Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist dieses Forum SuSE-lastig?
Hallo,
mir ist aufgefallen, dass immer mehr Threads zur SuSE-Distro gepostet werden.
Klar, SuSE ist nunmal Vorreiter in Deutschland und "easy to use".
Mir scheint, dass ohne "Yast" heutzutage keiner mehr (oder nur wenige) ein Linux-System mehr administrieren kann.
Ich weiss, dass es immer mehr in Richtung "klickibunti" geht.
Leider muss ich feststellen, dass sich vieles in Richtung $MS-Win bewegt.
Mich interessiert einfach nur eure Meinung dazu.
Bitte keinen flame-war.
ja, das ist halt so, bei 70% (meine ich gehört zu haben) SuSE Anteil in DE ist es ja auch kaum verwunderlich, ...
Ich war früher ja auch sehr für SuSE doch jetzt setze ich Slackware u. Mandrake @ home ein, ...
Das einzige was mich an der SuSE Lastigkeit stört ist, Beispiel:
"Ich habe eben Linux 7.2 installiert und der Sound geht nicht"
Die Leute müssen halt wissen, dass Microsoft nicht das einzige Sys auf Erden ist, aber SuSE Linux eben auch nicht, ...
Das ist ja schon wirklich fast wie mit den Dozen System!
[ 24. August 2001: Beitrag editiert von: MrIch ]
Suse mit Yast oder Mandrake mit ..., oder Debian mit ... usw. usv. So wie es ausschaut hat doch jede Distri sein mehr oder weniger ausgereiftes graphisches Installationstool. Aber was soll das gemäkel? Wenn sich Linux auf dem Markt durchsetzten will, dann muss halt alles "klickibunti" sein, um die Leute in Boot zu kriegen und diese Entwicklung ist schon ganz gut so.
Und wenn sie mal drin sind, dann wird der eine oder andere sich mit diesem System beschäftigen und feststellen, das die Power auf der Konsole liegt, wie früher beim alten DOS.
Lasst doch den Usern ihre graphische Oberfläche und den Admins, Entwicklern und Freaks die Konsole, Hauptsache das Betriebssystem heisst Linux und dessen Philosophie bleibt bestehen.
Hans-Georg Normann
24.08.01, 22:42
WD, dass siehst du ganz richtig so. Ich habe einmal einen RED Hat versucht aufzusetzen. Trotz Support und Forum habe ich den Hut rausgeschmissen. (Bin wohl zu blöd für Red Hat)
Also, solange ich mit KlickiBunti von SuSE zurechtkomme, sehe ich keinen Grund, die Distri zu wechseln. Ich kann mir allerdings vorstellen, für spezielle Aufgabengebiete auf andere Distris zurück zu greifen, wenn dieses angebracht scheint. Und so etwas kann ich ja bekanntlich im Forum am ehesten erfahren.
SuSE kommt einem Newbie schon sehr entgegen und Trotzdenm haben Windowsumsteiger noch heftig zu kämpfen weils eben anders ist.
Hans
Ganz Deiner Meinung Balu! Wie soll sich Linux auf dem Markt durchsetzen, wenn ich erst jedem Windoofaussteiger erklären muss, dass er sein System per Hand Konfigurieren muss. Es können nicht alles Programmierer sein! Man kann ja zu Windoof auch stehen wie man will, aber das alles Müll ist, dass stimmt ja wohl auch nicht ganz. Man kann nicht gleich alles können, auch wenn man lesen kann. Viele Leute glauben ja immer noch, dass Linux nur und ausschliesslich nur ein BS für Programmierer ist und an diesem Glauben ist nicht nur MS schuld. Die Distrivertreiber scheinen noch nichts von Werbung gehört zu haben. Habe mal Umfragen gelesen, wo der grösste Teil der Befragten noch nie was von Linux gehört haben (oder gesagt haben, dass ist doch ein Waschmittel), traurig aber wahr und die Umfragen wurden nicht in einem Altersheim durchgeführt. Lieber Bunt und verständlich für den Einsteiger und der Rest kommt von ganz allein.
Tschau rallan
Hallo
Ist doch ok so!
Ich habe auch mit SuSe angefangen, und ich finde SuSe auch die beste distri um anzufangen (meine meinung) ich bin jetzt bei redhat und bin voll zufrieden.
