Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : These: Wer nicht wählt, wählt RECHTS?
Hallo,
ich weiß nicht, ob diese These (http://www.herms.info/rechts.htm) von der Person (namentlich "Taktlos" hier im Forum) stammt, in dessen Signatur sie steht, aber da sie nunmal in seiner Signatur abgelegt steht, gehe ich davon aus, daß er sie zumindest unterstützt. Ich tue dies nicht. Ich stelle dafür aber eine Gegenthese auf:
Wer links wählt, wählt links nur, um nicht rechts zu wählen - vice versa - wer rechts wählt, wählt rechts nur, um nicht links zu wählen.
Protest wählen wird zum Volkssport. Was dabei heraus kommt, ist ein Bundestag, der nur aus nicht gewählten Parteien besteht.
Soviel zu meiner Theorie.
Bin mal gespannt, was ihr dazu meint.
Gruß,
Hendrik
Der Gestreifte
13.07.05, 11:05
Wer links wählt, wählt links nur, um nicht rechts zu wählen - vice versa - wer rechts wählt, wählt rechts nur, um nicht links zu wählen.
Hä?
Ok.. ich mein... wenn ich links abbiege, bieg ich ja auch links ab, um nicht rechts abzubiegen, stimmt schon irgendwie...
Mal im Ernst, ich denke schon, dass es den einen oder die andere gibt, die aus Überzeugung links oder rechts wählen.
Die Frage, die sich hier stellt ist erstmal "wo fängt links/rechts an?".
Diese These ist schon verdammt alt, ich hab sie immer von meiner Mutter zuhören bekommen. Ist einfach nur so gemeint, dass die Rechten alle wählen gehen und wenn du dann nicht wählen gehst, hat alles was nicht Rechts ist eine Stimme weniger.
Ich habs nie wirklich ernst genommen, da ich eh erst in 4 Tagen 18 bin. ;)
Hallo,
ich weiß nicht, ob diese These (http://www.herms.info/rechts.htm) von der Person (namentlich "Taktlos" hier im Forum) stammt, in dessen Signatur sie steht, aber da sie nunmal in seiner Signatur abgelegt steht, gehe ich davon aus, daß er sie zumindest unterstützt. Ich tue dies nicht. Ich stelle dafür aber eine Gegenthese auf:
Wer links wählt, wählt links nur, um nicht rechts zu wählen - vice versa - wer rechts wählt, wählt rechts nur, um nicht links zu wählen.
Protest wählen wird zum Volkssport. Was dabei heraus kommt, ist ein Bundestag, der nur aus nicht gewählten Parteien besteht.
Soviel zu meiner Theorie.
Bin mal gespannt, was ihr dazu meint.
Gruß,
Hendrik
Diese "Wer nicht wählt, wählt rechts" These ist ja sehr alt...
Ist aber auch was dran;
Politische Extreme (hauptsächlich sind das ja Rechte in DE) nutzen ihre Chance zum Wählen in der Regel aus.
Je weniger Menschen jetzt insgesamt zur Wahl gehen, desto mehr Gewicht hat ja jede einzelne Stimme, daher der Spruch.
5% für die NPD heißt ja nicht, dass 5% aller Deutschen die NPD gewählt haben, sondern 5% aller Wähler.
Meine These trifft selbstverständlich genau wie die These, die ich zu widerlegen versuche, nur auf einen gewissen Prozentsatz aller (Nicht-)Wähler zu. Alle sind es natürlich nicht, die nur aus Protest die Gegenseite dessen wählen, was sie nicht wählen wollen.
Aber wen, frage ich, kann man heutzutage wirklich noch aus Überzeugung wählen? Wen, wenn nicht Protest? Protest ist doch mittlerweile die einzige noch triftig begründbare Überzeugung geworden, zumindest was den Gang zur Wahlurne angeht.
"Warum wählst du PDS?"
- "Ich bin nicht bescheuert. Ich wähl doch nicht diese braune Affenbande!"
"Warum wählst du NPD?"
- "Ich bin nicht bescheuert! Ich wähl doch nicht dieses dunkelrote Kommunistenpack!"
Das Gros der Wähler hat als Wahlargumente nur Gegenargumente gegen die Partei der anderen Seite. Argumente FÜR die eigene Seite gibt es nur noch sehr wenige. Ein Effekt der Undurchsichtigkeit des Wahlkampfgeseusels der etablierten Parteien.
