Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : OT: Surf1 pleite?
hi allerseits
hier sind ja noch ein paar surf1-kunden wie ich das mitbekommen hab. die flatrate kann man jetzt wohl endgülitg abschreiben. zuerst wollten die die kosten ja auf 139euro/monat erhöhen, jetzt sind die wohl komplett pleite.. also doch zur telekom rennen und die flatrate holen *hmpf* und ich wohn zuweit von der vermittlungsstelle weg, so bekomm ich nichtmal dsl http://www.linuxforen.de/ubb/frown.gif
http://www.onlinekosten.de/news/artikel.php3?id=3257
grüsse blackbird
Tja, die armen InwestNet-Kunden, erst stellt Inwest den Dienst ein und sie werden zu Surf1 geschoben und nun das!
Können diese Provider eigentlich nicht rechnen? Wieso zum Geier gehen die in ihren Mischkalkulationen immer noch davon aus, das ein durchschnittlicher Kunde so viel Geld für eine Flatrate bezahlt und dann den Dienst weniger als 50h im Monat nutzt?
Backi
Hallole,
oder verwechseln die User die Flatrate mit einer Standleitung? Eine Standleitung kostet Grundgebühr plus Transferkosten!
Die Telekom verkauft Minuten (!) an uns Provider
Was ich Verbrauchs- oder Mengenabhängig einkaufe, kann ich nicht pauschal weiterverkaufen.
An der Tankstelle zahlst Du auch nicht einen Einmalbetrag für grenzenloses Tanken http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif
Ich kenne da einige die sich nich einmal ausloggen, wenn sie stundenlang die Leitung gar nicht nutzen. Solange die Idioten es nicht kapiert haben, wird das wohl nichts. Nur die Telekom kann selber ein Flatrate anbieten.
Einen schönen Abend!
Angenommen, ich wäre Flatrate-Kunde, dann hätte ich auch nichts dagegen, wenn die Leitung nach einer gewissen Zeit der Inaktivität gekappt wird. Unter 15min. sollte diese Zeit allerdings auch nicht liegen, da es ziemlich nervig ist, wenn man z.B. umfangreiche Formulare ausfüllt (online-banking) und das alles nochmal machen muß, bloß weil die Leitung zwischendurch weg war.
Bleiben also nur noch die Leute, die automatisch alle zwei Minuten nach E-mail sehen, bloß damit kein Disconnect stattfindet. Denen kann der Provider ja kündigen, oder ihnen eine Standleitung zum entsprechenden Preis anbieten.
Ich verstehe nicht, wie blauäugig die Provider an die Flatrate herangehen. Die müssen sich doch mal in die Kunden hineinversetzen. Kunden können auch rechnen und sie wissen genau, wie lange sie in etwa im Monat online sind und was für Kosten ihnen dabei entstehen (da brauchen sie nur auf ihren Kontoauszug zu sehen). Das sieht man sich als Kunde drei bis vier Monate an und wenn man dabei feststellt, das eine Flatrate billiger ist als Inet by call, dann nimmt man halt die Flatrate.
Die Mischkalkulation kann erst dann funktionieren, wenn die Flatrate so günstig ist, daß auch die Wenigsurfer sich für eine Flatrate entscheiden.
Ich denke, man kann da nur auf UMTS warten, erst dann wird die Telekom durch die Konkurrenz gezwungen, die Minutenpreise der letzten Meile auf ein angemessenes Maß zu senken, oder ganz von diesem (für Datenübertragungen) schwachsinnigen Zeittakt abzurücken.
