Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hier gehts weiter: Windowmanager Vor/Nachteile
Hi,
damit das Laden nicht solang dauert hier weiterschreiben. (27 Beiträge sind ganz nett lang http://www.linuxforen.de/ubb/biggrin.gif)
CU
Baitronic
Hi Baitronic
Lustig dass du meinst ich soll das mit nem Webdesigner diskutieren und dass mich ein solcher an die Wand Nageln würde.. :-)
Naja, also ich bin Webdesigner und ich kenn auch einige.. und die meisten von denen nageln dich an die Wand wenn du sagst "Netscape rulez"
Nun gut, in diesem Forum vielleicht nich, aber das liegt dann wohl darum dass die meisten eh conta MS eingestellt sind..
Was mich angeht, ich war mal einer dieser webdesigner der anderen an den hals gegengen is wenn es hieß "bleib mir weg mit deinem ****** Netscape" Hab den ewig benutzt, und ich weiß auch das eigendlich beide nich der Bringer sind, da sie nicht oder nicht nur mit den standards arbeiten..
Aber Fakt is:
Netscape hat den 6.0 als final rausgehauen als er noch nich mal beta war.. ok, ich weiß, er unterstützt die W3C standards besser als die meisten, aber eben nich komplett... und das größte Manko: Das ding sollte sehr klein und v.a. schnell werden.. und naja, was soll ich sagen.. ich hab mir die Seiten mit dem IE schon angeschaut da hat Netscape noch geladen.. :-(
Das soll jetzt nich heißen ich bin Pro IE, aber die 6.0 Beta is erstens mal schnell wie sau und außerdem gibt es noch n paar kleine extras die die bedienung erleichtern..
Meine Hoffnung gilt momentan Opera..
(v.a. weil die auch mit unsauber/unvollständig programmiertem HTML-code wie er von pro-IE-webdesigner und dem editor frontpage erstellt wird klarkommen)
Aber der is leider noch sehr am Anfang.. :-(
so, dies zu meiner Verteidigung :-)
Gruß
Daniel
Aehm, ich will ja nicht rummosern, aber war das Thema nicht Windowmanager???
ri
Auch wieder wahr, tschuldigung.. :-)
Also wie gesagt, benutz Blackbox und e, die gefallen mir persönlich am besten..
(Naja, und windowmanager, aber in den hab ich mich noch nich reingearbeitet.. :-) )
Gruß
Daniel
Hi,
hier mal wieder ein Beitrag pro kde & kde2:
benutze seit Suse Linux 5.3 kde und nun kde2.
@Hans Wurst: Natürlich akzeptiere ich Deine Ablehnung von kde und kde2. Aber ich bin nun überhaupt nicht der Meinung, dass kde ein "Lückenbüßerprojekt" für Windowsumsteiger ist, das man nach der Umstiegphase einfach wieder über Bord werfen kann. Das finde ich gerade angesichts der Programmiererleistungen unter dem KDE-Projekt eine ungerechte Einschätzung (unter Gnome übrigens auch, aber das kenne ich kaum).
Das kde2 ein Ressourcenfresser ist, kann ich allerdings nicht abstreiten.Auch ich bin Fan von ökonomisch programmierten Anwendungen.
Aber das Argument mancher Kde-Gegner, "das sei viel zu M$Windowslastig" oder ähnliches, ist doch ziemlich fragwürdig. Nur weil vieles (trotz manueller Eingriffsmöglichkeiten auf Konsolenebene) bedienerfreundlich gemacht ist??? Manchmal gewinne ich den Eindruck, Bedienerfreundlichkeit sei ein von M$ gepachteter Standard. Ich dachte bisher, das sei der Bluesreen. Den habe ich allerdings mit kde noch nicht hinbekommen :-).
Mit kde2 und den vielen K-Anwendungen bin ich jedenfalls zufrieden. Zu anderen Window-Managern inklusive Begleitsoftware kann ich leider nichts sagen, weil ich sie noch nicht kenne.
Vielleicht sollte man bei den vielen Pros und Kontras zum Thema Window-Manager und Desktopenvironment auch mal folgendes bedenken:
Als was benutzt man gerade den PC?
