Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : KDE als root nicht mehr nutzbar!
Hallo Leute!
Habt ihr schon mal das Problem gehabt, das nach einem Absturz von Linux, wenn man sich als root eingeloggt hat, unter KDE keine Programme mehr starten. Weis jemand, ob es eine Datei gibt, in der die Pfade stehen, oder wie man das ganze wieder restaurieren kann. Ich wäre für jeden Tip dankbar. Es nervt sehr, nur über das Terminal auf die rootrechte zurückgreifen zu können.
Gruß
Albert
KDE als root? Uiuiuiui. Da kannst du dir deinen Rechner ja leicht abschiessen.
Besser als normaler User arbeiten und nur bei Bedarf im xterm mit su root werden.
Ich wußte nicht, das der KDE so empfindlich ist. Aber nach einem Blick auf die Bugseite von kde.org, denke ich, das da einige Leute die nächsten Jahre nicht arbeitslos werden. Ich glaube, ich werde deinen Rat befolgen und den KDE nicht reparieren (hat wahrscheinlich keinen Sinn, weil schon zweimal gleicher Fehler) und nur als user arbeiten.
Bernhard Koschnick
11.02.00, 00:48
Hi
Ich kam lange Zeit nur als root in den KDE rein. Auch jetzt noch kommt es immer wieder vor, daß ich gleich am Anfang was tun will, was root-Recht fordert. Ich logg mich dann als root ein und zieh auch lange Sitzungen so durch. Natürlich ist das falsch. Ich will nicht dafür plädieren. Allerdings wüsste ich ohne Euren Thread nicht, daß KDE irgendwie empfindlich ist. Der läuft stabil wie ein Uhrwerk. Nur muss die Paketauswahl stimmen. Und dann gibt es noch diese niedlichen http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif Alpha-Teilchen. Manche sind ganz schön brisant. Wenn mich das Prog interessiert, versuche ich den Fehler möglichst genau zu beschreiben und verständige den Autor. In der Frischlingszeit dachte ich immer, so ein Autor muss doch total überlastet sein. Von wegen. Manchmal kann ein einzelnes interessiertes feedback dem Autor auch Anlass sein, ein längst vergeessenes Prog wieder auf den OP-Tisch zu legen. - Na ja, Instabilitäten haben immer Ursachen. Wenn man Glück hat, sie zu finden, ist schon viel gewonnen. Auf jeden Fall hat Euer Thread zu mehr Vorsicht angeregt. Zerschießungen treten ja plötzlich auf.
Gruss
Bernhard
Ich glaube, die Instabilität liegt zum Teil auch am KDE. Ich habe eigentlich nur einen gl-benchmark als root unter KDE laufen lassen. Das Program und der KDE stürzten ab, nicht Linux. Nachdem ich den KDE wieder gestartet habe, konnte ich kein Programm mehr zum laufen bringen (die Pfade sind anscheinend weg). Ich hab mich dann bei kde.org in der Bugliste umgesehen. Da kann man sich tagelang durch die ganzen Informationen klicken, deshalb versuche ich mit diesen Einschränkungen zu leben.
Gruß
Albert
Bernhard Koschnick
13.02.00, 01:13
Hi Albert
Daß insgesamt im KDE noch sehr viel Arbeit steck, steht außer Frage. Deswagen war ein Teil meines Beitrags auch allgemein als Info aus (allerdings noch geringer) Erfahrung gedacht, daß oft noch nicht mal der feedback-Weg zu den Autoren genutzt wird. Das Gesamtbild scheint sich "gebrochen" darzustellen: Hier die User-Gemeinde, dort die Entwicklungszentren. Vor meinem Einstieg (letzter Frühsommer) hatte ich nocht angenommen, daß fast jeder Pinguin auch zumindest so ein klein wenig Hacker ist. Es scheint aber so zu sein, daß das Hacking sich allermeist auf den Ausbau des eigenen System konzentriert. Da muß ich wohl umdenken. Allerdings wird auch so 'ne kleine Anregung hie und da nichts schaden. Ich stell mir das jedenfalls furchtbar langweilig vor, immer nur am eigenen System rumzufummeln. Ich hatte schon in der Dunkelwelt leichte Hacking-Grunderfahrung gesammelt und will das hier ohne die Lizenzbeschränkungen weiter vertiefen und ausbauen. Es spricht ja nichts dagegen, daß ein Pinguin gleichzeitig User, gelegentlich "Bug-Reporter" für die Autoren und so er kann auch Hacker ist. - Und vor allem: Wer mittut, braucht nicht passiv auf Verbesserungen zu warten. Das Wissen, ein Mikro-Schräubchen am großen System festgezugen zu haben, ist sicher kein kleines Erfolgserlebnis... http://www.linuxforen.de/ubb/smile.gif
Deine bedingte Einschränkung hatte ich fast erwartet. Wenn Du sagst, das Programm stürzt ab und mit ihm KDE, geht doch wahrscheinlich von diesem bestimmten Programm eine besondere Brisanz aus. Bisher hat Dir niemand sagen (oder auch vermuten) können, wo ggf. die Pfadunterbrechung in Deinem System stattfindet. Die Sache kann weiter brisant bleiben, auch als User. Die User-Konfig ist im Ernstfall leichter wieder herzustellen. Die User-Konfiguration kann ja immer wieder aktuell auf einen nicht genutzten Basis-User kopiert werden. Der restauriert dann im Ernstfall - vorausgesetzt, die Zerschießung liegt dann auch innerhalb der User-Konfiguration. Aber erst mal nicht schwarz sehen sondern Daumen drücken http://www.linuxforen.de/ubb/wink.gif
Dein besonders kritisches Prog gegen ein anderes zu tauschen, hast Du sicher längst versucht. Aber schau vielleicht noch mal gründlich im Nicht-KDE-Bereich nach. Vielleicht kennt auch jemand ein passendes Download-Prog? Linux ist doch so vielseitig, da könnte irgenwas zu machen sein.