Backi
hi!
ich hab mit meinen flatrates richtig glück http://www.linuxforen.de/ubb/wink.gif zuerst mogelcom mit ihrer 77-dm pleite, aber war ganz ok, 50h online und nix gezahlt.. dann inwestnet, weiter zu surf1. dann hatte ich genug und wollt ne dsl-flat, aber dazu wohn ich zuweit von der vermittlungsstelle weg (im ausbaugebiet wohn ich schon *grummmel*)
aber ist schon so wie modernart gesagt hat, ich hab ne flatrate und das ist KEINE standleitung. das haben leider viele leute noch nicht begriffen.. irgendwie traurig http://www.linuxforen.de/ubb/frown.gif
zu backi: bei surf1 war der idle-connect nach 15min, ich hab ihn auf meinem router auf 7 min eingestellt, dank isdn dauert die einwahl ja keine 5 sec.
naja jetzt wander ich eben auch zur telekom, hilft ja alles nix
grüsse blackbird
Also, als Surf1 Kunde muß ich dazu auch mal was sagen.
Bis jetzt habe ich NUR eine Mitteilung erhalten, daß es bei den mtl. Abrechnung Probleme gab und diese überprüft werden.
Von Einstellung oder dergleichen war bis jetzt keine Rede!
Da ich einen 12-Monatsvertrag hab, welcher noch bis 31.11. geht, hab ich also noch 2 Monate Anrecht auf meine Flat-Rate bei Surf1.
Bis dahin werde ich wohl eh irgend wann zu Arcor mit schnellerer Leitung und ISDN wechseln.
Hat da schon jemand genauere Informationen???
Gruß
Robert
P.S.
Was die "Idioten" laut modernart angeht. Ich hab ein Timeout auf 10 Min. stehen. Aber was bringt das? Ich muß ca. alle 30 Min. meine Mails abrufen wenn ich zu Hause arbeite, aus beruflichen Gründen! Ich bin selber SysAdmin und bin darauf angewiesen!
Nicht an den "Idioten" herumnörgeln, sondern mal öftes bei der Telekom anklopfen und nörgeln!
[Dieser Beitrag wurde von robert am 05. September 2000 editiert.]
hi robert!
bist du jetzt noch mit surf1 online? ich nicht mehr, kann mich nicht mehr anmelden..
schau mal auf onlinekosten.de da stehts alles recht ausführlich. von surf1 selber hab ich leider auch keine nachrichten bekommen http://www.linuxforen.de/ubb/frown.gif
nun wart ich täglich auf die anmeldeinfo´s der telekom *grummel*
grüsse blackbird
ps: schau auch mal hier: http://www0.surf1.de/default.asp?lang=de&m=1&i=1
[Dieser Beitrag wurde von blackbird am 05. September 2000 editiert.]
Hallo!
Also ich bin jetzt und hier mit Surf1 online.
Keine Probleme bei der Einwahl oder sonstiges.
Hast du einen Surf'n Go Anschluß?
Gruß
Robert
P.S.
Ich hab aber auch schon den Arcor ISDN DSL 768 KBit Antrag gestellt!
Wenn ich den 12 Monats-Vertrag mit Surf1 nicht gehabt hätte, hätte ich den Antrag wohl schon vor längerem gestellt.
[Dieser Beitrag wurde von robert am 05. September 2000 editiert.]
hi!
ne ich hab die ganz normale flatrate, allerdings kein 12-monats vertrag, bin ja als ehemaliger inwestnet-kunde übernommen worden..
wenn ich mich auf der internetseite im kundenbereich bei surf1 einloggen will, erhalte ich nur die meldung dass mein account gesperrt wäre und dass ich mich zur entsperrung an diese und jene telefonnumer wenden solle. vermutlich sperren die jetzt erstmal alle kunden, die zuviel kosten verursachen (hab doch einiges an downloads am laufen, idle-timeout bei 7 minuten..)
t-dsl gibts bei mir leider nicht, weil meine leitung zum telekom-verteiler zu schlechte qualität/zu wenig bandbreite bringt http://www.linuxforen.de/ubb/frown.gif
grüsse blackbird
so und ich nochmal..
hab grad nochmal bei onlinekosten.de (http://www.onlinekosten.de/news/artikel.php3?id=3292) nachgeschaut, angeblich wurden accounts abgeschaltet, jedoch keine bestehenden verbindungen getrennt. eine neue einwahl soll angeblich nicht mehr möglich sein.
ausserdem heisst da noch "Die Minuten-Tarife werden unverändert weiter angeboten" was auch immer das heissen mag.
so gute nacht und bis morgen http://www.linuxforen.de/ubb/wink.gif
grüsse blackbird
[Dieser Beitrag wurde von blackbird am 05. September 2000 editiert.]