Genauso finde ich aber auch suse gut.
und warum soll es nicht konfigtools geben?
manchmal wenn ich cnith mag, starte ich eben auch schnell linuxconf (oder halt yast).
ist doch nicht verboten, jeder soll das nehmen was er mag, hauptsache man kommt zum ziel.
ich finde es gut gibt es in der Linux-Welt viele verschiedene wege zum ziel und nicht nur einen (wie bei win).
das macht es doch gerade interessant, das jeder seinen "lieblings" weg gehen kann.
und ich finde es gut ist suse in D verbreitet .. kommt ja auch aus deutschland.
hoch lebe linux (egal welches)
gruss & gute nacht
Mustafa
Naja, mit dem grafischen lilo und dem grafischen boot (die boot-mesages im grafischen Rahmen) ist SuSE 7.2 ja schon fast ärger als Klickbunti (Windows)! :rolleyes:
Aber - Gott sei Dank! - das kann man ja abschalten, und die Konsolen-Tools bleiben uns ja erhalten (auch wenn ich in manchen Bereichen grafisches bevorzuge) ;)
Was die Werbung anbelangt, so find' ich auch dass das ein bisschen vernachlässigt wird, man sieht ja selbst im Internet kaum Werbung für Linux, und dan auch nur auf Seiten, die onehinn was damit zu tun haben!
ich finde bunte knöpfe auch schön, aber SuSE geht glaub ich den falschen weg. ich hab früher auch SuSE verwendet (6.1), und bin damit gut zu recht gekommen, aber seit Yast2 mag ich es nicht mehr, wenn man aktuelle Hardware hat, und man etwas updaten muss was es nicht als rpms für SuSE gib hat man nur probleme. die alternatieve dazu ist immer ein aktuelles SuSE zu haben, aber ich will nicht alle 4 monate geld für ne neue distri ausgeben, da kann ich mir gleich Win kaufen, mit dem kann ich dann 2 - 4 jahre arbeiten ...
zur zeit verwende ich slackware, das hat zwar den nachteil dass es sehr aufwendig zu administrieren ist, aber man kann auch von sourcen updaten.
Hi,
Ich sehe das Problem wo anders. Yast und sein Konzept an sich ist schon in Ordnung. Warum soll man es einem Einsteiger nicht einfach machen? Er ist doch gleich viel ermutigter wenn auf anhieb mal die grundsätzlichen Sachen laufen. Dann hat er genug zeit sich in das System einzuarbeiten. Was mich stört ist 1. Das yast nicht gpl ist und 2. Das SuSE sehr viel eigene conf Files hatt die dann SuSExyz.conf heissen. Dadurch leidet die transparenz des Systems. Denn wer versteht wirklich die SuSE firewall scripts die über 2-3 Dateien hin und her springen, ein simples script mit ipchains Regel kann dagegen fast jeder verstehen wenn er will.
Das ist das eigentliche was mir bei SuSE sorgen macht, ich finde dadurch grenzen sie sich von allen anderen ab.
trotzdem finde ich das SuSE für den Einstieg ideal ist.
Hallo wd,
du hast völlig recht: das Forum ist nur ein Spiegel der Marktrepräsentanz der vorhandenen Distributionen.
Was du "klickibunti" nennst, nenne ich mal ein Interface. Nur eine einfache Verwaltung macht ein System bereit für den Markt. Sollten die Interfaces zur Administration Lücken haben (die imho z.Z. alle haben), kann man es immer noch "zu Fuss" machen. Das ist ein grosser Vorteil.
Mit den genannten Tools von SuSE und anderen sind wir in der Lage, komplette Server kurzfristig einzurichten. Diesen Vorteil gibt man weiter (in erinnere mich noch gut, als Internetgateway auf ISDN-Basis sehr gefragt - ausser mit SuSE war das damals mit keiner anderen Distribution in angemessener Zeit zu realisieren).
Und wer sich an den rc.config's und Konsorten aufregt, hat das System nicht verstanden: diese Dateien bauen nur die eigentlichen Konfigurationsdateien, Startskripte etc. auf. BSD hat's vorgemacht, also keine SuSE-Erfindung.
Was du als "in Richtung $MS-Win" bezeichnest heisst eigentlich usability. Linux ist nicht nur für eine eingeweihte Elite, sondern für alle User weltweit. Wie in allen Gesellschaften ist immer auf die "schwächsten Glieder" Rücksicht zu nehmen.