1. Als Superuser:
Wenn ich meinen Kernel neu übersetze, am System herumkonfiguriere, Backup-Scripte schreibe, ist mir jeglicher Desktop völlig gleichgültig - dann geht es an der Kommandozeile richtig klassisch unixmäßig zur Sache :-). Da kommt dann noch nicht mal ein make xconfig in Frage, sondern nur make menuconfig.
2. Als Anwender:
Wenn ich für meinen Arbeitgeber schnell eine Tabelle erstellen will, dazu kurz ins Internet gehen muss, E-Mail Anfragen schreiben muss, kurz mal ne CD-Rom auf Inhalt untersuche, kurz ne Datei auf Diskette ziehe u.s.w., dann mir einfällt, ich könnte meiner Freundin ne CD mit ner Brahms-Symphonie brennen ... dann mag ich eine umfangreiche leicht zu bedienende Desktop-Oberfläche wie gnome oder kde2. Nebenbei kann man von Version zu Version die neuen Office-Suite-Fortschritte bewundern: Sobald es unter Gnome oder kde2 eine brauchbar stabile(!) Tabellenkalkulation gibt, werde ich übrigens den Resourcenfresser Soffice 5.2, der darin kde2 um einiges überbieten dürfte :-), vom Pc deinstallieren und mich für Texte dem TeX zuwenden.
Bitte um Korrektur: Wenn man das zu 2. Geschriebene genau so konfortabel ohne gnome oder kde2 ressourcensparender haben kann, werde ich zu den ersten gehören, die die Alternative testen und dazu ein Feedback geben werden :-). Momentan habe ich allerdings nicht so viel Zeit für intensive Konfigurationshandarbeit :-).
Beste Grüße, hoffe, nicht zu sehr am Thema vorbei geschrieben zu haben,
Holger
Das mit dem Windowslastig ist sicher nicht immer so gemeint wie du es darstellst..
ich hab in meinem alten poste auch stehen dass ich KDE und gnome für Umsteiger ok find, und wer es behalten will soll das tun, nur für meinen Geschmack ist es eben zu Windowslike.... konfigurieren und schnell arbeiten kannst du mit allen windowmanagern.. :-)
Das is aber eben meine persönliche Meinung, deshalb find ich KDE nich schlecht, is echt toll geworden die 2er, aber ich bin mit bestimmten Erwartungen an linux rangegangen und da is mir n anderer windowmanager der möglichst auch gleich mal überhaupt nich nach windows aussieht einfach lieber :-)))
Gruß
Daniel
Hi Daniel,
ich akzeptiere natürlich, wenn jemand aufgrund seines Geschmacks einen anderen Window-Manager bevorzugt. Das habe ich mit meiner Meinung auch nicht sagen wollen :-). Über das Windowslike bei kde2 kann man aber streiten: Hatte bis vor einigen Monaten noch parallel Win 95 auf meinem Pc, seither habe ich nur noch Linux :-). Und zwischen der Windoof-Oberfläche und KDE2 liegen nun wirklich Welten, finde ich.
Nun gut: Geschmack hin oder her... aber:
Kannst Du mir denn zu einer guten Alternative raten? Kenne mich da wirklich kaum aus. Kommandozeilenscheu bin ich überhaupt nicht (siehe meinen vorigen Beitrag zu diesem Thema),will damit sagen, dass ich auch einiges manuell konfigurieren würde. Probiere unter Linux gerne neue Sachen aus :-).
Beste Grüße,
Holger
Hi,
(nochmal wegen der Browsersache) Ich wollte dich damit nicht angreifen, aber ich hab nicht nur grundsätzlich was gegen MS sondern objektiv betrachtet was gegen eine Firma, die das Internet verschläft, und dann meint mit neuen Standards sich das Geschäft unter den Nagel zu reißen.
Was ich damit sagen will ist einfach, das es besser wäre, man würde für einheitliche Standards sorgen, nicht konkurrieren.
Naja wie gesagt, glaubenssache. Hoffen wir das was unabhängiges kommt.
CU
Baitronic
*unterschreib 100%*
:-)
Gruß
Daniel
[Dieser Beitrag wurde von McG.linux am 03. April 2001 editiert.]