So, ich auch noch mal... http://www.linuxforen.de/ubb/smile.gif
Also, nachdem ich zwischenzeitlich was anderes gemacht habe (neuen PC zusammengeschraubt...), wurde ja meine Leitung automatisch zu gemacht.
Jetzt wollte ich eben noch mal schauen und siehe da... nun geht auch mein Account nicht mehr.
Also scheinen die wirklich ALLES dicht zu machen!
Eigentlich eine Sauerei, da man ja einen festen Vertrag hatte und sie ihre mtl. Gebühren immer schon eingezogen haben (139,- DM).
Nun gut... also hoffen das mein Acor Antrag schnell durch geht und so lange mit meinem zweiten günstigen Call-By-Call Account (1,5 Pf/Min) einwählen.
Gruß und gute Nacht...
Robert
Hi Leute
Noch zum Nachtrag eine allseits bekannte Tatsache: Wer an der Krippe sitzt, der frisst auch. Wenn das für alle Menschen gilt, soll ein Provider nicht blauäugig blauben, dass ausgerechnet er nur Heilige als Kunden finden wird. So zu denken, ist doch abgrundtiefe Dummheit. Dass die Zeit hier strafend zuschlägt, ist völlig normal.
Ich hab zB eine Möglichkeit (bei freenet.de), meine Gebühren nach dem Surf-Umfang zu staffeln. 1,9 Pf/min bei Abnahme von mindestens 20 h ist schon nicht schlecht. NGI ist etwas günstiger (bei sekundengenauer Abrechnung), verlangt aber eine Grundgebühr. Solche Tarife sind auf Otto Normal zugeschnitten. Bei t-online musste ich immer auf Tempo surfen und fuhr trotzdem doppelt so teuer als jetzt. Nun kann ich mich als eher Wenig-Surfer zwanglos im Netz bewegen.
@Robert, 1,5 Pf/min klingen interessant. Wer bietet das? Wollen die Grundgebühr? Einen Reserve-Provider zur Verfügung zu haben, ist kein Fehler. Während t-online oft überlastet war, habe ich bei freenet schon zweimal in diesem Vierteljahr erlebt, dass der Server für Stunden ausgefallen war. Sowas ist ja wohl immer drin?
Gruss Bernhard
Am besten die würden die Kosten
mall berechnen.
Die würden den auf 300DM kommen um zu Rendieren
und wenn alle den ab 300 einsteigen.
gäbe es keine Bleiten.
Aber eigentlich ist es ja der User
der alles will aber nichts dafür
bezahlen will.
Bye Marc/2
So, ich melde mich auch noch mal kurz...
@Bernhard
Sorry, ich hatte mich vertan. Waren auch 1.9 PF, da ich auch das FreeNet angebot als Ausweichmöglichkeit nutze.
Ich habe mich dann aber bei NGI für eine Flat angemeldet, da es schneller ging und prompt stellen die auch das ganze (vorläufig) ein.
Wer ist mal wieder schuld? Die Telekom!
Ich bin mal auf die Entscheidung der RegTP gespannt. Solange meiner Meinung nach die Telekom immer noch ihre Hand auf der letzten Mile hat und Minuten verkauft wird sich in Deutschland nichts ändern. Armes Internet-Deutschland! International sind wir schon lange nicht mehr kokurrenzfähig.
Andere Länder haben gezeigt das es auch anders und billiger geht!
