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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : muss ich jeden Patch mitmachen?


Cyberduck
24.11.01, 20:01
Hallo alle...
Ich hab derzeit den Kernel 2.4.2 und möchte mal wieder updaten. Muss ich beim Patchen jedes Patch bis zur aktuellen Version mitmachen oder reicht der letzte?

Wie zuverlässig ist das Patchen überhaupt. Ist es einfacher als nen neuen Kernel zu bauen???

Hab in meinem jetzigen eigentlich nichts manuell verändert.

Jorge
24.11.01, 20:43
Original geschrieben von Cyberduck
Ich hab derzeit den Kernel 2.4.2 und möchte mal wieder updaten. Muss ich beim Patchen jedes Patch bis zur aktuellen Version mitmachen oder reicht der letzte?


Alle.


Wie zuverlässig ist das Patchen überhaupt. Ist es einfacher als nen neuen Kernel zu bauen???


Sollte an sich keine Probleme bereiten. Um eine neu kompilation des Kernels wirst Du so oder so nicht herum kommen.

ZockerM
24.11.01, 21:13
Hi!

Von 2.4.2 bis 2.4.15 musst du dir 13 Patches saugen.
Ich denke dann ist es schneller, wenn du dir den neusten Kernel saugst. (Ohne Patchs, einfach nur die Datei)

Viel Spaß.

gruß ZockerM

Cyberduck
24.11.01, 21:16
Dank Euch,
hatte auf andere Antworten gehofft.
Hab ganz zu Anfang mal versuch nen Kernel zu bauen und bin kläglich gescheitert.
Mal sehn ob ichs nochmal versuche.

Gruss Carsten

ZockerM
24.11.01, 21:26
Hi!

Was ist denn daran so schwierig?

1. Entpacken
2. su
3. Passwort eingeben
4. ins Verzeichnis wechseln
5. make xconfig
(6.) Falls es nicht funktioniert (Cannot connect...) als normaler User folgendes eingeben: xhost +127.0.0.1 dann 5.
7. Konfigurieren
8. Abspeichern
9. make clean dep modules modules_install bzImage

Ach ja, zu den meisten Optionen gibt es eine Erklärung.

Danach den Kernel nach /boot kopieren. Und in der /etc/lilo.conf eintragen. Nicht vergessen danch lilo aufzurufen. ;)

Viel Glück.

gruß ZockerM

Jorge
24.11.01, 23:16
Original geschrieben von ZockerM

1. Entpacken
2. su
3. Passwort eingeben
4. ins Verzeichnis wechseln
5. make xconfig
(6.) Falls es nicht funktioniert (Cannot connect...) als normaler User folgendes eingeben: xhost +127.0.0.1 dann 5.
7. Konfigurieren
8. Abspeichern
9. make clean dep modules modules_install bzImage

Danach den Kernel nach /boot kopieren. Und in der /etc/lilo.conf eintragen. Nicht vergessen danch lilo aufzurufen. ;)


10. cp /boot/name_des_kernels /boot/kernel.old
11. /etc/lilo.conf evtl. anpassen
12. cp arch/i386/boot/bzImage /boot/name_des_kernels
13. lilo
14. cp System.map /boot
15. reboot
16. alles auf der Konsole machen, dann entfällt 6. und aus 5. wird make menuconfig

Cyberduck
25.11.01, 07:43
Danke für Eure tipps,
Nächstes WE hab ich wieder ne Nacht zeit.
Da werd ichs mal versuchen.
Wie ist das denn mit den Kerneleinstellungen des momentanen Kernels?
Kann man die übernehmen?
Ich weiss nämlich nicht ob ich an alles Denke, was jetzt drin ist.

Jorge
25.11.01, 11:16
Hallo,

solange Du bisher keinen Distributionskernel verwendest und nun einen "original" Kernel verwenden willst, kein Problem. Im Sourceverzeichnis des Kernels liegt eine Datei .config welche die aktuelle Kernelkonfiguration enthält. Diese kannst Du beim neuen Kernel laden und Du hast die Einstellungen wieder.

Cyberduck
25.11.01, 13:24
Doch, ich verwende einen Distributionskernel.
Da gibts wahrscheinlich keine Möglichkeit die alte Einstellung zu übernehmen oder?
Ich find das Sourceverzeichnis nicht wieder.

Zaphod-B
25.11.01, 14:01
Moin,
zieh dir doch den aktuellen hier, als RPM Paket, lies aber das readme. ;)

ftp://ftp.suse.com/pub/people/mantel/next/RPM/

Die machen eigentlich keine Probleme.

Greetings Zaphod-B

Cyberduck
25.11.01, 18:31
@Zaphod-B
Danke für den Tip, ich habe aber immernoch probleme mit ftp, bei denen mir bislang noch keiner helfen konnte.
Bei kernel.org gibts die aktuellen über http.
Gruss Carsten

pitfl
25.11.01, 19:14
Hallo,
unter Suse findest Du die aktuelle Kernelconfig in /boot/vmlinuz.config. Diese kannst Du, wenn Du make xconfig ausgeführt hast, einlesen.
Viel Erfolg!

mfg
pit

Vorsicht bei Kernel 2.4.15 (soll noch Fehler enthalten, die zu Datenverlust führen können)
Ausführlicher Artikel dazu unter www.prolinux.de