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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beratung Windows XP in VM unter Linux Host


tester_
19.11.09, 07:51
Hallo,

ich möchte XP Pro in einer VM laufen lassen. Als Host System habe ich Debian Lenny in der Minimalkonfiguration ohne Desktop Oberfläche installiert. Darauf wollte ich nun VirtualBox aufsetzen. Nun musste ich das feststellen, dass VirtualBox eine grafische Oberfläche braucht! Sehe ich das richtig?
Aus Performancegründen wollte ich auf diese verzichten....

Xen scheidet aus, da ich keine VT Hardware besitze, es handelt sich lediglich um einen AMD XP1900+. Somit kann ich kein Xen einsetzen um dort dann XP zu virtualisieren.

Welche Lösung würdet ihr empfehlen? Debian Lenny im Konsolenmodus + X
Gesucht ist X;)

Danke!


Schönen Tag noch!

marce
19.11.09, 08:01
VMware Server.

towo2099
19.11.09, 08:26
Blöde fragem aber wozu installiert man sich linux, wenn man damit nur ein Windows virtualisieren will?
Da kann man Windows auch gleich real installieren, das läuft dann auch schneller.

marce
19.11.09, 08:36
hm, also mir fallen spontan min. 10 Gründe ein...

(Test-Systeme, ded. Windows-Services anbieten, ...)

tester_
19.11.09, 09:11
Hm ja, dass werde ich am Abend mal ausprobieren...
Für mich ist hierbei wichtig ist die USB 2.0 Unterstützung, die seit Version 2.0 mit an Bord ist.
Meine XP VM soll auf einer eigenen physikalischen Platte laufen. Kann ich beim erstellen einer VM dem Gast OS diese Platte komplett zuweisen und nicht nur eine .vmdk Datei auf dieser Platte erstellen?

mborchi
19.11.09, 11:02
bei mir geht es nicht mit einer realen platte, kann aber daran liegen, dass ich in meinem rechner nur eine platte eingebaut habe.

zur not erstelle eine partition, nutze den gesamten platz für die virtuelle platte und schalte "Allocate all disk space now" ein.

tester_
19.11.09, 12:00
Es müsste funktionieren wenn ich die Platte als "Datastore" einbinde. Ich suche aber nach einer Möglichkeit meine .vmdk auf einer Platte anzulegen und andere Files die das Gast System benötigt auf einer "normalen" ntfs o.ä. formatierten Platte abzulegen, also nicht in einer .vmdk Datei.
So im Worst Case Fall ein leichterer Zugriff möglich....

Rain_maker
19.11.09, 12:11
Nun musste ich das feststellen, dass VirtualBox eine grafische Oberfläche braucht! Sehe ich das richtig?

Nein, Stichwort "Headless Modus".

tester_
19.11.09, 12:58
Nein, Stichwort "Headless Modus".

Kann ich dann virtualbox auch ohne grafische Oberfläche installieren oder "nur" nach der Installation in diesen Modus schalten?

Rain_maker
19.11.09, 13:02
Wenn Du es ganz "Hardcore" willst, geht das Erstellen der VM selbst ohne GUI, wobei man für die Installation von XP sicher graphischen Zugriff braucht, aber dafür gibbet ja RDP.

Schau Dir das Handbuch an, vor allem die Kapitel, die "VBoxManage" behandeln.

tester_
19.11.09, 14:05
Ich meine weniger das Erstellen der VM sondern vielmehr das installieren von Virtualbox unter Debian. Meine vorhandene Debian Installation läuft nämlich nur im Konsolenmodus und eine grafische Oberfläche möchte ich nicht nachinstallieren...

Rain_maker
19.11.09, 14:27
Ich meine weniger das Erstellen der VM sondern vielmehr das installieren von Virtualbox unter Debian. Meine vorhandene Debian Installation läuft nämlich nur im Konsolenmodus und eine grafische Oberfläche möchte ich nicht nachinstallieren...

.... wobei man für die Installation von XP sicher graphischen Zugriff braucht, aber dafür gibbet ja RDP.

*10 Zeichen*

tester_
20.11.09, 10:13
Ich hab jetzt VMware Server installiert und bin gerade am rumtesten...
Mein Debian System basiert auf einem LVM mit einer Platte. Die zweite Platte sollte für die XP VM dienen. Auf der XP VM soll später mal ein kleiner Fileserver laufen.

Mein Vorgehen wäre nun folgendes: Die zweite Platte in den LVM integrieren und den Mountpunkt als Speicherort für die vmdk Datei auswählen. Soweit so gut! Etwas beunruhigend ist für mich nun, dass alle Dateien die später mal vom Fileserver zur Verfügung gestellt werden sollen in dieser vmdk Datei landen. Zu Rettungszwecken wäre mir ein Abspeichern auf der nativen Festplatte ohne Container lieber.... In einer späteren Ausbaustufe wird ein Fileserver mit 5TB Speicherplatz vorhanden sein und diese Daten möchte ich tunlichst nicht in einem vmdk File haben (-:

Wie lässt sich sowas realisieren? Hab mal was von "Raw Device Mapping" gehört...

marce
20.11.09, 10:19
Ob das die kostenlose Version kann bin ich mir gerade nicht sicher - da müssten VMWare-Experten sich mal melden.

AFAIK kann das nur der ESX-Server.

stefan.becker
20.11.09, 16:37
Warum nicht per virtuellem Netzwerk? Gib dpe Partition am Host per NFS/Samba frei und binde sie im Gast ein.

tester_
23.11.09, 06:50
Das mit der Samba Freigabe werde ich demnächst mal testen. Als ersten Weg möchte ich aber die Platte als raw disk einbinden. Google liefert einige HowTo's... Über die Performance werde ich euch berichten!