Sorry, ich bin einfach der Meinung das jeder Mensch einen Internetzugang für einen Pauschaltarif haben sollte (und dafür würde ich auch 200-250 DM im Monat zahlen). Und damit meine ich einen Zugang der 24 h / Tag unbegrenzt möglich ist!
Mit modernart stimme ich absolut nicht überein, denn mit der Einstellung wird sich auch in den nächsten 10-20 Jahren absolut NICHTS bei uns ändern!
mightymike99
08.10.00, 17:33
Die böse Telekom!
Immer ist die böse Telekom an allem Schuld, das die kleinen Provider kaputt gehen, das die Flatrates nicht laufen, das bei uns das telefonieren ja so teuer ist, usw. Sie hat zwar als unschlagboren Wettbewerbsvorteil das ganze Netz mit in die Wiege gelegt bekommen, aber das ist eben nicht alles.
CHAOS!
Laut einem bekannten von mir der im Telekommunikationsbereich als kleiner Händler mitmischt, sieht es mit der Telekom selbst auch nicht so toll aus. Die Netze waren dafür gebaut pro Haus mal 1 oder 2 Telefone zu versorgen. Doch wieviel stehen da jetzt 5?,10? noch mehr?. Da wird jetzt gepfuscht ohne Ende das es doch noch läuft, kann man nur hoffen das da noch einer den Überblick behält.
Eigene Netze?
Es steht jedem TK-Giganten frei seine eigenen Netze aufzubauen. Wird ja auch gemacht, aber nur da wo sichs lohnt, in den Grosstädten, den ganzen anderen unrentablen Kram hat die Telekom am Hals.
Ausbau?
Es wird vielleicht irgendwann mal ein Anfang gemacht und hier mal tonnenweise Glasfaserkabel, oder was sonst so zu brauchen ist, verlegt. Als anderer Weg wird die letzte Meile über Funk/Richtfunk zurückgelegt, was dann doch noch eine flexiblere Lösung ist, wenns mal ausgereift ist.
...und ohne Telekom?
Wenn die Telekom sich nach einem günstigeren Wirtschaftsstandort(kundenmaessig) umschaut. Ohne Telekom sieht's bei uns doch recht duster aus. Wenn die denn mal zu Ihren Grundversorgungspflichten steht und den Rest dicht macht, dann kann man hier erst mal wieder Pfeil und Bogen rausholen. Die Grundversorgungspflichten der Telekom sind soweit ich weiss 1 Leitung in jedes Haus(Daten oder nur Sprache?). Und ich weiss nicht was dann ein paar groessere Firmen sich so auf anhieb einfallen lassen?
[Dieser Beitrag wurde von mightymike99 am 08. Oktober 2000 editiert.]
Hi OS2
DM 300,- ist ein stolzer Betrag. Die User-Interessen und -Möglichkeiten sind grundverschieden. DM 20,- reichen mir für Kommunikation und Info-Downloads allemal. Darüberhinaus will ich flexibel sein. Langer Download / gutes Buch / Aktualisierung der Hardware - die Ressourcen werden nach Dringlickkeit frei zugeteilt. Ich brauch also die günstige Basis und den günstigen "Einzelschuss"-Tarif. Andere brauchen halt mehr ... bis hin zur Standleitung.
Wenn aber einheimische grosse Firmen ihren Service in new amerika aufbauen, heisst das im Klartext, wir werden geschröpft. Kauf zum richtigen Zeitpunkt ein paar Internet-Aktien und gleich das Fernglas dazu. Nur so wirst Du die Spitze Deines Verbögensbergs im Auge behalten können.
