierende hardware zu schickem Elektronikschrott wird. Indem Du darauf hinweist, dass die erste Generation von nForce Systemen bereits ein Auslaufmodell ist, zeigst Du eindrucksvoll, wie kurz die Lebensdauer dieser Art von Produkt schon heute ist (von dem Preisverfall ganz zu schweigen).