@holgerw
grad erst gesehen das von dir ja auch was kam.. :-)
>ich akzeptiere natürlich, wenn jemand >aufgrund seines Geschmacks einen anderen
>Window-Manager bevorzugt.
>Das habe ich mit meiner Meinung auch nicht
>sagen wollen :-).
geht klar, is von mir allerdings auch nich so aufgefasst worden.. :-)
Was windowslike angeht.. natürlich schaut KDE anders aus, aber es gibt das startmenu, die Leiste die desktopicons, das sind sachen die mich dann doch an windows erinnert haben, nur deshalb.. :-)
Ich bin an Linux rangegangen und wollte n schnellen windowmanager, möglichst nur konsole mit X11 :-) brauch schon X11 für diverse progs, aber ich find die stärke von linux is die leichte konfigurierbarkeit.. :-) (midnightcomander rulez) deshalb hab ich e und blackbox getestet..
Da kann ich mir schön und einfach kurz mein eigenes menu zusammenstellen, icons vergeben, und das alles über text.. :-)
Dir n Tip zu geben is schwer... probiereinfach mal durch, bei e is zum bsp ne hilfe dabei wie man was konfiguriert, und auf www.themes.org (http://www.themes.org) findest du bestimmt auch einiges zu anderen wm's..
Test it und wir werden sehen wo du hängen bleibst.. bei mir wars halt blackbox.. :-)
Gruß
Daniel
Also mal was ganz anderes:
Das BERLIN PROJECT
Das ist nicht nur ein Window Manager Ersatz,
oder eine GUI, sondern braucht nichtmal einen
X-Server wie z.b. XFree86.
Ein völlig neuer Ansatzpunkt.
Der ganze Deskop ist nicht Pixelorientiert,
sondern Vektororientiert.
Das heißt, Fenster lassen sich drehen, heranzoomen wegzoomen und all das ohne Deteileinbusen, 3d ist da natürlich auch On the Screen möglich.
Vielleicht sieht so mal die zukunft eines
Desktops aus, das Programm ist zwar noch in
Entwicklungsphase, aber wenn man sich das mal so in 10 Jahren vorstellt, dann würd es jede Desktop Umgebung von den Linux Varianten, bis zu Windows, BeOS oder MacOS weghauen.
Hier der link: http://www.berlin-consortium.org
Und hier gleich ein netter Artikel darüber: http://www.berlin-consortium.org/articles/Linux_Magazin_2000/article_de.html
Ganz nebenbei bemerkt, theoretisch wär es sogar möglich Gnome oder KDE und Co in so ein System als Umgebung einzufügen.
natürlich dann Pixelbild (gnome, etc.) im Vektor Fenster, oder vielleicht noch besser, wer weiß.
hossa,
ich hänge an meinem twm. Im Laufe der
Diskussion sind Stimmen laut geworden, er
sei zu hässlich, würde den Würgereflex aus-
lösen.
Ich vermute, die Autoren haben sich nicht
die Mühe gemacht, twm zu konfigurieren.
Wie fvwm, etc. kann dem twm ein individu-
elles Gesicht verpasst werden.
Sei es Hintergrund, Fenster, Buttons, Menüs,
alles lässt sich nach Wünschen des Users
ändern.
Sicherlich sieht der twm in der Grundkon-
figuration 'nackt' aus, er verlangt aber
gerade deshalb nach einem schicken Kleid,
manchem mag selbst ein Mini gefallen. http://www.linuxforen.de/ubb/wink.gif
Ich empfehle den Zweiflern
'$ man twm[RETURN]'.
Bildet euch euer eigenes Urteil und entdeckt
das Einfache im Einfachen.
Zudem ist er wohl mit der ressourcenschon-
endste WM.
Gute Konsolenprogramme laufen im rxvt oder
xterm, genau wie selbstgeschriebene Skripte.
Nebenher laufen die gängigen X-Utilities,
die ich wegen selbiger Kriterien schätze.
Zum Glück lässt sich über Geschmack nicht
streiten. http://www.linuxforen.de/ubb/wink.gif
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simon
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