Da es Feuerzeuge gibt, werden wir nie Sorge haben müssen, dass man uns für Zündhölzer zu tief in die Tasche greift. Der CB-Funk verschwand schneller, als er vorher aufboomte. (Was heute läuft, ist peanuts). Die Schlafmützen mit dem staatlich geschützten Schlüssel in der Hand hatten gnädigerweise zu schalten geruht, als das Interesse längst tot, der Markt zerstört war. - Ganz abgesehen von der absoluten Schrottqualität der Tranceiver gegenüber kommerziellen Geräten. Mittlere Qualität in Grossproduktion wäre nicht unerschwinglich gewesen. Also Selbsttötung des Marktes von zwei Fronten aus - während CB-Funk in new amerike ganz selbstverständlich ist.
Das Internet wird dem Suizid nicht so schnell anheimfallen. Jeder User verbindet meist mehrere Interessen mit dem Netz. Selbst, wenn die Technik sehr schleppend und zu unverschämten Preisen (meine Meinung) modernisiert wird, reicht es lange nicht, das User-Interesse zu zerstören. Auch der echte Bedarf wird sich nicht mehr auf Papier und Schreibmaschine reduzieren. Ist es nicht?
Ich sage also insgesamt nicht "Arme Anleger" sondern "Arme User". immerhin muss ich getreu meinen Interessen noch eine Weile auf das nervenschonende ISDN verzichten. Ich bezahle Preise, die ich für realistisch halte oder gar nichts.
Wir User haben den Markt sehr wohl bis zu einem gewissen Grad in der Hand, wenn das nur jeder weiss und das Ausspielen der richtigen Karte (möglichst oft :grins http://www.linuxforen.de/ubb/smile.gif vor Bequemlichkeit und Neugier setzt. Der Markt muss verkaufen, wenn er leben will. Und es gibt viele unterschiedliche Märkte, die in Konkurrenz an meinem Besten interessiert sind. Die Durchlassquote des (möglichst oft :grins http://www.linuxforen.de/ubb/smile.gif signalisiert dem Markt den Bedarf. Hohe Durchlassquote signalisiert einen hungrigen Markt, den man getrost mit Schrottqualität zu satten Preisen beliefern kann. - Wir sehen überall das Echo auf unser eigenes Verhalten.
-- Und doch kann das Internet implodieren. Sieht hier irgendjemand noch Werbebanner? Wollen wir unsere Foren behalten? Jeder von uns ist nun in der Situation, sich was ausdenken zu dürfen.
Hi Robert
Hab seit längeren sehr wenig Zeit, deswegen mach ich hier auch so wenig - nicht leider, die Zukunft will erarbeitet sein http://www.linuxforen.de/ubb/wink.gif ... hoffentlich macht die Zeitsituation nicht Striche durch viele Rechnungen...
Dank Dir für die Info. In etwa bin ich Deiner Meinung, benötige aber bei weitem nicht so viel Leistung (logo). Nur schnell und zuverlässig soll es eigentlich sein, s.o.
Hi mightymike99
Für den Moment stimmt Deine hochinteressante Ausführung sicher. Daran sehen wir, dass nur freier, bewusst genutzter Markt gesund sein kann. Staatlich monopolisiertes neigt wohl grundsätzlich zum Totkranksein.
Niemand hat gesagt, dass ein Giga-Unternehmen Jahrtausende pennen und dann in drei Tagen von der Steinzeit bis zum aktuellen Stand der Technik hochrüsten soll. "Vetterles"-Wirtschaft wurde im Nachhinein öffentlich angeprangert, anstatt den Verantwortlichen beizeiten wirksam auf die Finger zu hauen. Die flächendeckende Glasfaser könnten wir in der Tat längst haben. Beim Verlegen des Kabel-TV wurden die bestmöglichen Weichen zugunsten der Drahtindustrie gestellt. Zu der Zeit war flächendeckender Bedarf vorhanden; Finanzmittel waren im Volk besser vorhanden als heute; der Zukunftsnutzen der Glasfaser war allemal absehbar; die Technik hatte Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen.
Ich sehe keine schwierige Marktlage bei Verpflichtung zur Grundbedarfsdeckung. Ich sehe nur Pennsusen und die Folgen des Tiefschlafs nebst s.o. In den Begriff "Pennsusen" schliesse ich übrigens (persönliche Meinung) einen sehr hohen Prozentsatz der Gesamtbevölkerung mit ein.