Im Übrigen habe ich persönlich mit einer Slackware 2.irgendwas angefangen. Wenn das damals ein produktives System gewesen wäre und ich die Total Cost of Ownership berechnet hätte, wäre das System sehr teuer gewesen.
ich sag ja nicht dass SuSE "schlecht" ist, sie ist für beginner und leute die wenig zeit haben sicher die perfekte distri, aber ich finde dass sie etwas undurchsichtig und eigenwillig ist.
ein beispiel: ich wollte bei meiner erste linux version (SuSE 6.0) einen neuen kernel compilieren, ich hab alles nach anleitung gemacht, aber der kernel wollte einfach nicht booten, das problem war dass bei SuSE der kernel in /boot liegt und nicht auf / wie bei den meisten...
und wenn man mal was händisch in einer config datei ändern will, weil es aus irgendeinem grund mit Yast nich geht, und dann nochmals was mit yast ändert und auf einmal sind die vorherigen einstellungen wieder weg ...
des witeren hat mich gstört dass bei der standard installation (welche weist beginner wählen) auch programme wie apache und squid mitinstalliert werden, was das system sicher nicht schneller macht...
Ich selbst halte auch nicht mehr so viel von Suse. Ich hab als erstes mal mit Suse 6.4 angefangen. Da ging so gut wie nichts. Dann hab ich es noch mal mit 7.0 versucht und mir gedacht: "Prima, endlich läuft nach der Installation mal was". Leider aber machte mein ISDN Probleme und deshalb hab ich immer Windows gestartet, weil mir Linux noch zu umständlich war.
Dann habe ich 7.1 installiert und siehe da, so gut wie alles wird unterstützt. Dann aber der Dämpfer. Wann immer ich versuchte mich um Yast2 und Sax2 herum zu mogeln und es selbst einzustellen endete das im Chaos. Beim Hochfahren lief kein Sound, kein Isdn, kein gar nichts mehr. Selbst wenn ich alles rückgängig machte brachte das nichts mehr.
Beinahe hätte ich den Tux masakriert, dann hab ich es aber noch mal mit Mandrake versucht. Genau wie bei Suse lief die Hardware sehr gut. Die Tools zum administrieren liefen dagegen ziemlich beschissen. Zum Glück hat Redhat da gute Wertarbeit geleistet so das man auf Linuxconf zurück greifen konnte damit es funktioniert.
Jetzt ist es aber weder bei Suse noch bei Mandrake so das man jetzt beschränkt sei. Du kannst den Service nutzen und dir fertige RPM Packete runter laden. Das ist einfach und bequem. Außerdem kann ich auch mit den Quellen ein Update meines Systems machen. So begrenzt ist es also nicht. Es ist ja nach wie vor ein Linux.
Ich sehe auch eigentlich nicht ein wiso ich in der Lage sein müsste z.B. meine Internet Verbindung manuell konfigurieren zu müssen. Da benutz ich einmal das Tool und gut ist.
Manchmal ist es dann aber nötig die Tools zu umgehen und Mandrake und angeblich auch Suse (hat man mir erzählt) sollen das zulassen, wenn mans richtig macht.
Hallo,
ich bedanke mich bei allen, die so eifrig gepostet haben und dieses Thema n i c h t in einen flame-war haben ausarten lassen.
@LKH
ich schliesse mich deiner Meinung vollkommen an.
@Alex_K
diese Erfahrung habe ich auch machen müssen.
Deshalb bin ich auf Slackware umgestiegen.
Alles in allem bin ich grafischen Tools auch nicht abgeneigt.
Es sollte jedoch nicht soweit kommen, dass manuelle Konfigurationen einfach "übergebügelt" werden (siehe Thread von Alex_K :)
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial,Helvetica,Geneva">Zitat:</font><HR> ...und wenn man mal was händisch in einer config datei ändern will, weil es aus irgendeinem grund mit Yast nich geht, und dann nochmals was mit yast ändert und auf einmal sind die vorherigen einstellungen wieder weg ...
[/quote]
Nochmals vielen Dank an alle.
...und happy linuxing (mit welcher Distri auch immer.) :-)
Suse hätte ich auch fast aus dem Fenster geschossen wegen 7.0
dort war ich im ganzen nur
1nen Monat drin bis zum 7.1.
Da habe ich fast die ganze Linux Partition gelöscht und wider in
OS/2 eingeglidert aber ich hoffte das das nur weils 7.0 heisst so ist.
Also 7.1 Istaliert ging schon
besser den kamm 7.2 ist bis jetzt die Beste aber die 7.0
ist in den Gidern ich bin heute
nur noch 1% im monat in Linux drin
um schnell einen neuen Kernel zu Installieren und auszuproobieren
dieser Monat bin ich 1 mall dringewessen umd fstab zu verändern.
habe meine linux partition um die hälfte verkleinert.
Wirt wider kommen
Ich hoffe auf 7.3.
Das mit dem Kinternet programm
solte man auch verbessern
weil man weiss nicht wielang man drin ist.
