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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : w2k-Terminalserver + Linuxclients


cywolf
18.01.02, 14:36
HI!
ich benötige mal etwas fachkundige Hilfe!

wir haben einen w2k-Terminalserver und z.Z. mehrere IGEL-Clients!

aus Lizenztechnischen Gründen und weil noch reichlich P133er vorhanden sind, soll auf diesen Linux installiert und als Clients für den T-Server genutzt werden.

Nun meine bescheidene Frage:
welche Pakete benötige ich?

PS.: auf den Clients soll auch das Arbeiten unter dem KDE ermöglicht werden!


thx schon mal im vorraus

linuxerhh
18.01.02, 16:03
hmmmm............. das kommt denke ich ganz darauf an was genau realisiert werden soll? was für anwendungen laufen auf w2k server? welche rolle soll linux da spielen? um daten zwischen win und lin auszutauschen bedarf es des samba servers der auf dem smb = server message block protokoll basiert ( ist standardmässig bei jeder suse prof. version dabei ) . die igel´s werden als thin-clients für den w2k server benutzt?

gib mal n paar zusätzliche infos :-)

greetings

cywolf
18.01.02, 18:21
im großen und ganzen sollen einzelne Anwender gar nicht merken, das ein Linux als OS auf dem Client läuft, also User, denen ihr Office (und Solitaire!!!) hoch und heilig ist.
Linux als OS soll ergo nur die Kosten niedrig halten (Lizenzen!).

Die IGEL´s sind als Thin´s am w2k-server, mit einem kleinen Linux auf Flash-Rom. Wäre natürlich eine Idee, das ganze zu spiegeln und jeweils an die einzelnen Rechner anzupassen!

Allerdings soll auf die Clients ein neues Suse-Linux um eventuell eine komplette Umstellung zu vereinfachen!

Als Anwendungen sollen dann laufen:
Office
Outlook

und das ganze natürlich auf der w2k-oberfläche!

linuxerhh
18.01.02, 19:44
hmmmm, also ich muss ehrlich sagen so ganz blicke ich noch nicht durch ! also zwischen linux und windows gibt es schon große unterschiede, also win geprobte anwender dürften wohl schon merken das sie nicht vor windows sitzten wenn sie an nem linux client sitzen. ich kenne im grunde eher das prinzip das man in heterogenen netzen versucht windows clients an nen linux server zu connecten, aber ok es geht auch anders rum, allerdings nicht so ganz einfach zu realisieren.

windows anwendungen auf nem lin client ist nur unter zuhilfenahme von wine ( nicht sehr empfehlenswert da sehr instabil und nciht für alle anwendugen ausgereift siehe www.winehq.com ) und vmware möglich. vmware simuliert hier nen ganzen pc der unter linux aufgesetzt werden kann und in dem windws laufen kann ! allerdings ist auch vmware mit hohen kosten verbunden ! siehe www.vmware.com

es gäbe da auch noch die möglichkeit ( je nach cpu und ram leistung eures jetztigen servers ) einen vmware gsx server unter linux laufen zu lassen, also sozusagen einen linuxserver zu realisieren und auf diesem einen virtuellen w2k server ( gleiche perfomance bei ausreichend ram und cpu ) aufzusetzten. die thins könnten weiterhin auf den w2k zugreifen und die p 133 die ihr jetzt noch überhabt , können ebenfalls als diskless x station an den linuxserver angeschlossen werden. es würde dann per nfs das jeweilige homeverzeichniss der nutzer auf die clients gehängt, hätte dann den vorteil die cpu und den ram des servers zu entlasten weil die anwendungen dann auf dem thin ausgeführt werden und sozusagen nur die ram leistung des clients nutzen :-)

ja vieleicht wäre auch eine totale umstellung auf linux empfehlenswert, denn für outlook gibt es unter linux z.b. kmail ebensogut ....... solitär wäre dann zwar verloren aber nothing is perfect :-) ihr hättet dann zumindestens stark gesenkte lizenzkosten und ein extremstabiles system ;)

wie schon gesagt je nach dem was realisiert werden soll, gibt es verschiedene möglichkeiten. ;) im übrigen denke ich das man für private zwecke die kosten eh sehr sehr niedrig halten kann was die lizenzen betrifft , anders sieht es natürlich in geschäftlichen belangen aus, falls du verstehst was ich meine .........


greetings

Rookie One
21.01.02, 09:34
Ich glaube ihr redet aneinander vorbei :)

So wie ich cywolf verstanden habe, will er einen Terminalclient auf den Linuxkisten laufen lassen um somit auf den Terminalserverdienst zu connecten.

Nun bietet Micrsoft den Client für den W2K Terminalserver doch nur für W32 Plattformen an oder?
Allerdings steckt in deren Terminalserver die (abgespeckte) Technik von Citrix Metaframe. Also könntest du mal versuchen mit einem Citrix Client auf den W2K Terminalserver zu connecten.
Download hier: http://www.citrix.com/download/bin/license.asp?client=linux
Welche Pakete der braucht weiss ich nicht genau, eigentlich nur ein absolutes Minimum Linux mit TCP/IP Unterstüzung und der libc6

aycaramba
21.01.02, 11:37
Also bei mir kann ich den Citrix Client nicht als Client an Windows 2000 Server nutzen. Es gibt aber ein OS Projekt namens rdesktop, sieht vielversprechend aus. Und damit klappt's dann auch mit Win2k.


http://www.rdesktop.org/

Gruß Marc

Rookie One
21.01.02, 12:18
Danke aycaramba ... das ist auch für mich interessant!

thx

Webdude
24.01.02, 19:38
Also wir nutzen dazu die Software Tarantella (www.tarantella.com). Ist ne ganz feine Sache, kostet allerdings auch einiges.

cywolf
05.02.02, 15:55
ich habs geschafft! der client läuft, ist ein p133 mit 32MB Ram. als grafischen Login benutze ich XDM!
das System ist suse 7.0 in minimalkonfig!
zum automatischen Starten von rwin, habe ich mir unter dem /home-verzeichnis eine .xsession erstellt.
nur beendet der x-server die session nicht mehr, sondert erwartet nach dem Schliessen des Terminals einen neuen
Login.
mit welchem Scriptbefehl kann ich den X-server beenden?