Gruss Bernhard
Hi Omega-X
Ich meinte mit den 300DM würden die FlatRaten Anbieter nicht mehr Sterben.
FlatRaten hat nichts mit Standleitung zu tun
das Vergessen die meisten User die kosten bei uns in der schweiz Pro Monat 5000Fr.
Die User meinen immer wenn ich FlatRate habe kann ich 24 Stunden 7Tage im netz sein.
Der Anbieter müsste das im Vertrag drin haben
"Der User darf 60Stunden Pro Monat Surfen" oder So
naja das ist doch grad der witz an ner flatrate, das ich nicht an eine gewisse stundenzahl festgebunden bin - ausserdem wären 60 stunden wirklich nicht viel, grad mal 2 stunden pro tag.... -
aber generell hast du schon recht, viele leute verwechseln eine flatrate und ne standleitung, aber wie soll man dem einhalt gebieten, das ist halt die frage....
grüsse blackbird
Hi OS/2
Ist völlig klar und unter Engeln auch richtig, was Du sagst. Von meiner im Vorbeitrag geschriebenen Wahrheit: "Wer an der Krippe sitzt, frisst auch" wird kein lebender Mensch auch nur ein Jota abweichen; es sei denn, er wäre selbst fast ein Engel (oder zufällig gerade satt http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif ). Ist es nicht?
Deswegen nützt es gar nichts, Vertraglich irgendwas festzulegen, was nicht Hand und Fuss auch im BG hat. Wenn ein Provider sagt: "1,9 Pf/min bei Abnahme von mindestens 20 h/Monat, dann ist das eine klare Vertragssituation. Jede weiter min berechnet er mit 1,9 Pf. Original auf dieser Basis kann auch die Flat-Rate kalkuliert werden. Auf jeden Fall muss es ein Vertrag sein, der nach der Vereinbarten Obergrenze gleich den Folgepreis nennt und ihn dann auch berechnet (wenn er nicht brutal abschalten will... wofür ihn dann aber auch die Geier fressen sollen). Nur das ist sauber und kalkulierbar. Alles andere fällt unter meinen gewählten Begriff "Pennsuse".
Was ich hier nutze, ist also defakto eine echte Flat-Rate, nur eben auf meinen Mini-Bedarf zugeschnitten. Das lässt sich nach oben beliebig bis hin zur Standleitung erweitern. --- So einfach ist das; kein Wort wert und schon gar keinen Wirtschaftskollaps.
Und ganz nebenbei: 300 DM bezahle ich nicht. Mein Bedarf rechtfertigt das nie und nimmer. Wer so hoch rangeht, leistet ohnehin mehr als den 12 h/Tag oder/und kann aus beruflichen Gründen nicht anders.
- Spätestens beim Gewerbebedarf ist der Markt zwangsläufig gestört. Den unbedingten Bedarf kennt der Markt exakt. Steuerliche Erleichterung? Hier fliesst das Geld ohne zu arbeiten direkt vom Volk zum Marktstrategen. Das ist Gift pur. Allein schon der überhöhte Preis muss wieder auf die Kunden umgelegt werden. Schau Dir den Preis für Büromöbel an. Er schlägt bis in den Heim-Büromöbel-Bereich durch. Ein Fusspflegestuhl kostet locker 5 mal soviel wie ein Fernsehsessel in vergleichbarer Qualität (abgesehen von der einzelnen etwas günstigeren qualitativ guten Ausnahne, die man aber auch finden muss). Öffne mal ein Praxis-Bedarfs-Gerät. Das Teil hat ein Gehäuse, einen langsamtourigen Motor und den Preis von DM 1800,- . Dafür kauft der Endverbraucher eine Waschmaschine, aber nicht den vergleichbaren Staubsauger. Betriebliche Software? Schafft es ein EH-Markt in einer Kette, für unter 80 000,- DM auf Scannerkassen umzustellen (bei der knallharten Pfennig-Kalkulation, die der Verbraucher hart erkämpft hat, um einmal mehr in Urlaub fahren zu können)? ... Unser Glück, dass die Mietpreise noch halbwegs erträglich geschützt sind (mögen doch die Direktoren nach Stuttgart ziehen und die Abgeordneten nach München - der Rest ist in etwa bezahlbar)... Oh ja, der Markt ist gefährlich da, wo er kann - genau wie der Verbraucher, wenn er will. Machen wir uns nichts vor. Mit Wunschdenken kann man nicht mal sterben, geschweige denn das Leben meistern.