[edit]
Stimmt schon, es ist etwas dran, wenn man es aus der Warte betrachtet. Es fehlen also aus der Sicht die politischen Gegengewichte zur NPD/DVU. Sollten dies nicht die PDS/WASG, respektive das neue Linksbündnis sein? Wenn die Theorie stimmt, daß die Radikalen in der Regel ihre Möglichkeit zur Wahl wahrnehmen, dann tun dies nicht nur die NPD/DVU Wähler, sondern auch die PDS/WASG Wähler. Bei den aktuellen Umfragen mache ich mir daher keine Sorgen, daß die NPD/DVU Einzug in den Bundestag halten könnten, wenn man sich ansieht, wie die PDS/WASG vorpreschen. Um die aktuell vorherrschende Stimmung in Worte zu fassen: nicht, daß die PDS/WASG ihren Job besser machen würden, als die DVU/NPD, aber sie sind wenigstens nicht rechts. Ist jetzt die Frage... was ist besser? Linksradikal oder rechtsradikal?
Das mit dem indirekt rechts wählen war mal aktuell, so vor 15 Jahren oder so. Als die REP`s mit schwung rechts um die Ecke kamen, und Frey massenhaft Briefwerbung für seine DVU machte.
Doch nicht wählen ist eh` keine Lösung, da dann einfach hochgerechnet wird, und die Parteien dennoch das Geld einstreichen (Parteienfinanzierung, sind imho 0,7 eu pro Stimme).
Ungültig wählen ist da eher eine Lösung :cool:
Ich denke mir nur:
Wer nicht wählt, darf nachher nicht schimpfen.
Wer nix verändern will (durch seine Stimme) ist zufrieden so wie es läuft, oder interessiert sich nicht dafür.
Auch wenn es nix gibt, was einem sinnvoll erscheint, sollte man das kleinere Übel wählen. So seh ich das. Keine Partei entspricht meiner Vorstellung, also muss ich die suchen die am meisten mit meiner Vorstellung übereinstimmt und weniger "Nachteile" hat als andere.
Oder man gibt ne ungültige Stimme ab, was aber in meinen Augen nix bringt ausser die Aussage, das man es doof findet. Ist zwar toll, ändert aber nix an der Situation.
Das Statement mit rechts mag vielleicht stimmen, lässt sich aber auf alle kleinere Parteien anwenden.
Gruß Malte
Naja die WASG/PDS als linksradikal zu bezeichnen ist glaube ich etwas übertrieben. Eigendlich vertreten die nur Thesen die die SPD vor 10 Jahren auch noch vertreten hat.
...Ist jetzt die Frage... was ist besser? Linksradikal oder rechtsradikal?
Beides Mist. Deshalb waehle ich eine Partei, bei der Fremdenfeindlichkeit (Egal ob "rechts" oder "links" motiviert) kein Vorschub geleistet wird.
Tatsache ist, daß vom Nichtwählen immer diejenige Richtung begünstigt wird, die man persönlich am wenigsten will. Das ist ganz einfache Prozentrechnung ... also wenn man schon nicht aus Überzeugung eine Partei wählt, sollte man wenigstens das kleinste Übel, damit prozentual gesehen die größeren Übel schlechter abschneiden.
Was ist denn linke Fremdenfeindlichkeit?
Der Gestreifte
13.07.05, 11:48
Was ist denn linke Fremdenfeindlichkeit?"Deutsche Arbeitsplätze für Deutsche"
"Deutsche Firmen sollten in Deutschland bleiben"
Sowas und ähnliches musste ich leider schon oft genug von deutschen SPD-Wählern hören.
Ungültig wählen ist da eher eine Lösung :cool:Zum wiederholten Male:
Ungültig Wählen ist nicht "eher eine Lösung".
Ungültige Stimmen fließen genauso in die Wertung ein, wie nicht abgegebene Stimmen.
Und mit ungültigen Stimmen kann man auch keine Symbolik verknüpfen oder irgendein Zeichen setzen, da in der Regel nicht erkennbar ist ob absichtlich oder unabsichtlich ungültig gewählt wurde.
Wer ungültig wählt, wählt nicht.
Wer beabsichtigt ungültig zu wählen, kann sich den Gang ins Wahllokal sparen. Faktisch unterscheidet ihn nichts vom Nichtwähler.
foerbyratte
13.07.05, 12:13
"Deutsche Arbeitsplätze für Deutsche"
"Deutsche Firmen sollten in Deutschland bleiben"
Und was ist daran so schlecht? Sollte Selbstschutz nicht eine Aufgabe eines Staates sein? Das heißt ja nicht, dass man gegen "Auslänger" oder "Fremde" ist oder so ein Schwachsinn, sondern lediglich, dass der Staat versucht für die Bürger da zu sein, die diesen Staat auch finanzieren. Wobei ich "Deutsche Arbeitsplätze für Deutsch" so auch nicht sagen würde.
