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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : KDE-Applikationsleiste


06.02.00, 20:12
Ich weiß nicht ob es an mir liegt oder ob ich sonst was in der Installation verhunzt hab:

In den startmenüähnlichen Dingern im KDE, dort wo die ganzen Applikationen und Spiele abgelegt sind, erfolgt bei mir nicht wie in den anderen Menüs ein Umbruch, wenn mehr Einträge vorhanden sind als der Bildschirm hoch ist. Das hat zur Folge, das ich nur einen Ausschnitt der zur Verfügung stehenden Programme über dieses Menü starten kann. Wahrscheinlich hab ich irgendwas falsch gemacht, deshalb meine Frage: Wie bringe ich KDE bei, das er ab einer gewissen Anzahl Einträge automatisch so ne Art "weiter"-Feld einbaut, nach dessen Betätigung man die restlichen Menüeinträge auswählen kann ?

Bernhard Koschnick
07.02.00, 04:35
Hi RealCynic

Du hast nichts falsch gemacht. Als das Menü konstruiert wurde, hat sicher noch niemand drangedacht, daß es einmal so umfangreich werden könnte. Ein Umbruch ist also nicht mit einprogrammiert.

Du kannst Dir aber leicht damit helfen, indem Du das Menü weiter bzw. anders aufsplittest. Die vorgegebene Aufteilung ist ja nicht unbedigt der Weisheit letzter Schluss. Jeder hat andere Vorstellungen und findet sich in einem anderen Ordnungssystem zurecht.

Also viel Spass beim Umsortieren. Ich war auch schon ein paar mal dran - und hab dann doch wieder was anderes entdeckt, dem ich ja unbedingt gleich nachgehen wollte. Ergo muss ich jetzt immer noch den Desktop nebst Menü mit einer Hand festhalten, während ich mit der anderen den Monitor nach oben und unten bewege http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif .

Nimm den Zusatz nicht ernst, Gruss und gute Hacks

Bernhard

07.02.00, 21:28
:-) Erstmal danke für dein Post. Ich habe aber die letzte Zeit intensiv nach einer Antwort zu meinem Problem im Netz gesucht und auch wahrscheinlich eine gefunden:

Man sollte im Verzeichnis /opt/kde/share/applnk in jedem Unterverzeichnis die Datei .directory editieren und dort den Tag Sortorder löschen. Wenn man damit fertig ist, reicht es aus, das Panel neu zu starten und schon findet man in jedem Submenü wieder das vermisste "more" vor. Hab auch herausgefunden was mir diese Suppe eingebrockt hat: Einfach den Menüeditor (in der bei Suse 6.3 mitgelieferten Version) öffnen, das Menü direkt wieder speichern und schon hat man den Salat !

Son *******; naja, immerhin weiß ich jetzt wovon ich zukünftig meine Finger lassen sollte, hehe.

Bernhard Koschnick
08.02.00, 01:19
Ja ja, man soll halt Quelltext lesen, bevor man sagt, es sei nicht einprogrammiert http://www.linuxforen.de/ubb/smile.gif . Da ich aber nach genügend Neuinstalls nie einen Umbruch gesehen habe, nahm ich halt apriori an, daß auch keiner vorgesehen ist. Nach öffnen des Menüeditors hatte ich auch nur in 3 oder 4 Fällen ohne komplettierte Änderung wieder gespeichert. - Der Menüeditor ist übrigens keine SuSE-Kreation sondern KDE-Bestandteil. Oder wolltest Du damit ausdrücken, daß er bei KDE 1.12 jetzt noch komfortabler aufgebaut ist? Ich hab ja noch SuSE 6.2 mit KDE 1.11.

Übrigens danke dafür, daß Du das Ergebnis Deiner sicher langwierigen Suche hier gepostet hast. Das notwendige Handling klingt so kurios, daß da wohl niemand von allein draufkommen würde. Es könnte durchaus für viele User interessant sein.

Gruss

Bernhard

08.02.00, 21:47
Es ist egal ob du Änderungen im Menüeditor vornimmst oder nicht, der Umbruch fehlt nach dem Speichern auf jeden Fall.

Komfortabler ? Naja, hab keinen Vergleich, bin seit Suse 6.3 neu dabei :-).

Bernhard Koschnick
09.02.00, 00:45
Ist doch klar, daß das egal ist. Die Save-Funktion wird so oder so abgearbeitet. Allerdings muß eine Save-Funktion nicht grundsätzlich automatisch abgearbeitet werden. Es kann auch eine Prüffunktion nach dem Muster if (Edit->Modified)...;else...; (brav mit Zeilenaufbau) eingebaut sein. Speicher mal im Kedit einen file, ohne etwas geändert zu haben. Dann siehst Du, daß Linux durchaus auch Komfortstufen nutzt. Unter Linux kann diese Standard-Funktion einen anderen Bezeichner erfordern, auch sieht die Abfrage für einen Menü-Editor innerhalb der Klammer natürlich anders aus, ich konnte mich noch nicht so weit reinfuttern. Ich bin auch erst seit letztem Frühsommer aus der Dunkelzone hierher gewechselt. Und das Einarbeiten dauert. So hochinteressant Linux ist, so komplex ist es auch. Aber das will Dich nicht abschrecken. Denn ohne Anstrengung entsteht auch kein Spaßfaktor...

Auf jedenfall sind unter Linux Mängel in den Progs nichts, was der User hilflos hinnehmen muss. Im Bereich der Freeware gibt es immer Wege für Verbesserungen. Ein wichtiger Anlaufpunkt sollte der jeweilige Autor sein. Die Sprache C++ ist auch prinzipiell leicht erlernbar. Dem Schwierigkeitsgrad sind dann natürlich keine Grenzen gesetzt. Wer Spass dran hat und sich nicht nur mit der Konfiguration seines Systems und der Nutzung von Anwendungen begnügen will, findet Gelegenheit ohne Ende...

Have a lot of fun

Bernhard