Gruss
Bernhard
Hi
Ich finde es auch sehr interesant an Linux herumzubasteln. Es ist ein sehr durchdachtes und durch die Offenlegung der Quellen auch durchschaubares System. Ich habe mir allerdings Linux in erster Linie wegen des Programmes blender gekauft. Ich arbeite beruflich mit Catia, deshalb kommt mir blender im Bezug auf die Benutzeroberfläche sehr entgegen. Außerdem finde ich blender sehr gelungen. Nur "sehr" teuere Programme wie 3ds, alias usw. haben einen ähnlichen Funktionsumfang wie dieses Programm, vom Preis-Leistungsverhältnis braucht man da gar nicht zu reden. Um mit dem Programm umgehen zu können braucht man allerdings eine lange Einarbeitunszeit (fast nur Tastatureingabe, keine Fenster), deshalb würde ich viel lieber Zeit für dieses Programm verwenden, als irgendwelche Fehler zu verfolgen.
Linux habe ich mir als Susedistribution 6.3 gebraucht gekauft, daher habe ich auch bei Suse kein Recht auf Support .Ich bin mir aber nicht sicher, ob da nicht Suse selber beim KDE einen Fehler integriert hat. Arbeitet man als normaler user und wechselt dann auf eine andere Konsole um den Rechner als su runterzufahren, tritt der selbe Effekt in auf - beim nächsten Start sind die Programmeinträge im KDE als root weg, die des normalen users bleiben aber.
Aber das ist natürlich für mich kein Grund nicht an Linux festzuhalten.
Gruß
Albert
Bernhard Koschnick
14.02.00, 04:51
Hi Albert
> deshalb würde ich viel lieber Zeit für dieses Programm verwenden,
> als irgendwelche Fehler zu verfolgen.
Hoffentlich hast Du mich jetzt nicht ein wenig falsch verstanden. Es ist undenkbar, daß alle das Gleiche tun. In der schier unbrgrenzten Vielseitigkeit und Freiheit liegt die unschlagbare Stärke von Linux. Deine Leidenschaft Blender macht Dich zum Spezialisten. Wenn Thorsten hier mal erwähnt hat, daß er mit XV das Titel-Image zum SuSE 6.1 Handbuch entworfen hat, dann hat er ein interessantes Tool zu bedienen gelernt, daß ebenfalls nicht auf Anhieb zugänglich ist. Wenn jemand mal eine deutsche Hilfe zu einem schwer zugänglichen Tool bauen will aber mit dem englischen Originaltext nicht recht klar kommt, kann ihm die Kommunikation mit Spezialisten enorm weiterhelfen. Andree hat vor kurzem ein lecker informatives wie spannendes Buch zu Gimp herausgebracht - und das, obwohl er in den Forenpostings zugesteht, daß englisch gar nicht seine Sprache ist. Der Weg, den er ging, mag ruhig sein meisterliches Geheimnis bleiben. Blackbird, der einige interessierte Nachfragen zum Anlass nimmt, eine Homepage mit Script-Leckereien anzulegen. Robert hat sicher schon vor einiger Zeit begonnen, seine brillante Homepage mit selbstgestrickten und von ihm erweiterten Leckereien anzureichern. In diesem Zusammenhang mag ich den "ich" eigentlich gar nicht nennen. Mein Interesse liegt bei der Qt2 lib. Bis zum Gültigwerden nutze ich die Zeit, die vielen Tips, die in den Foren bisher zusammenkamen, in einer HTML zusammenzustellen, sofern sie nicht ganz spezielle Situationen betreffen. Da kommt einiges zusammen, und es ist doch ordentlich arbeitsintensiv. Vielleicht gelingt es soweit, daß es das basteln einer Homepage rechtfertigt. Weiss nicht, ob sowas überhaupt von Interesse sein könnte. Ich greif jedenfalls gern draufzu. Bei genügend Stichworten ist das Suchen auch sehr effektiv und schnell.
Nein, es gibt genügend Pingus, die einfach finden, ohne die Hand auszustrecken. Andere haben da weniger Glück. Vor allem Pingus, die aus der Dunkelzone kommen und womöglich nicht über einen einschlägigen Beruf verfügen, kennen oft leider nur dieses "passive" Nutzen der vorgesetzten Kost. Warum soll nicht hie und da eine beliebige Anregung Anlass sein, eigene Kreativität zu entwickeln?...
Ob Dein "root->in|user->out"-Problem wirklich ein SuSE-"Gag" ist??? Root hat die höchst Priorität. Da wird doch einiges im Umfeld zu beachten sein, wenn man das entsprechende Modul schreibt. Mutmaßungen helfen nicht. Aber es ist sehr wahrscheinlich, daß dieser Punkt einfach noch nicht richtig integriert ist. Eine kleine fehlende Verzweigung genügt da schon. - Vor einem bekannten Problem kann man sich ja schützen. Ich hab auch schon öfter an diese Möglichkeit gedacht. Aber ich trau dem "Frieden" nicht und lasse es. Hab scheinbar doch 'ne recht brauchbare Spürnase...
Gruss
Bernhard
P.S. War auf jeden Fall toll, mit Dir zu plaudern. Bei der rasch wachsenden Mitgliederzahl wird mit reinen Frage-und-Antwort-"Spielchen" der Anonymität automatisch Vorschub geleistet. Der besondere Charakter, den sich die Foren bisher aufgebaut haben, würde doch sehr schnell zerstört. Und wer will das schon? http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif
vBulletin® v3.8.6, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.