Hi,
ich hab auch mit ner suse angefangen war glaube ich ne 5.3 die war grausig und ich hab gar nix geraft, kurz darauf habe ich suse 6.1 installiert und nach einem monat wieder deinstalliert. erst mit suse 6.4 hat erstmal alles einigermaßen geklappt. das ist dann auch ziemlich lange gelaufen. die letzte suse war dann eine 7.0 die hat mir dann schon gar nicht mehr so gefallen. kurze zeit darauf habe ich mit einem lfs angefangen, das war etwa am anfang des jahres und jetzt erst ist es einigermaßen fertig. vor kurzem hab ich mir die debian aus der linux user angeschaut, aber nach allem was ich hier so gelesen habe werde ich mir wohl doch mal slackware holen. grafische/sonstige installationshilfen sind für Anfänger oder um mal "schnell und einfach was zu installieren" klasse, ich persönlich mag sie allerdings nicht, da ich dadurch die kontrolle über mein system verliere. und eben wegen dieser totalen kontrolle und transparenz bin ich ja umgestiegen.
sauron
meine ersten versuche hatte ich mit suse 5.3, das ist aber sehr schnell wieder
runtergeflogen zugunsten von nt 4.0, dannach noch einen ausrutscher mit suse
6.3 und jetzt hab ich suse 7.0. drauf. das ich nur suse linux ausprobiert hab
liegt nicht etwa daran das ich es liebe, es hat mich schlicht nix gekostet
weil ichs mir ausgeliehen hab.
meine motivation umzusteigen war ganz einfach:
ich hatte keine lust mehr auf blue screens, willkürliche abstürze oder
fehlermeldungen und generell auf ein system von dem ich nie wusste was es
wirklich hinter meinem rücken anstellt.
anfangs hat es mir auch gefallen, das es inzwischen (suse 7.0) eine halbwegs
nette grafische oberfläche gab, meine einzige vergleichsmöglichkeit waren ja
suse 5.3/6.3...
irgendwann hab ich mir aber gedacht "hey, eigentlich bist du doch von
mickysoft zu linux gewexelt weil du wissen willst was das system macht und
nicht um vor yast2 zu hocken und letztendlich kaum klüger zu sein"
seid dem meide ich yast2 total und yast wird nur wenn nötig
(wissenslücken) hinzugezogen...
aber man muss auch klar sagen, das wohl 90% der leute die mit pc's arbeiten
keine lust oder zeit haben, in die tiefen von linux abzutauchen. wenn man
will, das diese leute zu linux migrieren, dann haben die grafischen
hilfsprogramem ihren sinn und zweck, sind allerdings noch nicht ausgereift.
was ich eher problematisch find ist das fast jede distri ihre eigenen tools
dazu hat, so sass ich etwa vor dem mandrake 8.0 eines freundes wie der ochs
vorm berg und fand mich in der grafischen oberfläche überhaupt nicht mehr
zurecht. erfreut war ich jedoch als ich den weg in die konsole gefunden hab,
denn dann hab ich gemerkt, das es letztendlich genauso aufgebaut ist wie
"mein" suse linux.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial,Helvetica,Geneva">Zitat:</font><HR>Original erstellt von sn4fu:
aber man muss auch klar sagen, das wohl 90% der leute die mit pc's arbeiten
keine lust oder zeit haben, in die tiefen von linux abzutauchen. wenn man
will, das diese leute zu linux migrieren, dann haben die grafischen
hilfsprogramem ihren sinn und zweck, sind allerdings noch nicht ausgereift.
[/quote]
das ist gabz meine meinung, hat man hardware die suse automatisch entdeckt und man verwendet software dies als rpm gibt, gibts keine probleme. aber sobald man hard- oder software hat die etwas exotischer sind (wie mein scanner) hat man mit suse meist verloren.
Hy,
subjektiv JA es ist SuSe lastig.
Als nicht SuSe Benutzer fällt es einem
schon auf wenn auf die Beiträge mit dem
Hinweis auf SuSe-tools geantwortet wird.
In anderen Foren habe ich eine Trennung
in Linux-allgemein und Distributionsforen
gesehen und finde das nicht schlecht.Es
interesiert mich halt nicht wie etwas mit
einem Distributions-tool gelöst wird wenn
ich diese Distri nicht benutze.
Ich habe auch mal eine nette Aussage gelesen.
Man kann heute ja nicht einmal mehr eine NT-
Station aus dem Fenster werfen ohne jemanden
zu treffen der die neue SuSe unterm Arm hat.
Als Distribution verwende ich Debian habe
vorher aber Caldera,Redhat,Mandrake und Golinux
verwendet.
MfG AB
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