Was ist denn linke Fremdenfeindlichkeit?
Nix von Lafontaines toller Rede mitbekommen?
Lafontaine hatte vor zwei Wochen auf einer Kundgebung in Chemnitz gesagt, der Staat sei "verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen".
foerbyratte
13.07.05, 12:19
Zum wiederholten Male:
Ungültig Wählen ist nicht "eher eine Lösung".
Ungültige Stimmen fließen genauso in die Wertung ein, wie nicht abgegebene Stimmen.
Und mit ungültigen Stimmen kann man auch keine Symbolik verknüpfen oder irgendein Zeichen setzen, da in der Regel nicht erkennbar ist ob absichtlich oder unabsichtlich ungültig gewählt wurde.
Wer ungültig wählt, wählt nicht.
Wer beabsichtigt ungültig zu wählen, kann sich den Gang ins Wahllokal sparen. Faktisch unterscheidet ihn nichts vom Nichtwähler.
Gut man verändert nichts an den Prozentzahlen, aber man zeigt, dass man zur Demokratie an sich steht. Gar nicht wählen ist ein falsches Zeichen, da man ansonsten "Wahlmüdigkeit", "Demokratiemüde" oder "Unmündigkeit der Bürger" hineininterpretieren könnte. Nur mal so eine Überlegung. Natürlich ist gültig wählen besser, auch wenn man meißtens nur das "kleinere Übel" wählen kann, so sollte man sich immer bewußt sein, dass es schlimmer sein/werden könnte.
Zum wiederholten Male:
Ungültig Wählen ist nicht "eher eine Lösung".
Ungültige Stimmen fließen genauso in die Wertung ein, wie nicht abgegebene Stimmen.
Und mit ungültigen Stimmen kann man auch keine Symbolik verknüpfen oder irgendein Zeichen setzen, da in der Regel nicht erkennbar ist ob absichtlich oder unabsichtlich ungültig gewählt wurde.
Wer ungültig wählt, wählt nicht.
Wer beabsichtigt ungültig zu wählen, kann sich den Gang ins Wahllokal sparen. Faktisch unterscheidet ihn nichts vom Nichtwähler.
Endlich mal jemand, der es einsieht ;)
Die These Nichtwähler wählen rechts läßt sich auch umdrehen, also es läßt sich das hineininterpretieren, was gerade paßt.
ciao
Endlich mal jemand, der es einsieht ;)
Die These Nichtwähler wählen rechts läßt sich auch umdrehen, also es läßt sich das hineininterpretieren, was gerade paßt.
ciao
Dann lass uns doch sagen: Nichtwaehler staerken radikale Gruppierungen.
Dann lass uns doch sagen: Nichtwaehler staerken radikale Gruppierungen.
Mit der Aussage kann ich mich notfalls anfreunden, auch wenn sie mir als Nichtwähler natürlich nicht gefällt ;)
Nur in der Mitte kann ich mich nicht überwinden. Einer verlogener wie der andere :mad:
ciao
Gut man verändert nichts an den Prozentzahlen, aber man zeigt, dass man zur Demokratie an sich steht. Wie?
Wie willst Du es damit zeigen?
Nichts unterscheidet eine absichtlich ungültige Stimme von einer, die versehentlich ungültig abgegeben wurde.
Es gibt kein "ungültig aus demundem Grund".
Die Urne wird aufgemacht, die Stimmen werden gezählt, deine ungültige Stimme landet im gleichen Stapel, wie alle anderen ungültigen Stimmen.
Nichts weiter.
Es ist einfach nur eine ungültige Stimme mehr.
Eine unter vielen.
Was glaubst Du eigentlich wie viele Stimmen allein schon deshalb ungültig sind, weil jemand sein Lieblingspartei mit Blümchen verziert oder alle Parteien außer der, die er zu wählen beabsichtigt, durchstreicht.
Nur eine ungültige Stimme mehr.
Warum diese Stimme ungültig ist, interessiert niemanden.
Und nein, daß interessiert auch dann niemanden, wenn es besonders viele machen.
Der Gestreifte
13.07.05, 12:45
Und was ist daran so schlecht? Sollte Selbstschutz nicht eine Aufgabe eines Staates sein? Was hat denn der Staat da zu melden? Gar nichts, er hat allenfalls Rahmenbedingungen zu schaffen.