Fazit:
> das Vergessen die meisten User
Nein. Sie haben es nie gewusst, müssen es auch nicht wissen. Die User interessieren die gewünschte Leistung und der geforderte Preis, sonst nichts.
Oder anders gesagt: Im Occident macht der Handel die Preise, der Verbraucher steuert sie durch Annahme oder "Danke nein, mir zu teuer". - Sowas lernt man in vielen Gegenden schon in der Schule. Und genau dieses Wissen haben die meisten niemals kapiert, nutzen es aber rigoros, wo sie Niedrigpreise erzwingen wollen. ... Und sie wissen es immer noch nicht. Nennt man sowas nicht "Pennsuse"? :doppelgrins:
Hi Blackbird
Lange nicht mehr miteinander gequasselt. Ich will grad mein Echo posten, da seh ich, Du warst schneller. Egal. Die Antwort auf Deine leichte Frage hab ich mit reingeschrieben. Ob sie brauchbar sein könnte? Sollen sich doch die Provider mit so was rumreissen. Die verdienen ihre Brötchen damit oder machen sich einen Jux draus, pleite zu gehen. Ich hab meinen Senf nicht dazugegeben, um für deren Aufgaben gradezustehen. Ein klein bischen Bewusstsein ist es, was uns alle schmunzeln lässt, nicht nur mich. Und genau dieses Bewusstsein kann eigentlich überall in der Praxis ein Wenig weiterhelfen. Liess sich leider nicht kürzer sagen. Ein paar Beispiele braucht es schon.
Aber ganz nebenbei, ich hab einen einzigen Gruss vermisst. Ansonsten ist alles OK.
Gruss Bernhard
So, auch mal wieder da...
Also irgend wie sehe ich an allen Ecken und Enden nur Milchmädchen-Rechnungen!
Der Vergleich mit dem Benzin z.B.!
Beim Auto/Benzin habe ich einen DIREKTEN Warenverbrauch. Das ist Benzin!
Beim Telefonieren haben ich nur einen INDIREKTEN Warenverbrauch, der Rest ist reine Dienstleistung!
Genau so sieht es auch beim Internet und Fernsehen aus!
Zahle ich beim Fernsehen etwa pro Minute?
Nein! Ich zahle einen Pauschalbetrag und der Rest wird per Werbung finanziert!
Und jetzt sage mir mal jemand eine WEB-Seite, die KEINE Werbung enthält?
Ich meine keine privaten Homepages, sondern proffessionelle Web-Seiten oder Portale!
Werbung wo man hinsieht!
Also, wenn das beim Fernsehen geht, wieso dann nicht auch beim Internet?
Aber, und da ist der Hacken, die Hand hat immer noch die Telekom auf der ganzen Sache!
Die Telekom hat für Lau das gesamte Netz bis zur Haustüre bekommen! Finanziert von Steuergeldern! Also von unserem Geld!
Neue Firmen müssen dieses erst aufbauen und neu finanzieren! Und zwar durch Gewinn und nicht durch Steuergelder!
Soweit zu meiner Meinung das jeder eine Standleitung haben sollte!
Internet ist heute genauso Allgemeinbedarf wie Fernsehen!
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