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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Module installieren


ragrag
08.03.02, 18:49
sorry wenn ich so eine dumme frage stelle aber ich weiß einfach nicht wies geht!also ich hab mir aus den 2.4.18 sourcen einen kernel compilt, der ohne probleme bootet!nun hab ich aber sachen wie isdn oder sourcen als module compilt die nun in /lib/modules/2.4.18/... liegen!wenn ich nach dem booten nun aber lsmod ausführe zeigt es mir an das nur ein modul namens unix aktiv ist!wenn ich die restlichen module mit insmod oder modprobe lade sind sie nach dem nächsten reboot wieder weg!wie kann ich sie dauerhaft installieren?ich hatte zuerst den 2.4.4 kernel der bei suse 7.2. dabei ist und da waren sachen wie isdn oder netzwerk oder sound auch als modul compilt!bin für jede hilfe dankbar!

Columbo0815
08.03.02, 19:06
Hallo!
Vielleicht stimmt jetzt nicht alles, also schlag mich bitte nicht! Wenn was falsch sein sollte, soll es bitte jemand sagen (man soll ja nie auslernen!)

imho ist der Sinn der Module ja der ist, dass sie nur geladen werden, wenn sie gebraucht werden. Dh, dass der Kernel selbst klein ist, und er die Module bei Bedarf lädt. Also warum sollten die Module gleich beim Start geladen sein? Dann kannst du sie ja auch gleich fest einbinden. Mich würde es nicht stören, wenn die Module nicht gleich beim Systemstart da wären, im Gegenteil, solange sie ohne Probleme und Extraeingaben gestartet werden sobald sie gebraucht werden (modules.conf muss dann evtl. angepasst werden)

Gruß Columbo

tooly
08.03.02, 23:58
Hallo,
also eine zweite möglichkeit warum man Module nutzt ist aber auch, damit man evtl. bei neuen Module nicht gleich den ganzen kernel übersetzen lassen muss sondern eben nur das Modul.

Nach dem booten kannst Du die Module auf div. Art einbinden.
Entweder in der /etc/modules.conf oder /etc/initd/rc.modules oder /etc/rc.d/rc.local.

Nun arbeite ich mit Slackware und kenne nicht die eigenarten von Suse, es kann also durchaus sein dass die eine oder andere config Datei gar nicht vorhanden ist. Gibt es bei Suse nicht auch eine boot.conf ??

mfg
Theo

ragrag
09.03.02, 10:39
also boot.conf gibts direkt nicht!ich weiß, dass module eigetnlich diesen zweck erfüllen sollen aber wenn ich beispielsweise auf meine soundkarte zugreifen möchte werden sie vom kernel nicht geladen und das macht mir probleme!ich weiß nicht,vielleicht hab ich auch beim compilen nen fehler gemacht aber ich hab ganz normal mit make dep &&make bzImage und make modules && make modules_install!also muss ich da mal schaun!wie müsst ich denn die modules.conf abändern?die besteht ja für meinen alten kernel!

Columbo0815
09.03.02, 12:51
Hallo!
Dacht ich mirs doch :D

> also boot.conf gibts direkt nicht!ich weiß, dass module eigetnlich diesen
> zweck erfüllen sollen aber wenn ich beispielsweise auf meine
> soundkarte zugreifen möchte werden sie vom kernel nicht geladen und
> das macht mir probleme!ich weiß nicht,vielleicht hab ich auch beim
> compilen nen fehler gemacht aber ich hab ganz normal mit make dep
> &&make bzImage und make modules && make modules_install!also
> muss ich da mal schaun!wie müsst ich denn die modules.conf
> abändern?die besteht ja für meinen alten kernel!

Also, zuerst ich kompilier meinen kernen so: make dep clean bzImage modules modules_install. Ohne das && zeugs, wird aber nichts zur Sache tun! Wegen der modules.conf kommt es drauf an! Du hast Suse 7.2. Da ist Standardmässig Alsa als Soundtreiber verwandt. Wenn du jetzt deinen eigenen Kernel gemacht hast, und da die Soundkarte als Modul eingebunden hast, und die modules.conf nicht abgeändert, versucht der Kernel die Alsa-Treiber zu laden. Die gibts aber nicht im aktuellen Kernel, da du die ja nicht installiert hast! (www.alsa-project.org). Wenn du jetzt also die Kernel-Treiber nehmen willst (benutz ich übrigens auch!) dann musst du noch die Alsa-Treiber aus der modules.conf rausschmeissen und die Kernel-Treiber eintragen. Zur genaueren Erklärung brauch ich die Soundkartenbezeichnung. Aber die Readme's sind eigentlich ganz gut. Ich habs ja auch geschafft :ugly:
Gruß Columbo