Der Witz ist: es gibt sie in diesem Fall schon. Die Arbeitsagenturen vermitteln vorranging deutsche Staatsbürger, dann EU-Bürger, dann nicht-EU-Bürger.
Solche Sprüche lassen sich also entweder auf Unwissenheit (schwache Leistung aber lässliche Sünde) oder auf blanken Bauernfang (Todsünde) zurückführen.
Das ist so schlecht daran.
Das heißt ja nicht, dass man gegen "Auslänger" oder "Fremde" ist oder so ein Schwachsinn, sondern lediglich, dass der Staat versucht für die Bürger da zu sein, die diesen Staat auch finanzieren.Für seine Bürger oder für seine Staatsbürger, die ihre Vertreter an die Macht wählen (Lafontaine lässt grüßen) dürfen?
Dazu kommt noch, dass, wer solche Sprüche ablässt, bewusst oder unbewusst ganz ähnliche "Gefühlslagen" im Volk (und zwar eben jenen Teil des Volkes, der sehr wohl etwas gegen Fremde hat) anspricht.
foerbyratte
13.07.05, 13:07
Es ist einfach nur eine ungültige Stimme mehr.
Ich wähle auch nicht (wissentlich) ungültig, aber solche Leute sind mir lieber, wie diejenigen die zuhause auf ihrem A**** hocken und meinen: "Hat doch eh keinen Sinn". Eine geringe Wahlbeteiligung ist auf jeden Fall das falsche Signal und sollte in einer funktionierenden Demokratie kein Mittel des Protestes sein.
Nix von Lafontaines toller Rede mitbekommen?
Lafontaine hatte vor zwei Wochen auf einer Kundgebung in Chemnitz gesagt, der Staat sei "verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen".
Doch, habe ich mitbekommen.
Aber nur, weil Lafontaine das sagt ist es nicht links.
Im Prinzip hat er also gesagt, "Arbeit zuerst für Deutsche".
Das war ein Wahkampfspruch der NPD vor einigen Jahren und hat nichts mit links zu tun, oder?
Lafontaine ist immerhin Spitzenkanditat der "neuen Linkspartei".
Die Einteilung in "rechts" und "links" stimmt bei diesen populistischen Gruppierungen eh nicht. Viele Argumenten werden von "rechten" wie "linken" Gruppen gleichermassen verwandt. (Anti-USA, usw...)
foerbyratte
13.07.05, 13:21
Dazu kommt noch, dass, wer solche Sprüche ablässt, bewusst oder unbewusst ganz ähnliche "Gefühlslagen" im Volk (und zwar eben jenen Teil des Volkes, der sehr wohl etwas gegen Fremde hat) anspricht.
Nagut, ich bin jetzt von der Aussage an sich ausgegangen und nicht von dem, was darin mitklingen könnte. Wenn man das mit einbezieht, hast du natürlich recht.
Eine Demokratie verliert ihren Sinn, wenn die zur Wahl stehenden Parteien alle nur "ein Übel" darstellen. Eine Demokratie hat nämlich nicht den Sinn, "das geringere Übel" wählen zu dürfen. Eine Demokratie hat, wie der Name schon sagt, das Volk entscheiden zu lassen. Da ein Volk aber eine zu breite Masse darstellt, werden Menschen gewählt, die das Volk vertreten sollen. Menschen, die die Meinung des Volkes widerspiegeln sollen. Menschen, die im Sinne des Volkes und nach dessen Begehren handeln sollen.
Ich behaupte, dies ist in Deutschland schon seit Jahren nicht mehr der Fall. Korruptionsskandale, wo man hinschaut. Populismus, Stammtischparolen auf der anderen Seite. Verhetzung der Gegnerpartei, Steuerhinterziehung, Untersuchungsausschüsse, Blockadepolitik, Schlammschlachten, Fernsehduelle, Schwarzmalerei, Lügen, reformierte Reformen, Ausbeutung, Diätenerhöhungen am laufenden Band, gebrochene Wahlversprechen und und und. Sind das die Volksvertreter, die wir uns gewünscht haben? Sind das Menschen, die das Volk vertreten, es quasi darstellen, seine Wünsche vortragen und es zu unterstützen versuchen?
Eigenartig. Ich fühle mich eigentlich als Teil des Volkes. Doch fühle ich mich durch keine der etablierten Parteien ausreichend vertreten.
Doch haben wir eine Wahl? Die Wahl, das geringere Übel, also nur die Volksvertreter zu wählen, die das Volk objektiv betrachtet weniger schlecht vertreten, als irgendwelche anderen Volksvertreter? Das nennt sich Demokratie?
krischan2000
13.07.05, 13:49
Gut man verändert nichts an den Prozentzahlen, aber man zeigt, dass man zur Demokratie an sich steht. Gar nicht wählen ist ein falsches Zeichen, da man ansonsten "Wahlmüdigkeit", "Demokratiemüde" oder "Unmündigkeit der Bürger" hineininterpretieren könnte. Nur mal so eine Überlegung. Natürlich ist gültig wählen besser, auch wenn man meißtens nur das "kleinere Übel" wählen kann, so sollte man sich immer bewußt sein, dass es schlimmer sein/werden könnte.
Und? Wen interessiert das? Mal extrem gesehen: Wenn Politiker X 2 Stimmen und Politiker Y 1 Stimme bei 40(?) mio ungültiger Stimmen bekommt ist trotzdem Politiker X gewählt. Politiker X freut sich das er gewählt wurde und fertig. Nen Denkzettel bekommen die Politiker sowieso, siehe erstarken radikaler Parteien, geringe Wahlbeteilligung usw.
Wer ungültig wählen will kann auch zuhause bleiben. Mit beidem erreicht man nix
Doch haben wir eine Wahl? Die Wahl, das geringere Übel, also nur die Volksvertreter zu wählen, die das Volk objektiv betrachtet weniger schlecht vertreten, als irgendwelche anderen Volksvertreter? Das nennt sich Demokratie?Ja, denn in der Demokratie gibt es ein aktives und ein passives Wahlrecht.
Wenn Dir die Möglichkeiten Deines aktiven Wahlrechtes nicht gefallen, hast Du im Normalfall immer noch die Möglichkeit, von Deinem passiven Wahlrecht gebrauch zu machen.
Neben diesen Wahlrechten hast Du weitere Möglichkeiten aktiv zu sein.
Sollten Dir die gegebenen Möglichkeiten nicht ausreichen, liegt es an Dir, Dir neue Möglichkeiten zu schaffen.
Dazu stehen Dir die oben genannten Wege offen. :p
:)
..., Stammtischparolen, ... gebrochene Wahlversprechen und und und. Sind das die Volksvertreter, die wir uns gewünscht haben? Sind das Menschen, die das Volk vertreten, es quasi darstellen, seine Wünsche vortragen und es zu unterstützen versuchen?
...
Ja, ich glaube dasss viele sich so Stammtischparolen wuenschen (siehe Lafontaine).
Ich ueberlege mir z.Zt. stark, ob ich nicht die Partei waehlen soll, die vor der Wahl schon sagt, dass sie die MwSt raufsetzen will, anstatt diejenigen, die imemr heucheln, wie schlimm unsozial das ist, und es nach der Wahl aber dann genauso machen (die sgaen dann: ja, die Rahmenbedingungen sind halt andere)...
Hallo,
ich weiß nicht, ob diese These (http://www.herms.info/rechts.htm) von der Person (namentlich "Taktlos" hier im Forum) stammt, in dessen Signatur sie steht, aber da sie nunmal in seiner Signatur abgelegt steht, gehe ich davon aus, daß er sie zumindest unterstützt. Ich tue dies nicht. Ich stelle dafür aber eine Gegenthese auf:
Wer links wählt, wählt links nur, um nicht rechts zu wählen - vice versa - wer rechts wählt, wählt rechts nur, um nicht links zu wählen.
Protest wählen wird zum Volkssport. Was dabei heraus kommt, ist ein Bundestag, der nur aus nicht gewählten Parteien besteht.
Soviel zu meiner Theorie.
Bin mal gespannt, was ihr dazu meint.
Gruß,
Hendrik
Ja immer die böHsen Rechten... Sie machen alles falsch, sind Menschenhasser und essen kleine Kinder am Mittag. Oo
Ach und sie stürzten uns alle in den Tod, durch ihren HaSS---
Ne echt lasst doch solche Themen langsam, ich will ja nicht sagen wie hier in der Schweiz die Linken auf Wählerfang gehen...
Und man sollte wissen der in einer Partei hoch ist, musste sehr lange schleimen und wird seine Ziele verloren haben und wird vom Geld regiert.
Kinderschänder - 1-3 Jahre Haft
Raubkopierer - 1-10 Jahre Haft + Geldstraffe
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